Strategien für die Auswahl von Obstsorten angesichts des Klimawandels
Strategien für die Auswahl von Obstsorten angesichts des Klimawandels
Der Klimawandel bringt für den Anbau von Streuobst neue Herausforderungen: zunehmende Hitzewellen, Trockenheit, Spätfrost, veränderte Niederschlagsmuster sowie ein erhöhter Krankheits- und Schädlingsdruck verlangen nach einer Überarbeitung der bisherigen Strategien zur Sortenauswahl. Im Folgenden werden einige Strategien für die Sortenwahl für Streuobstwiesen genannt. Der Arten- und Sortenwahl muss eine genau Bewertung des Standortes vorausgehen. Die Erhebung und Bewertung von Boden, Klima und Gelände hinsichtlich der obstbaulichen Eignung ist die Entscheidungsgrundlage. Zudem ist zu empfehlen, die klmatische Entwicklung am jeweiligen Standort zu beachten: Wir wird sich das Klima in den kommenden Jahrzehnten verändern? Die Pflanzung von standortangepassten Arten und Sorten ist sehr wichtig und es sollten möglichst keine Kompromisse eingegangen werden.
Nutzung eines breiten Arten- und Sortenspektrums
Ein zentraler Ansatz ist die Erweiterung des Arten- und Sortenspektrums auf Streuobstwiesen. Eine zu starke Fokussierung auf wenige Arten und Sorten führt zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber klimatischen Extremen und Pathogenen.
Ein vielfältiger Sortenmix reduziert nicht nur das Risiko eines Totalertragsausfalls, sondern erhöht auch die genetische Resilienz und Förderung von Insekten- und Vogelarten durch unterschiedliche Blühte- und Fruchtphasen.
Keine Verengung des Sortiments auf regionale Obstsorten
Eine Sorte, die sich unter den bisherigen Bedingungen in einer Region bewährt hat, muss bei den bereits erfolgten und weiter voranschreitenden geänderten klimatischen Bedingungen keineswegs mehr zum Anbau in dieser Region geeignet sein. Deshalb kann die Empfehlung „regionale Sorten anzubauen“ künftig nicht mehr uneingeschränkt gelten.
Anpflanzung von Obstsorten aus denjenigen Regionen, die jetzt ein Klima aufweisen, das wir in den nächsten Jahrzehnten erwarten
Künftig sollten vermehrt Obstsorten angepflanzt werden, die sich in denjenigen Regionen bewährt haben, die jetzt ein Klima aufweisen, das wir in den nächsten Jahrzehnten erwarten. Pauschale Sortenempfehlungen können an dieser Stelle nicht gegeben werden, da die klimatischen Bedingungen der Regionen höchst unterschiedlich sind und daher auch ganz unterschiedliche Regionen ausgewählt werden müssen, an denen man sich künftig bei der Sortenauswahl orientieren kann.
Nutzung anderer klimaresilienter Obstarten
Neben klassischen Kern- und Steinobstarten sollten zunehmend auch „exotischere“, aber klimaresiliente Arten wie Maulbeere, Mandel, Edelkastanie, Walnuss, Pekanuss oder Mispel berücksichtigt werden. Eine Liste weiterer empfehlenswerter Arten finden sie im Kapitel Klimaresiliente Baumarten für den Streuobstbau. Diese Arten zeigen in trockenen und heißen Sommern eine hohe Toleranz und können Streuobst-wiesen sowohl ökologisch als auch landschaftsästhetisch bereichern.
Stärkere Berücksichtigung spät blühender Obstsorten
Frühjahrsfrost ist eines der zentralen Risiken im Klimawandel. Spät blühende Sorten bieten hier einen wichtigen Schutz, da sie die kritische Entwicklung in eine weniger frostgefährdete Phase verlagern. Die späte Blüte ist eine Strategie, um dem Frost zu entkommen. Weitere Strategien sind: Blüte ist frostfest und wird durch tiefe Temperaturen nicht geschädigt (beim Apfel gibt es deutliche Unterschiede), lange Blühdauer (neben offenen Blüten gibt es auch noch geschlossene Blüten, die später aufblühen) sowie die Fähigkeit, Jungfernfrüchte (Parthenokarpie) zu bilden. Eine gezielte Auswahl von spät blühenden Sorten kann die Ertragssicherheit deutlich erhöhen.
Stärkere Berücksichtigung starkwachsender, robuster Apfelsorten
Angesichts des voranschreitenden Klimawandels ist es sinnvoll, auf Streuobstwiesen insbesondere robuste, alte Apfelsorten anzupflanzen. Diese weisen folgende Merkmale auf:
Geringerer Pflegeaufwand bei extensivem Anbau
Robuste Sorten sind widerstandsfähig gegenüber Krankheiten wie Apfelschorf, Mehltau oder Obstbaumkrebs – das ist entscheidend, wenn keine regelmäßige chemische Behandlung erfolgt.
Bessere Resilienz gegenüber klimatischen Extremen
Starkwachsende Bäume verfügen über ein kräftigeres Wurzelwerk, das auch bei Trockenheit Wasser aus tieferen Bodenschichten holen kann. Diese Fähigkeit verleiht starkwachsenden Sorten eine Robustheit. Sie verkraften Stressfaktoren wie Temperaturschwankungen, Spätfröste und veränderte Pilz- und Schädlingsverhältnisse besser.
Höhere genetische Vielfalt
Viele ältere Sorten sind genetisch vielfältiger als moderne Züchtungen. Sie besitzen teils jahrhundertealte Anpassungen an lokale Böden und Wetterbedingungen. Diese Vielfalt erhöht die Chance, dass einzelne Sorten auch unter veränderten Klimabedingungen gut gedeihen.
Geringere Anfälligkeit für neue oder wiederkehrende Krankheiten
Die Resistenz vieler moderner Sorten basiert lediglich auf einem Resistenzgen. Diese kann leicht durchbrochen werden (wie inzwischen vielfach geschehen). Alte Obstsorten mit komplexer genetischer Widerstandsfähigkeit sind hier im Vorteil.
Höhere Langlebigkeit und Nachhaltigkeit
Starkwachsende Bäume sind oft langlebiger – und somit nachhaltiger. In Zeiten knapper Ressourcen und wachsender Umweltprobleme ist es sinnvoll, in robuste, langlebige Systeme zu investieren.
Eine Liste empfehlenswerter robuster Apfelsorten findet sich im Kapitel #Auswahl geeigneter Sorten.
Stärkere Berücksichtigung robuster Birnensorten
Auch im Bereich der Birnen existieren robuste, krankheitsresistente Sorten. Eine Liste empfehlenswerter robuster Birnensorten findet sich im Kapitel #Auswahl robuster Birnensorten für die Streubstwiese.
Nutzung eines breiten Spektrums der Unterlagen und Stammbildner – Methusalembäume
Während es nach wie vor hunderte von Apfel- und Birnensorten gibt, besteht bei den Unterlagen dieser Sorten und den Stammbildnern eine weitgehende Monokultur. Wie verhängnisvoll dies sein kann, zeigt das Beispiel der "Kirchensaller Mostbirne", die im deutschsprachigen Raum weit überwiegend als Unterlage für hochstämmige Birnensorten verwendet wird. Diese Sorte ist aufgrund der klimatischen Veränderungen hochanfällig für die Krankheit „Birnenverfall“ und dadurch kommt es immer mehr zum Absterben ganzer Birnenbestände. Um dem entgegenzuwirken empfehlen sich u.a. drei Strategien: Erstens, die systematische Identifikation und Nutzung alter, besonders widerstandsfähiger Obstbäume ("Methusalembäume") und ihrer Unterlagen. Diese zeichnen sich durch hohe Vitalität und Langlebigkeit unter trockenen Standortbedingungen und einen guten Obstertrag aus. Zweitens bedarf es der gezielten Suche nach klimaresilienten Unterlagen und Stammbildnern in Regionen mit heutigen Klimabedingungen, die den künftig erwarteten Verhältnissen in Mitteleuropa ähneln – etwa in trockenen, hochgelegenen Lagen anderer Länder. Und drittens sollte man, wie vor den 1950er Jahren üblich, Unterlagen durch die Aussaat von Kernen von gesunden Bäumen von starkwüchsigen, diploiden Sorten nutzen. Dabei empfiehlt es sich, möglichst von den eigenen Bäumen Kerne zu nehmen, da die Bäume sich an den jeweiligen Standort (Klima, Boden) zum Teil angepasst haben (Epigentik).
Anpflanzung neuer, vielversprechender Zufallssämlinge und neuer Sorten
Zufallssämlinge, die sich spontan etabliert haben und unter widrigen Bedingungen vital entwickeln, bieten wertvolles genetisches Potenzial. Auch neu gezüchtete Sorten mit spezifischen Resistenzeigenschaften sollten getestet und integriert werden, um eine dynamische Anpassung an klimatische Entwicklungen zu ermöglichen.
Fazit: Die Herausforderungen des Klimawandels erfordern ein Umdenken in der Sortenauswahl für Streuobstwiesen. Statt Beschränkung auf Tradition oder Regionalität bedarf es eines offenen, innovativen Ansatzes, der Vielfalt, Resilienz und Zukunftsfähigkeit ins Zentrum rückt. Nur so lassen sich Streuobstwiesen als lebendige Kulturlandschaften auch in Zukunft erhalten und weiterentwickeln.
Einzelnachweise
Schlitt, Michael: Streuobstwiesen und Klimaresilienz, in: Pomologen-Verein e.V., Jahresheft 2023, S. 214–226.
Spätblühende Obstsorten: Natürlicher Schutz gegen Spätfrost
Warum Spätblüher immer wichtiger werden
Der Klimawandel verändert nicht nur Temperaturen und Niederschlagsmuster, sondern auch die Phänologie, den jahreszeitlichen Rhythmus von Pflanzen. In vielen Regionen beginnt die Vegetationsperiode früher, was dazu führt, dass Obstbäume früher blühen. Zugleich nehmen Spätfröste im Frühjahr nicht ab, im Gegenteil: milde Winter mit plötzlichen Kälteeinbrüchen im März oder April treten häufiger auf. Für viele klassische Obstsorten kann das fatal sein: Frühe Blüten erfrieren, die Ernte fällt aus.

Was sind spätblühende Sorten?
Spätblühende Obstsorten treiben ihre Blüten erst spät im Frühjahr aus, oft drei bis vier Wochen nach den Standardsorten. Dadurch vermeiden sie die gefährlichsten Frostnächte. Diese Eigenschaft ist genetisch bedingt und bleibt bei einer Sorte meist über Jahre stabil, auch wenn sich das Wetter jährlich ändert.
Beispiele für spätblühende Obstsorten
Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Hinweisen auf spätblühende Sorten, die jedoch „zum Teil „mit Vorsicht zu genießen“ sind, weil
- nicht immer sichergestellt ist, ob die spätblühende Sorte tatsächlich sortenecht ist. Selbst in den Sammlungen der Deutschen Genbank Obst haben sich bei den pomologischen und molekulargenetischen Überprüfungen zahlreiche Sorten als nicht „echt“ herausgestellt,
- aus der Tatsache, dass ein einziger Baum an einem bestimmten Standort den Frost gut überstanden hat, nicht generelle Empfehlungen gegeben werden können,
- in der Regel nicht benannt wird, ob sich die empfohlenen Sorten auf Hochstämmen oder anderen Unterlagen bewährt haben,
- vermutlich auch die Unterlage einer Sorte Auswirkungen auf den Blühzeitpunkt hat,
- dieselbe Obstart, Gattung oder Sorte an unterschiedlichen Standorten unterschiedlich empfindlich gegen Blütenfrost ist. D. h., dass bei bestimmten Umständen eine Sorte A in dem einen Jahr einige Tage vor der Sorte B blüht und in einem anderen Jahr umgekehrt. Dies ist u. a. abhängig davon, ob der Temperaturanstieg über die Wochen im Spätwinter kontinuierlich erfolgt oder wechselhaft mit Extremen und Rückfällen in Frostperioden. Oder auch abhängig ist von der Amplitude der Temperaturschwankungen und auch den erreichten jeweiligen Schwellwerten.
Dabei gilt es nicht nur die Temperaturen zu berücksichtigen, sondern auch andere Faktoren wie Luftfeuchte, Niederschlag und Windgeschwindigkeit. Insgesamt handelt es sich also um ein sehr komplexes System, das für die Anfälligkeit gegenüber Frühjahrsfrösten verantwortlich ist. Für die Praxis ergibt sich aus dem Vorstehenden die Empfehlung, die folgenden Hinweise auf spätblühende Sorten „mit Vorsicht zu genießen“. Zielführender ist es vermutlich, über etliche Jahre zu beobachten, welche Sorten in wettermäßig kritischen Jahren positiv hinsichtlich ihres Ertrags auffallen.
Spätblühende Apfelsorten
Nach Auswertung verschiedener Publikationen und Vorträge, ergänzt durch eigene Beobachtungen, nennt Michael Schlitt folgende spätblühende Apfelsorten (2025, 25-28):


Auer Straßenapfel, Beimerstetter Luiken, Bittenfelder, Bovarde, Christiansapfel, Damasonrenette, Engelsberger, Falsche rheinische Schafsnase, Gelbe sächsische Renette, Gelber Münsterländer Borsdorfer, Ginger Luiken, Grünapfel, Heslacher Gereutapfel, Königlicher Kurzstiel, Krügers Dickstiel, Luxemburger Triumph, Mutterapfel, Niederhelfenschwiler Beeriapfel, Oberrieder Glanzrenette, Rote Sternrenette, Roter Bellefleur, Schöner aus Elmpt, Schöner aus Wiedenbrück, Siebenschläfer, Spätblühender Taffetapfel, Spätblüher aus Ishta, Spätblüher von Bockedra, Süßer Pfaffenapfel, Thurgauer Borsdorfer, Thurgauer Weinapfel, Tulpenapfel (Rheinland), Westfälischer Gülderling.
Weitere spätblühende Apfelsorten sind: Belle fille d‘Indre und Hans-Ulrich Apfel.

Die Englische National Fruit Collection sowie die französische Datenbank Pomiferous bieten die Möglichkeit, gezielt nach weiteren spätblühenden Sorten zu suchen. Nur wenige der dort erwähnten spätblühenden Sorten sind jedoch in deutschen Baumschulen erhältlich.
Spätblühende Birnensorten
Nach Auswertung verschiedener Publikationen und Vorträge, ergänzt durch eigene Beobachtungen, nennt Michael Schlitt folgende spätblühende Birnensorten: Capiaumont, Doctor Lentier, Dolacomi (mittelspät bis spät), Egnacher Mostbirne (mittelspät bis spät), Fertilia Delbard (mittelspät bis spät), General Leclerc, General Totleben, Grüne Jagdbirne, Jeanne d´Arc (mittelspät bis spät), Karlebirne, Mortillets Butterbirne, Normännische Ciderbirne (mittelspät bis spät), Späte Weinbirne, Subira (mittelspät bis spät), Triumph aus Vienne, van Mons Butterbirne, Vereinsdechantsbirne (mittelspät bis spät), Weitfelder Birne, Welsche Bratbirne (mittelspät bis spät), Wolfsbirne.
Spätblühende Kirschsorten
Nach Auswertung verschiedener Publikationen und Vorträge, ergänzt durch eigene Beobachtungen, nennt Michael Schlitt folgende spätblühende Kirschsorten: Büttners rote Knorpelkirsche, Dönissens gelbe Knorpelkirsche, Doppelte Glaskirsche, Fromms Herzkirsche, Königliche Amarelle, Porzellankirsche, Winklers weiße Herzkirsche.
Spätblühende Pflaumensorten
Nach Auswertung verschiedener Publikationen und Vorträge, ergänzt durch eigene Beobachtungen, nennt Michael Schlitt folgende spätblühende Pflaumensorten: Anna Späth, Schöne aus Löwen und Haferpflaume.
Spätblühende Walnusssorten
Christian König nennt folgende spätblühende Wallnussorten: Nr. 26 (Austrieb spät bis sehr spät, Blütezeit: spät), Mayette (Austrieb spät, Blütezeit: spät), Mars (Austrieb mittel bis spät, Blütezeit: spät), Lara (Austrieb spät, Blütezeit: mittel).
Forschungsbedarf
Trotz ihres agronomischen Potenzials besteht in verschiedenen Bereichen Forschungsbedarf, um ihre Eignung für den Erwerbs- und Hausgartenbau sowie ihre Anpassung an zukünftige klimatische Bedingungen systematisch zu untersuchen. Züchtung und Genetik
- Identifikation genetischer Faktoren, die eine späte Blütezeit bedingen.
- Aufbau von Kreuzungsprogrammen zur Entwicklung neuer spätblühender Sorten mit hoher Fruchtqualität.
- Etablierung molekularbiologischer Marker zur frühzeitigen Selektion geeigneter Genotypen.
Anpassung an den Klimawandel
- Weiterentwicklung phänologischer Modelle zur Blühzeitprognose unter veränderten Klimabedingungen.
- Langzeitstudien zur Veränderung von Blühzeitpunkten durch Temperaturanstieg.
- Regionale Eignungsprüfungen spätblühender Sorten unter variierenden Klimaszenarien.
Blühverhalten und Umweltfaktoren
- Analyse des Einflusses von Wind, Temperatur, Bodenbeschaffenheit und Wasserverfügbarkeit auf das Blühverhalten.
- Untersuchung der Synchronität zwischen Blühzeitpunkt und Aktivitätsphasen von Bestäubern.
Bestäubung und Ertragssicherheit
- Studien zur Bestäubungsökologie spätblühender Sorten.
- Bewertung der Auswirkungen später Blüte auf Fruchtansatz und Ertragssicherheit.
Praxisrelevanz und Anbaueignung
- Wirtschaftlichkeitsanalysen spätblühender Sorten im Erwerbsobstbau.
- Systematische Sortenprüfungen hinsichtlich Ertrag, Geschmack und Lagerfähigkeit.
- Anpassung von Pflege- und Schnittmaßnahmen an das phänologische Verhalten spätblühender Sorten.
Weitere relevante Forschungsfragen
- Untersuchung der Wechselwirkungen mit verschiedenen Unterlagen hinsichtlich Blühverhalten.
- Analyse der Eignung spätblühender Sorten im ökologischen Landbau.
Einzelnachweise
- FiBL Schweiz. (2021). Sorten für den biologischen Obstbau auf Hochstämmen. Forschungsinstitut für biologischen Landbau.
- König, Christian, Spätblühende Walnusssorten (2025), in: Schlitt, Michael (Herausgeber) (2025): Obstbäume, Frost und Klimawandel. Erfahrungen aus der Praxis – Strategien für die Zukunft. Görlitz, S. 31-33.
- Lu, Y., He, X., Wei, X., et al. (2022). Insights Into the Molecular Mechanisms of Late Flowering in Prunus sibirica. Frontiers in Plant Science, 13: 836080.
- Nichols, S. (2023). A key to protecting apples from climate change might be hiding in Michigan's forests. Associated Press.
- Scherrer, M., Gessler, C., & Patocchi, A. (2024). Selection and development of late-flowering apple varieties to avoid frost damage in organic fruit growing. 20th International Conference on Organic Fruit-Growing.
- Schlitt, Michael (Herausgeber) (2025): Obstbäume, Frost und Klimawandel. Erfahrungen aus der Praxis – Strategien für die Zukunft. Görlitz 76 Seiten.