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	<title>streuobst-wiki.eu - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: Die Seite wurde neu angelegt: „Impressum“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Impressum&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: Leere Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2025-12-29T19:01:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
* navigation&lt;br /&gt;
** mainpage|mainpage-description&lt;br /&gt;
** Anleitung| Anleitung zum Verfassen von Artikeln&lt;br /&gt;
* SEARCH&lt;br /&gt;
* TOOLBOX&lt;br /&gt;
* LANGUAGES&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: Die Seite wurde neu angelegt: „ * navigation ** mainpage|mainpage-description ** recentchanges-url|recentchanges ** Anleitung| Anleitung zum Verfassen von Artikeln * SEARCH * TOOLBOX * LANGUAGES“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
* navigation&lt;br /&gt;
** mainpage|mainpage-description&lt;br /&gt;
** recentchanges-url|recentchanges&lt;br /&gt;
** Anleitung| Anleitung zum Verfassen von Artikeln&lt;br /&gt;
* SEARCH&lt;br /&gt;
* TOOLBOX&lt;br /&gt;
* LANGUAGES&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
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		<title>Anleitung</title>
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		<updated>2025-12-24T10:32:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Formatierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki ==&lt;br /&gt;
Stand: August 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel der Artikel ==&lt;br /&gt;
Die Artikel des Streuobst-Wikis informieren über aktuelle Themen des Streuobstanbaus im&lt;br /&gt;
deutschsprachigen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des&lt;br /&gt;
Klimawandels und den Perspektiven für einen klimafitten und klima-resilienten Streuobstbau.&lt;br /&gt;
Die Autorinnen und Autoren respektieren und berücksichtigen in den Artikeln die unterschiedlichen&lt;br /&gt;
Ausprägungen (Viertel- bis Hochstamm in Hausgärten und der Landwirtschaft) und Funktionen von&lt;br /&gt;
Streuobst (Obstproduktion, Lebensraum, Erholung, Kulturgut, Tourismus, Biodiversität u.a.).&lt;br /&gt;
Die Artikel vermitteln Einblicke in aktuelle Probleme, zeigen diskutierte Lösungsansätze und stellen&lt;br /&gt;
bewährte Maßnahmen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte, die in jedem Artikel berücksichtigt werden sollen ==&lt;br /&gt;
* Bezug zum Streuobstbau&lt;br /&gt;
* Bezug zum Klimawandel:&lt;br /&gt;
** Welche Folgen sind für das Thema erkennbar?&lt;br /&gt;
** Welche Risiken oder Probleme ergeben sich?&lt;br /&gt;
* Lösungsansätze und Maßnahmen:&lt;br /&gt;
** Welche Anpassungsstrategien gibt es?&lt;br /&gt;
** Was hat sich in der Praxis bewährt?&lt;br /&gt;
** Welche Empfehlungen sprechen Fachleute aus?&lt;br /&gt;
* Forschungsfragen&lt;br /&gt;
** Welche offenen Fragen müssen geklärt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau eines Artikels ==&lt;br /&gt;
Ein Artikel sollte in folgende Abschnitte gegliedert sein:&lt;br /&gt;
* Einleitung&lt;br /&gt;
** Vorstellung des Themas und seiner Bedeutung&lt;br /&gt;
** ggf. kurze historische oder regionale Einordnung&lt;br /&gt;
* Kapitel, in denen das Thema in seinen verschiedenen Facetten behandelt wird&lt;br /&gt;
* Forschungsbedarf&lt;br /&gt;
* Fazit/Ausblick (optional)&lt;br /&gt;
* Einzelnachweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Sprache ==&lt;br /&gt;
* Schreibe verständlich, sachlich und nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
* Verwende kurze Absätze und klare Formulierungen.&lt;br /&gt;
* Erkläre Fachbegriffe oder verlinke auf passende Artikel.&lt;br /&gt;
* Bleibe neutral, auch wenn unterschiedliche Meinungen existieren.&lt;br /&gt;
* Verwende eine einheitliche Terminologie (z. B. Fachbegriffe konsistent schreiben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Grafiken ==&lt;br /&gt;
* Gib immer die Autor:innen sowie eine kurze Bildbeschreibung an.&lt;br /&gt;
* Wenn eine Weiternutzung erlaubt ist, kennzeichne die passende Creative-Commons-Lizenz (z. B. CC BY-NC).&lt;br /&gt;
* Wenn du keine CC-Lizenz angibst, gilt automatisch das normale Urheberrecht – das bedeutet, eine Weiternutzung ist nicht gestattet.&lt;br /&gt;
* Prüfe im Falle einer externe Grafik, ob du das Nutzungsrecht besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formatierung ==&lt;br /&gt;
* Bitte formatiere deine Texte nach folgenden Regeln – das erleichtert die Übernahme ins Wiki.&lt;br /&gt;
[[Datei: Formatierung.jpg|thumb|Übersicht udn Beispiele Formatierung für Streuobst-Wiki.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter Informationen unter [https://www.mediawiki.org/wiki/Help:Formatting]&lt;br /&gt;
* Schreibe botanische und zoologische Gattungs- und Artnamen kursiv (Beispl. &#039;&#039;Drosophila suzukii&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Namen von Obstsorten werden GROSS und KURSIV geschrieben (Beispl. &#039;&#039;GRAVENSTEINER&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Erstelle und liefere Tabellen immer in Excel. Gestalte Tabellen übersichtlich (nicht zu breit bzw. mit zu vielen Spalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Nachweise ==&lt;br /&gt;
* Belege deine Aussagen mit verlässlichen Quellen (z. B. Fachliteratur, Studien, Praxisberichte, seriöse Internetseiten).&lt;br /&gt;
* Zitate oder Belege im Text werden entweder mit einer &#039;&#039;Ziffer&#039;&#039; (z. B. [1]) oder nach dem Schema &#039;&#039;&#039;Autor:in + Jahr&#039;&#039;&#039; (z. B. Müller, 2020) angegeben.&lt;br /&gt;
* Falls die Quelle eine externe Grafik ist, prüfe, ob du das Nutzungsrecht besitzt.&lt;br /&gt;
* Eigene Erfahrungen können einfließen, müssen jedoch klar als solche gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
* Alle Quellen werden im Kapitel Einzelnachweise nach den &#039;&#039;&#039;APA-7-Richtlinien&#039;&#039;&#039; aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auf einen Blick: die häufigsten Literaturangaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Monographie / Buch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koch, T. (2010). &#039;&#039;Macht der Gewohnheit? Der Einfluss der Habitualisierung auf die Fernsehnutzung&#039;&#039;. VS Verlag für&lt;br /&gt;
Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-92529-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeitschriftenaufsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horton, D., &amp;amp; Wohl, R. R. (1956). Mass communication and para-social interaction: Observations on intimacy at a distance.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Psychiatry&#039;&#039;, 19(3), 215–229. https://doi.org/10.1080/00- 332747.1956.11023049&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beitrag in einem Sammelband&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huta, V. (2017). An overview of hedonic and eudaimonic well-being concepts. In L. Reinecke &amp;amp; M. B. Oliver (Hrsg.), &#039;&#039;The&lt;br /&gt;
Routledge handbook of media use and well-being. International perspectives on theory and research on positive media&lt;br /&gt;
effects&#039;&#039; (S. 14–33). Routledge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beitrag auf einer Nachrichtenwebsite&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roller-Spoo, J. (2020, 24. Oktober). Von Hatern und Hetzern: Der Kampf gegen Hass im Netz. ZDF heute–Nachrichten.&lt;br /&gt;
https://www.zdf.de/nachrichten/digitales/hate-speech-hass-ge-walt-internet-100.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beitrag auf einer Website mit sich stetig aktualisierenden und nicht archivierten Informationen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.S. Census Bureau. (o.J.). &#039;&#039;U.S. and world population clock&#039;&#039;. U.S. Department of Commerce. Abgerufen am 3. Juli 2019 von&lt;br /&gt;
https://www.census.gov/popclock/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
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		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Anleitung&amp;diff=978</id>
		<title>Anleitung</title>
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		<updated>2025-12-24T10:32:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Quellen und Nachweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki ==&lt;br /&gt;
Stand: August 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel der Artikel ==&lt;br /&gt;
Die Artikel des Streuobst-Wikis informieren über aktuelle Themen des Streuobstanbaus im&lt;br /&gt;
deutschsprachigen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des&lt;br /&gt;
Klimawandels und den Perspektiven für einen klimafitten und klima-resilienten Streuobstbau.&lt;br /&gt;
Die Autorinnen und Autoren respektieren und berücksichtigen in den Artikeln die unterschiedlichen&lt;br /&gt;
Ausprägungen (Viertel- bis Hochstamm in Hausgärten und der Landwirtschaft) und Funktionen von&lt;br /&gt;
Streuobst (Obstproduktion, Lebensraum, Erholung, Kulturgut, Tourismus, Biodiversität u.a.).&lt;br /&gt;
Die Artikel vermitteln Einblicke in aktuelle Probleme, zeigen diskutierte Lösungsansätze und stellen&lt;br /&gt;
bewährte Maßnahmen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte, die in jedem Artikel berücksichtigt werden sollen ==&lt;br /&gt;
* Bezug zum Streuobstbau&lt;br /&gt;
* Bezug zum Klimawandel:&lt;br /&gt;
** Welche Folgen sind für das Thema erkennbar?&lt;br /&gt;
** Welche Risiken oder Probleme ergeben sich?&lt;br /&gt;
* Lösungsansätze und Maßnahmen:&lt;br /&gt;
** Welche Anpassungsstrategien gibt es?&lt;br /&gt;
** Was hat sich in der Praxis bewährt?&lt;br /&gt;
** Welche Empfehlungen sprechen Fachleute aus?&lt;br /&gt;
* Forschungsfragen&lt;br /&gt;
** Welche offenen Fragen müssen geklärt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau eines Artikels ==&lt;br /&gt;
Ein Artikel sollte in folgende Abschnitte gegliedert sein:&lt;br /&gt;
* Einleitung&lt;br /&gt;
** Vorstellung des Themas und seiner Bedeutung&lt;br /&gt;
** ggf. kurze historische oder regionale Einordnung&lt;br /&gt;
* Kapitel, in denen das Thema in seinen verschiedenen Facetten behandelt wird&lt;br /&gt;
* Forschungsbedarf&lt;br /&gt;
* Fazit/Ausblick (optional)&lt;br /&gt;
* Einzelnachweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Sprache ==&lt;br /&gt;
* Schreibe verständlich, sachlich und nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
* Verwende kurze Absätze und klare Formulierungen.&lt;br /&gt;
* Erkläre Fachbegriffe oder verlinke auf passende Artikel.&lt;br /&gt;
* Bleibe neutral, auch wenn unterschiedliche Meinungen existieren.&lt;br /&gt;
* Verwende eine einheitliche Terminologie (z. B. Fachbegriffe konsistent schreiben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Grafiken ==&lt;br /&gt;
* Gib immer die Autor:innen sowie eine kurze Bildbeschreibung an.&lt;br /&gt;
* Wenn eine Weiternutzung erlaubt ist, kennzeichne die passende Creative-Commons-Lizenz (z. B. CC BY-NC).&lt;br /&gt;
* Wenn du keine CC-Lizenz angibst, gilt automatisch das normale Urheberrecht – das bedeutet, eine Weiternutzung ist nicht gestattet.&lt;br /&gt;
* Prüfe im Falle einer externe Grafik, ob du das Nutzungsrecht besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formatierung ==&lt;br /&gt;
* Bitte formatiere deine Texte nach folgenden Regeln – das erleichtert die Übernahme ins Wiki.&lt;br /&gt;
[[Datei: Formatierung.jpg|thumb|Übersicht udn Beispiele Formatierung für Streuobst-Wiki.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter Informationen unter [https://www.mediawiki.org/wiki/Help:Formatting]&lt;br /&gt;
* Schreibe botanische und zoologische gattungs- und Artamen kursiv (Beispl. &#039;&#039;Drosophila suzukii&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Namen von Obstsorten werden GROSS und KURSIV geschrieben (Beispl. &#039;&#039;GRAVENSTEINER&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Erstelle und liefere Tabellen immer in Excel. Gestalte Tabellen übersichtlich (nicht zu breit bzw. mit zu vielen Spalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Nachweise ==&lt;br /&gt;
* Belege deine Aussagen mit verlässlichen Quellen (z. B. Fachliteratur, Studien, Praxisberichte, seriöse Internetseiten).&lt;br /&gt;
* Zitate oder Belege im Text werden entweder mit einer &#039;&#039;Ziffer&#039;&#039; (z. B. [1]) oder nach dem Schema &#039;&#039;&#039;Autor:in + Jahr&#039;&#039;&#039; (z. B. Müller, 2020) angegeben.&lt;br /&gt;
* Falls die Quelle eine externe Grafik ist, prüfe, ob du das Nutzungsrecht besitzt.&lt;br /&gt;
* Eigene Erfahrungen können einfließen, müssen jedoch klar als solche gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
* Alle Quellen werden im Kapitel Einzelnachweise nach den &#039;&#039;&#039;APA-7-Richtlinien&#039;&#039;&#039; aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auf einen Blick: die häufigsten Literaturangaben&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Monographie / Buch&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koch, T. (2010). &#039;&#039;Macht der Gewohnheit? Der Einfluss der Habitualisierung auf die Fernsehnutzung&#039;&#039;. VS Verlag für&lt;br /&gt;
Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-92529-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeitschriftenaufsatz&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Horton, D., &amp;amp; Wohl, R. R. (1956). Mass communication and para-social interaction: Observations on intimacy at a distance.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Psychiatry&#039;&#039;, 19(3), 215–229. https://doi.org/10.1080/00- 332747.1956.11023049&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beitrag in einem Sammelband&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Huta, V. (2017). An overview of hedonic and eudaimonic well-being concepts. In L. Reinecke &amp;amp; M. B. Oliver (Hrsg.), &#039;&#039;The&lt;br /&gt;
Routledge handbook of media use and well-being. International perspectives on theory and research on positive media&lt;br /&gt;
effects&#039;&#039; (S. 14–33). Routledge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beitrag auf einer Nachrichtenwebsite&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roller-Spoo, J. (2020, 24. Oktober). Von Hatern und Hetzern: Der Kampf gegen Hass im Netz. ZDF heute–Nachrichten.&lt;br /&gt;
https://www.zdf.de/nachrichten/digitales/hate-speech-hass-ge-walt-internet-100.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beitrag auf einer Website mit sich stetig aktualisierenden und nicht archivierten Informationen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.S. Census Bureau. (o.J.). &#039;&#039;U.S. and world population clock&#039;&#039;. U.S. Department of Commerce. Abgerufen am 3. Juli 2019 von&lt;br /&gt;
https://www.census.gov/popclock/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Anleitung&amp;diff=977</id>
		<title>Anleitung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Anleitung&amp;diff=977"/>
		<updated>2025-12-24T10:30:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki ==&lt;br /&gt;
Stand: August 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel der Artikel ==&lt;br /&gt;
Die Artikel des Streuobst-Wikis informieren über aktuelle Themen des Streuobstanbaus im&lt;br /&gt;
deutschsprachigen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des&lt;br /&gt;
Klimawandels und den Perspektiven für einen klimafitten und klima-resilienten Streuobstbau.&lt;br /&gt;
Die Autorinnen und Autoren respektieren und berücksichtigen in den Artikeln die unterschiedlichen&lt;br /&gt;
Ausprägungen (Viertel- bis Hochstamm in Hausgärten und der Landwirtschaft) und Funktionen von&lt;br /&gt;
Streuobst (Obstproduktion, Lebensraum, Erholung, Kulturgut, Tourismus, Biodiversität u.a.).&lt;br /&gt;
Die Artikel vermitteln Einblicke in aktuelle Probleme, zeigen diskutierte Lösungsansätze und stellen&lt;br /&gt;
bewährte Maßnahmen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte, die in jedem Artikel berücksichtigt werden sollen ==&lt;br /&gt;
* Bezug zum Streuobstbau&lt;br /&gt;
* Bezug zum Klimawandel:&lt;br /&gt;
** Welche Folgen sind für das Thema erkennbar?&lt;br /&gt;
** Welche Risiken oder Probleme ergeben sich?&lt;br /&gt;
* Lösungsansätze und Maßnahmen:&lt;br /&gt;
** Welche Anpassungsstrategien gibt es?&lt;br /&gt;
** Was hat sich in der Praxis bewährt?&lt;br /&gt;
** Welche Empfehlungen sprechen Fachleute aus?&lt;br /&gt;
* Forschungsfragen&lt;br /&gt;
** Welche offenen Fragen müssen geklärt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau eines Artikels ==&lt;br /&gt;
Ein Artikel sollte in folgende Abschnitte gegliedert sein:&lt;br /&gt;
* Einleitung&lt;br /&gt;
** Vorstellung des Themas und seiner Bedeutung&lt;br /&gt;
** ggf. kurze historische oder regionale Einordnung&lt;br /&gt;
* Kapitel, in denen das Thema in seinen verschiedenen Facetten behandelt wird&lt;br /&gt;
* Forschungsbedarf&lt;br /&gt;
* Fazit/Ausblick (optional)&lt;br /&gt;
* Einzelnachweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Sprache ==&lt;br /&gt;
* Schreibe verständlich, sachlich und nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
* Verwende kurze Absätze und klare Formulierungen.&lt;br /&gt;
* Erkläre Fachbegriffe oder verlinke auf passende Artikel.&lt;br /&gt;
* Bleibe neutral, auch wenn unterschiedliche Meinungen existieren.&lt;br /&gt;
* Verwende eine einheitliche Terminologie (z. B. Fachbegriffe konsistent schreiben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Grafiken ==&lt;br /&gt;
* Gib immer die Autor:innen sowie eine kurze Bildbeschreibung an.&lt;br /&gt;
* Wenn eine Weiternutzung erlaubt ist, kennzeichne die passende Creative-Commons-Lizenz (z. B. CC BY-NC).&lt;br /&gt;
* Wenn du keine CC-Lizenz angibst, gilt automatisch das normale Urheberrecht – das bedeutet, eine Weiternutzung ist nicht gestattet.&lt;br /&gt;
* Prüfe im Falle einer externe Grafik, ob du das Nutzungsrecht besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formatierung ==&lt;br /&gt;
* Bitte formatiere deine Texte nach folgenden Regeln – das erleichtert die Übernahme ins Wiki.&lt;br /&gt;
[[Datei: Formatierung.jpg|thumb|Übersicht udn Beispiele Formatierung für Streuobst-Wiki.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter Informationen unter [https://www.mediawiki.org/wiki/Help:Formatting]&lt;br /&gt;
* Schreibe botanische und zoologische gattungs- und Artamen kursiv (Beispl. &#039;&#039;Drosophila suzukii&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Namen von Obstsorten werden GROSS und KURSIV geschrieben (Beispl. &#039;&#039;GRAVENSTEINER&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Erstelle und liefere Tabellen immer in Excel. Gestalte Tabellen übersichtlich (nicht zu breit bzw. mit zu vielen Spalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Nachweise ==&lt;br /&gt;
* Belege deine Aussagen mit verlässlichen Quellen (z. B. Fachliteratur, Studien, Praxisberichte, seriöse Internetseiten).&lt;br /&gt;
* Zitate oder Belege im Text werden entweder mit einer &#039;&#039;Ziffer&#039;&#039; (z. B. [1]) oder nach dem Schema &#039;&#039;&#039;Autor:in + Jahr&#039;&#039;&#039; (z. B. Müller, 2020) angegeben.&lt;br /&gt;
* Falls die Quelle eine externe Grafik ist, prüfe, ob du das Nutzungsrecht besitzt.&lt;br /&gt;
* Eigene Erfahrungen können einfließen, müssen jedoch klar als solche gekennzeichnet werden.&lt;br /&gt;
* Alle Quellen werden im Kapitel Einzelnachweise nach den &#039;&#039;&#039;APA-7-Richtlinien&#039;&#039;&#039; aufgeführt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Anleitung&amp;diff=976</id>
		<title>Anleitung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Anleitung&amp;diff=976"/>
		<updated>2025-12-24T10:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki ==&lt;br /&gt;
Stand: August 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziel der Artikel ==&lt;br /&gt;
Die Artikel des Streuobst-Wikis informieren über aktuelle Themen des Streuobstanbaus im&lt;br /&gt;
deutschsprachigen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des&lt;br /&gt;
Klimawandels und den Perspektiven für einen klimafitten und klima-resilienten Streuobstbau.&lt;br /&gt;
Die Autorinnen und Autoren respektieren und berücksichtigen in den Artikeln die unterschiedlichen&lt;br /&gt;
Ausprägungen (Viertel- bis Hochstamm in Hausgärten und der Landwirtschaft) und Funktionen von&lt;br /&gt;
Streuobst (Obstproduktion, Lebensraum, Erholung, Kulturgut, Tourismus, Biodiversität u.a.).&lt;br /&gt;
Die Artikel vermitteln Einblicke in aktuelle Probleme, zeigen diskutierte Lösungsansätze und stellen&lt;br /&gt;
bewährte Maßnahmen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte, die in jedem Artikel berücksichtigt werden sollen ==&lt;br /&gt;
* Bezug zum Streuobstbau&lt;br /&gt;
* Bezug zum Klimawandel:&lt;br /&gt;
** Welche Folgen sind für das Thema erkennbar?&lt;br /&gt;
** Welche Risiken oder Probleme ergeben sich?&lt;br /&gt;
* Lösungsansätze und Maßnahmen:&lt;br /&gt;
** Welche Anpassungsstrategien gibt es?&lt;br /&gt;
** Was hat sich in der Praxis bewährt?&lt;br /&gt;
** Welche Empfehlungen sprechen Fachleute aus?&lt;br /&gt;
* Forschungsfragen&lt;br /&gt;
** Welche offenen Fragen müssen geklärt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau eines Artikels ==&lt;br /&gt;
Ein Artikel sollte in folgende Abschnitte gegliedert sein:&lt;br /&gt;
* Einleitung&lt;br /&gt;
** Vorstellung des Themas und seiner Bedeutung&lt;br /&gt;
** ggf. kurze historische oder regionale Einordnung&lt;br /&gt;
* Kapitel, in denen das Thema in seinen verschiedenen Facetten behandelt wird&lt;br /&gt;
* Forschungsbedarf&lt;br /&gt;
* Fazit/Ausblick (optional)&lt;br /&gt;
* Einzelnachweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Sprache ==&lt;br /&gt;
* Schreibe verständlich, sachlich und nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
* Verwende kurze Absätze und klare Formulierungen.&lt;br /&gt;
* Erkläre Fachbegriffe oder verlinke auf passende Artikel.&lt;br /&gt;
* Bleibe neutral, auch wenn unterschiedliche Meinungen existieren.&lt;br /&gt;
* Verwende eine einheitliche Terminologie (z. B. Fachbegriffe konsistent schreiben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Grafiken ==&lt;br /&gt;
* Gib immer die Autor:innen sowie eine kurze Bildbeschreibung an.&lt;br /&gt;
* Wenn eine Weiternutzung erlaubt ist, kennzeichne die passende Creative-Commons-Lizenz (z. B. CC BY-NC).&lt;br /&gt;
* Wenn du keine CC-Lizenz angibst, gilt automatisch das normale Urheberrecht – das bedeutet, eine Weiternutzung ist nicht gestattet.&lt;br /&gt;
* Prüfe im Falle einer externe Grafik, ob du das Nutzungsrecht besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formatierung ==&lt;br /&gt;
* Bitte formatiere deine Texte nach folgenden Regeln – das erleichtert die Übernahme ins Wiki.&lt;br /&gt;
[[Datei: Formatierung.jpg|thumb|Übersicht udn Beispiele Formatierung für Streuobst-Wiki.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter Informationen unter [https://www.mediawiki.org/wiki/Help:Formatting]&lt;br /&gt;
* Schreibe botanische und zoologische gattungs- und Artamen kursiv (Beispl. &#039;&#039;Drosophila suzukii&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Namen von Obstsorten werden GROSS und KURSIV geschrieben (Beispl. &#039;&#039;GRAVENSTEINER&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Erstelle und liefere Tabellen immer in Excel. Gestalte Tabellen übersichtlich (nicht zu breit bzw. mit zu vielen Spalten).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
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		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=975</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2025-12-24T10:22:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Streuobst-Wiki&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eine Initiative von führenden Streuobst-Organisationen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Willkommen im Streuobst-Wiki! Schön, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.&lt;br /&gt;
Dieses kostenlose Nachschlagewerk vereint geprüfte Forschungsergebnisse und bewährte Praxiserfahrungen zum Streuobstbau.&lt;br /&gt;
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[[Hauptseite#Partner|Partner]] aus Deutschland und Österreich arbeiten redaktionell zusammen, bereiten Beiträge auf und verweisen transparent auf ihre Quellen.&lt;br /&gt;
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Unser gemeinsames Ziel ist es, Streuobstwiesen und andere Streuobstbestände zu erhalten und zukunftsfähig zu machen, damit sie weiterhin einen Beitrag zur Erzeugung gesunder, regionaler Lebensmittel, zur Förderung der Biodiversität und zu anderen wichtigen Ökosystemleistungen erbringen können.&lt;br /&gt;
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Das Streuobst-Wiki ist eine Initiative, zu der [[Anleitung|Du sehr gerne beitragen kannst]].&lt;br /&gt;
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== Kategorien == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;font-size: 12pt;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;border-spacing:10px; font-family:Arial;&amp;quot; width=&amp;quot;100%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🌳 Perspektiven des Streuobst-Anbaus im Klimawandel&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Auswirkungen des Klimawandels in Mitteleuropa|Auswirkungen des Klimawandels]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Klimaszenarien|Klimaszenarien]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Schäden durch die Auswirkungen des Klimawandels|Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Chancen_durch_die_Auswirkungen_des_Klimawandels#Chancen durch die Auswirkungen des Klimawandels|Chancen]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Forschungsbedarf|Forschungsbedarf]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Perspektiven für den Streuobstanbau in Österreich|Perspektiven für den Streuobstanbau in Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🐝 Bestäubung und Klimawandel&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bestäubung_und_Klimawandel#Bestäubung und Klimawandel|Bestäubung und Klimawandel]]&lt;br /&gt;
* [[Bestäubung_und_Klimawandel#Spätfrost und phänologische Verschiebungen|Spätfrost und phänologische Verschiebungen]]&lt;br /&gt;
* [[Bestäubung_und_Klimawandel#Anpassungsstrategien|Anpassungsstrategien]]&lt;br /&gt;
* [[Bestäubung_und_Klimawandel#Auswirkungen auf Bestäuber und die Nahrungsverbindungen zwischen Organismen|Auswirkungen auf Bestäuber und die Nahrungsverbindungen zwischen Organismen]]&lt;br /&gt;
* [[Bestäubung_und_Klimawandel#Stressresistenz und Anpassungsstrategien bei Gehölzen|Stressresistenz und Anpassungsstrategien bei Gehölzen]]&lt;br /&gt;
* [[Bestäubung_und_Klimawandel#Forschungsbedarf|Forschungsbedarf (Bestäubung)]]&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;📍 Klimaangepasste Pflanztechniken &amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Klimaangepasste Pflanztechniken]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaangepasste_Pflanztechniken#Windschutzhecken|Windschutzhecken]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaangepasste_Pflanztechniken#Schattenbäume (Überhälter)|Schattenbäume (Überhälter)]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaangepasste_Pflanztechniken#Komplexe Fruchtanbausysteme|Komplexe Fruchtanbausysteme]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaangepasste_Pflanztechniken#Humusaufbau und Bodenpflege|Humusaufbau und Bodenpflege]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaangepasste_Pflanztechniken#Verbesserung der Nährstoffverfügbarkeit|Verbesserung der Nährstoffverfügbarkeit]]&lt;br /&gt;
* [[Arbeiten entlang von Konturlinien]]&lt;br /&gt;
* [[Keyline-Design]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🧪 Boden, Düngung &amp;amp; Bewässerung&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bodenwerte und Bodenanalyse]]&lt;br /&gt;
* [[Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese|Düngung]]&lt;br /&gt;
* [[Bewässerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🍀 Bewirtschaftung des Unterwuchses&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen|Bewirtschaftung des Unterwuchses]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Mulchen|Mulchen]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Mähen und Abführen|Mähen und Abführen]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Beweidung|Beweidung]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Vergleich der Methoden|Vergleich der Methoden]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Klima- und Umweltrelevanz|Klima- und Umweltrelevanz]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Forschungsbedarf|Forschungsbedarf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🪵 Stammbehandlung bei Frost-/Hitzerissen&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen|Stammbehandlung bei Frost-/Hitzerissen]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Ursachen|Ursachen (Stammrisse)]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Schadbild|Schadbild]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Stammbehandlung_bei_Frost-_und_Hitzerissen_bei_Obstbäumen#Gefahren_durch_Risse_im_Baumstamm|Gefahren durch Risse im Baumstamm]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Vorbeugung_und_Schutzmaßnahmen|Vorbeugung und Schutzmaßnahmen]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Behandlung_geschädigter_Bäume|Behandlung geschädigter Bäume]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🦠 Schädlinge, Krankheiten &amp;amp; Parasiten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schädlinge, Krankheitserreger und Parasiten auf dem Vormarsch|Überblick]]&lt;br /&gt;
* [[Apfelwickler]]&lt;br /&gt;
* [[Kirschessigfliege]]&lt;br /&gt;
* [[Schwarzer Rindenbrand]]&lt;br /&gt;
* [[Marssonina]]&lt;br /&gt;
* [[Splintholzkäfer]]&lt;br /&gt;
* [[Mistel]]&lt;br /&gt;
* [[Birnenverfall]]&lt;br /&gt;
* [[Monilia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🍎 Strategien zur Sortenwahl&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Strategien für die Auswahl von Obstsorten angesichts des Klimawandels|Strategien für die Sortenwahl]]&lt;br /&gt;
* [[Strategien_für_die_Auswahl_von_Obstsorten_angesichts_des_Klimawandels#Auswahl_robuster_Apfelsorten_für_die_Streubstwiese|Robuste Apfelsorten]]&lt;br /&gt;
* [[Strategien_für_die_Auswahl_von_Obstsorten_angesichts_des_Klimawandels#Auswahl_robuster_Birnensorten_für_die_Streubstwiese|Robuste Birnensorten]]&lt;br /&gt;
* [[Strategien_für_die_Auswahl_von_Obstsorten_angesichts_des_Klimawandels#Spätblühende_Obstsorten:_Natürlicher_Schutz_gegen_Spätfrost|Spätblühende Obstsorten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🌲 Klimaresiliente Baumarten&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente Baumarten für den Streuobstbau|Klimaresiliente Baumarten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Warum klimaresiliente Obstgehölze wichtig werden|Gründe (klimaresiliente Baumarten)]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Kriterien für geeignete Arten|Kriterien für geeignete Arten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Einschränkungen in Bewirtschaftung und bei Förderungen|Einschränkungen in Bewirtschaftung und bei Förderungen]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Potenzielle Kandidaten|Potenzielle Kandidaten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Forschungsfragen|Forschungsfragen (Baumarten)]]&lt;br /&gt;
* [[Wildobstarten als Ergänzung]]&lt;br /&gt;
* [[Edelkastanie]]&lt;br /&gt;
* [[Mandel]]&lt;br /&gt;
* [[Maulbeere]]&lt;br /&gt;
* [[Walnuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🦉 Ökologie der Streuobstwiese&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Vögel]]&lt;br /&gt;
* [[Fledermäuse]]&lt;br /&gt;
* [[Wildbienen]]&lt;br /&gt;
* [[Gemeiner Ohrwurm]]&lt;br /&gt;
* [[Wühlmäuse]]&lt;br /&gt;
* [[Hecken]]&lt;br /&gt;
* [[Totholz]]&lt;br /&gt;
* [[Insekten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🌱  Neuanpflanzungen &amp;amp; Pflege&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Neuanpflanzung_und_Pflege#Planung|Planung]]&lt;br /&gt;
* [[Neuanpflanzung_und_Pflege#Pflanzung|Pflanzung]]&lt;br /&gt;
* [[Neuanpflanzung_und_Pflege#Wässern|Wässern]]&lt;br /&gt;
* [[Neuanpflanzung_und_Pflege#Baumscheibe|Baumscheibe]]&lt;br /&gt;
* [[Neuanpflanzung_und_Pflege#Pflanzware|Pflanzware]]&lt;br /&gt;
* [[Neuanpflanzung_und_Pflege#Begleitvegetation|Begleitvegetation]]&lt;br /&gt;
* [[Neuanpflanzung_und_Pflege#Baumschnitt|Baumschnitt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🍎  Etablierung von Streuobstbäumen&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Etablierung von Streuobstbäumen]]&lt;br /&gt;
* [[Etablierung_von_Streuobstb%C3%A4umen#Qualität des Pflanzguts|Qualität des Pflanzguts]]&lt;br /&gt;
* [[Etablierung_von_Streuobstb%C3%A4umen#Ammenbaumpflanzungen|Ammenbaumpflanzungen]]&lt;br /&gt;
* [[Etablierung_von_Streuobstb%C3%A4umen#Epigenetische Anpassung|Epigenetische Anpassung ]]&lt;br /&gt;
* [[Etablierung_von_Streuobstb%C3%A4umen#Stärkung des Wurzelsystems|Stärkung des Wurzelsystems]]&lt;br /&gt;
* [[Etablierung_von_Streuobstb%C3%A4umen#Affolter-Methode|Affolter-Methode]]&lt;br /&gt;
* [[Etablierung_von_Streuobstb%C3%A4umen#Air-Pruning-Verfahren|Air-Pruning-Verfahren]]&lt;br /&gt;
* [[Etablierung_von_Streuobstb%C3%A4umen#Aktuelle Forschungsprojekte|Aktuelle Forschungsprojekte ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🌳 Technische Ansätze&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau|Technische Ansätze]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Tröpfchenbewässerung|Tröpfchenbewässerung]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Schutz- und Energienutzungssysteme|Schutz- und Energienutzungssysteme]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Mikroakustik|Mikroakustik]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Einsatz von Drohnen|Einsatz von Drohnen]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#KI-gestützter Rebschnitt als Vorbild|KI-gestützter Rebschnitt als Vorbild]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Einsatz von Robotern in Agroforstsystemen|Einsatz von Robotern in Agroforstsystemen]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Digitaler Zwilling Deutschlands (DigiZ-DE)|Digitaler Zwilling Deutschlands (DigiZ-DE)]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Manager</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: &lt;/p&gt;
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* [[Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese|Düngung]]&lt;br /&gt;
* [[Bewässerung]]&lt;br /&gt;
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* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Vorbeugung_und_Schutzmaßnahmen|Vorbeugung und Schutzmaßnahmen]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Behandlung_geschädigter_Bäume|Behandlung geschädigter Bäume]]&lt;br /&gt;
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* [[Schädlinge, Krankheitserreger und Parasiten auf dem Vormarsch|Überblick]]&lt;br /&gt;
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* [[Kirschessigfliege]]&lt;br /&gt;
* [[Schwarzer Rindenbrand]]&lt;br /&gt;
* [[Marssonina]]&lt;br /&gt;
* [[Splintholzkäfer]]&lt;br /&gt;
* [[Mistel]]&lt;br /&gt;
* [[Birnenverfall]]&lt;br /&gt;
* [[Monilia]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Strategien für die Auswahl von Obstsorten angesichts des Klimawandels|Strategien für die Sortenwahl]]&lt;br /&gt;
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* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Kriterien für geeignete Arten|Kriterien für geeignete Arten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Einschränkungen in Bewirtschaftung und bei Förderungen|Einschränkungen in Bewirtschaftung und bei Förderungen]]&lt;br /&gt;
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* [[Ökosystemleistungen_der_Streuobstwiesen#Ökosystemleistungen der Streuobstwiesen|Ökosystemleistungen der Streuobstwiesen]]&lt;br /&gt;
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* [[Ökosystemleistungen_der_Streuobstwiesen#Was leisten die Ökosystemleistungen von Streuobstwiesen angesichts des Klimawandels?|Was leisten die Ökosystemleistungen von Streuobstwiesen angesichts des Klimawandels?]]&lt;br /&gt;
* [[Ökosystemleistungen_der_Streuobstwiesen#Forschungsbedarf und Ausblick|Forschungsbedarf und Ausblick]]&lt;br /&gt;
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== Partner==&lt;br /&gt;
Wir sind ein Konsortium aus verschiedenen europäische Partnern, die diese Seite aufgebaut haben und betreuen:&lt;br /&gt;
* [https://www.argestreuobst.at Streuobst Österreich] (vormals ARGE Streuobst)&lt;br /&gt;
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* [https://www.ibz-marienthal.de Stiftung IBZ St. Marienthal]&lt;br /&gt;
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* Stefan Schliebner, [https://koblenz.bund-rlp.de/themen-und-projekte/artenvielfalt-und-naturschutz/ BUND Kreisgruppe Koblenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung==&lt;br /&gt;
[[Datei:EU-POS.jpg|rahmenlos|top]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (Bewilligungsbehörde) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
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		<title>Anleitung</title>
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		<updated>2025-12-24T10:20:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Formatierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki ==&lt;br /&gt;
August 2025&lt;br /&gt;
== Ziel der Artikel ==&lt;br /&gt;
Die Artikel des Streuobst-Wikis informieren über aktuelle Themen des Streuobstanbaus im&lt;br /&gt;
deutschsprachigen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des&lt;br /&gt;
Klimawandels und den Perspektiven für einen klimafitten und klima-resilienten Streuobstbau.&lt;br /&gt;
Die Autorinnen und Autoren respektieren und berücksichtigen in den Artikeln die unterschiedlichen&lt;br /&gt;
Ausprägungen (Viertel- bis Hochstamm in Hausgärten und der Landwirtschaft) und Funktionen von&lt;br /&gt;
Streuobst (Obstproduktion, Lebensraum, Erholung, Kulturgut, Tourismus, Biodiversität u.a.).&lt;br /&gt;
Die Artikel vermitteln Einblicke in aktuelle Probleme, zeigen diskutierte Lösungsansätze und stellen&lt;br /&gt;
bewährte Maßnahmen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte, die in jedem Artikel berücksichtigt werden sollen ==&lt;br /&gt;
* Bezug zum Streuobstbau&lt;br /&gt;
* Bezug zum Klimawandel:&lt;br /&gt;
** Welche Folgen sind für das Thema erkennbar?&lt;br /&gt;
** Welche Risiken oder Probleme ergeben sich?&lt;br /&gt;
* Lösungsansätze und Maßnahmen:&lt;br /&gt;
** Welche Anpassungsstrategien gibt es?&lt;br /&gt;
** Was hat sich in der Praxis bewährt?&lt;br /&gt;
** Welche Empfehlungen sprechen Fachleute aus?&lt;br /&gt;
* Forschungsfragen&lt;br /&gt;
** Welche offenen Fragen müssen geklärt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau eines Artikels ==&lt;br /&gt;
Ein Artikel sollte in folgende Abschnitte gegliedert sein:&lt;br /&gt;
* Einleitung&lt;br /&gt;
** Vorstellung des Themas und seiner Bedeutung&lt;br /&gt;
** ggf. kurze historische oder regionale Einordnung&lt;br /&gt;
* Kapitel, in denen das Thema in seinen verschiedenen Facetten behandelt wird&lt;br /&gt;
* Forschungsbedarf&lt;br /&gt;
* Fazit/Ausblick (optional)&lt;br /&gt;
* Einzelnachweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Sprache ==&lt;br /&gt;
* Schreibe verständlich, sachlich und nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
* Verwende kurze Absätze und klare Formulierungen.&lt;br /&gt;
* Erkläre Fachbegriffe oder verlinke auf passende Artikel.&lt;br /&gt;
* Bleibe neutral, auch wenn unterschiedliche Meinungen existieren.&lt;br /&gt;
* Verwende eine einheitliche Terminologie (z. B. Fachbegriffe konsistent schreiben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Grafiken ==&lt;br /&gt;
* Gib immer die Autor:innen sowie eine kurze Bildbeschreibung an.&lt;br /&gt;
* Wenn eine Weiternutzung erlaubt ist, kennzeichne die passende Creative-Commons-Lizenz (z. B. CC BY-NC).&lt;br /&gt;
* Wenn du keine CC-Lizenz angibst, gilt automatisch das normale Urheberrecht – das bedeutet, eine Weiternutzung ist nicht gestattet.&lt;br /&gt;
* Prüfe im Falle einer externe Grafik, ob du das Nutzungsrecht besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formatierung ==&lt;br /&gt;
* Bitte formatiere deine Texte nach folgenden Regeln – das erleichtert die Übernahme ins Wiki.&lt;br /&gt;
[[Datei: Formatierung.jpg|thumb|Übersicht udn Beispiele Formatierung für Streuobst-Wiki.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter Informationen unter [https://www.mediawiki.org/wiki/Help:Formatting]&lt;br /&gt;
* Schreibe botanische und zoologische gattungs- und Artamen kursiv (Beispl. &#039;&#039;Drosophila suzukii&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Namen von Obstsorten werden GROSS und KURSIV geschrieben (Beispl. &#039;&#039;GRAVENSTEINER&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Erstelle und liefere Tabellen immer in Excel. Gestalte Tabellen übersichtlich (nicht zu breit bzw. mit zu vielen Spalten).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Formatierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki ==&lt;br /&gt;
August 2025&lt;br /&gt;
== Ziel der Artikel ==&lt;br /&gt;
Die Artikel des Streuobst-Wikis informieren über aktuelle Themen des Streuobstanbaus im&lt;br /&gt;
deutschsprachigen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des&lt;br /&gt;
Klimawandels und den Perspektiven für einen klimafitten und klima-resilienten Streuobstbau.&lt;br /&gt;
Die Autorinnen und Autoren respektieren und berücksichtigen in den Artikeln die unterschiedlichen&lt;br /&gt;
Ausprägungen (Viertel- bis Hochstamm in Hausgärten und der Landwirtschaft) und Funktionen von&lt;br /&gt;
Streuobst (Obstproduktion, Lebensraum, Erholung, Kulturgut, Tourismus, Biodiversität u.a.).&lt;br /&gt;
Die Artikel vermitteln Einblicke in aktuelle Probleme, zeigen diskutierte Lösungsansätze und stellen&lt;br /&gt;
bewährte Maßnahmen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte, die in jedem Artikel berücksichtigt werden sollen ==&lt;br /&gt;
* Bezug zum Streuobstbau&lt;br /&gt;
* Bezug zum Klimawandel:&lt;br /&gt;
** Welche Folgen sind für das Thema erkennbar?&lt;br /&gt;
** Welche Risiken oder Probleme ergeben sich?&lt;br /&gt;
* Lösungsansätze und Maßnahmen:&lt;br /&gt;
** Welche Anpassungsstrategien gibt es?&lt;br /&gt;
** Was hat sich in der Praxis bewährt?&lt;br /&gt;
** Welche Empfehlungen sprechen Fachleute aus?&lt;br /&gt;
* Forschungsfragen&lt;br /&gt;
** Welche offenen Fragen müssen geklärt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau eines Artikels ==&lt;br /&gt;
Ein Artikel sollte in folgende Abschnitte gegliedert sein:&lt;br /&gt;
* Einleitung&lt;br /&gt;
** Vorstellung des Themas und seiner Bedeutung&lt;br /&gt;
** ggf. kurze historische oder regionale Einordnung&lt;br /&gt;
* Kapitel, in denen das Thema in seinen verschiedenen Facetten behandelt wird&lt;br /&gt;
* Forschungsbedarf&lt;br /&gt;
* Fazit/Ausblick (optional)&lt;br /&gt;
* Einzelnachweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Sprache ==&lt;br /&gt;
* Schreibe verständlich, sachlich und nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
* Verwende kurze Absätze und klare Formulierungen.&lt;br /&gt;
* Erkläre Fachbegriffe oder verlinke auf passende Artikel.&lt;br /&gt;
* Bleibe neutral, auch wenn unterschiedliche Meinungen existieren.&lt;br /&gt;
* Verwende eine einheitliche Terminologie (z. B. Fachbegriffe konsistent schreiben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Grafiken ==&lt;br /&gt;
* Gib immer die Autor:innen sowie eine kurze Bildbeschreibung an.&lt;br /&gt;
* Wenn eine Weiternutzung erlaubt ist, kennzeichne die passende Creative-Commons-Lizenz (z. B. CC BY-NC).&lt;br /&gt;
* Wenn du keine CC-Lizenz angibst, gilt automatisch das normale Urheberrecht – das bedeutet, eine Weiternutzung ist nicht gestattet.&lt;br /&gt;
* Prüfe im Falle einer externe Grafik, ob du das Nutzungsrecht besitzt.&lt;br /&gt;
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{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin:auto&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| Aktion || == Titel == || Kirschessigfliege&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Überschrift 3 || === Titel === || Bekämpfung und Management&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Überschrift 4 || ==== Titel ==== || Vorbeugende Maßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fett || &#039;&#039;&#039; Text &#039;&#039;&#039; || Mulchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kursiv || &#039;&#039;Text&#039;&#039; || &#039;&#039;Drosophila suzukii&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Interner Link || Beispiel || [[Walnuss]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Überschrift 2 || [[Seitentitel]] || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kursiv &#039;&#039;Text&#039;&#039; &#039;&#039;Drosophila suzukii&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interner Link [[Seitentitel]] [[Walnuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste * Punkt • Gattung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nummerierung # Schritt 1. Schritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter Informationen unter [https://www.mediawiki.org/wiki/Help:Formatting]&lt;br /&gt;
* Schreibe botanische und zoologische gattungs- und Artamen kursiv (Beispl. &#039;&#039;Drosophila suzukii&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Namen von Obstsorten werden GROSS und KURSIV geschrieben (Beispl. &#039;&#039;GRAVENSTEINER&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Erstelle und liefere Tabellen immer in Excel. Gestalte Tabellen übersichtlich (nicht zu breit bzw. mit zu vielen Spalten).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
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		<updated>2025-12-24T10:16:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Formatierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki ==&lt;br /&gt;
August 2025&lt;br /&gt;
== Ziel der Artikel ==&lt;br /&gt;
Die Artikel des Streuobst-Wikis informieren über aktuelle Themen des Streuobstanbaus im&lt;br /&gt;
deutschsprachigen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des&lt;br /&gt;
Klimawandels und den Perspektiven für einen klimafitten und klima-resilienten Streuobstbau.&lt;br /&gt;
Die Autorinnen und Autoren respektieren und berücksichtigen in den Artikeln die unterschiedlichen&lt;br /&gt;
Ausprägungen (Viertel- bis Hochstamm in Hausgärten und der Landwirtschaft) und Funktionen von&lt;br /&gt;
Streuobst (Obstproduktion, Lebensraum, Erholung, Kulturgut, Tourismus, Biodiversität u.a.).&lt;br /&gt;
Die Artikel vermitteln Einblicke in aktuelle Probleme, zeigen diskutierte Lösungsansätze und stellen&lt;br /&gt;
bewährte Maßnahmen vor.&lt;br /&gt;
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== Inhalte, die in jedem Artikel berücksichtigt werden sollen ==&lt;br /&gt;
* Bezug zum Streuobstbau&lt;br /&gt;
* Bezug zum Klimawandel:&lt;br /&gt;
** Welche Folgen sind für das Thema erkennbar?&lt;br /&gt;
** Welche Risiken oder Probleme ergeben sich?&lt;br /&gt;
* Lösungsansätze und Maßnahmen:&lt;br /&gt;
** Welche Anpassungsstrategien gibt es?&lt;br /&gt;
** Was hat sich in der Praxis bewährt?&lt;br /&gt;
** Welche Empfehlungen sprechen Fachleute aus?&lt;br /&gt;
* Forschungsfragen&lt;br /&gt;
** Welche offenen Fragen müssen geklärt werden?&lt;br /&gt;
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== Aufbau eines Artikels ==&lt;br /&gt;
Ein Artikel sollte in folgende Abschnitte gegliedert sein:&lt;br /&gt;
* Einleitung&lt;br /&gt;
** Vorstellung des Themas und seiner Bedeutung&lt;br /&gt;
** ggf. kurze historische oder regionale Einordnung&lt;br /&gt;
* Kapitel, in denen das Thema in seinen verschiedenen Facetten behandelt wird&lt;br /&gt;
* Forschungsbedarf&lt;br /&gt;
* Fazit/Ausblick (optional)&lt;br /&gt;
* Einzelnachweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Sprache ==&lt;br /&gt;
* Schreibe verständlich, sachlich und nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
* Verwende kurze Absätze und klare Formulierungen.&lt;br /&gt;
* Erkläre Fachbegriffe oder verlinke auf passende Artikel.&lt;br /&gt;
* Bleibe neutral, auch wenn unterschiedliche Meinungen existieren.&lt;br /&gt;
* Verwende eine einheitliche Terminologie (z. B. Fachbegriffe konsistent schreiben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Grafiken ==&lt;br /&gt;
* Gib immer die Autor:innen sowie eine kurze Bildbeschreibung an.&lt;br /&gt;
* Wenn eine Weiternutzung erlaubt ist, kennzeichne die passende Creative-Commons-Lizenz (z. B. CC BY-NC).&lt;br /&gt;
* Wenn du keine CC-Lizenz angibst, gilt automatisch das normale Urheberrecht – das bedeutet, eine Weiternutzung ist nicht gestattet.&lt;br /&gt;
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* Bitte formatiere deine Texte nach folgenden Regeln – das erleichtert die Übernahme ins Wiki.&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| Überschrift 3 || === Titel === || Bekämpfung und Management&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Überschrift 4 || ==== Titel ==== || Vorbeugende Maßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fett || &#039;&#039;&#039;Text&#039;&#039;&#039; || Mulchen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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Kursiv &#039;&#039;Text&#039;&#039; &#039;&#039;Drosophila suzukii&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Interner Link [[Seitentitel]] [[Walnuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liste * Punkt • Gattung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nummerierung # Schritt 1. Schritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter Informationen unter [https://www.mediawiki.org/wiki/Help:Formatting]&lt;br /&gt;
* Schreibe botanische und zoologische gattungs- und Artamen kursiv (Beispl. &#039;&#039;Drosophila suzukii&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Namen von Obstsorten werden GROSS und KURSIV geschrieben (Beispl. &#039;&#039;GRAVENSTEINER&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Erstelle und liefere Tabellen immer in Excel. Gestalte Tabellen übersichtlich (nicht zu breit bzw. mit zu vielen Spalten).&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2025-12-24T10:11:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Formatierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki ==&lt;br /&gt;
August 2025&lt;br /&gt;
== Ziel der Artikel ==&lt;br /&gt;
Die Artikel des Streuobst-Wikis informieren über aktuelle Themen des Streuobstanbaus im&lt;br /&gt;
deutschsprachigen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des&lt;br /&gt;
Klimawandels und den Perspektiven für einen klimafitten und klima-resilienten Streuobstbau.&lt;br /&gt;
Die Autorinnen und Autoren respektieren und berücksichtigen in den Artikeln die unterschiedlichen&lt;br /&gt;
Ausprägungen (Viertel- bis Hochstamm in Hausgärten und der Landwirtschaft) und Funktionen von&lt;br /&gt;
Streuobst (Obstproduktion, Lebensraum, Erholung, Kulturgut, Tourismus, Biodiversität u.a.).&lt;br /&gt;
Die Artikel vermitteln Einblicke in aktuelle Probleme, zeigen diskutierte Lösungsansätze und stellen&lt;br /&gt;
bewährte Maßnahmen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte, die in jedem Artikel berücksichtigt werden sollen ==&lt;br /&gt;
* Bezug zum Streuobstbau&lt;br /&gt;
* Bezug zum Klimawandel:&lt;br /&gt;
** Welche Folgen sind für das Thema erkennbar?&lt;br /&gt;
** Welche Risiken oder Probleme ergeben sich?&lt;br /&gt;
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** Was hat sich in der Praxis bewährt?&lt;br /&gt;
** Welche Empfehlungen sprechen Fachleute aus?&lt;br /&gt;
* Forschungsfragen&lt;br /&gt;
** Welche offenen Fragen müssen geklärt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau eines Artikels ==&lt;br /&gt;
Ein Artikel sollte in folgende Abschnitte gegliedert sein:&lt;br /&gt;
* Einleitung&lt;br /&gt;
** Vorstellung des Themas und seiner Bedeutung&lt;br /&gt;
** ggf. kurze historische oder regionale Einordnung&lt;br /&gt;
* Kapitel, in denen das Thema in seinen verschiedenen Facetten behandelt wird&lt;br /&gt;
* Forschungsbedarf&lt;br /&gt;
* Fazit/Ausblick (optional)&lt;br /&gt;
* Einzelnachweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Sprache ==&lt;br /&gt;
* Schreibe verständlich, sachlich und nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
* Verwende kurze Absätze und klare Formulierungen.&lt;br /&gt;
* Erkläre Fachbegriffe oder verlinke auf passende Artikel.&lt;br /&gt;
* Bleibe neutral, auch wenn unterschiedliche Meinungen existieren.&lt;br /&gt;
* Verwende eine einheitliche Terminologie (z. B. Fachbegriffe konsistent schreiben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Grafiken ==&lt;br /&gt;
* Gib immer die Autor:innen sowie eine kurze Bildbeschreibung an.&lt;br /&gt;
* Wenn eine Weiternutzung erlaubt ist, kennzeichne die passende Creative-Commons-Lizenz (z. B. CC BY-NC).&lt;br /&gt;
* Wenn du keine CC-Lizenz angibst, gilt automatisch das normale Urheberrecht – das bedeutet, eine Weiternutzung ist nicht gestattet.&lt;br /&gt;
* Prüfe im Falle einer externe Grafik, ob du das Nutzungsrecht besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formatierung ==&lt;br /&gt;
* Bitte formatiere deine Texte nach folgenden Regeln – das erleichtert die Übernahme ins Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktion Syntax Beispiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschrift 2 == Titel == Kirschessigfliege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschrift 3 === Titel === Bekämpfung und Management&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überschrift 4 ==== Titel ==== Vorbeugende Maßnahmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fett &#039;&#039;&#039;Text&#039;&#039;&#039; Mulchen&lt;br /&gt;
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Interner Link [[Seitentitel]] [[Walnuss]]&lt;br /&gt;
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Liste * Punkt • Gattung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nummerierung # Schritt 1. Schritt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter Informationen unter [https://www.mediawiki.org/wiki/Help:Formatting]&lt;br /&gt;
* Schreibe botanische und zoologische gattungs- und Artamen kursiv (Beispl. &#039;&#039;Drosophila suzukii&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Namen von Obstsorten werden GROSS und KURSIV geschrieben (Beispl. &#039;&#039;GRAVENSTEINER&#039;&#039;).&lt;br /&gt;
* Erstelle und liefere Tabellen immer in Excel. Gestalte Tabellen übersichtlich (nicht zu breit bzw. mit zu vielen Spalten).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
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		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Anleitung&amp;diff=968</id>
		<title>Anleitung</title>
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		<updated>2025-12-24T10:09:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Bilder und Grafiken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki ==&lt;br /&gt;
August 2025&lt;br /&gt;
== Ziel der Artikel ==&lt;br /&gt;
Die Artikel des Streuobst-Wikis informieren über aktuelle Themen des Streuobstanbaus im&lt;br /&gt;
deutschsprachigen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des&lt;br /&gt;
Klimawandels und den Perspektiven für einen klimafitten und klima-resilienten Streuobstbau.&lt;br /&gt;
Die Autorinnen und Autoren respektieren und berücksichtigen in den Artikeln die unterschiedlichen&lt;br /&gt;
Ausprägungen (Viertel- bis Hochstamm in Hausgärten und der Landwirtschaft) und Funktionen von&lt;br /&gt;
Streuobst (Obstproduktion, Lebensraum, Erholung, Kulturgut, Tourismus, Biodiversität u.a.).&lt;br /&gt;
Die Artikel vermitteln Einblicke in aktuelle Probleme, zeigen diskutierte Lösungsansätze und stellen&lt;br /&gt;
bewährte Maßnahmen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte, die in jedem Artikel berücksichtigt werden sollen ==&lt;br /&gt;
* Bezug zum Streuobstbau&lt;br /&gt;
* Bezug zum Klimawandel:&lt;br /&gt;
** Welche Folgen sind für das Thema erkennbar?&lt;br /&gt;
** Welche Risiken oder Probleme ergeben sich?&lt;br /&gt;
* Lösungsansätze und Maßnahmen:&lt;br /&gt;
** Welche Anpassungsstrategien gibt es?&lt;br /&gt;
** Was hat sich in der Praxis bewährt?&lt;br /&gt;
** Welche Empfehlungen sprechen Fachleute aus?&lt;br /&gt;
* Forschungsfragen&lt;br /&gt;
** Welche offenen Fragen müssen geklärt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau eines Artikels ==&lt;br /&gt;
Ein Artikel sollte in folgende Abschnitte gegliedert sein:&lt;br /&gt;
* Einleitung&lt;br /&gt;
** Vorstellung des Themas und seiner Bedeutung&lt;br /&gt;
** ggf. kurze historische oder regionale Einordnung&lt;br /&gt;
* Kapitel, in denen das Thema in seinen verschiedenen Facetten behandelt wird&lt;br /&gt;
* Forschungsbedarf&lt;br /&gt;
* Fazit/Ausblick (optional)&lt;br /&gt;
* Einzelnachweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Sprache ==&lt;br /&gt;
* Schreibe verständlich, sachlich und nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
* Verwende kurze Absätze und klare Formulierungen.&lt;br /&gt;
* Erkläre Fachbegriffe oder verlinke auf passende Artikel.&lt;br /&gt;
* Bleibe neutral, auch wenn unterschiedliche Meinungen existieren.&lt;br /&gt;
* Verwende eine einheitliche Terminologie (z. B. Fachbegriffe konsistent schreiben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Grafiken ==&lt;br /&gt;
* Gib immer die Autor:innen sowie eine kurze Bildbeschreibung an.&lt;br /&gt;
* Wenn eine Weiternutzung erlaubt ist, kennzeichne die passende Creative-Commons-Lizenz (z. B. CC BY-NC).&lt;br /&gt;
* Wenn du keine CC-Lizenz angibst, gilt automatisch das normale Urheberrecht – das bedeutet, eine Weiternutzung ist nicht gestattet.&lt;br /&gt;
* Prüfe im Falle einer externe Grafik, ob du das Nutzungsrecht besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formatierung ==&lt;br /&gt;
• Bitte formatiere deine Texte nach folgenden Regeln – das erleichtert die Übernahme ins Wiki.&lt;br /&gt;
Aktion Syntax Beispiel&lt;br /&gt;
Überschrift 2 == Titel == Kirschessigfliege&lt;br /&gt;
Überschrift 3 === Titel === Bekämpfung und Management&lt;br /&gt;
Überschrift 4 ==== Titel ==== Vorbeugende Maßnahmen&lt;br /&gt;
Fett &#039;&#039;&#039;Text&#039;&#039;&#039; Mulchen&lt;br /&gt;
Kursiv &#039;&#039;Text&#039;&#039; Drosophila suzukii&lt;br /&gt;
Interner Link [[Seitentitel]] [[Walnuss]]&lt;br /&gt;
Liste * Punkt • Gattung&lt;br /&gt;
Nummerierung # Schritt 1. Schritt&lt;br /&gt;
Weiter Informationen unter https://www.mediawiki.org/wiki/Help:Formatting&lt;br /&gt;
• Schreibe botanische und zoologische Namen kursiv (Beispl. Drosophila suzukii).&lt;br /&gt;
• Namen von Obstsorten werden GROSS und KURSIV geschrieben (Beispl. GRAVENSTEINER).&lt;br /&gt;
• Erstelle und liefere Tabellen immer in Excel. Gestalte Tabellen übersichtlich (nicht zu breit&lt;br /&gt;
bzw. mit zu vielen Spalten).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Anleitung&amp;diff=967</id>
		<title>Anleitung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Anleitung&amp;diff=967"/>
		<updated>2025-12-24T10:08:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Stil und Sprache */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki ==&lt;br /&gt;
August 2025&lt;br /&gt;
== Ziel der Artikel ==&lt;br /&gt;
Die Artikel des Streuobst-Wikis informieren über aktuelle Themen des Streuobstanbaus im&lt;br /&gt;
deutschsprachigen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des&lt;br /&gt;
Klimawandels und den Perspektiven für einen klimafitten und klima-resilienten Streuobstbau.&lt;br /&gt;
Die Autorinnen und Autoren respektieren und berücksichtigen in den Artikeln die unterschiedlichen&lt;br /&gt;
Ausprägungen (Viertel- bis Hochstamm in Hausgärten und der Landwirtschaft) und Funktionen von&lt;br /&gt;
Streuobst (Obstproduktion, Lebensraum, Erholung, Kulturgut, Tourismus, Biodiversität u.a.).&lt;br /&gt;
Die Artikel vermitteln Einblicke in aktuelle Probleme, zeigen diskutierte Lösungsansätze und stellen&lt;br /&gt;
bewährte Maßnahmen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte, die in jedem Artikel berücksichtigt werden sollen ==&lt;br /&gt;
* Bezug zum Streuobstbau&lt;br /&gt;
* Bezug zum Klimawandel:&lt;br /&gt;
** Welche Folgen sind für das Thema erkennbar?&lt;br /&gt;
** Welche Risiken oder Probleme ergeben sich?&lt;br /&gt;
* Lösungsansätze und Maßnahmen:&lt;br /&gt;
** Welche Anpassungsstrategien gibt es?&lt;br /&gt;
** Was hat sich in der Praxis bewährt?&lt;br /&gt;
** Welche Empfehlungen sprechen Fachleute aus?&lt;br /&gt;
* Forschungsfragen&lt;br /&gt;
** Welche offenen Fragen müssen geklärt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau eines Artikels ==&lt;br /&gt;
Ein Artikel sollte in folgende Abschnitte gegliedert sein:&lt;br /&gt;
* Einleitung&lt;br /&gt;
** Vorstellung des Themas und seiner Bedeutung&lt;br /&gt;
** ggf. kurze historische oder regionale Einordnung&lt;br /&gt;
* Kapitel, in denen das Thema in seinen verschiedenen Facetten behandelt wird&lt;br /&gt;
* Forschungsbedarf&lt;br /&gt;
* Fazit/Ausblick (optional)&lt;br /&gt;
* Einzelnachweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Sprache ==&lt;br /&gt;
* Schreibe verständlich, sachlich und nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
* Verwende kurze Absätze und klare Formulierungen.&lt;br /&gt;
* Erkläre Fachbegriffe oder verlinke auf passende Artikel.&lt;br /&gt;
* Bleibe neutral, auch wenn unterschiedliche Meinungen existieren.&lt;br /&gt;
* Verwende eine einheitliche Terminologie (z. B. Fachbegriffe konsistent schreiben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder und Grafiken ==&lt;br /&gt;
• Gib immer die Autor:innen sowie eine kurze Bildbeschreibung an.&lt;br /&gt;
• Wenn eine Weiternutzung erlaubt ist, kennzeichne die passende Creative-Commons-Lizenz (z.&lt;br /&gt;
B. CC BY-NC).&lt;br /&gt;
• Wenn du keine CC-Lizenz angibst, gilt automatisch das normale Urheberrecht – das bedeutet,&lt;br /&gt;
eine Weiternutzung ist nicht gestattet.&lt;br /&gt;
• Prüfe im Falle einer externe Grafik, ob du das Nutzungsrecht besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formatierung ==&lt;br /&gt;
• Bitte formatiere deine Texte nach folgenden Regeln – das erleichtert die Übernahme ins Wiki.&lt;br /&gt;
Aktion Syntax Beispiel&lt;br /&gt;
Überschrift 2 == Titel == Kirschessigfliege&lt;br /&gt;
Überschrift 3 === Titel === Bekämpfung und Management&lt;br /&gt;
Überschrift 4 ==== Titel ==== Vorbeugende Maßnahmen&lt;br /&gt;
Fett &#039;&#039;&#039;Text&#039;&#039;&#039; Mulchen&lt;br /&gt;
Kursiv &#039;&#039;Text&#039;&#039; Drosophila suzukii&lt;br /&gt;
Interner Link [[Seitentitel]] [[Walnuss]]&lt;br /&gt;
Liste * Punkt • Gattung&lt;br /&gt;
Nummerierung # Schritt 1. Schritt&lt;br /&gt;
Weiter Informationen unter https://www.mediawiki.org/wiki/Help:Formatting&lt;br /&gt;
• Schreibe botanische und zoologische Namen kursiv (Beispl. Drosophila suzukii).&lt;br /&gt;
• Namen von Obstsorten werden GROSS und KURSIV geschrieben (Beispl. GRAVENSTEINER).&lt;br /&gt;
• Erstelle und liefere Tabellen immer in Excel. Gestalte Tabellen übersichtlich (nicht zu breit&lt;br /&gt;
bzw. mit zu vielen Spalten).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Anleitung</title>
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		<updated>2025-12-24T10:08:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki ==&lt;br /&gt;
August 2025&lt;br /&gt;
== Ziel der Artikel ==&lt;br /&gt;
Die Artikel des Streuobst-Wikis informieren über aktuelle Themen des Streuobstanbaus im&lt;br /&gt;
deutschsprachigen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des&lt;br /&gt;
Klimawandels und den Perspektiven für einen klimafitten und klima-resilienten Streuobstbau.&lt;br /&gt;
Die Autorinnen und Autoren respektieren und berücksichtigen in den Artikeln die unterschiedlichen&lt;br /&gt;
Ausprägungen (Viertel- bis Hochstamm in Hausgärten und der Landwirtschaft) und Funktionen von&lt;br /&gt;
Streuobst (Obstproduktion, Lebensraum, Erholung, Kulturgut, Tourismus, Biodiversität u.a.).&lt;br /&gt;
Die Artikel vermitteln Einblicke in aktuelle Probleme, zeigen diskutierte Lösungsansätze und stellen&lt;br /&gt;
bewährte Maßnahmen vor.&lt;br /&gt;
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== Inhalte, die in jedem Artikel berücksichtigt werden sollen ==&lt;br /&gt;
* Bezug zum Streuobstbau&lt;br /&gt;
* Bezug zum Klimawandel:&lt;br /&gt;
** Welche Folgen sind für das Thema erkennbar?&lt;br /&gt;
** Welche Risiken oder Probleme ergeben sich?&lt;br /&gt;
* Lösungsansätze und Maßnahmen:&lt;br /&gt;
** Welche Anpassungsstrategien gibt es?&lt;br /&gt;
** Was hat sich in der Praxis bewährt?&lt;br /&gt;
** Welche Empfehlungen sprechen Fachleute aus?&lt;br /&gt;
* Forschungsfragen&lt;br /&gt;
** Welche offenen Fragen müssen geklärt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau eines Artikels ==&lt;br /&gt;
Ein Artikel sollte in folgende Abschnitte gegliedert sein:&lt;br /&gt;
* Einleitung&lt;br /&gt;
** Vorstellung des Themas und seiner Bedeutung&lt;br /&gt;
** ggf. kurze historische oder regionale Einordnung&lt;br /&gt;
* Kapitel, in denen das Thema in seinen verschiedenen Facetten behandelt wird&lt;br /&gt;
* Forschungsbedarf&lt;br /&gt;
* Fazit/Ausblick (optional)&lt;br /&gt;
* Einzelnachweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil und Sprache ==&lt;br /&gt;
• Schreibe verständlich, sachlich und nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
• Verwende kurze Absätze und klare Formulierungen.&lt;br /&gt;
• Erkläre Fachbegriffe oder verlinke auf passende Artikel.&lt;br /&gt;
• Bleibe neutral, auch wenn unterschiedliche Meinungen existieren.&lt;br /&gt;
• Verwende eine einheitliche Terminologie (z. B. Fachbegriffe konsistent schreiben).&lt;br /&gt;
== Bilder und Grafiken ==&lt;br /&gt;
• Gib immer die Autor:innen sowie eine kurze Bildbeschreibung an.&lt;br /&gt;
• Wenn eine Weiternutzung erlaubt ist, kennzeichne die passende Creative-Commons-Lizenz (z.&lt;br /&gt;
B. CC BY-NC).&lt;br /&gt;
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eine Weiternutzung ist nicht gestattet.&lt;br /&gt;
• Prüfe im Falle einer externe Grafik, ob du das Nutzungsrecht besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formatierung ==&lt;br /&gt;
• Bitte formatiere deine Texte nach folgenden Regeln – das erleichtert die Übernahme ins Wiki.&lt;br /&gt;
Aktion Syntax Beispiel&lt;br /&gt;
Überschrift 2 == Titel == Kirschessigfliege&lt;br /&gt;
Überschrift 3 === Titel === Bekämpfung und Management&lt;br /&gt;
Überschrift 4 ==== Titel ==== Vorbeugende Maßnahmen&lt;br /&gt;
Fett &#039;&#039;&#039;Text&#039;&#039;&#039; Mulchen&lt;br /&gt;
Kursiv &#039;&#039;Text&#039;&#039; Drosophila suzukii&lt;br /&gt;
Interner Link [[Seitentitel]] [[Walnuss]]&lt;br /&gt;
Liste * Punkt • Gattung&lt;br /&gt;
Nummerierung # Schritt 1. Schritt&lt;br /&gt;
Weiter Informationen unter https://www.mediawiki.org/wiki/Help:Formatting&lt;br /&gt;
• Schreibe botanische und zoologische Namen kursiv (Beispl. Drosophila suzukii).&lt;br /&gt;
• Namen von Obstsorten werden GROSS und KURSIV geschrieben (Beispl. GRAVENSTEINER).&lt;br /&gt;
• Erstelle und liefere Tabellen immer in Excel. Gestalte Tabellen übersichtlich (nicht zu breit&lt;br /&gt;
bzw. mit zu vielen Spalten).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Anleitung&amp;diff=965</id>
		<title>Anleitung</title>
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		<updated>2025-12-24T10:04:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: Die Seite wurde neu angelegt: „Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki August 2025 Ziel der Artikel Die Artikel des Streuobst-Wikis informieren über aktuelle Themen des Streuobstanbaus im deutschsprachigen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des Klimawandels und den Perspektiven für einen klimafitten und klima-resilienten Streuobstbau. Die Autorinnen und Autoren respektieren und berücksichtigen in den Artikeln die unterschiedlichen Auspr…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Anleitung zum Verfassen von Artikeln für das Streuobst-Wiki&lt;br /&gt;
August 2025&lt;br /&gt;
Ziel der Artikel&lt;br /&gt;
Die Artikel des Streuobst-Wikis informieren über aktuelle Themen des Streuobstanbaus im&lt;br /&gt;
deutschsprachigen Raum. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen des&lt;br /&gt;
Klimawandels und den Perspektiven für einen klimafitten und klima-resilienten Streuobstbau.&lt;br /&gt;
Die Autorinnen und Autoren respektieren und berücksichtigen in den Artikeln die unterschiedlichen&lt;br /&gt;
Ausprägungen (Viertel- bis Hochstamm in Hausgärten und der Landwirtschaft) und Funktionen von&lt;br /&gt;
Streuobst (Obstproduktion, Lebensraum, Erholung, Kulturgut, Tourismus, Biodiversität u.a.).&lt;br /&gt;
Die Artikel vermitteln Einblicke in aktuelle Probleme, zeigen diskutierte Lösungsansätze und stellen&lt;br /&gt;
bewährte Maßnahmen vor.&lt;br /&gt;
Inhalte, die in jedem Artikel berücksichtigt werden sollen&lt;br /&gt;
• Bezug zum Streuobstbau&lt;br /&gt;
• Bezug zum Klimawandel:&lt;br /&gt;
o Welche Folgen sind für das Thema erkennbar?&lt;br /&gt;
o Welche Risiken oder Probleme ergeben sich?&lt;br /&gt;
• Lösungsansätze und Maßnahmen:&lt;br /&gt;
o Welche Anpassungsstrategien gibt es?&lt;br /&gt;
o Was hat sich in der Praxis bewährt?&lt;br /&gt;
o Welche Empfehlungen sprechen Fachleute aus?&lt;br /&gt;
• Forschungsfragen&lt;br /&gt;
o Welche offenen Fragen müssen geklärt werden?&lt;br /&gt;
Aufbau eines Artikels&lt;br /&gt;
Ein Artikel sollte in folgende Abschnitte gegliedert sein:&lt;br /&gt;
• Einleitung&lt;br /&gt;
o Vorstellung des Themas und seiner Bedeutung&lt;br /&gt;
o ggf. kurze historische oder regionale Einordnung&lt;br /&gt;
• Kapitel, in denen das Thema in seinen verschiedenen Facetten behandelt wird&lt;br /&gt;
• Forschungsbedarf&lt;br /&gt;
• Fazit/Ausblick (optional)&lt;br /&gt;
• Einzelnachweise&lt;br /&gt;
Stil und Sprache&lt;br /&gt;
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Bilder und Grafiken&lt;br /&gt;
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• Wenn eine Weiternutzung erlaubt ist, kennzeichne die passende Creative-Commons-Lizenz (z.&lt;br /&gt;
B. CC BY-NC).&lt;br /&gt;
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eine Weiternutzung ist nicht gestattet.&lt;br /&gt;
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Formatierung&lt;br /&gt;
• Bitte formatiere deine Texte nach folgenden Regeln – das erleichtert die Übernahme ins Wiki.&lt;br /&gt;
Aktion Syntax Beispiel&lt;br /&gt;
Überschrift 2 == Titel == Kirschessigfliege&lt;br /&gt;
Überschrift 3 === Titel === Bekämpfung und Management&lt;br /&gt;
Überschrift 4 ==== Titel ==== Vorbeugende Maßnahmen&lt;br /&gt;
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Interner Link [[Seitentitel]] [[Walnuss]]&lt;br /&gt;
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Nummerierung # Schritt 1. Schritt&lt;br /&gt;
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• Namen von Obstsorten werden GROSS und KURSIV geschrieben (Beispl. GRAVENSTEINER).&lt;br /&gt;
• Erstelle und liefere Tabellen immer in Excel. Gestalte Tabellen übersichtlich (nicht zu breit&lt;br /&gt;
bzw. mit zu vielen Spalten).&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=964</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2025-12-24T10:02:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Streuobst-Wiki&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Willkommen im Streuobst-Wiki! Schön, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Kategorien == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Auswirkungen des Klimawandels in Mitteleuropa|Auswirkungen des Klimawandels]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Klimaszenarien|Klimaszenarien]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Schäden durch die Auswirkungen des Klimawandels|Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Chancen_durch_die_Auswirkungen_des_Klimawandels#Chancen durch die Auswirkungen des Klimawandels|Chancen]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Bestäubung_und_Klimawandel#Bestäubung und Klimawandel|Bestäubung und Klimawandel]]&lt;br /&gt;
* [[Bestäubung_und_Klimawandel#Spätfrost und phänologische Verschiebungen|Spätfrost und phänologische Verschiebungen]]&lt;br /&gt;
* [[Bestäubung_und_Klimawandel#Anpassungsstrategien|Anpassungsstrategien]]&lt;br /&gt;
* [[Bestäubung_und_Klimawandel#Auswirkungen auf Bestäuber und die Nahrungsverbindungen zwischen Organismen|Auswirkungen auf Bestäuber und die Nahrungsverbindungen zwischen Organismen]]&lt;br /&gt;
* [[Bestäubung_und_Klimawandel#Stressresistenz und Anpassungsstrategien bei Gehölzen|Stressresistenz und Anpassungsstrategien bei Gehölzen]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Klimaangepasste Pflanztechniken]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaangepasste_Pflanztechniken#Windschutzhecken|Windschutzhecken]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaangepasste_Pflanztechniken#Schattenbäume (Überhälter)|Schattenbäume (Überhälter)]]&lt;br /&gt;
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* [[Klimaangepasste_Pflanztechniken#Humusaufbau und Bodenpflege|Humusaufbau und Bodenpflege]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Bodenwerte und Bodenanalyse]]&lt;br /&gt;
* [[Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese|Düngung]]&lt;br /&gt;
* [[Bewässerung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🍀 Bewirtschaftung des Unterwuchses&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen|Bewirtschaftung des Unterwuchses]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Mulchen|Mulchen]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Mähen und Abführen|Mähen und Abführen]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Beweidung|Beweidung]]&lt;br /&gt;
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* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Klima- und Umweltrelevanz|Klima- und Umweltrelevanz]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Forschungsbedarf|Forschungsbedarf]]&lt;br /&gt;
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* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen|Stammbehandlung bei Frost-/Hitzerissen]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Ursachen|Ursachen (Stammrisse)]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Schadbild|Schadbild]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Stammbehandlung_bei_Frost-_und_Hitzerissen_bei_Obstbäumen#Gefahren_durch_Risse_im_Baumstamm|Gefahren durch Risse im Baumstamm]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Vorbeugung_und_Schutzmaßnahmen|Vorbeugung und Schutzmaßnahmen]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Behandlung_geschädigter_Bäume|Behandlung geschädigter Bäume]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Schädlinge, Krankheitserreger und Parasiten auf dem Vormarsch|Überblick]]&lt;br /&gt;
* [[Apfelwickler]]&lt;br /&gt;
* [[Kirschessigfliege]]&lt;br /&gt;
* [[Schwarzer Rindenbrand]]&lt;br /&gt;
* [[Marssonina]]&lt;br /&gt;
* [[Splintholzkäfer]]&lt;br /&gt;
* [[Mistel]]&lt;br /&gt;
* [[Birnenverfall]]&lt;br /&gt;
* [[Monilia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Strategien für die Auswahl von Obstsorten angesichts des Klimawandels|Strategien für die Sortenwahl]]&lt;br /&gt;
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* [[Klimaresiliente Baumarten für den Streuobstbau|Klimaresiliente Baumarten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Warum klimaresiliente Obstgehölze wichtig werden|Gründe (klimaresiliente Baumarten)]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Kriterien für geeignete Arten|Kriterien für geeignete Arten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Einschränkungen in Bewirtschaftung und bei Förderungen|Einschränkungen in Bewirtschaftung und bei Förderungen]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Potenzielle Kandidaten|Potenzielle Kandidaten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Forschungsfragen|Forschungsfragen (Baumarten)]]&lt;br /&gt;
* [[Wildobstarten als Ergänzung]]&lt;br /&gt;
* [[Edelkastanie]]&lt;br /&gt;
* [[Mandel]]&lt;br /&gt;
* [[Maulbeere]]&lt;br /&gt;
* [[Walnuss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Vögel]]&lt;br /&gt;
* [[Fledermäuse]]&lt;br /&gt;
* [[Wildbienen]]&lt;br /&gt;
* [[Gemeiner Ohrwurm]]&lt;br /&gt;
* [[Wühlmäuse]]&lt;br /&gt;
* [[Hecken]]&lt;br /&gt;
* [[Totholz]]&lt;br /&gt;
* [[Insekten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau|Technische Ansätze]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Tröpfchenbewässerung|Tröpfchenbewässerung]]&lt;br /&gt;
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* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Digitaler Zwilling Deutschlands (DigiZ-DE)|Digitaler Zwilling Deutschlands (DigiZ-DE)]]&lt;br /&gt;
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* [[Ökosystemleistungen_der_Streuobstwiesen#Ökosystemleistungen der Streuobstwiesen|Ökosystemleistungen der Streuobstwiesen]]&lt;br /&gt;
* [[Ökosystemleistungen_der_Streuobstwiesen#Was sind Ökosystemleistungen?|Was sind Ökosystemleistungen?]]&lt;br /&gt;
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* [[Ökosystemleistungen_der_Streuobstwiesen#Forschungsbedarf und Ausblick|Forschungsbedarf und Ausblick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partner==&lt;br /&gt;
Wir sind ein Konsortium aus verschiedenen europäische Partnern, die diese Seite aufgebaut haben und betreuen:&lt;br /&gt;
* [https://www.argestreuobst.at Streuobst Österreich] (vormals ARGE Streuobst)&lt;br /&gt;
* [https://www.arche-noah.at Arche Noah]&lt;br /&gt;
* [https://www.baumland-kampagne.de/startseite BaumLand-Kampagne]&lt;br /&gt;
* [https://www.fructus.ch/ Fructus]&lt;br /&gt;
* [https://www.hochstamm-deutschland.de/ Hochstamm Deutschland e. V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.weinobst.at/ Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau]&lt;br /&gt;
* [https://www.ibz-marienthal.de Stiftung IBZ St. Marienthal]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberlausitz-stiftung.de Oberlausitz-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.obstbaumschnittschule.de Obstbaumschnittschule]&lt;br /&gt;
* Stefan Schliebner, [https://koblenz.bund-rlp.de/themen-und-projekte/artenvielfalt-und-naturschutz/ BUND Kreisgruppe Koblenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung==&lt;br /&gt;
[[Datei:EU-POS.jpg|rahmenlos|top]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (Bewilligungsbehörde) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Stammbehandlung_bei_Frost-_und_Hitzerissen_bei_Obstb%C3%A4umen&amp;diff=960</id>
		<title>Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Stammbehandlung_bei_Frost-_und_Hitzerissen_bei_Obstb%C3%A4umen&amp;diff=960"/>
		<updated>2025-12-16T11:56:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Vorbeugung und Schutzmaßnahmen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen ==&lt;br /&gt;
Frost- und Hitzerisse zählen zu den häufigsten klimabedingten Schadbildern an Obstbaumstämmen (Hinrichs-Berger 2004). Diese Schäden entstehen durch starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sowie durch extreme Sonneneinstrahlung (LOGL 2018). Die Risse beeinträchtigen nicht nur das äußere Erscheinungsbild und die Vitalität der betroffenen Bäume, sondern stellen auch Eintrittspforten für verschiedene Krankheitserreger dar (Bannier o.J.). Infolge des Klimawandels, der eine Zunahme an Wetterextremen mit sich bringt, gewinnen vorbeugende Schutzmaßnahmen sowie gezielte Behandlungen von Rindenschäden zunehmend an Bedeutung (FiBL et al. 2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursachen=== &lt;br /&gt;
==== Frostbedingte Rissbildung ==== &lt;br /&gt;
Frostrisse entstehen durch ungleichmäßige Ausdehnung von Gewebeschichten, wenn sonnige Wintertage und kalte Nächte aufeinander folgen. Die tagsüber erwärmte Rinde zieht sich nachts bei starkem Frost abrupt zusammen. Diese Spannung zwischen der äußeren und inneren Gewebeschicht führt zu Rissbildungen, insbesondere an südlich exponierten Stammabschnitten. Die Frostempfindlichkeit hängt von der Baumart, dem Alter und der Rindenstruktur ab (LOGL 2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hitzerisse und Sonnenbrand ==== &lt;br /&gt;
Hitzerisse entstehen durch intensive Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen. Diese treten überwiegend an Süd- oder Südwestseiten auf, insbesondere bei frisch geschnittenen oder freigestellten Bäumen. Die Rinde überhitzt, es kommt zu Gewebeschäden und Rissbildung (Hinrichs-Berger 2004; MDR Garten 2023).&lt;br /&gt;
Thermische Schäden werden gefördert durch Verbissschutz aus Kunststoff ohne Belüftungslöcher, wenn er eng anliegt, Nährstoffmangel (Phosphor, Kalium) und Stickstoffüberschuss bzw. Überdüngung (Maurer et al; 2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Krankheiten ==== &lt;br /&gt;
Sowohl Frost- als auch Hitzerisse ermöglichen das Eindringen von Erregern wie Pseudomonas syringae (bakterieller Erreger des Bakterienbrands), Nectria galligena (Pustelpilz, der Obstbaumkrebs hervorruft) oder Stereum hirsutum (Striegeliger Schichtpilz). Diese können zu Krebsbildungen, Holzfäule und einer langfristigen Schwächung des Baumes führen (Hinrichs-Berger 2004).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wasserversorgung ==== &lt;br /&gt;
Ein ausgeglichener Wasserhaushalt ist essenziell zur Vorbeugung. Trockengestresste Bäume sind anfälliger für Hitzerisse, da ihre Zellstruktur weniger elastisch ist. Eine angepasste Bewässerung unterstützt die Rindenstabilität (FiBL et al. 2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schadbild === &lt;br /&gt;
Das Schadbild umfasst vertikale, oft mehrere Zentimeter tiefe Risse entlang des Stammes. In schweren Fällen sind das Kambium und das darunterliegende Holz betroffen. Begleiterscheinungen sind Gummifluss, abgestorbene Rindenteile und die Bildung von Wundkallus. Langfristig kann es zu Verformungen, Totholz oder gar Stammbruch kommen (Hinrichs-Berger 2004; LOGL 2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefahren durch Risse im Baumstamm === &lt;br /&gt;
Risse schwächen die Wasser- und Nährstoffleitung und begünstigen strukturelle Instabilität. Bei starkem Wind, Schneelast oder Fruchtbehang kann es zu Ast- oder Stammbruch kommen. Die offenen Stellen sind außerdem Einfallstore für Krankheitserreger, was zu weiteren Schäden bis hin zum Absterben ganzer Kronenteile führen kann (Bannier o.J.; Baumpflegeportal 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorbeugung und Schutzmaßnahmen === &lt;br /&gt;
==== Weißanstrich ==== &lt;br /&gt;
[[Datei:Bettina Baumanstrich c.Michael Schlitt.jpg|thumb|upright=1|right|Baumanstrich © Michael Schlitt]]&lt;br /&gt;
Weißanstrich mit Kalk- oder Lehmlösungen reflektiert Sonnenstrahlen und reduziert Temperaturschwankungen. Der Anstrich wird im Spätherbst oder Winter aufgetragen und schützt zuverlässig vor Sonnenrissbildung. Besonders geeignet sind Produkte auf Ton- oder Lehm-Basis (Hinrichs-Berger 2004; Bannier o.J.).&lt;br /&gt;
Ein selbstgemachter Baumanstrich kann aus einem Gewichtsanteil Löschkalk oder Muschelkalk und einem Gewichtsanteil Tonmehl hergestellt werden. Kalk und Ton werden mit Wasser zu einem sämigen Brei angerührt. Die Beigabe von Tapetenkleister, Quark (Topfen) oder Kuhfladen oder ein Voranstrich mit Silikatgrund zur besseren Haltbarkeit ist empfehlenswert. Dieser Anstrich ist günstig, aber leicht abwaschbar (muss jährlich oder halbjährlich neu aufgebracht werden). Die Verwendung von Branntkalk sollte vermieden werden, da er die Rinde aufweicht. Generell können Weißanstriche nur bei trockenem und frostfreiem Wetter aufgebracht werden. Schilfrohrmatten hingegen können auch in der kritischen Zeit (Januar bis März) montiert werden (Maurer et al, 2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lehmanstrich==== &lt;br /&gt;
Lehmanstriche gelten als traditionelle und umweltfreundliche Methode. Der feuchte Lehm wird direkt auf die Wunde aufgetragen und z. B. mit Jute umwickelt. Er schützt das Kambium, hält es feucht und fördert die Regeneration (Bannier o.J.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Stärkung der Vitalität==== &lt;br /&gt;
Ein vitaler Baum ist widerstandsfähiger. Maßnahmen wie organische Düngung, Bodenpflege und Förderung von Mykorrhiza-Pilzen steigern die Widerstandskraft gegen Rindenschäden (FiBL et al. 2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mechanischer Schutz ==== &lt;br /&gt;
Jungbäume sollten mit atmungsaktiven Materialien wie Jutesäcken oder Schilfrohrmatten geschützt werden. Sie verhindern starke Temperaturschwankungen und schützen vor Wildverbiss (LOGL 2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bodenvorbereitung und Pflege ==== &lt;br /&gt;
Ein durchlässiger, nährstoffreicher Boden begünstigt die Baumgesundheit. Mulch und Unterpflanzungen erhalten die Feuchtigkeit und fördern das Bodenleben (FiBL et al. 2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Behandlung geschädigter Bäume === &lt;br /&gt;
==== Wundbehandlung ==== &lt;br /&gt;
Schnittmaßnahmen sollten mit scharfem Werkzeug durchgeführt werden. Quetschungen und ausgefranste Schnitte begünstigen Infektionen und behindern die Heilung. Wasser muss gut ablaufen können, um Staunässe und Fäulnis zu vermeiden (LOGL 2018).&lt;br /&gt;
Synthetische Wundverschlussmittel sind umstritten, da sie das Gewebe versiegeln und die natürliche Atmung behindern können. Besser geeignet sind atmungsaktive Materialien wie Lehm oder organische Mulchstoffe (Bannier o.J.; Baumpflegeportal 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Rückschnitt und Baumvitalisierung ==== &lt;br /&gt;
Ein Rückschnitt der Krone kann helfen, Verdunstung zu reduzieren und die Wundheilung zu fördern. Zusätzlich tragen Maßnahmen wie Kompostgaben, Bodenlockerung oder Mykorrhiza-Impfungen zur Vitalisierung bei (FiBL et al. 2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die richtige Schnittzeit ==== &lt;br /&gt;
Der Spätwinter ist ideal für den Schnitt zur Behandlung von geschädigten Bäumen, da diese dann in der Ruhephase sind. Sommerschnitt ist möglich, wenn Trockenperioden und Hitze vermieden werden. Bei Frost sollte nicht geschnitten werden, da dabei leicht Rindenschäden entstehen können (LOGL 2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forschung und Entwicklung&lt;br /&gt;
Die Forschung beschäftigt sich aktuell mit biologischen Schutzanstrichen, widerstandsfähigen Sorten und digitalen Frühwarnsystemen für Temperaturstress. Ein Schwerpunkt liegt auf der Wirkung traditioneller Schutzmethoden wie Lehmanstrich im Vergleich zu synthetischen Mitteln (Bannier o.J.; FiBL et al. 2016). Auch die Bedeutung eines gesunden Bodenökosystems und biodiversitätsfördernder Maßnahmen im Obstgarten wird verstärkt erforscht (FiBL et al. 2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
* Bannier, H.-J. (o.J.). Behandlung von Obstbaumwunden mit Lehm. Eigene Veröffentlichung.&lt;br /&gt;
* Baumpflegeportal (2023). [https://www.baumpflegeportal.de/ Wundverschlussmittel im Obstbaumschnitt: Kritik und Alternativen].&lt;br /&gt;
* FiBL, Hochstamm Suisse, BirdLife Schweiz, Bio Suisse (2016). Biologischer Obstbau auf Hochstammbäumen. Grundlagen und Praxisempfehlungen. Frick: Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL).&lt;br /&gt;
* Hinrichs-Berger, J. (2004). Weißeln von Obstbäumen zur Vermeidung von Frostrissen und Stamminfektionen mit &#039;&#039;Pseudomonas syringae&#039;&#039;. In: Gesunde pflanzen, Bd. 56, S. 48-54.&lt;br /&gt;
* Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V. (2018). Stammpflege bei Obstbäumen – Schulungsskript. Interne Schulungsunterlage im Rahmen der Ausbildung zum LOGL-geprüften Obst- und Gartenfachwart.&lt;br /&gt;
* Maurer, J., Kajtna, B., Heistinger, A., Arche Noah (2016). Handbuch Bio-Obst: Sortenvielfalt erhalten, ertragreich ernten, natürlich genießen. Löwenzahn.&lt;br /&gt;
* MDR Garten (2023). [https://www.mdr.de/mdr-garten/ Rindenrisse und Sonnenbrand bei Obstbäumen vermeiden].&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen&amp;diff=959</id>
		<title>Bewirtschaftung des Unterwuchses in Streuobstwiesen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen&amp;diff=959"/>
		<updated>2025-12-16T11:55:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Beweidung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Streuobstbestände sind ein wichtiges Element der traditionellen Kulturlandschaft. Als großkronige Obstbäume auf Streuobstwiesen und in Gärten, auf Äckern und in Weingärten, am Straßenrand und im Siedlungsbereich, prägen sie bis heute das Landschafts- und Ortsbild (vergl. [https://arge.level-r.at/assets/Streuobst-Definition-%C3%96sterreich_2017_Website.pdf „Streuobstdefinition für Österreich“], ARGE Streuobst, 2017).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streuobstwiesen wurden traditionell meist landwirtschaftlich genutzt, also als Mähwiesen oder Weiden oder in einer Kombination von Mahd und Beweidung bewirtschaftet und so der Grünlandaufwuchs verwertet. Auf den Mähwiesen wurde in der Regel Wirtschaftsdünger aufgebracht (Jauche, Stallmist) der auch die Nährstoffversorgung der Obstbäume sicherte. Die traditionelle Landbewirtschaftung war kleinteilig so, dass auf engem Raum Flächen vorhanden waren die zu verschiedenen Zeitpunkten und unterschiedlich intensiv genutzt wurden - also eine vielfältiges Lebensraummosaik.&lt;br /&gt;
[[Datei:Glatthaferwiese Weiss kompr.jpg|thumb|upright=1.5|right|Glatthafer-Streuobstwiese im Mürztal, Steiermark. c. Stefan Weiss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Standortamplitude vieler Obstbäume entspricht etwa denjenigen der Arrhenatheretalia, also von Frischwiesen und ‐weiden. Im mageren und etwas trockeneren Bereich kommen auch Kalkmagerrasen, vereinzelt sogar Borstgrasrasen in Betracht. In vegetationskundlichen Untersuchungen werden vor allem Glatthaferwiesen und Weidelgras ‐ Weißkleeweiden als Vegetationstypen mit mancherlei Untereinheiten genannt. Untersuchungen zeigen zudem, dass Obstwiesen und –weiden durch eine Vielzahl von Kleinstrukturen besonders diverse Biotope darstellen.“ (Dierschke und Briemle, 2002: S.129). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Beschreibungen der Wiesenvegetation von österreichischen Streuobstwiesen finden sich z.B. bei Leitner et al. (2011) und bei Weiss (2019). Zu beachten ist, dass auch der Obstbaumbestand die Wiesenvegetation beeinflusst. Sehr dicht gepflanzte Baumbestände führen zu einer stärkeren Beschattung des Unterwuchses, dies kann zu artenärmeren Wiesen und einer reduzierten Insektenvielfalt führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den strukturellen Veränderungen in der Landwirtschaft veränderte sich auch die Landnutzung. Die Grünlandintensivierung oder die Aufgabe der Viehhaltung verbunden mit Umwandlung von Grünland in Ackerland, sind Entwicklungen die u.a. auch maßgeblich zum Rückgang von Streuobstwiesen beigetragen haben und immer noch beitragen. Aus Sicht des Naturschutzes wäre die ideale Pflege einer Streuobstwiese die extensive Mahd oder extensive Beweidung. Mangels Verwertungsmöglichkeit für den Grünschnitt oder um die Bewirtschaftung der mit Obstbäumen bestandenen Flächen zu vereinfachen, ist mittlerweile auch die Bewirtschaftung durch Mulchen häufig anzutreffen (wobei das Mulchen der Baumscheibe vom Mulchen der Gesamtfläche zu unterscheiden ist). Aber auch eine Unterwuchspflege mit Rasenmäher oder sogar mit Mähroboter ist zu finden, mit entsprechend negativen Folgen für die Wiesen als Ökosystem. Dem steht als anderes ebenso negatives Extrem, die Verbrachung und Verbuschung von Streuobstwiesen in Folge der Aufgabe der Unterwuchspflege gegenüber (Holler &amp;amp; Schlögl, 2024, Holler &amp;amp; Hausmann, 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rolle des Unterwuchs ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Streuobstwiese Mahd Motormäher Holler.JPG|thumb|Mahd einer Streuobstwiese mit dem Motormäher, Südburgenland. © Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Der Unterwuchs in Streuobstwiesen spielt eine zentrale Rolle für das ökologische Gleichgewicht und die langfristige Erhaltung dieser Kulturlandschaftselemente. Die Art der Bewirtschaftung beeinflusst maßgeblich die Nährstoffversorgung des Bodens und damit der Obstbäume, die Wasserverfügbarkeit sowie die Biodiversität. Dabei stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile aufweisen. Zudem kann die Wahl der Bewirtschaftungsmethode langfristige Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit und das Baumwachstum haben. Ein ausgewogenes, an Boden, Klima und Vegetation angepasstes Management trägt dazu bei, den Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäuger zu erhalten und zu verbessern und sichert gleichzeitig die Vitalität der Obstbäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen auf Streuobstwiesen in ganz Österreich zeigen, dass sich die Artenzusammensetzung der Insektenfauna auf gemähten und beweideten Flächen unterscheidet (DivMoSt, 2025). Für die Biodiversität ist es daher förderlich, wenn gemähte und beweidete Streuobstwiesen, also ein Mosaik an verschiedenen Lebensräumen, in einer Region erhalten werden. Ebenso ist eine möglichst kleinräumiger Wechsel von Flächen in unterschiedlichem Pfelgezustand anzustreben. Röbbelen (o.J.) veranschaulicht den potentiellen Konflikt zwischen Insektenschutz und Vegetationspflege und zeigt praktische Lösungenvorschläge auf, wie ein guter Kompromiss erzielt werden kann; diese Überlegungen fließen in die folgenden Ausführungen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mähen und Abführen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heuernte c.Michael Schlitt.jpg|thumb|Heuernte. © Michael Schlitt.jpg]]&lt;br /&gt;
Diese Methode umfasst das regelmäßige Schneiden des Unterwuchses und das Entfernen des Schnittguts von der Fläche. Besonders für artenreiche Wiesen hat sich das einmalige oder zweimalige Mähen pro Jahr als vorteilhaft erwiesen, da es konkurrenzschwache Pflanzenarten fördert und die natürliche Dynamik der Wiese erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häufigkeit der Mahd beeinflusst dabei maßgeblich die Zusammensetzung der Vegetation. Eine späte Mahd fördert beispielsweise blühende Kräuter, während eine frühe und häufige Mahd zu einer Dominanz von Gräsern führen kann. &lt;br /&gt;
Die Häufigkeit der Mahd ist aber auch auf den Standort abzustimmen. Gut mit Wasser und Nährstoffen versorgte Wiesen müssen häufiger gemäht werden, hier können bis zu drei Schnitten auch vegetationsökologisch sinnvoll bzw. vertretbar sein. Auf mageren oder/und trockenen Standorten kann eine einmalige Mahd ausreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist die Wahl des Mähgeräts entscheidend: Balkenmäher sind insektenfreundlicher als rotierende Mähwerke, da sie Tiere weniger stark verletzen und daher zu empfehlen. Außerdem sollte die Schnitthöhe mindestens 10 cm betragen, um Unterschlupf und Überwinterungsräume für Insekten zu erhalten. Diese Schnitthöhe schont zudem die Pflanzen, deren bodennahe Speicherorgane, verhindert die Austrocknung und begünstigt den Wiederaustrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sensenmähen Holler.JPG|thumb|Mahd mit der Sense. © Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Die Mahd mit der Sense hat auch heute noch, zumindest auf kleineren Flächen, ihre Berechtigung. Mit einer guten, an die persönlichen Bedürfnisse und die Mähflächen angepassten Ausrüstung und einer entsprechenden Einschulung, kann Sensen zum erholsamen und sinnvollen Ausgleichssport in der Natur werden. Bei zu geringer Schnitthöhe, ist das Sensen den Balkenmähern unterlegen. Jedoch kann die Schnitthöhe beim Sensen einfach angepasst werden. Zudem können ohnehin immer nur kleinere Bereiche einer Wiese mit der Sense gemäht werden, so dass sich Schäden selbst im ungünstigen Fall in Grenzen halten. Etwaige Nachteile werden durch das langsame und differenzierte Vorgehen bei der Mahd und die bessere Einsetzbarkeit auf feuchten Böden mit Sicherheit aufgewogen (Röbbelen. o.J.). Ähnliches gilt für den Einsatz der Motorsense. Dem Vorteil der höheren Leistungsfähigkeit steht hierbei der Nachteil des Energieeinsatzes, der Lärmentwicklung und bei Benzingeräten der Abgase gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abführen des Mähguts reduziert die Nährstoffanreicherung des Bodens und verhindert, dass sich schnell wachsende, konkurrenzstarke Pflanzenarten durchsetzen.&lt;br /&gt;
Blütenreiche Bestände sollten möglichst bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen gemäht werden, da dann weniger Blütenbesucher unterwegs sind.&lt;br /&gt;
Die Mahd sollte von innen nach außen erfolgen. Dies ermöglicht mobilen Wildtieren während der Mahd die Flucht (z. B. Insekten, Rehen, Feldhasen).&lt;br /&gt;
Die Mosaikmahd (Staffel-Mahd), bei der immer kleine Flächen ungemäht bleiben, ist zu empfehlen. Teilbereiche, die bei der Mahd ausgelassen und erst einige Tage bis wenige Wochen später oder erst bei der nächsten Mahd oder überjährig gemäht werden (&amp;quot;Schmetterlingsstreifen&amp;quot;), dienen dem Erhalt von Rückzugsflächen und erhöhen der Überlebenschancen der Tiere. Dadurch ist eine schnelle Rückbesiedelung der Tierarten auf der gesamten Fläche möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept der „Abgestuften Grünlandbewirtschaftung&amp;quot; (https://www.fibl.org/fileadmin/documents/shop/2021-abgestufter-wiesenbau.pdf) bietet Landwirt:innen die Möglichkeit, die ertragsbetonte Grünlandnutzung mit der Schaffung und Erhaltung der Artenvielfalt in Einklang zu bringen. Die Grünlandflächen eines Betriebes werden dabei in ertragsbetonte Flächen und in solche mit geringerer Bewirtschaftungsintensität differenziert. Auf dem ertragsbetonten Grünland wird möglichst hochwertiges und leistungsgerechtes Grundfutter gewonnen. Dieses Grünland hat ein hohes Potential für die Produktion von Eiweiß und kann damit dem Import von Eiweiß aus Übersee entgegenwirken. Das nutzungsreduzierte Grünland des Betriebes wird extensiv bewirtschaftet, hier kann sich eine standortgemäße Artenvielfalt entwickeln (Abfalter et al., 2021). Auch bei Anwendung dieses Konzeptes ist darauf zu achten, dass kleinflächige Lebensraummosaike erhalten bleiben, d.h. nicht großflächig alle Flächen gleichzeitig gemäht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile der Mahd:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Fördert artenreiche Wiesen und konkurrenzschwache Pflanzenarten;&lt;br /&gt;
* Verhindert übermäßige Nährstoffanreicherung im Boden;&lt;br /&gt;
* Reduziert die Verbuschung und erhält die Offenlandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile der Mahd:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Hoher Arbeitsaufwand, insbesondere bei häufiger Mahd;&lt;br /&gt;
* Damit verbunden zum Teil hohe Kosten für die Mahd und die Entsorgung des Schnittguts&lt;br /&gt;
* Gefahr von Schädigungen an Insekten und Kleintieren durch unsachgemäße Mahd;&lt;br /&gt;
* Verlust von Biomasse als natürliche Nährstoffquelle durch das Abführen des Schnittguts;&lt;br /&gt;
* Eine mehr als zweimalige Mahd im Jahr beeinträchtigt den Insektenbestand stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mulchen ==&lt;br /&gt;
Das gezielte Mulchen der Baumscheibe ist getrennt von der flächigen Bewirtschaftung des gesamten Unterwuchses zu betrachten. Mulchen ist berechtigt und sinnvoll, wenn es gezielt in kleinen Bereichen angewendet wird. Das flächige Mulchen über die gesamte Streuobstwiese hat überwiegend negative Effekte auf Fauna und Flora. Kleinlebewesen wie Insekten und deren Lebensräume werden zerstört, die Pflanzenvielfalt und der Blütenreichtum gehen zurück.&lt;br /&gt;
In Regionen ohne hinreichende Verwertungsmöglichkeit für den Grasaufwuchs (mangels viehhaltender Betriebe oder energetischer Nutzung) ist flächiges Mulchen dennoch eine Option um das verbrachen der Streuobstwiesen zu verhindern. Auch für eine Kompostierung müsste das Gras unter der Baumkrone aufwändig abgefahren werden. Beim Mulchen entfällt die Abfuhr, dies spart Betriebsmittel und es ist keine bzw. weniger Düngerzufuhr für die Obstbäume notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mulchen der Baumscheibe dient vorrangig dem Schutz der Baumwurzelzone, der Wasserspeicherung und der Nährstoffversorgung einzelner Bäume. Zusätzlich kann es helfen, mechanische Schäden durch Mähgeräte oder Weidetiere zu verhindern und die Konkurrenz durch Gräser um Wasser und Nährstoffe zu reduzieren. Auch sorgt eine regelmäßig gemulchte (gemähte) Baumscheibe dafür, dass Wühlmäuse weniger Versteckmöglichkeiten haben und von ihren „Feinden“ leichter erlegt werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei: Streuobstwiese verbracht Holler kompr.jpg|thumb|upright=1.5|right|Stark verbrachte Streuobstwiese, die ohne Unterwuchspflege dem Untergang geweiht ist – Mulchen der Fläche kann hier eine (Not-)Lösung sein. © Christian Holler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mulchen bezeichnet das Abdecken des Bodens mit organischem Material wie Gras, Stroh oder Holzhackschnitzeln. Ziel ist es, die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, die Humusbildung zu fördern und Konkurrenzvegetation zu unterdrücken. Eine gut aufgebaute Mulchschicht reduziert zudem die Erosion und trägt langfristig zur Stabilisierung des Ökosystems bei.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann die Art des Mulchmaterials verschiedene Effekte auf den Boden haben. Holzmulch fördert eine langfristige Humusbildung, während Grasschnitt schneller zersetzt wird und kurzfristig Stickstoff freisetzt. Stroh wirkt isolierend und verringert die Verdunstung, was besonders in Trockenperioden von Vorteil ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich Streuobstbäume guten entwickeln, lanfristig vital bleiben und einen guten Obstertrag bringen, brauchen sie eine hinreichende [[Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese|Nährstoffversorgung/Düngung]]. Dies wird mit dem Mulchen unter den Baumkronen gewährleistet, denn das Mulchen führt die im Gras gebundenen Nährstoffe zu einem großen Teil zurück. Zudem wird der Boden darunter locker und feuchter gehalten, was der Vitalität der Bäume zu Gute kommt.&lt;br /&gt;
Um dies zu erreichen, kann im unmittelbaren Baumbereich auch drei- bis viermal im Jahr mit dem Rasenmäher gemäht werden, sodass der Grasaufwuchs stark zerkleinert wird und sich schnell zersetzt und so Dünger für den Baum zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Vegetationsperiode empfiehlt es sich, den Grasschnitt auf der Streuobstwiese zu verteilen, damit er Wühlmäusen keine Versteckmöglichkeit bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile des Mulchens:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Erhöhte Bodenfeuchte durch reduzierte Verdunstung;&lt;br /&gt;
* Förderung des Bodenlebens, insbesondere von Regenwürmern und Mikroorganismen;&lt;br /&gt;
* Bereitstellung von Nährstoffen für die Obstbäume;&lt;br /&gt;
* Schutz vor Bodenerosion und Temperaturregulierung des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile des Mulchens:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gefahr von Bodenverdichtung bei zu häufiger Anwendung;&lt;br /&gt;
* Mögliche Förderung von Schneckenpopulationen;&lt;br /&gt;
* Mulchen ist für Kleinlebewesen insbesondere für Schmetterlingsraupen, Heuschrecken und Laufkäfer verheerend;&lt;br /&gt;
* Verarmung der Vegetation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweidung ==&lt;br /&gt;
Bei der Beweidung nutzen Weidetiere wie Schafe, Ziegen oder Rinder den Unterwuchs als Futterquelle. Eine extensive Beweidung ist in der Regel vorteilhaft für den Erhalt der Wiesenvegetation, während eine zu hohe Besatzdichte zu Bodenverdichtung und Vegetationsschäden führen kann.  Bei Beweidung ist ein Schutz für die Obstbäume notwendig. In Abhängigkeit von der Tierart muss dieser Schutz unterschieldich massiv sein. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass Jungbäume gut vor dem Weidevieh geschützt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Weidegänse Streuobstwiese Holler.JPG|thumb|upright=1.5&lt;br /&gt;
|right|Weidegänse © Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen der Beweidung hängen stark von der gewählten Tierart und der Besatzdichte ab. Schafe eignen sich besonders für eine gleichmäßige Beweidung und hinterlassen nur geringe Trittschäden. Ziegen hingegen fressen bevorzugt Gehölze und können dadurch junge Bäume schädigen. Rinder fördern durch ihre schweren Tritte die Bodenverdichtung, tragen jedoch durch ihre Hinterlassenschaften zur natürlichen Düngung bei. Eine extensive Beweidung mit einer Mischung aus verschiedenen Weidetieren wäre ideal, um eine artenreiche Vegetation zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kombination von Mahd und Beweidung kann sinnvoll sein, z.B. Mahd und Abfuhr des ersten Schnitts und Nutzung des Folgeaufwuchses durch Beweidung. Auch eine herbstliche Nachweide auf Mähwiesen ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beweidung kann helfen, invasive Pflanzenarten zu reduzieren und die Vielfalt der Wiesenpflanzen zu erhalten. Eine unzureichend kontrollierte Beweidung kann jedoch zur Übernutzung führen, was sich negativ auf die Regeneration der Vegetation auswirkt. Eine Abstimmung der Beweidung auf die Witterung ist notwendig. Dies ist sowohl im Interesse der Tiergesundheit als der Schonung von Boden und Vegetation, d.h. keine Beweidung bei zu feuchten Bodenverhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Beweidung ist genauso wie bei der Mahd, die Abstimmung auf die jeweiligen Klima-, Vegetations- und Bodenverhältnisse notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile der Beweidung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Natürliche Düngung durch Exkremente der Tiere;&lt;br /&gt;
* Förderung der Bodenbiologie durch organischen Eintrag;&lt;br /&gt;
* Erhaltung der Wiesenvegetation durch selektiven Verbiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile der Beweidung:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gefahr von Trittschäden und Bodenverdichtung bei zu hoher Besatzdichte und Beweidung bei ungünstiger Witterung;&lt;br /&gt;
* Mögliche Schädigung der Bäume durch Verbiss;&lt;br /&gt;
* Hoher Kosten- und Arbeitsaufwand durch den notwendigen Verbiss-Schutz;&lt;br /&gt;
* Risiko einer Überweidung und damit einhergehender Bodenerosion;&lt;br /&gt;
* Negative Veränderung des Pflanzenbestandes bei zu hohen Besatzdichten und Überweidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich der Methoden ==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle stellt die Unterschiede der Methoden übersichtlich dar:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Methode !! Biodiversität !! Bodenfruchtbarkeit !! Wasserhaushalt !! Arbeitsaufwand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mulchen || Niedrig || Hoch	 || Hoch	 || Mittel	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mähen &amp;amp; Abführen	 || Hoch	 || Mittel	 || Mittel	|| Hoch	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beweidung	 || Hoch	 || Hoch	 || Mittel	 || Hoch	&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima- und Umweltrelevanz ==&lt;br /&gt;
Die Wahl der Bewirtschaftungsmethode hat direkte Auswirkungen auf die Klimaanpassungsfähigkeit der Streuobstwiesen. Studien zeigen beispielsweise, dass in Süddeutschland extensiv bewirtschaftete Streuobstwiesen eine höhere Wasserspeicherung und bessere CO₂-Bindung aufweisen als intensiv genutzte Flächen. Eine extensive Bewirtschaftung mit Mulchen oder Beweidung trägt zur Speicherung von CO₂ im Boden bei und verbessert die Humusbildung. Übermäßige Mahd oder intensive Beweidung können hingegen die Bodengesundheit und Wasserspeicherung negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsbedarf ==&lt;br /&gt;
Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um die langfristigen Effekte der Bewirtschaftungsmethoden besser zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien zeigen beispielsweise, dass Mulchen zwar die Bodenfruchtbarkeit verbessert, jedoch gleichzeitig zu einer Reduktion bestimmter Insektenarten wie Laufkäfern und Heuschrecken führen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist der Einfluss der Beweidung stark von der gewählten Tierart abhängig: Während Schafe positive Effekte auf die Vegetationsstruktur haben können, verursachen Ziegen und Pferde erhebliche Schäden an Baumrinden, wenn nicht ein sehr guter Baumschutz angebracht wurde. Rinder können durch Trittschäden die Bodenverdichtung fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Auswirkungen intensiver Mahd sind noch nicht vollständig erforscht. Während eine zu häufige Mahd die Artenvielfalt reduziert, kann eine vollständige Brache ebenso negative Effekte auf Wiesenarten haben. Daher sind Langzeitstudien erforderlich, um die optimale Kombination dieser Methoden für unterschiedliche Standortbedingungen zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere fehlen Untersuchungen zur Wechselwirkung zwischen Mulchmaterialien und Bodenmikrobiologie, zur optimalen Kombination von Mahd und Beweidung sowie zur Resilienz der Bodenfruchtbarkeit unter veränderten Klimabedingungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist unzureichend erforscht, inwiefern unterschiedliche Bewirtschaftungsformen die Kohlenstoffspeicherung im Boden beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
* Abfalter, A., Breuer, M., Frühwirth, P., Rudlstorfer, S., Uhl, H., &amp;amp; Drapela, T. (2021). &#039;&#039;Nachhaltige Grünlandbewirtschaftung durch abgestuften Wiesenbau: Leitfaden für eine abgestufte Grünlandbewirtschaftung am eigenen Betrieb.&#039;&#039; ARGE abgestufter Wiesenbau.&lt;br /&gt;
* ARGE Streuobst. (2017). Streuobstdefinition für Österreich. &#039;&#039;Besseres Obst&#039;&#039;, 10/11, Fachorgan des Österreichischen Bundes-Obstbauverbandes. Österreichischer Agrarverlag.&lt;br /&gt;
* Dierschke, H., &amp;amp; Briemle, G. (2002). &#039;&#039;Kulturgrasland: Ökosysteme Mitteleuropas aus geobotanischer Sicht.&#039;&#039; Ulmer Verlag.&lt;br /&gt;
* DivMoSt. (2025). &#039;&#039;BioDiversitätsMonitoring von Streuobstflächen: Methoden zur bundesweiten Verortung von Streuobstflächen und Erfassung der Biodiversität von Indikatororganismen zur Ergänzung etablierter Biodiversitätsmonitorings in Österreich&#039;&#039; [Endbericht zum Forschungsprojekt, finanziert im Rahmen des Biodiversitätsfonds].&lt;br /&gt;
* Gorthner, A. (2021). &#039;&#039;Insektenfreundliche Grünlandpflege&#039;&#039; (Version 2021/1) [PDF]. Metzingen.&lt;br /&gt;
* Haug, A.L. (2023). Bodenwasservorräte erhöhen und Trockenphasen überbrücken.&#039;&#039;Besseres Obst&#039;&#039;, 01, 19-22.&lt;br /&gt;
* Holler, C., &amp;amp; Hausmann, K. (2025). &#039;&#039;Erhebung und Bewertung der Streuobstwiesen im Naturpark Rosalia-Kogelberg.&#039;&#039; Studie im Auftrag des Naturparks Rosalia-Kogelberg.&lt;br /&gt;
* Holler, Ch. &amp;amp; Schlögl, G (2024). &#039;&#039;Weiterentwicklung Naturjuwel Noplerberg-Biri. Grundlagen für die Biotoppflege im Landschaftsschutzgebiet „Biri – Noplerberg Stoob“ und für im Nahbereich liegende Wiesenflächen.&#039;&#039; Studie im Auftrag der Marktgemeinde Stoob.&lt;br /&gt;
* Leitner, M., C. Sacher, E. Sanglhuber, N. Schnetzer &amp;amp; S. Weiss (2011): Lebendiger Noplerberg „Biri“ - Ergebnisse zur Vegetation des Offenlandes und der Landschaftselemente ‐ Vorschläge für eine zukünftige Bewirtschaftung.- Studie i. A. von Marktgemeinde und Obstbauverein Stoob.&lt;br /&gt;
* Röbbelen, F. (o.J.). &#039;&#039;Mahd und Tagfalter: eine Übersicht.&#039;&#039;Fachgruppe Entomologie NABU Hamburg.&lt;br /&gt;
* Roos, B. (2023). &#039;&#039;Nährstoffversorgung im Streuobstbau&#039;&#039; [Vortrag, 11. Juli 2023, Veitshöchheim]. Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.&lt;br /&gt;
* Schliebner, S., Decker, P., &amp;amp; Schlitt, M. (2023). &#039;&#039;Streuobstwiesen im Klimawandel – Ein Leitfaden.&#039;&#039; Oberlausitz‑Stiftung&lt;br /&gt;
* Van de Poel, D., &amp;amp; Zehm, A. (2014). Die Wirkung des Mähens auf die Fauna der Wiesen – Eine Literaturauswertung für den Naturschutz.&#039;&#039;Anliegen Natur, 36&#039;&#039;(2), 36–51.&lt;br /&gt;
* Weiss, S. (2019). &#039;&#039;Vegetationsökologische Kartierung: Streuobstwiesenerhaltung in der Mürztaler Streuobstregion.&#039;&#039; Studie i.A.d. ARGE Mürztaler Herzimpulse, Kindberg. &lt;br /&gt;
* Zehnder, M. &amp;amp; F. Weller (2021). &#039;&#039;Streuobstbau Obstwiesen erleben und erhalten.&#039;&#039; Ulmer Verlag.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen&amp;diff=958</id>
		<title>Bewirtschaftung des Unterwuchses in Streuobstwiesen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen&amp;diff=958"/>
		<updated>2025-12-16T11:54:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Mulchen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Streuobstbestände sind ein wichtiges Element der traditionellen Kulturlandschaft. Als großkronige Obstbäume auf Streuobstwiesen und in Gärten, auf Äckern und in Weingärten, am Straßenrand und im Siedlungsbereich, prägen sie bis heute das Landschafts- und Ortsbild (vergl. [https://arge.level-r.at/assets/Streuobst-Definition-%C3%96sterreich_2017_Website.pdf „Streuobstdefinition für Österreich“], ARGE Streuobst, 2017).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streuobstwiesen wurden traditionell meist landwirtschaftlich genutzt, also als Mähwiesen oder Weiden oder in einer Kombination von Mahd und Beweidung bewirtschaftet und so der Grünlandaufwuchs verwertet. Auf den Mähwiesen wurde in der Regel Wirtschaftsdünger aufgebracht (Jauche, Stallmist) der auch die Nährstoffversorgung der Obstbäume sicherte. Die traditionelle Landbewirtschaftung war kleinteilig so, dass auf engem Raum Flächen vorhanden waren die zu verschiedenen Zeitpunkten und unterschiedlich intensiv genutzt wurden - also eine vielfältiges Lebensraummosaik.&lt;br /&gt;
[[Datei:Glatthaferwiese Weiss kompr.jpg|thumb|upright=1.5|right|Glatthafer-Streuobstwiese im Mürztal, Steiermark. c. Stefan Weiss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Standortamplitude vieler Obstbäume entspricht etwa denjenigen der Arrhenatheretalia, also von Frischwiesen und ‐weiden. Im mageren und etwas trockeneren Bereich kommen auch Kalkmagerrasen, vereinzelt sogar Borstgrasrasen in Betracht. In vegetationskundlichen Untersuchungen werden vor allem Glatthaferwiesen und Weidelgras ‐ Weißkleeweiden als Vegetationstypen mit mancherlei Untereinheiten genannt. Untersuchungen zeigen zudem, dass Obstwiesen und –weiden durch eine Vielzahl von Kleinstrukturen besonders diverse Biotope darstellen.“ (Dierschke und Briemle, 2002: S.129). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Beschreibungen der Wiesenvegetation von österreichischen Streuobstwiesen finden sich z.B. bei Leitner et al. (2011) und bei Weiss (2019). Zu beachten ist, dass auch der Obstbaumbestand die Wiesenvegetation beeinflusst. Sehr dicht gepflanzte Baumbestände führen zu einer stärkeren Beschattung des Unterwuchses, dies kann zu artenärmeren Wiesen und einer reduzierten Insektenvielfalt führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den strukturellen Veränderungen in der Landwirtschaft veränderte sich auch die Landnutzung. Die Grünlandintensivierung oder die Aufgabe der Viehhaltung verbunden mit Umwandlung von Grünland in Ackerland, sind Entwicklungen die u.a. auch maßgeblich zum Rückgang von Streuobstwiesen beigetragen haben und immer noch beitragen. Aus Sicht des Naturschutzes wäre die ideale Pflege einer Streuobstwiese die extensive Mahd oder extensive Beweidung. Mangels Verwertungsmöglichkeit für den Grünschnitt oder um die Bewirtschaftung der mit Obstbäumen bestandenen Flächen zu vereinfachen, ist mittlerweile auch die Bewirtschaftung durch Mulchen häufig anzutreffen (wobei das Mulchen der Baumscheibe vom Mulchen der Gesamtfläche zu unterscheiden ist). Aber auch eine Unterwuchspflege mit Rasenmäher oder sogar mit Mähroboter ist zu finden, mit entsprechend negativen Folgen für die Wiesen als Ökosystem. Dem steht als anderes ebenso negatives Extrem, die Verbrachung und Verbuschung von Streuobstwiesen in Folge der Aufgabe der Unterwuchspflege gegenüber (Holler &amp;amp; Schlögl, 2024, Holler &amp;amp; Hausmann, 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rolle des Unterwuchs ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Streuobstwiese Mahd Motormäher Holler.JPG|thumb|Mahd einer Streuobstwiese mit dem Motormäher, Südburgenland. © Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Der Unterwuchs in Streuobstwiesen spielt eine zentrale Rolle für das ökologische Gleichgewicht und die langfristige Erhaltung dieser Kulturlandschaftselemente. Die Art der Bewirtschaftung beeinflusst maßgeblich die Nährstoffversorgung des Bodens und damit der Obstbäume, die Wasserverfügbarkeit sowie die Biodiversität. Dabei stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile aufweisen. Zudem kann die Wahl der Bewirtschaftungsmethode langfristige Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit und das Baumwachstum haben. Ein ausgewogenes, an Boden, Klima und Vegetation angepasstes Management trägt dazu bei, den Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäuger zu erhalten und zu verbessern und sichert gleichzeitig die Vitalität der Obstbäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen auf Streuobstwiesen in ganz Österreich zeigen, dass sich die Artenzusammensetzung der Insektenfauna auf gemähten und beweideten Flächen unterscheidet (DivMoSt, 2025). Für die Biodiversität ist es daher förderlich, wenn gemähte und beweidete Streuobstwiesen, also ein Mosaik an verschiedenen Lebensräumen, in einer Region erhalten werden. Ebenso ist eine möglichst kleinräumiger Wechsel von Flächen in unterschiedlichem Pfelgezustand anzustreben. Röbbelen (o.J.) veranschaulicht den potentiellen Konflikt zwischen Insektenschutz und Vegetationspflege und zeigt praktische Lösungenvorschläge auf, wie ein guter Kompromiss erzielt werden kann; diese Überlegungen fließen in die folgenden Ausführungen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mähen und Abführen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heuernte c.Michael Schlitt.jpg|thumb|Heuernte. © Michael Schlitt.jpg]]&lt;br /&gt;
Diese Methode umfasst das regelmäßige Schneiden des Unterwuchses und das Entfernen des Schnittguts von der Fläche. Besonders für artenreiche Wiesen hat sich das einmalige oder zweimalige Mähen pro Jahr als vorteilhaft erwiesen, da es konkurrenzschwache Pflanzenarten fördert und die natürliche Dynamik der Wiese erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häufigkeit der Mahd beeinflusst dabei maßgeblich die Zusammensetzung der Vegetation. Eine späte Mahd fördert beispielsweise blühende Kräuter, während eine frühe und häufige Mahd zu einer Dominanz von Gräsern führen kann. &lt;br /&gt;
Die Häufigkeit der Mahd ist aber auch auf den Standort abzustimmen. Gut mit Wasser und Nährstoffen versorgte Wiesen müssen häufiger gemäht werden, hier können bis zu drei Schnitten auch vegetationsökologisch sinnvoll bzw. vertretbar sein. Auf mageren oder/und trockenen Standorten kann eine einmalige Mahd ausreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist die Wahl des Mähgeräts entscheidend: Balkenmäher sind insektenfreundlicher als rotierende Mähwerke, da sie Tiere weniger stark verletzen und daher zu empfehlen. Außerdem sollte die Schnitthöhe mindestens 10 cm betragen, um Unterschlupf und Überwinterungsräume für Insekten zu erhalten. Diese Schnitthöhe schont zudem die Pflanzen, deren bodennahe Speicherorgane, verhindert die Austrocknung und begünstigt den Wiederaustrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sensenmähen Holler.JPG|thumb|Mahd mit der Sense. © Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Die Mahd mit der Sense hat auch heute noch, zumindest auf kleineren Flächen, ihre Berechtigung. Mit einer guten, an die persönlichen Bedürfnisse und die Mähflächen angepassten Ausrüstung und einer entsprechenden Einschulung, kann Sensen zum erholsamen und sinnvollen Ausgleichssport in der Natur werden. Bei zu geringer Schnitthöhe, ist das Sensen den Balkenmähern unterlegen. Jedoch kann die Schnitthöhe beim Sensen einfach angepasst werden. Zudem können ohnehin immer nur kleinere Bereiche einer Wiese mit der Sense gemäht werden, so dass sich Schäden selbst im ungünstigen Fall in Grenzen halten. Etwaige Nachteile werden durch das langsame und differenzierte Vorgehen bei der Mahd und die bessere Einsetzbarkeit auf feuchten Böden mit Sicherheit aufgewogen (Röbbelen. o.J.). Ähnliches gilt für den Einsatz der Motorsense. Dem Vorteil der höheren Leistungsfähigkeit steht hierbei der Nachteil des Energieeinsatzes, der Lärmentwicklung und bei Benzingeräten der Abgase gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abführen des Mähguts reduziert die Nährstoffanreicherung des Bodens und verhindert, dass sich schnell wachsende, konkurrenzstarke Pflanzenarten durchsetzen.&lt;br /&gt;
Blütenreiche Bestände sollten möglichst bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen gemäht werden, da dann weniger Blütenbesucher unterwegs sind.&lt;br /&gt;
Die Mahd sollte von innen nach außen erfolgen. Dies ermöglicht mobilen Wildtieren während der Mahd die Flucht (z. B. Insekten, Rehen, Feldhasen).&lt;br /&gt;
Die Mosaikmahd (Staffel-Mahd), bei der immer kleine Flächen ungemäht bleiben, ist zu empfehlen. Teilbereiche, die bei der Mahd ausgelassen und erst einige Tage bis wenige Wochen später oder erst bei der nächsten Mahd oder überjährig gemäht werden (&amp;quot;Schmetterlingsstreifen&amp;quot;), dienen dem Erhalt von Rückzugsflächen und erhöhen der Überlebenschancen der Tiere. Dadurch ist eine schnelle Rückbesiedelung der Tierarten auf der gesamten Fläche möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept der „Abgestuften Grünlandbewirtschaftung&amp;quot; (https://www.fibl.org/fileadmin/documents/shop/2021-abgestufter-wiesenbau.pdf) bietet Landwirt:innen die Möglichkeit, die ertragsbetonte Grünlandnutzung mit der Schaffung und Erhaltung der Artenvielfalt in Einklang zu bringen. Die Grünlandflächen eines Betriebes werden dabei in ertragsbetonte Flächen und in solche mit geringerer Bewirtschaftungsintensität differenziert. Auf dem ertragsbetonten Grünland wird möglichst hochwertiges und leistungsgerechtes Grundfutter gewonnen. Dieses Grünland hat ein hohes Potential für die Produktion von Eiweiß und kann damit dem Import von Eiweiß aus Übersee entgegenwirken. Das nutzungsreduzierte Grünland des Betriebes wird extensiv bewirtschaftet, hier kann sich eine standortgemäße Artenvielfalt entwickeln (Abfalter et al., 2021). Auch bei Anwendung dieses Konzeptes ist darauf zu achten, dass kleinflächige Lebensraummosaike erhalten bleiben, d.h. nicht großflächig alle Flächen gleichzeitig gemäht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile der Mahd:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Fördert artenreiche Wiesen und konkurrenzschwache Pflanzenarten;&lt;br /&gt;
* Verhindert übermäßige Nährstoffanreicherung im Boden;&lt;br /&gt;
* Reduziert die Verbuschung und erhält die Offenlandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile der Mahd:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Hoher Arbeitsaufwand, insbesondere bei häufiger Mahd;&lt;br /&gt;
* Damit verbunden zum Teil hohe Kosten für die Mahd und die Entsorgung des Schnittguts&lt;br /&gt;
* Gefahr von Schädigungen an Insekten und Kleintieren durch unsachgemäße Mahd;&lt;br /&gt;
* Verlust von Biomasse als natürliche Nährstoffquelle durch das Abführen des Schnittguts;&lt;br /&gt;
* Eine mehr als zweimalige Mahd im Jahr beeinträchtigt den Insektenbestand stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mulchen ==&lt;br /&gt;
Das gezielte Mulchen der Baumscheibe ist getrennt von der flächigen Bewirtschaftung des gesamten Unterwuchses zu betrachten. Mulchen ist berechtigt und sinnvoll, wenn es gezielt in kleinen Bereichen angewendet wird. Das flächige Mulchen über die gesamte Streuobstwiese hat überwiegend negative Effekte auf Fauna und Flora. Kleinlebewesen wie Insekten und deren Lebensräume werden zerstört, die Pflanzenvielfalt und der Blütenreichtum gehen zurück.&lt;br /&gt;
In Regionen ohne hinreichende Verwertungsmöglichkeit für den Grasaufwuchs (mangels viehhaltender Betriebe oder energetischer Nutzung) ist flächiges Mulchen dennoch eine Option um das verbrachen der Streuobstwiesen zu verhindern. Auch für eine Kompostierung müsste das Gras unter der Baumkrone aufwändig abgefahren werden. Beim Mulchen entfällt die Abfuhr, dies spart Betriebsmittel und es ist keine bzw. weniger Düngerzufuhr für die Obstbäume notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mulchen der Baumscheibe dient vorrangig dem Schutz der Baumwurzelzone, der Wasserspeicherung und der Nährstoffversorgung einzelner Bäume. Zusätzlich kann es helfen, mechanische Schäden durch Mähgeräte oder Weidetiere zu verhindern und die Konkurrenz durch Gräser um Wasser und Nährstoffe zu reduzieren. Auch sorgt eine regelmäßig gemulchte (gemähte) Baumscheibe dafür, dass Wühlmäuse weniger Versteckmöglichkeiten haben und von ihren „Feinden“ leichter erlegt werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei: Streuobstwiese verbracht Holler kompr.jpg|thumb|upright=1.5|right|Stark verbrachte Streuobstwiese, die ohne Unterwuchspflege dem Untergang geweiht ist – Mulchen der Fläche kann hier eine (Not-)Lösung sein. © Christian Holler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mulchen bezeichnet das Abdecken des Bodens mit organischem Material wie Gras, Stroh oder Holzhackschnitzeln. Ziel ist es, die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, die Humusbildung zu fördern und Konkurrenzvegetation zu unterdrücken. Eine gut aufgebaute Mulchschicht reduziert zudem die Erosion und trägt langfristig zur Stabilisierung des Ökosystems bei.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann die Art des Mulchmaterials verschiedene Effekte auf den Boden haben. Holzmulch fördert eine langfristige Humusbildung, während Grasschnitt schneller zersetzt wird und kurzfristig Stickstoff freisetzt. Stroh wirkt isolierend und verringert die Verdunstung, was besonders in Trockenperioden von Vorteil ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich Streuobstbäume guten entwickeln, lanfristig vital bleiben und einen guten Obstertrag bringen, brauchen sie eine hinreichende [[Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese|Nährstoffversorgung/Düngung]]. Dies wird mit dem Mulchen unter den Baumkronen gewährleistet, denn das Mulchen führt die im Gras gebundenen Nährstoffe zu einem großen Teil zurück. Zudem wird der Boden darunter locker und feuchter gehalten, was der Vitalität der Bäume zu Gute kommt.&lt;br /&gt;
Um dies zu erreichen, kann im unmittelbaren Baumbereich auch drei- bis viermal im Jahr mit dem Rasenmäher gemäht werden, sodass der Grasaufwuchs stark zerkleinert wird und sich schnell zersetzt und so Dünger für den Baum zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Vegetationsperiode empfiehlt es sich, den Grasschnitt auf der Streuobstwiese zu verteilen, damit er Wühlmäusen keine Versteckmöglichkeit bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile des Mulchens:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Erhöhte Bodenfeuchte durch reduzierte Verdunstung;&lt;br /&gt;
* Förderung des Bodenlebens, insbesondere von Regenwürmern und Mikroorganismen;&lt;br /&gt;
* Bereitstellung von Nährstoffen für die Obstbäume;&lt;br /&gt;
* Schutz vor Bodenerosion und Temperaturregulierung des Bodens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile des Mulchens:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Gefahr von Bodenverdichtung bei zu häufiger Anwendung;&lt;br /&gt;
* Mögliche Förderung von Schneckenpopulationen;&lt;br /&gt;
* Mulchen ist für Kleinlebewesen insbesondere für Schmetterlingsraupen, Heuschrecken und Laufkäfer verheerend;&lt;br /&gt;
* Verarmung der Vegetation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweidung ==&lt;br /&gt;
Bei der Beweidung nutzen Weidetiere wie Schafe, Ziegen oder Rinder den Unterwuchs als Futterquelle. Eine extensive Beweidung ist in der Regel vorteilhaft für den Erhalt der Wiesenvegetation, während eine zu hohe Besatzdichte zu Bodenverdichtung und Vegetationsschäden führen kann.  Bei Beweidung ist ein Schutz für die Obstbäume notwendig. In Abhängigkeit von der Tierart muss dieser Schutz unterschieldich massiv sein. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass Jungbäume gut vor dem Weidevieh geschützt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Weidegänse Streuobstwiese Holler.JPG|thumb|upright=1.5&lt;br /&gt;
|right|Weidegänse c.Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen der Beweidung hängen stark von der gewählten Tierart und der Besatzdichte ab. Schafe eignen sich besonders für eine gleichmäßige Beweidung und hinterlassen nur geringe Trittschäden. Ziegen hingegen fressen bevorzugt Gehölze und können dadurch junge Bäume schädigen. Rinder fördern durch ihre schweren Tritte die Bodenverdichtung, tragen jedoch durch ihre Hinterlassenschaften zur natürlichen Düngung bei. Eine extensive Beweidung mit einer Mischung aus verschiedenen Weidetieren wäre ideal, um eine artenreiche Vegetation zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kombination von Mahd und Beweidung kann sinnvoll sein, z.B. Mahd und Abfuhr des ersten Schnitts und Nutzung des Folgeaufwuchses durch Beweidung. Auch eine herbstliche Nachweide auf Mähwiesen ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beweidung kann helfen, invasive Pflanzenarten zu reduzieren und die Vielfalt der Wiesenpflanzen zu erhalten. Eine unzureichend kontrollierte Beweidung kann jedoch zur Übernutzung führen, was sich negativ auf die Regeneration der Vegetation auswirkt. Eine Abstimmung der Beweidung auf die Witterung ist notwendig. Dies ist sowohl im Interesse der Tiergesundheit als der Schonung von Boden und Vegetation, d.h. keine Beweidung bei zu feuchten Bodenverhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Beweidung ist genauso wie bei der Mahd, die Abstimmung auf die jeweiligen Klima-, Vegetations- und Bodenverhältnisse notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile der Beweidung:&lt;br /&gt;
* Natürliche Düngung durch Exkremente der Tiere;&lt;br /&gt;
* Förderung der Bodenbiologie durch organischen Eintrag;&lt;br /&gt;
* Erhaltung der Wiesenvegetation durch selektiven Verbiss.&lt;br /&gt;
Nachteile der Beweidung:&lt;br /&gt;
* Gefahr von Trittschäden und Bodenverdichtung bei zu hoher Besatzdichte und Beweidung bei ungünstiger Witterung;&lt;br /&gt;
* Mögliche Schädigung der Bäume durch Verbiss;&lt;br /&gt;
* Hoher Kosten- und Arbeitsaufwand durch den notwendigen Verbiss-Schutz;&lt;br /&gt;
* Risiko einer Überweidung und damit einhergehender Bodenerosion;&lt;br /&gt;
* Negative Veränderung des Pflanzenbestandes bei zu hohen Besatzdichten und Überweidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich der Methoden ==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle stellt die Unterschiede der Methoden übersichtlich dar:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Methode !! Biodiversität !! Bodenfruchtbarkeit !! Wasserhaushalt !! Arbeitsaufwand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mulchen || Niedrig || Hoch	 || Hoch	 || Mittel	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mähen &amp;amp; Abführen	 || Hoch	 || Mittel	 || Mittel	|| Hoch	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beweidung	 || Hoch	 || Hoch	 || Mittel	 || Hoch	&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima- und Umweltrelevanz ==&lt;br /&gt;
Die Wahl der Bewirtschaftungsmethode hat direkte Auswirkungen auf die Klimaanpassungsfähigkeit der Streuobstwiesen. Studien zeigen beispielsweise, dass in Süddeutschland extensiv bewirtschaftete Streuobstwiesen eine höhere Wasserspeicherung und bessere CO₂-Bindung aufweisen als intensiv genutzte Flächen. Eine extensive Bewirtschaftung mit Mulchen oder Beweidung trägt zur Speicherung von CO₂ im Boden bei und verbessert die Humusbildung. Übermäßige Mahd oder intensive Beweidung können hingegen die Bodengesundheit und Wasserspeicherung negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsbedarf ==&lt;br /&gt;
Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um die langfristigen Effekte der Bewirtschaftungsmethoden besser zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien zeigen beispielsweise, dass Mulchen zwar die Bodenfruchtbarkeit verbessert, jedoch gleichzeitig zu einer Reduktion bestimmter Insektenarten wie Laufkäfern und Heuschrecken führen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist der Einfluss der Beweidung stark von der gewählten Tierart abhängig: Während Schafe positive Effekte auf die Vegetationsstruktur haben können, verursachen Ziegen und Pferde erhebliche Schäden an Baumrinden, wenn nicht ein sehr guter Baumschutz angebracht wurde. Rinder können durch Trittschäden die Bodenverdichtung fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Auswirkungen intensiver Mahd sind noch nicht vollständig erforscht. Während eine zu häufige Mahd die Artenvielfalt reduziert, kann eine vollständige Brache ebenso negative Effekte auf Wiesenarten haben. Daher sind Langzeitstudien erforderlich, um die optimale Kombination dieser Methoden für unterschiedliche Standortbedingungen zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere fehlen Untersuchungen zur Wechselwirkung zwischen Mulchmaterialien und Bodenmikrobiologie, zur optimalen Kombination von Mahd und Beweidung sowie zur Resilienz der Bodenfruchtbarkeit unter veränderten Klimabedingungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist unzureichend erforscht, inwiefern unterschiedliche Bewirtschaftungsformen die Kohlenstoffspeicherung im Boden beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
* Abfalter, A., Breuer, M., Frühwirth, P., Rudlstorfer, S., Uhl, H., &amp;amp; Drapela, T. (2021). &#039;&#039;Nachhaltige Grünlandbewirtschaftung durch abgestuften Wiesenbau: Leitfaden für eine abgestufte Grünlandbewirtschaftung am eigenen Betrieb.&#039;&#039; ARGE abgestufter Wiesenbau.&lt;br /&gt;
* ARGE Streuobst. (2017). Streuobstdefinition für Österreich. &#039;&#039;Besseres Obst&#039;&#039;, 10/11, Fachorgan des Österreichischen Bundes-Obstbauverbandes. Österreichischer Agrarverlag.&lt;br /&gt;
* Dierschke, H., &amp;amp; Briemle, G. (2002). &#039;&#039;Kulturgrasland: Ökosysteme Mitteleuropas aus geobotanischer Sicht.&#039;&#039; Ulmer Verlag.&lt;br /&gt;
* DivMoSt. (2025). &#039;&#039;BioDiversitätsMonitoring von Streuobstflächen: Methoden zur bundesweiten Verortung von Streuobstflächen und Erfassung der Biodiversität von Indikatororganismen zur Ergänzung etablierter Biodiversitätsmonitorings in Österreich&#039;&#039; [Endbericht zum Forschungsprojekt, finanziert im Rahmen des Biodiversitätsfonds].&lt;br /&gt;
* Gorthner, A. (2021). &#039;&#039;Insektenfreundliche Grünlandpflege&#039;&#039; (Version 2021/1) [PDF]. Metzingen.&lt;br /&gt;
* Haug, A.L. (2023). Bodenwasservorräte erhöhen und Trockenphasen überbrücken.&#039;&#039;Besseres Obst&#039;&#039;, 01, 19-22.&lt;br /&gt;
* Holler, C., &amp;amp; Hausmann, K. (2025). &#039;&#039;Erhebung und Bewertung der Streuobstwiesen im Naturpark Rosalia-Kogelberg.&#039;&#039; Studie im Auftrag des Naturparks Rosalia-Kogelberg.&lt;br /&gt;
* Holler, Ch. &amp;amp; Schlögl, G (2024). &#039;&#039;Weiterentwicklung Naturjuwel Noplerberg-Biri. Grundlagen für die Biotoppflege im Landschaftsschutzgebiet „Biri – Noplerberg Stoob“ und für im Nahbereich liegende Wiesenflächen.&#039;&#039; Studie im Auftrag der Marktgemeinde Stoob.&lt;br /&gt;
* Leitner, M., C. Sacher, E. Sanglhuber, N. Schnetzer &amp;amp; S. Weiss (2011): Lebendiger Noplerberg „Biri“ - Ergebnisse zur Vegetation des Offenlandes und der Landschaftselemente ‐ Vorschläge für eine zukünftige Bewirtschaftung.- Studie i. A. von Marktgemeinde und Obstbauverein Stoob.&lt;br /&gt;
* Röbbelen, F. (o.J.). &#039;&#039;Mahd und Tagfalter: eine Übersicht.&#039;&#039;Fachgruppe Entomologie NABU Hamburg.&lt;br /&gt;
* Roos, B. (2023). &#039;&#039;Nährstoffversorgung im Streuobstbau&#039;&#039; [Vortrag, 11. Juli 2023, Veitshöchheim]. Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.&lt;br /&gt;
* Schliebner, S., Decker, P., &amp;amp; Schlitt, M. (2023). &#039;&#039;Streuobstwiesen im Klimawandel – Ein Leitfaden.&#039;&#039; Oberlausitz‑Stiftung&lt;br /&gt;
* Van de Poel, D., &amp;amp; Zehm, A. (2014). Die Wirkung des Mähens auf die Fauna der Wiesen – Eine Literaturauswertung für den Naturschutz.&#039;&#039;Anliegen Natur, 36&#039;&#039;(2), 36–51.&lt;br /&gt;
* Weiss, S. (2019). &#039;&#039;Vegetationsökologische Kartierung: Streuobstwiesenerhaltung in der Mürztaler Streuobstregion.&#039;&#039; Studie i.A.d. ARGE Mürztaler Herzimpulse, Kindberg. &lt;br /&gt;
* Zehnder, M. &amp;amp; F. Weller (2021). &#039;&#039;Streuobstbau Obstwiesen erleben und erhalten.&#039;&#039; Ulmer Verlag.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen&amp;diff=957</id>
		<title>Bewirtschaftung des Unterwuchses in Streuobstwiesen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen&amp;diff=957"/>
		<updated>2025-12-16T11:53:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Mähen und Abführen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Streuobstbestände sind ein wichtiges Element der traditionellen Kulturlandschaft. Als großkronige Obstbäume auf Streuobstwiesen und in Gärten, auf Äckern und in Weingärten, am Straßenrand und im Siedlungsbereich, prägen sie bis heute das Landschafts- und Ortsbild (vergl. [https://arge.level-r.at/assets/Streuobst-Definition-%C3%96sterreich_2017_Website.pdf „Streuobstdefinition für Österreich“], ARGE Streuobst, 2017).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streuobstwiesen wurden traditionell meist landwirtschaftlich genutzt, also als Mähwiesen oder Weiden oder in einer Kombination von Mahd und Beweidung bewirtschaftet und so der Grünlandaufwuchs verwertet. Auf den Mähwiesen wurde in der Regel Wirtschaftsdünger aufgebracht (Jauche, Stallmist) der auch die Nährstoffversorgung der Obstbäume sicherte. Die traditionelle Landbewirtschaftung war kleinteilig so, dass auf engem Raum Flächen vorhanden waren die zu verschiedenen Zeitpunkten und unterschiedlich intensiv genutzt wurden - also eine vielfältiges Lebensraummosaik.&lt;br /&gt;
[[Datei:Glatthaferwiese Weiss kompr.jpg|thumb|upright=1.5|right|Glatthafer-Streuobstwiese im Mürztal, Steiermark. c. Stefan Weiss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Standortamplitude vieler Obstbäume entspricht etwa denjenigen der Arrhenatheretalia, also von Frischwiesen und ‐weiden. Im mageren und etwas trockeneren Bereich kommen auch Kalkmagerrasen, vereinzelt sogar Borstgrasrasen in Betracht. In vegetationskundlichen Untersuchungen werden vor allem Glatthaferwiesen und Weidelgras ‐ Weißkleeweiden als Vegetationstypen mit mancherlei Untereinheiten genannt. Untersuchungen zeigen zudem, dass Obstwiesen und –weiden durch eine Vielzahl von Kleinstrukturen besonders diverse Biotope darstellen.“ (Dierschke und Briemle, 2002: S.129). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Beschreibungen der Wiesenvegetation von österreichischen Streuobstwiesen finden sich z.B. bei Leitner et al. (2011) und bei Weiss (2019). Zu beachten ist, dass auch der Obstbaumbestand die Wiesenvegetation beeinflusst. Sehr dicht gepflanzte Baumbestände führen zu einer stärkeren Beschattung des Unterwuchses, dies kann zu artenärmeren Wiesen und einer reduzierten Insektenvielfalt führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den strukturellen Veränderungen in der Landwirtschaft veränderte sich auch die Landnutzung. Die Grünlandintensivierung oder die Aufgabe der Viehhaltung verbunden mit Umwandlung von Grünland in Ackerland, sind Entwicklungen die u.a. auch maßgeblich zum Rückgang von Streuobstwiesen beigetragen haben und immer noch beitragen. Aus Sicht des Naturschutzes wäre die ideale Pflege einer Streuobstwiese die extensive Mahd oder extensive Beweidung. Mangels Verwertungsmöglichkeit für den Grünschnitt oder um die Bewirtschaftung der mit Obstbäumen bestandenen Flächen zu vereinfachen, ist mittlerweile auch die Bewirtschaftung durch Mulchen häufig anzutreffen (wobei das Mulchen der Baumscheibe vom Mulchen der Gesamtfläche zu unterscheiden ist). Aber auch eine Unterwuchspflege mit Rasenmäher oder sogar mit Mähroboter ist zu finden, mit entsprechend negativen Folgen für die Wiesen als Ökosystem. Dem steht als anderes ebenso negatives Extrem, die Verbrachung und Verbuschung von Streuobstwiesen in Folge der Aufgabe der Unterwuchspflege gegenüber (Holler &amp;amp; Schlögl, 2024, Holler &amp;amp; Hausmann, 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rolle des Unterwuchs ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Streuobstwiese Mahd Motormäher Holler.JPG|thumb|Mahd einer Streuobstwiese mit dem Motormäher, Südburgenland. © Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Der Unterwuchs in Streuobstwiesen spielt eine zentrale Rolle für das ökologische Gleichgewicht und die langfristige Erhaltung dieser Kulturlandschaftselemente. Die Art der Bewirtschaftung beeinflusst maßgeblich die Nährstoffversorgung des Bodens und damit der Obstbäume, die Wasserverfügbarkeit sowie die Biodiversität. Dabei stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile aufweisen. Zudem kann die Wahl der Bewirtschaftungsmethode langfristige Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit und das Baumwachstum haben. Ein ausgewogenes, an Boden, Klima und Vegetation angepasstes Management trägt dazu bei, den Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäuger zu erhalten und zu verbessern und sichert gleichzeitig die Vitalität der Obstbäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen auf Streuobstwiesen in ganz Österreich zeigen, dass sich die Artenzusammensetzung der Insektenfauna auf gemähten und beweideten Flächen unterscheidet (DivMoSt, 2025). Für die Biodiversität ist es daher förderlich, wenn gemähte und beweidete Streuobstwiesen, also ein Mosaik an verschiedenen Lebensräumen, in einer Region erhalten werden. Ebenso ist eine möglichst kleinräumiger Wechsel von Flächen in unterschiedlichem Pfelgezustand anzustreben. Röbbelen (o.J.) veranschaulicht den potentiellen Konflikt zwischen Insektenschutz und Vegetationspflege und zeigt praktische Lösungenvorschläge auf, wie ein guter Kompromiss erzielt werden kann; diese Überlegungen fließen in die folgenden Ausführungen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mähen und Abführen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heuernte c.Michael Schlitt.jpg|thumb|Heuernte. © Michael Schlitt.jpg]]&lt;br /&gt;
Diese Methode umfasst das regelmäßige Schneiden des Unterwuchses und das Entfernen des Schnittguts von der Fläche. Besonders für artenreiche Wiesen hat sich das einmalige oder zweimalige Mähen pro Jahr als vorteilhaft erwiesen, da es konkurrenzschwache Pflanzenarten fördert und die natürliche Dynamik der Wiese erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häufigkeit der Mahd beeinflusst dabei maßgeblich die Zusammensetzung der Vegetation. Eine späte Mahd fördert beispielsweise blühende Kräuter, während eine frühe und häufige Mahd zu einer Dominanz von Gräsern führen kann. &lt;br /&gt;
Die Häufigkeit der Mahd ist aber auch auf den Standort abzustimmen. Gut mit Wasser und Nährstoffen versorgte Wiesen müssen häufiger gemäht werden, hier können bis zu drei Schnitten auch vegetationsökologisch sinnvoll bzw. vertretbar sein. Auf mageren oder/und trockenen Standorten kann eine einmalige Mahd ausreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist die Wahl des Mähgeräts entscheidend: Balkenmäher sind insektenfreundlicher als rotierende Mähwerke, da sie Tiere weniger stark verletzen und daher zu empfehlen. Außerdem sollte die Schnitthöhe mindestens 10 cm betragen, um Unterschlupf und Überwinterungsräume für Insekten zu erhalten. Diese Schnitthöhe schont zudem die Pflanzen, deren bodennahe Speicherorgane, verhindert die Austrocknung und begünstigt den Wiederaustrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sensenmähen Holler.JPG|thumb|Mahd mit der Sense. © Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Die Mahd mit der Sense hat auch heute noch, zumindest auf kleineren Flächen, ihre Berechtigung. Mit einer guten, an die persönlichen Bedürfnisse und die Mähflächen angepassten Ausrüstung und einer entsprechenden Einschulung, kann Sensen zum erholsamen und sinnvollen Ausgleichssport in der Natur werden. Bei zu geringer Schnitthöhe, ist das Sensen den Balkenmähern unterlegen. Jedoch kann die Schnitthöhe beim Sensen einfach angepasst werden. Zudem können ohnehin immer nur kleinere Bereiche einer Wiese mit der Sense gemäht werden, so dass sich Schäden selbst im ungünstigen Fall in Grenzen halten. Etwaige Nachteile werden durch das langsame und differenzierte Vorgehen bei der Mahd und die bessere Einsetzbarkeit auf feuchten Böden mit Sicherheit aufgewogen (Röbbelen. o.J.). Ähnliches gilt für den Einsatz der Motorsense. Dem Vorteil der höheren Leistungsfähigkeit steht hierbei der Nachteil des Energieeinsatzes, der Lärmentwicklung und bei Benzingeräten der Abgase gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abführen des Mähguts reduziert die Nährstoffanreicherung des Bodens und verhindert, dass sich schnell wachsende, konkurrenzstarke Pflanzenarten durchsetzen.&lt;br /&gt;
Blütenreiche Bestände sollten möglichst bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen gemäht werden, da dann weniger Blütenbesucher unterwegs sind.&lt;br /&gt;
Die Mahd sollte von innen nach außen erfolgen. Dies ermöglicht mobilen Wildtieren während der Mahd die Flucht (z. B. Insekten, Rehen, Feldhasen).&lt;br /&gt;
Die Mosaikmahd (Staffel-Mahd), bei der immer kleine Flächen ungemäht bleiben, ist zu empfehlen. Teilbereiche, die bei der Mahd ausgelassen und erst einige Tage bis wenige Wochen später oder erst bei der nächsten Mahd oder überjährig gemäht werden (&amp;quot;Schmetterlingsstreifen&amp;quot;), dienen dem Erhalt von Rückzugsflächen und erhöhen der Überlebenschancen der Tiere. Dadurch ist eine schnelle Rückbesiedelung der Tierarten auf der gesamten Fläche möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept der „Abgestuften Grünlandbewirtschaftung&amp;quot; (https://www.fibl.org/fileadmin/documents/shop/2021-abgestufter-wiesenbau.pdf) bietet Landwirt:innen die Möglichkeit, die ertragsbetonte Grünlandnutzung mit der Schaffung und Erhaltung der Artenvielfalt in Einklang zu bringen. Die Grünlandflächen eines Betriebes werden dabei in ertragsbetonte Flächen und in solche mit geringerer Bewirtschaftungsintensität differenziert. Auf dem ertragsbetonten Grünland wird möglichst hochwertiges und leistungsgerechtes Grundfutter gewonnen. Dieses Grünland hat ein hohes Potential für die Produktion von Eiweiß und kann damit dem Import von Eiweiß aus Übersee entgegenwirken. Das nutzungsreduzierte Grünland des Betriebes wird extensiv bewirtschaftet, hier kann sich eine standortgemäße Artenvielfalt entwickeln (Abfalter et al., 2021). Auch bei Anwendung dieses Konzeptes ist darauf zu achten, dass kleinflächige Lebensraummosaike erhalten bleiben, d.h. nicht großflächig alle Flächen gleichzeitig gemäht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Vorteile der Mahd:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Fördert artenreiche Wiesen und konkurrenzschwache Pflanzenarten;&lt;br /&gt;
* Verhindert übermäßige Nährstoffanreicherung im Boden;&lt;br /&gt;
* Reduziert die Verbuschung und erhält die Offenlandschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachteile der Mahd:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Hoher Arbeitsaufwand, insbesondere bei häufiger Mahd;&lt;br /&gt;
* Damit verbunden zum Teil hohe Kosten für die Mahd und die Entsorgung des Schnittguts&lt;br /&gt;
* Gefahr von Schädigungen an Insekten und Kleintieren durch unsachgemäße Mahd;&lt;br /&gt;
* Verlust von Biomasse als natürliche Nährstoffquelle durch das Abführen des Schnittguts;&lt;br /&gt;
* Eine mehr als zweimalige Mahd im Jahr beeinträchtigt den Insektenbestand stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mulchen ==&lt;br /&gt;
Das gezielte Mulchen der Baumscheibe ist getrennt von der flächigen Bewirtschaftung des gesamten Unterwuchses zu betrachten. Mulchen ist berechtigt und sinnvoll, wenn es gezielt in kleinen Bereichen angewendet wird. Das flächige Mulchen über die gesamte Streuobstwiese hat überwiegend negative Effekte auf Fauna und Flora. Kleinlebewesen wie Insekten und deren Lebensräume werden zerstört, die Pflanzenvielfalt und der Blütenreichtum gehen zurück.&lt;br /&gt;
In Regionen ohne hinreichende Verwertungsmöglichkeit für den Grasaufwuchs (mangels viehhaltender Betriebe oder energetischer Nutzung) ist flächiges Mulchen dennoch eine Option um das verbrachen der Streuobstwiesen zu verhindern. Auch für eine Kompostierung müsste das Gras unter der Baumkrone aufwändig abgefahren werden. Beim Mulchen entfällt die Abfuhr, dies spart Betriebsmittel und es ist keine bzw. weniger Düngerzufuhr für die Obstbäume notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mulchen der Baumscheibe dient vorrangig dem Schutz der Baumwurzelzone, der Wasserspeicherung und der Nährstoffversorgung einzelner Bäume. Zusätzlich kann es helfen, mechanische Schäden durch Mähgeräte oder Weidetiere zu verhindern und die Konkurrenz durch Gräser um Wasser und Nährstoffe zu reduzieren. Auch sorgt eine regelmäßig gemulchte (gemähte) Baumscheibe dafür, dass Wühlmäuse weniger Versteckmöglichkeiten haben und von ihren „Feinden“ leichter erlegt werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei: Streuobstwiese verbracht Holler kompr.jpg|thumb|upright=1.5|right|Stark verbrachte Streuobstwiese, die ohne Unterwuchspflege dem Untergang geweiht ist – Mulchen der Fläche kann hier eine (Not-)Lösung sein. c. Christian Holler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mulchen bezeichnet das Abdecken des Bodens mit organischem Material wie Gras, Stroh oder Holzhackschnitzeln. Ziel ist es, die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, die Humusbildung zu fördern und Konkurrenzvegetation zu unterdrücken. Eine gut aufgebaute Mulchschicht reduziert zudem die Erosion und trägt langfristig zur Stabilisierung des Ökosystems bei.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann die Art des Mulchmaterials verschiedene Effekte auf den Boden haben. Holzmulch fördert eine langfristige Humusbildung, während Grasschnitt schneller zersetzt wird und kurzfristig Stickstoff freisetzt. Stroh wirkt isolierend und verringert die Verdunstung, was besonders in Trockenperioden von Vorteil ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich Streuobstbäume guten entwickeln, lanfristig vital bleiben und einen guten Obstertrag bringen, brauchen sie eine hinreichende [[Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese|Nährstoffversorgung/Düngung]]. Dies wird mit dem Mulchen unter den Baumkronen gewährleistet, denn das Mulchen führt die im Gras gebundenen Nährstoffe zu einem großen Teil zurück. Zudem wird der Boden darunter locker und feuchter gehalten, was der Vitalität der Bäume zu Gute kommt.&lt;br /&gt;
Um dies zu erreichen, kann im unmittelbaren Baumbereich auch drei- bis viermal im Jahr mit dem Rasenmäher gemäht werden, sodass der Grasaufwuchs stark zerkleinert wird und sich schnell zersetzt und so Dünger für den Baum zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Vegetationsperiode empfiehlt es sich, den Grasschnitt auf der Streuobstwiese zu verteilen, damit er Wühlmäusen keine Versteckmöglichkeit bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile des Mulchens:&lt;br /&gt;
* Erhöhte Bodenfeuchte durch reduzierte Verdunstung;&lt;br /&gt;
* Förderung des Bodenlebens, insbesondere von Regenwürmern und Mikroorganismen;&lt;br /&gt;
* Bereitstellung von Nährstoffen für die Obstbäume;&lt;br /&gt;
* Schutz vor Bodenerosion und Temperaturregulierung des Bodens.&lt;br /&gt;
Nachteile des Mulchens:&lt;br /&gt;
* Gefahr von Bodenverdichtung bei zu häufiger Anwendung;&lt;br /&gt;
* Mögliche Förderung von Schneckenpopulationen;&lt;br /&gt;
* Mulchen ist für Kleinlebewesen insbesondere für Schmetterlingsraupen, Heuschrecken und Laufkäfer verheerend;&lt;br /&gt;
* Verarmung der Vegetation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweidung ==&lt;br /&gt;
Bei der Beweidung nutzen Weidetiere wie Schafe, Ziegen oder Rinder den Unterwuchs als Futterquelle. Eine extensive Beweidung ist in der Regel vorteilhaft für den Erhalt der Wiesenvegetation, während eine zu hohe Besatzdichte zu Bodenverdichtung und Vegetationsschäden führen kann.  Bei Beweidung ist ein Schutz für die Obstbäume notwendig. In Abhängigkeit von der Tierart muss dieser Schutz unterschieldich massiv sein. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass Jungbäume gut vor dem Weidevieh geschützt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Weidegänse Streuobstwiese Holler.JPG|thumb|upright=1.5&lt;br /&gt;
|right|Weidegänse c.Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen der Beweidung hängen stark von der gewählten Tierart und der Besatzdichte ab. Schafe eignen sich besonders für eine gleichmäßige Beweidung und hinterlassen nur geringe Trittschäden. Ziegen hingegen fressen bevorzugt Gehölze und können dadurch junge Bäume schädigen. Rinder fördern durch ihre schweren Tritte die Bodenverdichtung, tragen jedoch durch ihre Hinterlassenschaften zur natürlichen Düngung bei. Eine extensive Beweidung mit einer Mischung aus verschiedenen Weidetieren wäre ideal, um eine artenreiche Vegetation zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kombination von Mahd und Beweidung kann sinnvoll sein, z.B. Mahd und Abfuhr des ersten Schnitts und Nutzung des Folgeaufwuchses durch Beweidung. Auch eine herbstliche Nachweide auf Mähwiesen ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beweidung kann helfen, invasive Pflanzenarten zu reduzieren und die Vielfalt der Wiesenpflanzen zu erhalten. Eine unzureichend kontrollierte Beweidung kann jedoch zur Übernutzung führen, was sich negativ auf die Regeneration der Vegetation auswirkt. Eine Abstimmung der Beweidung auf die Witterung ist notwendig. Dies ist sowohl im Interesse der Tiergesundheit als der Schonung von Boden und Vegetation, d.h. keine Beweidung bei zu feuchten Bodenverhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Beweidung ist genauso wie bei der Mahd, die Abstimmung auf die jeweiligen Klima-, Vegetations- und Bodenverhältnisse notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile der Beweidung:&lt;br /&gt;
* Natürliche Düngung durch Exkremente der Tiere;&lt;br /&gt;
* Förderung der Bodenbiologie durch organischen Eintrag;&lt;br /&gt;
* Erhaltung der Wiesenvegetation durch selektiven Verbiss.&lt;br /&gt;
Nachteile der Beweidung:&lt;br /&gt;
* Gefahr von Trittschäden und Bodenverdichtung bei zu hoher Besatzdichte und Beweidung bei ungünstiger Witterung;&lt;br /&gt;
* Mögliche Schädigung der Bäume durch Verbiss;&lt;br /&gt;
* Hoher Kosten- und Arbeitsaufwand durch den notwendigen Verbiss-Schutz;&lt;br /&gt;
* Risiko einer Überweidung und damit einhergehender Bodenerosion;&lt;br /&gt;
* Negative Veränderung des Pflanzenbestandes bei zu hohen Besatzdichten und Überweidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich der Methoden ==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle stellt die Unterschiede der Methoden übersichtlich dar:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Methode !! Biodiversität !! Bodenfruchtbarkeit !! Wasserhaushalt !! Arbeitsaufwand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mulchen || Niedrig || Hoch	 || Hoch	 || Mittel	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mähen &amp;amp; Abführen	 || Hoch	 || Mittel	 || Mittel	|| Hoch	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beweidung	 || Hoch	 || Hoch	 || Mittel	 || Hoch	&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima- und Umweltrelevanz ==&lt;br /&gt;
Die Wahl der Bewirtschaftungsmethode hat direkte Auswirkungen auf die Klimaanpassungsfähigkeit der Streuobstwiesen. Studien zeigen beispielsweise, dass in Süddeutschland extensiv bewirtschaftete Streuobstwiesen eine höhere Wasserspeicherung und bessere CO₂-Bindung aufweisen als intensiv genutzte Flächen. Eine extensive Bewirtschaftung mit Mulchen oder Beweidung trägt zur Speicherung von CO₂ im Boden bei und verbessert die Humusbildung. Übermäßige Mahd oder intensive Beweidung können hingegen die Bodengesundheit und Wasserspeicherung negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsbedarf ==&lt;br /&gt;
Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um die langfristigen Effekte der Bewirtschaftungsmethoden besser zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien zeigen beispielsweise, dass Mulchen zwar die Bodenfruchtbarkeit verbessert, jedoch gleichzeitig zu einer Reduktion bestimmter Insektenarten wie Laufkäfern und Heuschrecken führen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist der Einfluss der Beweidung stark von der gewählten Tierart abhängig: Während Schafe positive Effekte auf die Vegetationsstruktur haben können, verursachen Ziegen und Pferde erhebliche Schäden an Baumrinden, wenn nicht ein sehr guter Baumschutz angebracht wurde. Rinder können durch Trittschäden die Bodenverdichtung fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Auswirkungen intensiver Mahd sind noch nicht vollständig erforscht. Während eine zu häufige Mahd die Artenvielfalt reduziert, kann eine vollständige Brache ebenso negative Effekte auf Wiesenarten haben. Daher sind Langzeitstudien erforderlich, um die optimale Kombination dieser Methoden für unterschiedliche Standortbedingungen zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere fehlen Untersuchungen zur Wechselwirkung zwischen Mulchmaterialien und Bodenmikrobiologie, zur optimalen Kombination von Mahd und Beweidung sowie zur Resilienz der Bodenfruchtbarkeit unter veränderten Klimabedingungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist unzureichend erforscht, inwiefern unterschiedliche Bewirtschaftungsformen die Kohlenstoffspeicherung im Boden beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
* Abfalter, A., Breuer, M., Frühwirth, P., Rudlstorfer, S., Uhl, H., &amp;amp; Drapela, T. (2021). &#039;&#039;Nachhaltige Grünlandbewirtschaftung durch abgestuften Wiesenbau: Leitfaden für eine abgestufte Grünlandbewirtschaftung am eigenen Betrieb.&#039;&#039; ARGE abgestufter Wiesenbau.&lt;br /&gt;
* ARGE Streuobst. (2017). Streuobstdefinition für Österreich. &#039;&#039;Besseres Obst&#039;&#039;, 10/11, Fachorgan des Österreichischen Bundes-Obstbauverbandes. Österreichischer Agrarverlag.&lt;br /&gt;
* Dierschke, H., &amp;amp; Briemle, G. (2002). &#039;&#039;Kulturgrasland: Ökosysteme Mitteleuropas aus geobotanischer Sicht.&#039;&#039; Ulmer Verlag.&lt;br /&gt;
* DivMoSt. (2025). &#039;&#039;BioDiversitätsMonitoring von Streuobstflächen: Methoden zur bundesweiten Verortung von Streuobstflächen und Erfassung der Biodiversität von Indikatororganismen zur Ergänzung etablierter Biodiversitätsmonitorings in Österreich&#039;&#039; [Endbericht zum Forschungsprojekt, finanziert im Rahmen des Biodiversitätsfonds].&lt;br /&gt;
* Gorthner, A. (2021). &#039;&#039;Insektenfreundliche Grünlandpflege&#039;&#039; (Version 2021/1) [PDF]. Metzingen.&lt;br /&gt;
* Haug, A.L. (2023). Bodenwasservorräte erhöhen und Trockenphasen überbrücken.&#039;&#039;Besseres Obst&#039;&#039;, 01, 19-22.&lt;br /&gt;
* Holler, C., &amp;amp; Hausmann, K. (2025). &#039;&#039;Erhebung und Bewertung der Streuobstwiesen im Naturpark Rosalia-Kogelberg.&#039;&#039; Studie im Auftrag des Naturparks Rosalia-Kogelberg.&lt;br /&gt;
* Holler, Ch. &amp;amp; Schlögl, G (2024). &#039;&#039;Weiterentwicklung Naturjuwel Noplerberg-Biri. Grundlagen für die Biotoppflege im Landschaftsschutzgebiet „Biri – Noplerberg Stoob“ und für im Nahbereich liegende Wiesenflächen.&#039;&#039; Studie im Auftrag der Marktgemeinde Stoob.&lt;br /&gt;
* Leitner, M., C. Sacher, E. Sanglhuber, N. Schnetzer &amp;amp; S. Weiss (2011): Lebendiger Noplerberg „Biri“ - Ergebnisse zur Vegetation des Offenlandes und der Landschaftselemente ‐ Vorschläge für eine zukünftige Bewirtschaftung.- Studie i. A. von Marktgemeinde und Obstbauverein Stoob.&lt;br /&gt;
* Röbbelen, F. (o.J.). &#039;&#039;Mahd und Tagfalter: eine Übersicht.&#039;&#039;Fachgruppe Entomologie NABU Hamburg.&lt;br /&gt;
* Roos, B. (2023). &#039;&#039;Nährstoffversorgung im Streuobstbau&#039;&#039; [Vortrag, 11. Juli 2023, Veitshöchheim]. Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.&lt;br /&gt;
* Schliebner, S., Decker, P., &amp;amp; Schlitt, M. (2023). &#039;&#039;Streuobstwiesen im Klimawandel – Ein Leitfaden.&#039;&#039; Oberlausitz‑Stiftung&lt;br /&gt;
* Van de Poel, D., &amp;amp; Zehm, A. (2014). Die Wirkung des Mähens auf die Fauna der Wiesen – Eine Literaturauswertung für den Naturschutz.&#039;&#039;Anliegen Natur, 36&#039;&#039;(2), 36–51.&lt;br /&gt;
* Weiss, S. (2019). &#039;&#039;Vegetationsökologische Kartierung: Streuobstwiesenerhaltung in der Mürztaler Streuobstregion.&#039;&#039; Studie i.A.d. ARGE Mürztaler Herzimpulse, Kindberg. &lt;br /&gt;
* Zehnder, M. &amp;amp; F. Weller (2021). &#039;&#039;Streuobstbau Obstwiesen erleben und erhalten.&#039;&#039; Ulmer Verlag.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen&amp;diff=956</id>
		<title>Bewirtschaftung des Unterwuchses in Streuobstwiesen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen&amp;diff=956"/>
		<updated>2025-12-16T11:52:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Rolle des Unterwuchs */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Streuobstbestände sind ein wichtiges Element der traditionellen Kulturlandschaft. Als großkronige Obstbäume auf Streuobstwiesen und in Gärten, auf Äckern und in Weingärten, am Straßenrand und im Siedlungsbereich, prägen sie bis heute das Landschafts- und Ortsbild (vergl. [https://arge.level-r.at/assets/Streuobst-Definition-%C3%96sterreich_2017_Website.pdf „Streuobstdefinition für Österreich“], ARGE Streuobst, 2017).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streuobstwiesen wurden traditionell meist landwirtschaftlich genutzt, also als Mähwiesen oder Weiden oder in einer Kombination von Mahd und Beweidung bewirtschaftet und so der Grünlandaufwuchs verwertet. Auf den Mähwiesen wurde in der Regel Wirtschaftsdünger aufgebracht (Jauche, Stallmist) der auch die Nährstoffversorgung der Obstbäume sicherte. Die traditionelle Landbewirtschaftung war kleinteilig so, dass auf engem Raum Flächen vorhanden waren die zu verschiedenen Zeitpunkten und unterschiedlich intensiv genutzt wurden - also eine vielfältiges Lebensraummosaik.&lt;br /&gt;
[[Datei:Glatthaferwiese Weiss kompr.jpg|thumb|upright=1.5|right|Glatthafer-Streuobstwiese im Mürztal, Steiermark. c. Stefan Weiss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Standortamplitude vieler Obstbäume entspricht etwa denjenigen der Arrhenatheretalia, also von Frischwiesen und ‐weiden. Im mageren und etwas trockeneren Bereich kommen auch Kalkmagerrasen, vereinzelt sogar Borstgrasrasen in Betracht. In vegetationskundlichen Untersuchungen werden vor allem Glatthaferwiesen und Weidelgras ‐ Weißkleeweiden als Vegetationstypen mit mancherlei Untereinheiten genannt. Untersuchungen zeigen zudem, dass Obstwiesen und –weiden durch eine Vielzahl von Kleinstrukturen besonders diverse Biotope darstellen.“ (Dierschke und Briemle, 2002: S.129). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Beschreibungen der Wiesenvegetation von österreichischen Streuobstwiesen finden sich z.B. bei Leitner et al. (2011) und bei Weiss (2019). Zu beachten ist, dass auch der Obstbaumbestand die Wiesenvegetation beeinflusst. Sehr dicht gepflanzte Baumbestände führen zu einer stärkeren Beschattung des Unterwuchses, dies kann zu artenärmeren Wiesen und einer reduzierten Insektenvielfalt führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den strukturellen Veränderungen in der Landwirtschaft veränderte sich auch die Landnutzung. Die Grünlandintensivierung oder die Aufgabe der Viehhaltung verbunden mit Umwandlung von Grünland in Ackerland, sind Entwicklungen die u.a. auch maßgeblich zum Rückgang von Streuobstwiesen beigetragen haben und immer noch beitragen. Aus Sicht des Naturschutzes wäre die ideale Pflege einer Streuobstwiese die extensive Mahd oder extensive Beweidung. Mangels Verwertungsmöglichkeit für den Grünschnitt oder um die Bewirtschaftung der mit Obstbäumen bestandenen Flächen zu vereinfachen, ist mittlerweile auch die Bewirtschaftung durch Mulchen häufig anzutreffen (wobei das Mulchen der Baumscheibe vom Mulchen der Gesamtfläche zu unterscheiden ist). Aber auch eine Unterwuchspflege mit Rasenmäher oder sogar mit Mähroboter ist zu finden, mit entsprechend negativen Folgen für die Wiesen als Ökosystem. Dem steht als anderes ebenso negatives Extrem, die Verbrachung und Verbuschung von Streuobstwiesen in Folge der Aufgabe der Unterwuchspflege gegenüber (Holler &amp;amp; Schlögl, 2024, Holler &amp;amp; Hausmann, 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rolle des Unterwuchs ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Streuobstwiese Mahd Motormäher Holler.JPG|thumb|Mahd einer Streuobstwiese mit dem Motormäher, Südburgenland. © Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Der Unterwuchs in Streuobstwiesen spielt eine zentrale Rolle für das ökologische Gleichgewicht und die langfristige Erhaltung dieser Kulturlandschaftselemente. Die Art der Bewirtschaftung beeinflusst maßgeblich die Nährstoffversorgung des Bodens und damit der Obstbäume, die Wasserverfügbarkeit sowie die Biodiversität. Dabei stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile aufweisen. Zudem kann die Wahl der Bewirtschaftungsmethode langfristige Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit und das Baumwachstum haben. Ein ausgewogenes, an Boden, Klima und Vegetation angepasstes Management trägt dazu bei, den Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäuger zu erhalten und zu verbessern und sichert gleichzeitig die Vitalität der Obstbäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen auf Streuobstwiesen in ganz Österreich zeigen, dass sich die Artenzusammensetzung der Insektenfauna auf gemähten und beweideten Flächen unterscheidet (DivMoSt, 2025). Für die Biodiversität ist es daher förderlich, wenn gemähte und beweidete Streuobstwiesen, also ein Mosaik an verschiedenen Lebensräumen, in einer Region erhalten werden. Ebenso ist eine möglichst kleinräumiger Wechsel von Flächen in unterschiedlichem Pfelgezustand anzustreben. Röbbelen (o.J.) veranschaulicht den potentiellen Konflikt zwischen Insektenschutz und Vegetationspflege und zeigt praktische Lösungenvorschläge auf, wie ein guter Kompromiss erzielt werden kann; diese Überlegungen fließen in die folgenden Ausführungen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mähen und Abführen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heuernte c.Michael Schlitt.jpg|thumb|Heuernte. © Michael Schlitt.jpg]]&lt;br /&gt;
Diese Methode umfasst das regelmäßige Schneiden des Unterwuchses und das Entfernen des Schnittguts von der Fläche. Besonders für artenreiche Wiesen hat sich das einmalige oder zweimalige Mähen pro Jahr als vorteilhaft erwiesen, da es konkurrenzschwache Pflanzenarten fördert und die natürliche Dynamik der Wiese erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häufigkeit der Mahd beeinflusst dabei maßgeblich die Zusammensetzung der Vegetation. Eine späte Mahd fördert beispielsweise blühende Kräuter, während eine frühe und häufige Mahd zu einer Dominanz von Gräsern führen kann. &lt;br /&gt;
Die Häufigkeit der Mahd ist aber auch auf den Standort abzustimmen. Gut mit Wasser und Nährstoffen versorgte Wiesen müssen häufiger gemäht werden, hier können bis zu drei Schnitten auch vegetationsökologisch sinnvoll bzw. vertretbar sein. Auf mageren oder/und trockenen Standorten kann eine einmalige Mahd ausreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist die Wahl des Mähgeräts entscheidend: Balkenmäher sind insektenfreundlicher als rotierende Mähwerke, da sie Tiere weniger stark verletzen und daher zu empfehlen. Außerdem sollte die Schnitthöhe mindestens 10 cm betragen, um Unterschlupf und Überwinterungsräume für Insekten zu erhalten. Diese Schnitthöhe schont zudem die Pflanzen, deren bodennahe Speicherorgane, verhindert die Austrocknung und begünstigt den Wiederaustrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sensenmähen Holler.JPG|thumb|Mahd mit der Sense. © Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Die Mahd mit der Sense hat auch heute noch, zumindest auf kleineren Flächen, ihre Berechtigung. Mit einer guten, an die persönlichen Bedürfnisse und die Mähflächen angepassten Ausrüstung und einer entsprechenden Einschulung, kann Sensen zum erholsamen und sinnvollen Ausgleichssport in der Natur werden. Bei zu geringer Schnitthöhe, ist das Sensen den Balkenmähern unterlegen. Jedoch kann die Schnitthöhe beim Sensen einfach angepasst werden. Zudem können ohnehin immer nur kleinere Bereiche einer Wiese mit der Sense gemäht werden, so dass sich Schäden selbst im ungünstigen Fall in Grenzen halten. Etwaige Nachteile werden durch das langsame und differenzierte Vorgehen bei der Mahd und die bessere Einsetzbarkeit auf feuchten Böden mit Sicherheit aufgewogen (Röbbelen. o.J.). Ähnliches gilt für den Einsatz der Motorsense. Dem Vorteil der höheren Leistungsfähigkeit steht hierbei der Nachteil des Energieeinsatzes, der Lärmentwicklung und bei Benzingeräten der Abgase gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abführen des Mähguts reduziert die Nährstoffanreicherung des Bodens und verhindert, dass sich schnell wachsende, konkurrenzstarke Pflanzenarten durchsetzen.&lt;br /&gt;
Blütenreiche Bestände sollten möglichst bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen gemäht werden, da dann weniger Blütenbesucher unterwegs sind.&lt;br /&gt;
Die Mahd sollte von innen nach außen erfolgen. Dies ermöglicht mobilen Wildtieren während der Mahd die Flucht (z. B. Insekten, Rehen, Feldhasen).&lt;br /&gt;
Die Mosaikmahd (Staffel-Mahd), bei der immer kleine Flächen ungemäht bleiben, ist zu empfehlen. Teilbereiche, die bei der Mahd ausgelassen und erst einige Tage bis wenige Wochen später oder erst bei der nächsten Mahd oder überjährig gemäht werden (&amp;quot;Schmetterlingsstreifen&amp;quot;), dienen dem Erhalt von Rückzugsflächen und erhöhen der Überlebenschancen der Tiere. Dadurch ist eine schnelle Rückbesiedelung der Tierarten auf der gesamten Fläche möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept der „Abgestuften Grünlandbewirtschaftung&amp;quot; (https://www.fibl.org/fileadmin/documents/shop/2021-abgestufter-wiesenbau.pdf) bietet Landwirt:innen die Möglichkeit, die ertragsbetonte Grünlandnutzung mit der Schaffung und Erhaltung der Artenvielfalt in Einklang zu bringen. Die Grünlandflächen eines Betriebes werden dabei in ertragsbetonte Flächen und in solche mit geringerer Bewirtschaftungsintensität differenziert. Auf dem ertragsbetonten Grünland wird möglichst hochwertiges und leistungsgerechtes Grundfutter gewonnen. Dieses Grünland hat ein hohes Potential für die Produktion von Eiweiß und kann damit dem Import von Eiweiß aus Übersee entgegenwirken. Das nutzungsreduzierte Grünland des Betriebes wird extensiv bewirtschaftet, hier kann sich eine standortgemäße Artenvielfalt entwickeln (Abfalter et al., 2021). Auch bei Anwendung dieses Konzeptes ist darauf zu achten, dass kleinflächige Lebensraummosaike erhalten bleiben, d.h. nicht großflächig alle Flächen gleichzeitig gemäht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile der Mahd:&lt;br /&gt;
* Fördert artenreiche Wiesen und konkurrenzschwache Pflanzenarten;&lt;br /&gt;
* Verhindert übermäßige Nährstoffanreicherung im Boden;&lt;br /&gt;
* Reduziert die Verbuschung und erhält die Offenlandschaft.&lt;br /&gt;
Nachteile der Mahd:&lt;br /&gt;
* Hoher Arbeitsaufwand, insbesondere bei häufiger Mahd;&lt;br /&gt;
* Damit verbunden zum Teil hohe Kosten für die Mahd und die Entsorgung des Schnittguts&lt;br /&gt;
* Gefahr von Schädigungen an Insekten und Kleintieren durch unsachgemäße Mahd;&lt;br /&gt;
* Verlust von Biomasse als natürliche Nährstoffquelle durch das Abführen des Schnittguts;&lt;br /&gt;
* Eine mehr als zweimalige Mahd im Jahr beeinträchtigt den Insektenbestand stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mulchen ==&lt;br /&gt;
Das gezielte Mulchen der Baumscheibe ist getrennt von der flächigen Bewirtschaftung des gesamten Unterwuchses zu betrachten. Mulchen ist berechtigt und sinnvoll, wenn es gezielt in kleinen Bereichen angewendet wird. Das flächige Mulchen über die gesamte Streuobstwiese hat überwiegend negative Effekte auf Fauna und Flora. Kleinlebewesen wie Insekten und deren Lebensräume werden zerstört, die Pflanzenvielfalt und der Blütenreichtum gehen zurück.&lt;br /&gt;
In Regionen ohne hinreichende Verwertungsmöglichkeit für den Grasaufwuchs (mangels viehhaltender Betriebe oder energetischer Nutzung) ist flächiges Mulchen dennoch eine Option um das verbrachen der Streuobstwiesen zu verhindern. Auch für eine Kompostierung müsste das Gras unter der Baumkrone aufwändig abgefahren werden. Beim Mulchen entfällt die Abfuhr, dies spart Betriebsmittel und es ist keine bzw. weniger Düngerzufuhr für die Obstbäume notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mulchen der Baumscheibe dient vorrangig dem Schutz der Baumwurzelzone, der Wasserspeicherung und der Nährstoffversorgung einzelner Bäume. Zusätzlich kann es helfen, mechanische Schäden durch Mähgeräte oder Weidetiere zu verhindern und die Konkurrenz durch Gräser um Wasser und Nährstoffe zu reduzieren. Auch sorgt eine regelmäßig gemulchte (gemähte) Baumscheibe dafür, dass Wühlmäuse weniger Versteckmöglichkeiten haben und von ihren „Feinden“ leichter erlegt werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei: Streuobstwiese verbracht Holler kompr.jpg|thumb|upright=1.5|right|Stark verbrachte Streuobstwiese, die ohne Unterwuchspflege dem Untergang geweiht ist – Mulchen der Fläche kann hier eine (Not-)Lösung sein. c. Christian Holler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mulchen bezeichnet das Abdecken des Bodens mit organischem Material wie Gras, Stroh oder Holzhackschnitzeln. Ziel ist es, die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, die Humusbildung zu fördern und Konkurrenzvegetation zu unterdrücken. Eine gut aufgebaute Mulchschicht reduziert zudem die Erosion und trägt langfristig zur Stabilisierung des Ökosystems bei.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann die Art des Mulchmaterials verschiedene Effekte auf den Boden haben. Holzmulch fördert eine langfristige Humusbildung, während Grasschnitt schneller zersetzt wird und kurzfristig Stickstoff freisetzt. Stroh wirkt isolierend und verringert die Verdunstung, was besonders in Trockenperioden von Vorteil ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich Streuobstbäume guten entwickeln, lanfristig vital bleiben und einen guten Obstertrag bringen, brauchen sie eine hinreichende [[Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese|Nährstoffversorgung/Düngung]]. Dies wird mit dem Mulchen unter den Baumkronen gewährleistet, denn das Mulchen führt die im Gras gebundenen Nährstoffe zu einem großen Teil zurück. Zudem wird der Boden darunter locker und feuchter gehalten, was der Vitalität der Bäume zu Gute kommt.&lt;br /&gt;
Um dies zu erreichen, kann im unmittelbaren Baumbereich auch drei- bis viermal im Jahr mit dem Rasenmäher gemäht werden, sodass der Grasaufwuchs stark zerkleinert wird und sich schnell zersetzt und so Dünger für den Baum zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Vegetationsperiode empfiehlt es sich, den Grasschnitt auf der Streuobstwiese zu verteilen, damit er Wühlmäusen keine Versteckmöglichkeit bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile des Mulchens:&lt;br /&gt;
* Erhöhte Bodenfeuchte durch reduzierte Verdunstung;&lt;br /&gt;
* Förderung des Bodenlebens, insbesondere von Regenwürmern und Mikroorganismen;&lt;br /&gt;
* Bereitstellung von Nährstoffen für die Obstbäume;&lt;br /&gt;
* Schutz vor Bodenerosion und Temperaturregulierung des Bodens.&lt;br /&gt;
Nachteile des Mulchens:&lt;br /&gt;
* Gefahr von Bodenverdichtung bei zu häufiger Anwendung;&lt;br /&gt;
* Mögliche Förderung von Schneckenpopulationen;&lt;br /&gt;
* Mulchen ist für Kleinlebewesen insbesondere für Schmetterlingsraupen, Heuschrecken und Laufkäfer verheerend;&lt;br /&gt;
* Verarmung der Vegetation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweidung ==&lt;br /&gt;
Bei der Beweidung nutzen Weidetiere wie Schafe, Ziegen oder Rinder den Unterwuchs als Futterquelle. Eine extensive Beweidung ist in der Regel vorteilhaft für den Erhalt der Wiesenvegetation, während eine zu hohe Besatzdichte zu Bodenverdichtung und Vegetationsschäden führen kann.  Bei Beweidung ist ein Schutz für die Obstbäume notwendig. In Abhängigkeit von der Tierart muss dieser Schutz unterschieldich massiv sein. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass Jungbäume gut vor dem Weidevieh geschützt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Weidegänse Streuobstwiese Holler.JPG|thumb|upright=1.5&lt;br /&gt;
|right|Weidegänse c.Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen der Beweidung hängen stark von der gewählten Tierart und der Besatzdichte ab. Schafe eignen sich besonders für eine gleichmäßige Beweidung und hinterlassen nur geringe Trittschäden. Ziegen hingegen fressen bevorzugt Gehölze und können dadurch junge Bäume schädigen. Rinder fördern durch ihre schweren Tritte die Bodenverdichtung, tragen jedoch durch ihre Hinterlassenschaften zur natürlichen Düngung bei. Eine extensive Beweidung mit einer Mischung aus verschiedenen Weidetieren wäre ideal, um eine artenreiche Vegetation zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kombination von Mahd und Beweidung kann sinnvoll sein, z.B. Mahd und Abfuhr des ersten Schnitts und Nutzung des Folgeaufwuchses durch Beweidung. Auch eine herbstliche Nachweide auf Mähwiesen ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beweidung kann helfen, invasive Pflanzenarten zu reduzieren und die Vielfalt der Wiesenpflanzen zu erhalten. Eine unzureichend kontrollierte Beweidung kann jedoch zur Übernutzung führen, was sich negativ auf die Regeneration der Vegetation auswirkt. Eine Abstimmung der Beweidung auf die Witterung ist notwendig. Dies ist sowohl im Interesse der Tiergesundheit als der Schonung von Boden und Vegetation, d.h. keine Beweidung bei zu feuchten Bodenverhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Beweidung ist genauso wie bei der Mahd, die Abstimmung auf die jeweiligen Klima-, Vegetations- und Bodenverhältnisse notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile der Beweidung:&lt;br /&gt;
* Natürliche Düngung durch Exkremente der Tiere;&lt;br /&gt;
* Förderung der Bodenbiologie durch organischen Eintrag;&lt;br /&gt;
* Erhaltung der Wiesenvegetation durch selektiven Verbiss.&lt;br /&gt;
Nachteile der Beweidung:&lt;br /&gt;
* Gefahr von Trittschäden und Bodenverdichtung bei zu hoher Besatzdichte und Beweidung bei ungünstiger Witterung;&lt;br /&gt;
* Mögliche Schädigung der Bäume durch Verbiss;&lt;br /&gt;
* Hoher Kosten- und Arbeitsaufwand durch den notwendigen Verbiss-Schutz;&lt;br /&gt;
* Risiko einer Überweidung und damit einhergehender Bodenerosion;&lt;br /&gt;
* Negative Veränderung des Pflanzenbestandes bei zu hohen Besatzdichten und Überweidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich der Methoden ==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle stellt die Unterschiede der Methoden übersichtlich dar:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Methode !! Biodiversität !! Bodenfruchtbarkeit !! Wasserhaushalt !! Arbeitsaufwand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mulchen || Niedrig || Hoch	 || Hoch	 || Mittel	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mähen &amp;amp; Abführen	 || Hoch	 || Mittel	 || Mittel	|| Hoch	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beweidung	 || Hoch	 || Hoch	 || Mittel	 || Hoch	&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima- und Umweltrelevanz ==&lt;br /&gt;
Die Wahl der Bewirtschaftungsmethode hat direkte Auswirkungen auf die Klimaanpassungsfähigkeit der Streuobstwiesen. Studien zeigen beispielsweise, dass in Süddeutschland extensiv bewirtschaftete Streuobstwiesen eine höhere Wasserspeicherung und bessere CO₂-Bindung aufweisen als intensiv genutzte Flächen. Eine extensive Bewirtschaftung mit Mulchen oder Beweidung trägt zur Speicherung von CO₂ im Boden bei und verbessert die Humusbildung. Übermäßige Mahd oder intensive Beweidung können hingegen die Bodengesundheit und Wasserspeicherung negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsbedarf ==&lt;br /&gt;
Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um die langfristigen Effekte der Bewirtschaftungsmethoden besser zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien zeigen beispielsweise, dass Mulchen zwar die Bodenfruchtbarkeit verbessert, jedoch gleichzeitig zu einer Reduktion bestimmter Insektenarten wie Laufkäfern und Heuschrecken führen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist der Einfluss der Beweidung stark von der gewählten Tierart abhängig: Während Schafe positive Effekte auf die Vegetationsstruktur haben können, verursachen Ziegen und Pferde erhebliche Schäden an Baumrinden, wenn nicht ein sehr guter Baumschutz angebracht wurde. Rinder können durch Trittschäden die Bodenverdichtung fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Auswirkungen intensiver Mahd sind noch nicht vollständig erforscht. Während eine zu häufige Mahd die Artenvielfalt reduziert, kann eine vollständige Brache ebenso negative Effekte auf Wiesenarten haben. Daher sind Langzeitstudien erforderlich, um die optimale Kombination dieser Methoden für unterschiedliche Standortbedingungen zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere fehlen Untersuchungen zur Wechselwirkung zwischen Mulchmaterialien und Bodenmikrobiologie, zur optimalen Kombination von Mahd und Beweidung sowie zur Resilienz der Bodenfruchtbarkeit unter veränderten Klimabedingungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist unzureichend erforscht, inwiefern unterschiedliche Bewirtschaftungsformen die Kohlenstoffspeicherung im Boden beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
* Abfalter, A., Breuer, M., Frühwirth, P., Rudlstorfer, S., Uhl, H., &amp;amp; Drapela, T. (2021). &#039;&#039;Nachhaltige Grünlandbewirtschaftung durch abgestuften Wiesenbau: Leitfaden für eine abgestufte Grünlandbewirtschaftung am eigenen Betrieb.&#039;&#039; ARGE abgestufter Wiesenbau.&lt;br /&gt;
* ARGE Streuobst. (2017). Streuobstdefinition für Österreich. &#039;&#039;Besseres Obst&#039;&#039;, 10/11, Fachorgan des Österreichischen Bundes-Obstbauverbandes. Österreichischer Agrarverlag.&lt;br /&gt;
* Dierschke, H., &amp;amp; Briemle, G. (2002). &#039;&#039;Kulturgrasland: Ökosysteme Mitteleuropas aus geobotanischer Sicht.&#039;&#039; Ulmer Verlag.&lt;br /&gt;
* DivMoSt. (2025). &#039;&#039;BioDiversitätsMonitoring von Streuobstflächen: Methoden zur bundesweiten Verortung von Streuobstflächen und Erfassung der Biodiversität von Indikatororganismen zur Ergänzung etablierter Biodiversitätsmonitorings in Österreich&#039;&#039; [Endbericht zum Forschungsprojekt, finanziert im Rahmen des Biodiversitätsfonds].&lt;br /&gt;
* Gorthner, A. (2021). &#039;&#039;Insektenfreundliche Grünlandpflege&#039;&#039; (Version 2021/1) [PDF]. Metzingen.&lt;br /&gt;
* Haug, A.L. (2023). Bodenwasservorräte erhöhen und Trockenphasen überbrücken.&#039;&#039;Besseres Obst&#039;&#039;, 01, 19-22.&lt;br /&gt;
* Holler, C., &amp;amp; Hausmann, K. (2025). &#039;&#039;Erhebung und Bewertung der Streuobstwiesen im Naturpark Rosalia-Kogelberg.&#039;&#039; Studie im Auftrag des Naturparks Rosalia-Kogelberg.&lt;br /&gt;
* Holler, Ch. &amp;amp; Schlögl, G (2024). &#039;&#039;Weiterentwicklung Naturjuwel Noplerberg-Biri. Grundlagen für die Biotoppflege im Landschaftsschutzgebiet „Biri – Noplerberg Stoob“ und für im Nahbereich liegende Wiesenflächen.&#039;&#039; Studie im Auftrag der Marktgemeinde Stoob.&lt;br /&gt;
* Leitner, M., C. Sacher, E. Sanglhuber, N. Schnetzer &amp;amp; S. Weiss (2011): Lebendiger Noplerberg „Biri“ - Ergebnisse zur Vegetation des Offenlandes und der Landschaftselemente ‐ Vorschläge für eine zukünftige Bewirtschaftung.- Studie i. A. von Marktgemeinde und Obstbauverein Stoob.&lt;br /&gt;
* Röbbelen, F. (o.J.). &#039;&#039;Mahd und Tagfalter: eine Übersicht.&#039;&#039;Fachgruppe Entomologie NABU Hamburg.&lt;br /&gt;
* Roos, B. (2023). &#039;&#039;Nährstoffversorgung im Streuobstbau&#039;&#039; [Vortrag, 11. Juli 2023, Veitshöchheim]. Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.&lt;br /&gt;
* Schliebner, S., Decker, P., &amp;amp; Schlitt, M. (2023). &#039;&#039;Streuobstwiesen im Klimawandel – Ein Leitfaden.&#039;&#039; Oberlausitz‑Stiftung&lt;br /&gt;
* Van de Poel, D., &amp;amp; Zehm, A. (2014). Die Wirkung des Mähens auf die Fauna der Wiesen – Eine Literaturauswertung für den Naturschutz.&#039;&#039;Anliegen Natur, 36&#039;&#039;(2), 36–51.&lt;br /&gt;
* Weiss, S. (2019). &#039;&#039;Vegetationsökologische Kartierung: Streuobstwiesenerhaltung in der Mürztaler Streuobstregion.&#039;&#039; Studie i.A.d. ARGE Mürztaler Herzimpulse, Kindberg. &lt;br /&gt;
* Zehnder, M. &amp;amp; F. Weller (2021). &#039;&#039;Streuobstbau Obstwiesen erleben und erhalten.&#039;&#039; Ulmer Verlag.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen&amp;diff=955</id>
		<title>Bewirtschaftung des Unterwuchses in Streuobstwiesen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen&amp;diff=955"/>
		<updated>2025-12-16T11:51:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Mähen und Abführen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Streuobstbestände sind ein wichtiges Element der traditionellen Kulturlandschaft. Als großkronige Obstbäume auf Streuobstwiesen und in Gärten, auf Äckern und in Weingärten, am Straßenrand und im Siedlungsbereich, prägen sie bis heute das Landschafts- und Ortsbild (vergl. [https://arge.level-r.at/assets/Streuobst-Definition-%C3%96sterreich_2017_Website.pdf „Streuobstdefinition für Österreich“], ARGE Streuobst, 2017).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streuobstwiesen wurden traditionell meist landwirtschaftlich genutzt, also als Mähwiesen oder Weiden oder in einer Kombination von Mahd und Beweidung bewirtschaftet und so der Grünlandaufwuchs verwertet. Auf den Mähwiesen wurde in der Regel Wirtschaftsdünger aufgebracht (Jauche, Stallmist) der auch die Nährstoffversorgung der Obstbäume sicherte. Die traditionelle Landbewirtschaftung war kleinteilig so, dass auf engem Raum Flächen vorhanden waren die zu verschiedenen Zeitpunkten und unterschiedlich intensiv genutzt wurden - also eine vielfältiges Lebensraummosaik.&lt;br /&gt;
[[Datei:Glatthaferwiese Weiss kompr.jpg|thumb|upright=1.5|right|Glatthafer-Streuobstwiese im Mürztal, Steiermark. c. Stefan Weiss]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Standortamplitude vieler Obstbäume entspricht etwa denjenigen der Arrhenatheretalia, also von Frischwiesen und ‐weiden. Im mageren und etwas trockeneren Bereich kommen auch Kalkmagerrasen, vereinzelt sogar Borstgrasrasen in Betracht. In vegetationskundlichen Untersuchungen werden vor allem Glatthaferwiesen und Weidelgras ‐ Weißkleeweiden als Vegetationstypen mit mancherlei Untereinheiten genannt. Untersuchungen zeigen zudem, dass Obstwiesen und –weiden durch eine Vielzahl von Kleinstrukturen besonders diverse Biotope darstellen.“ (Dierschke und Briemle, 2002: S.129). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Detaillierte Beschreibungen der Wiesenvegetation von österreichischen Streuobstwiesen finden sich z.B. bei Leitner et al. (2011) und bei Weiss (2019). Zu beachten ist, dass auch der Obstbaumbestand die Wiesenvegetation beeinflusst. Sehr dicht gepflanzte Baumbestände führen zu einer stärkeren Beschattung des Unterwuchses, dies kann zu artenärmeren Wiesen und einer reduzierten Insektenvielfalt führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den strukturellen Veränderungen in der Landwirtschaft veränderte sich auch die Landnutzung. Die Grünlandintensivierung oder die Aufgabe der Viehhaltung verbunden mit Umwandlung von Grünland in Ackerland, sind Entwicklungen die u.a. auch maßgeblich zum Rückgang von Streuobstwiesen beigetragen haben und immer noch beitragen. Aus Sicht des Naturschutzes wäre die ideale Pflege einer Streuobstwiese die extensive Mahd oder extensive Beweidung. Mangels Verwertungsmöglichkeit für den Grünschnitt oder um die Bewirtschaftung der mit Obstbäumen bestandenen Flächen zu vereinfachen, ist mittlerweile auch die Bewirtschaftung durch Mulchen häufig anzutreffen (wobei das Mulchen der Baumscheibe vom Mulchen der Gesamtfläche zu unterscheiden ist). Aber auch eine Unterwuchspflege mit Rasenmäher oder sogar mit Mähroboter ist zu finden, mit entsprechend negativen Folgen für die Wiesen als Ökosystem. Dem steht als anderes ebenso negatives Extrem, die Verbrachung und Verbuschung von Streuobstwiesen in Folge der Aufgabe der Unterwuchspflege gegenüber (Holler &amp;amp; Schlögl, 2024, Holler &amp;amp; Hausmann, 2025).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rolle des Unterwuchs ==&lt;br /&gt;
Der Unterwuchs in Streuobstwiesen spielt eine zentrale Rolle für das ökologische Gleichgewicht und die langfristige Erhaltung dieser Kulturlandschaftselemente. Die Art der Bewirtschaftung beeinflusst maßgeblich die Nährstoffversorgung des Bodens und damit der Obstbäume, die Wasserverfügbarkeit sowie die Biodiversität. Dabei stehen verschiedene Methoden zur Verfügung, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile aufweisen. Zudem kann die Wahl der Bewirtschaftungsmethode langfristige Auswirkungen auf die Bodenfruchtbarkeit und das Baumwachstum haben. Ein ausgewogenes, an Boden, Klima und Vegetation angepasstes Management trägt dazu bei, den Lebensraum für Insekten, Vögel und Kleinsäuger zu erhalten und zu verbessern und sichert gleichzeitig die Vitalität der Obstbäume.&lt;br /&gt;
[[Datei: Streuobstwiese Mahd Motormäher Holler.JPG|thumb|upright=1.5|right|Mahd einer Streuobstwiese mit dem Motormäher, Südburgenland. c. Christian Holler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Untersuchungen auf Streuobstwiesen in ganz Österreich zeigen, dass sich die Artenzusammensetzung der Insektenfauna auf gemähten und beweideten Flächen unterscheidet (DivMoSt, 2025). Für die Biodiversität ist es daher förderlich, wenn gemähte und beweidete Streuobstwiesen, also ein Mosaik an verschiedenen Lebensräumen, in einer Region erhalten werden. Ebenso ist eine möglichst kleinräumiger Wechsel von Flächen in unterschiedlichem Pfelgezustand anzustreben. Röbbelen (o.J.) veranschaulicht den potentiellen Konflikt zwischen Insektenschutz und Vegetationspflege und zeigt praktische Lösungenvorschläge auf, wie ein guter Kompromiss erzielt werden kann; diese Überlegungen fließen in die folgenden Ausführungen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mähen und Abführen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heuernte c.Michael Schlitt.jpg|thumb|Heuernte. © Michael Schlitt.jpg]]&lt;br /&gt;
Diese Methode umfasst das regelmäßige Schneiden des Unterwuchses und das Entfernen des Schnittguts von der Fläche. Besonders für artenreiche Wiesen hat sich das einmalige oder zweimalige Mähen pro Jahr als vorteilhaft erwiesen, da es konkurrenzschwache Pflanzenarten fördert und die natürliche Dynamik der Wiese erhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Häufigkeit der Mahd beeinflusst dabei maßgeblich die Zusammensetzung der Vegetation. Eine späte Mahd fördert beispielsweise blühende Kräuter, während eine frühe und häufige Mahd zu einer Dominanz von Gräsern führen kann. &lt;br /&gt;
Die Häufigkeit der Mahd ist aber auch auf den Standort abzustimmen. Gut mit Wasser und Nährstoffen versorgte Wiesen müssen häufiger gemäht werden, hier können bis zu drei Schnitten auch vegetationsökologisch sinnvoll bzw. vertretbar sein. Auf mageren oder/und trockenen Standorten kann eine einmalige Mahd ausreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist die Wahl des Mähgeräts entscheidend: Balkenmäher sind insektenfreundlicher als rotierende Mähwerke, da sie Tiere weniger stark verletzen und daher zu empfehlen. Außerdem sollte die Schnitthöhe mindestens 10 cm betragen, um Unterschlupf und Überwinterungsräume für Insekten zu erhalten. Diese Schnitthöhe schont zudem die Pflanzen, deren bodennahe Speicherorgane, verhindert die Austrocknung und begünstigt den Wiederaustrieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sensenmähen Holler.JPG|thumb|Mahd mit der Sense. © Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Die Mahd mit der Sense hat auch heute noch, zumindest auf kleineren Flächen, ihre Berechtigung. Mit einer guten, an die persönlichen Bedürfnisse und die Mähflächen angepassten Ausrüstung und einer entsprechenden Einschulung, kann Sensen zum erholsamen und sinnvollen Ausgleichssport in der Natur werden. Bei zu geringer Schnitthöhe, ist das Sensen den Balkenmähern unterlegen. Jedoch kann die Schnitthöhe beim Sensen einfach angepasst werden. Zudem können ohnehin immer nur kleinere Bereiche einer Wiese mit der Sense gemäht werden, so dass sich Schäden selbst im ungünstigen Fall in Grenzen halten. Etwaige Nachteile werden durch das langsame und differenzierte Vorgehen bei der Mahd und die bessere Einsetzbarkeit auf feuchten Böden mit Sicherheit aufgewogen (Röbbelen. o.J.). Ähnliches gilt für den Einsatz der Motorsense. Dem Vorteil der höheren Leistungsfähigkeit steht hierbei der Nachteil des Energieeinsatzes, der Lärmentwicklung und bei Benzingeräten der Abgase gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Abführen des Mähguts reduziert die Nährstoffanreicherung des Bodens und verhindert, dass sich schnell wachsende, konkurrenzstarke Pflanzenarten durchsetzen.&lt;br /&gt;
Blütenreiche Bestände sollten möglichst bei bedecktem Himmel und kühlen Temperaturen gemäht werden, da dann weniger Blütenbesucher unterwegs sind.&lt;br /&gt;
Die Mahd sollte von innen nach außen erfolgen. Dies ermöglicht mobilen Wildtieren während der Mahd die Flucht (z. B. Insekten, Rehen, Feldhasen).&lt;br /&gt;
Die Mosaikmahd (Staffel-Mahd), bei der immer kleine Flächen ungemäht bleiben, ist zu empfehlen. Teilbereiche, die bei der Mahd ausgelassen und erst einige Tage bis wenige Wochen später oder erst bei der nächsten Mahd oder überjährig gemäht werden (&amp;quot;Schmetterlingsstreifen&amp;quot;), dienen dem Erhalt von Rückzugsflächen und erhöhen der Überlebenschancen der Tiere. Dadurch ist eine schnelle Rückbesiedelung der Tierarten auf der gesamten Fläche möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Konzept der „Abgestuften Grünlandbewirtschaftung&amp;quot; (https://www.fibl.org/fileadmin/documents/shop/2021-abgestufter-wiesenbau.pdf) bietet Landwirt:innen die Möglichkeit, die ertragsbetonte Grünlandnutzung mit der Schaffung und Erhaltung der Artenvielfalt in Einklang zu bringen. Die Grünlandflächen eines Betriebes werden dabei in ertragsbetonte Flächen und in solche mit geringerer Bewirtschaftungsintensität differenziert. Auf dem ertragsbetonten Grünland wird möglichst hochwertiges und leistungsgerechtes Grundfutter gewonnen. Dieses Grünland hat ein hohes Potential für die Produktion von Eiweiß und kann damit dem Import von Eiweiß aus Übersee entgegenwirken. Das nutzungsreduzierte Grünland des Betriebes wird extensiv bewirtschaftet, hier kann sich eine standortgemäße Artenvielfalt entwickeln (Abfalter et al., 2021). Auch bei Anwendung dieses Konzeptes ist darauf zu achten, dass kleinflächige Lebensraummosaike erhalten bleiben, d.h. nicht großflächig alle Flächen gleichzeitig gemäht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile der Mahd:&lt;br /&gt;
* Fördert artenreiche Wiesen und konkurrenzschwache Pflanzenarten;&lt;br /&gt;
* Verhindert übermäßige Nährstoffanreicherung im Boden;&lt;br /&gt;
* Reduziert die Verbuschung und erhält die Offenlandschaft.&lt;br /&gt;
Nachteile der Mahd:&lt;br /&gt;
* Hoher Arbeitsaufwand, insbesondere bei häufiger Mahd;&lt;br /&gt;
* Damit verbunden zum Teil hohe Kosten für die Mahd und die Entsorgung des Schnittguts&lt;br /&gt;
* Gefahr von Schädigungen an Insekten und Kleintieren durch unsachgemäße Mahd;&lt;br /&gt;
* Verlust von Biomasse als natürliche Nährstoffquelle durch das Abführen des Schnittguts;&lt;br /&gt;
* Eine mehr als zweimalige Mahd im Jahr beeinträchtigt den Insektenbestand stark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mulchen ==&lt;br /&gt;
Das gezielte Mulchen der Baumscheibe ist getrennt von der flächigen Bewirtschaftung des gesamten Unterwuchses zu betrachten. Mulchen ist berechtigt und sinnvoll, wenn es gezielt in kleinen Bereichen angewendet wird. Das flächige Mulchen über die gesamte Streuobstwiese hat überwiegend negative Effekte auf Fauna und Flora. Kleinlebewesen wie Insekten und deren Lebensräume werden zerstört, die Pflanzenvielfalt und der Blütenreichtum gehen zurück.&lt;br /&gt;
In Regionen ohne hinreichende Verwertungsmöglichkeit für den Grasaufwuchs (mangels viehhaltender Betriebe oder energetischer Nutzung) ist flächiges Mulchen dennoch eine Option um das verbrachen der Streuobstwiesen zu verhindern. Auch für eine Kompostierung müsste das Gras unter der Baumkrone aufwändig abgefahren werden. Beim Mulchen entfällt die Abfuhr, dies spart Betriebsmittel und es ist keine bzw. weniger Düngerzufuhr für die Obstbäume notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mulchen der Baumscheibe dient vorrangig dem Schutz der Baumwurzelzone, der Wasserspeicherung und der Nährstoffversorgung einzelner Bäume. Zusätzlich kann es helfen, mechanische Schäden durch Mähgeräte oder Weidetiere zu verhindern und die Konkurrenz durch Gräser um Wasser und Nährstoffe zu reduzieren. Auch sorgt eine regelmäßig gemulchte (gemähte) Baumscheibe dafür, dass Wühlmäuse weniger Versteckmöglichkeiten haben und von ihren „Feinden“ leichter erlegt werden können.&lt;br /&gt;
[[Datei: Streuobstwiese verbracht Holler kompr.jpg|thumb|upright=1.5|right|Stark verbrachte Streuobstwiese, die ohne Unterwuchspflege dem Untergang geweiht ist – Mulchen der Fläche kann hier eine (Not-)Lösung sein. c. Christian Holler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mulchen bezeichnet das Abdecken des Bodens mit organischem Material wie Gras, Stroh oder Holzhackschnitzeln. Ziel ist es, die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, die Humusbildung zu fördern und Konkurrenzvegetation zu unterdrücken. Eine gut aufgebaute Mulchschicht reduziert zudem die Erosion und trägt langfristig zur Stabilisierung des Ökosystems bei.&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann die Art des Mulchmaterials verschiedene Effekte auf den Boden haben. Holzmulch fördert eine langfristige Humusbildung, während Grasschnitt schneller zersetzt wird und kurzfristig Stickstoff freisetzt. Stroh wirkt isolierend und verringert die Verdunstung, was besonders in Trockenperioden von Vorteil ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sich Streuobstbäume guten entwickeln, lanfristig vital bleiben und einen guten Obstertrag bringen, brauchen sie eine hinreichende [[Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese|Nährstoffversorgung/Düngung]]. Dies wird mit dem Mulchen unter den Baumkronen gewährleistet, denn das Mulchen führt die im Gras gebundenen Nährstoffe zu einem großen Teil zurück. Zudem wird der Boden darunter locker und feuchter gehalten, was der Vitalität der Bäume zu Gute kommt.&lt;br /&gt;
Um dies zu erreichen, kann im unmittelbaren Baumbereich auch drei- bis viermal im Jahr mit dem Rasenmäher gemäht werden, sodass der Grasaufwuchs stark zerkleinert wird und sich schnell zersetzt und so Dünger für den Baum zur Verfügung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende der Vegetationsperiode empfiehlt es sich, den Grasschnitt auf der Streuobstwiese zu verteilen, damit er Wühlmäusen keine Versteckmöglichkeit bietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile des Mulchens:&lt;br /&gt;
* Erhöhte Bodenfeuchte durch reduzierte Verdunstung;&lt;br /&gt;
* Förderung des Bodenlebens, insbesondere von Regenwürmern und Mikroorganismen;&lt;br /&gt;
* Bereitstellung von Nährstoffen für die Obstbäume;&lt;br /&gt;
* Schutz vor Bodenerosion und Temperaturregulierung des Bodens.&lt;br /&gt;
Nachteile des Mulchens:&lt;br /&gt;
* Gefahr von Bodenverdichtung bei zu häufiger Anwendung;&lt;br /&gt;
* Mögliche Förderung von Schneckenpopulationen;&lt;br /&gt;
* Mulchen ist für Kleinlebewesen insbesondere für Schmetterlingsraupen, Heuschrecken und Laufkäfer verheerend;&lt;br /&gt;
* Verarmung der Vegetation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beweidung ==&lt;br /&gt;
Bei der Beweidung nutzen Weidetiere wie Schafe, Ziegen oder Rinder den Unterwuchs als Futterquelle. Eine extensive Beweidung ist in der Regel vorteilhaft für den Erhalt der Wiesenvegetation, während eine zu hohe Besatzdichte zu Bodenverdichtung und Vegetationsschäden führen kann.  Bei Beweidung ist ein Schutz für die Obstbäume notwendig. In Abhängigkeit von der Tierart muss dieser Schutz unterschieldich massiv sein. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass Jungbäume gut vor dem Weidevieh geschützt werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Weidegänse Streuobstwiese Holler.JPG|thumb|upright=1.5&lt;br /&gt;
|right|Weidegänse c.Christian Holler]]&lt;br /&gt;
Die Auswirkungen der Beweidung hängen stark von der gewählten Tierart und der Besatzdichte ab. Schafe eignen sich besonders für eine gleichmäßige Beweidung und hinterlassen nur geringe Trittschäden. Ziegen hingegen fressen bevorzugt Gehölze und können dadurch junge Bäume schädigen. Rinder fördern durch ihre schweren Tritte die Bodenverdichtung, tragen jedoch durch ihre Hinterlassenschaften zur natürlichen Düngung bei. Eine extensive Beweidung mit einer Mischung aus verschiedenen Weidetieren wäre ideal, um eine artenreiche Vegetation zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kombination von Mahd und Beweidung kann sinnvoll sein, z.B. Mahd und Abfuhr des ersten Schnitts und Nutzung des Folgeaufwuchses durch Beweidung. Auch eine herbstliche Nachweide auf Mähwiesen ist möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beweidung kann helfen, invasive Pflanzenarten zu reduzieren und die Vielfalt der Wiesenpflanzen zu erhalten. Eine unzureichend kontrollierte Beweidung kann jedoch zur Übernutzung führen, was sich negativ auf die Regeneration der Vegetation auswirkt. Eine Abstimmung der Beweidung auf die Witterung ist notwendig. Dies ist sowohl im Interesse der Tiergesundheit als der Schonung von Boden und Vegetation, d.h. keine Beweidung bei zu feuchten Bodenverhältnissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Beweidung ist genauso wie bei der Mahd, die Abstimmung auf die jeweiligen Klima-, Vegetations- und Bodenverhältnisse notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorteile der Beweidung:&lt;br /&gt;
* Natürliche Düngung durch Exkremente der Tiere;&lt;br /&gt;
* Förderung der Bodenbiologie durch organischen Eintrag;&lt;br /&gt;
* Erhaltung der Wiesenvegetation durch selektiven Verbiss.&lt;br /&gt;
Nachteile der Beweidung:&lt;br /&gt;
* Gefahr von Trittschäden und Bodenverdichtung bei zu hoher Besatzdichte und Beweidung bei ungünstiger Witterung;&lt;br /&gt;
* Mögliche Schädigung der Bäume durch Verbiss;&lt;br /&gt;
* Hoher Kosten- und Arbeitsaufwand durch den notwendigen Verbiss-Schutz;&lt;br /&gt;
* Risiko einer Überweidung und damit einhergehender Bodenerosion;&lt;br /&gt;
* Negative Veränderung des Pflanzenbestandes bei zu hohen Besatzdichten und Überweidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleich der Methoden ==&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle stellt die Unterschiede der Methoden übersichtlich dar:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Methode !! Biodiversität !! Bodenfruchtbarkeit !! Wasserhaushalt !! Arbeitsaufwand&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mulchen || Niedrig || Hoch	 || Hoch	 || Mittel	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mähen &amp;amp; Abführen	 || Hoch	 || Mittel	 || Mittel	|| Hoch	&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beweidung	 || Hoch	 || Hoch	 || Mittel	 || Hoch	&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima- und Umweltrelevanz ==&lt;br /&gt;
Die Wahl der Bewirtschaftungsmethode hat direkte Auswirkungen auf die Klimaanpassungsfähigkeit der Streuobstwiesen. Studien zeigen beispielsweise, dass in Süddeutschland extensiv bewirtschaftete Streuobstwiesen eine höhere Wasserspeicherung und bessere CO₂-Bindung aufweisen als intensiv genutzte Flächen. Eine extensive Bewirtschaftung mit Mulchen oder Beweidung trägt zur Speicherung von CO₂ im Boden bei und verbessert die Humusbildung. Übermäßige Mahd oder intensive Beweidung können hingegen die Bodengesundheit und Wasserspeicherung negativ beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsbedarf ==&lt;br /&gt;
Weitere Untersuchungen sind erforderlich, um die langfristigen Effekte der Bewirtschaftungsmethoden besser zu verstehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studien zeigen beispielsweise, dass Mulchen zwar die Bodenfruchtbarkeit verbessert, jedoch gleichzeitig zu einer Reduktion bestimmter Insektenarten wie Laufkäfern und Heuschrecken führen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso ist der Einfluss der Beweidung stark von der gewählten Tierart abhängig: Während Schafe positive Effekte auf die Vegetationsstruktur haben können, verursachen Ziegen und Pferde erhebliche Schäden an Baumrinden, wenn nicht ein sehr guter Baumschutz angebracht wurde. Rinder können durch Trittschäden die Bodenverdichtung fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Auswirkungen intensiver Mahd sind noch nicht vollständig erforscht. Während eine zu häufige Mahd die Artenvielfalt reduziert, kann eine vollständige Brache ebenso negative Effekte auf Wiesenarten haben. Daher sind Langzeitstudien erforderlich, um die optimale Kombination dieser Methoden für unterschiedliche Standortbedingungen zu bestimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere fehlen Untersuchungen zur Wechselwirkung zwischen Mulchmaterialien und Bodenmikrobiologie, zur optimalen Kombination von Mahd und Beweidung sowie zur Resilienz der Bodenfruchtbarkeit unter veränderten Klimabedingungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem ist unzureichend erforscht, inwiefern unterschiedliche Bewirtschaftungsformen die Kohlenstoffspeicherung im Boden beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweis ==&lt;br /&gt;
* Abfalter, A., Breuer, M., Frühwirth, P., Rudlstorfer, S., Uhl, H., &amp;amp; Drapela, T. (2021). &#039;&#039;Nachhaltige Grünlandbewirtschaftung durch abgestuften Wiesenbau: Leitfaden für eine abgestufte Grünlandbewirtschaftung am eigenen Betrieb.&#039;&#039; ARGE abgestufter Wiesenbau.&lt;br /&gt;
* ARGE Streuobst. (2017). Streuobstdefinition für Österreich. &#039;&#039;Besseres Obst&#039;&#039;, 10/11, Fachorgan des Österreichischen Bundes-Obstbauverbandes. Österreichischer Agrarverlag.&lt;br /&gt;
* Dierschke, H., &amp;amp; Briemle, G. (2002). &#039;&#039;Kulturgrasland: Ökosysteme Mitteleuropas aus geobotanischer Sicht.&#039;&#039; Ulmer Verlag.&lt;br /&gt;
* DivMoSt. (2025). &#039;&#039;BioDiversitätsMonitoring von Streuobstflächen: Methoden zur bundesweiten Verortung von Streuobstflächen und Erfassung der Biodiversität von Indikatororganismen zur Ergänzung etablierter Biodiversitätsmonitorings in Österreich&#039;&#039; [Endbericht zum Forschungsprojekt, finanziert im Rahmen des Biodiversitätsfonds].&lt;br /&gt;
* Gorthner, A. (2021). &#039;&#039;Insektenfreundliche Grünlandpflege&#039;&#039; (Version 2021/1) [PDF]. Metzingen.&lt;br /&gt;
* Haug, A.L. (2023). Bodenwasservorräte erhöhen und Trockenphasen überbrücken.&#039;&#039;Besseres Obst&#039;&#039;, 01, 19-22.&lt;br /&gt;
* Holler, C., &amp;amp; Hausmann, K. (2025). &#039;&#039;Erhebung und Bewertung der Streuobstwiesen im Naturpark Rosalia-Kogelberg.&#039;&#039; Studie im Auftrag des Naturparks Rosalia-Kogelberg.&lt;br /&gt;
* Holler, Ch. &amp;amp; Schlögl, G (2024). &#039;&#039;Weiterentwicklung Naturjuwel Noplerberg-Biri. Grundlagen für die Biotoppflege im Landschaftsschutzgebiet „Biri – Noplerberg Stoob“ und für im Nahbereich liegende Wiesenflächen.&#039;&#039; Studie im Auftrag der Marktgemeinde Stoob.&lt;br /&gt;
* Leitner, M., C. Sacher, E. Sanglhuber, N. Schnetzer &amp;amp; S. Weiss (2011): Lebendiger Noplerberg „Biri“ - Ergebnisse zur Vegetation des Offenlandes und der Landschaftselemente ‐ Vorschläge für eine zukünftige Bewirtschaftung.- Studie i. A. von Marktgemeinde und Obstbauverein Stoob.&lt;br /&gt;
* Röbbelen, F. (o.J.). &#039;&#039;Mahd und Tagfalter: eine Übersicht.&#039;&#039;Fachgruppe Entomologie NABU Hamburg.&lt;br /&gt;
* Roos, B. (2023). &#039;&#039;Nährstoffversorgung im Streuobstbau&#039;&#039; [Vortrag, 11. Juli 2023, Veitshöchheim]. Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.&lt;br /&gt;
* Schliebner, S., Decker, P., &amp;amp; Schlitt, M. (2023). &#039;&#039;Streuobstwiesen im Klimawandel – Ein Leitfaden.&#039;&#039; Oberlausitz‑Stiftung&lt;br /&gt;
* Van de Poel, D., &amp;amp; Zehm, A. (2014). Die Wirkung des Mähens auf die Fauna der Wiesen – Eine Literaturauswertung für den Naturschutz.&#039;&#039;Anliegen Natur, 36&#039;&#039;(2), 36–51.&lt;br /&gt;
* Weiss, S. (2019). &#039;&#039;Vegetationsökologische Kartierung: Streuobstwiesenerhaltung in der Mürztaler Streuobstregion.&#039;&#039; Studie i.A.d. ARGE Mürztaler Herzimpulse, Kindberg. &lt;br /&gt;
* Zehnder, M. &amp;amp; F. Weller (2021). &#039;&#039;Streuobstbau Obstwiesen erleben und erhalten.&#039;&#039; Ulmer Verlag.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=D%C3%BCngen_von_Obstb%C3%A4umen_auf_der_Streuobstwiese&amp;diff=954</id>
		<title>Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese</title>
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		<updated>2025-12-16T11:49:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Düngestrategien auf Streuobstwiesen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Düngung von Obstbäumen auf Streuobstwiesen==&lt;br /&gt;
Der langfristige Erhalt von Streuobstwiesen hängt maßgeblich von einer sachgerechten Pflege ab. Dazu gehört auch eine gezielte und bedarfsgerechte Nährstoffversorgung. &lt;br /&gt;
===Notwendigkeit der Düngung=== &lt;br /&gt;
Durch Obsternte und Mahd werden den Bäumen kontinuierlich Nährstoffe entzogen, die ohne Ausgleich zu Mangelerscheinungen führen können. Eine Bilanzrechnung zeigt: Bei zweimaliger Mahd und Obsternte pro Jahr ergeben sich jährliche Defizite von etwa 100 kg Stickstoff, 37 kg Phosphor und 136 kg Kalium pro Hektar (4).&lt;br /&gt;
Ein Rückgang dieser Nährstoffe führt langfristig zu Kümmerwuchs, geringem Fruchtertrag und Vitalitätsverlust. Untersuchungen im Kreis Göppingen ergaben, dass von 114 untersuchten Standorten nur acht ausreichend versorgt waren (4).&lt;br /&gt;
Aufgrund des Klimawandels sind die Bäume auf Streuobstwiesen oftmals bereits einem Dürre- und/oder Hitzestress ausgesetzt. Kommt zusätzlich ein Nährstoffmangel hinzu, steigt die Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlingsbefall deutlich. &lt;br /&gt;
===Nährstoffbedarf von Obstbäumen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeiner Nährstoffbedarf (Makro- und Mikronährstoffe)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstbäume benötigen eine Reihe von Makro- und Mikronährstoffen für Wachstum, Fruchtbildung und Gesundheit. Zu den Hauptnährstoffen zählen Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Calcium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S) – daneben sind Mikronährstoffe wie Bor (B), Eisen (Fe), Zink (Zn), Mangan (Mn), Kupfer (Cu) und Molybdän (Mo) bedeutsam. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alters- und standortspezifische Unterschiede&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge Obstbäume benötigen in der Regel geringere Nährstoffmengen als Altbäume, aber eine gezielte Versorgung zur Förderung des Wachstums ist auch bei jungen Bäumen wichtig. Auf Streuobstwiesen wird empfohlen, für Jungbäume auf der Baumscheibe (Ø ca. 2 m) im März 150-200 g organischen Dünger oder mineralischen Volldünger auszubringen. (1)&lt;br /&gt;
Altbäume erhalten hingegen auf der Fläche der Kronentraufe (z. B. 50 m²) 5–10 kg organischen oder mineralischen Dünger im März oder 100 kg Stallmist/Kompost etc. im November. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einflussfaktoren: Bodenart, Witterung, Bewirtschaftungsform&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortfaktoren wie Bodenfruchtbarkeit, Hanglage oder Wurzelraum beeinflussen den tatsächlichen Bedarf und die Effizienz der Düngung. Die Bodenart beeinflusst stark, wie Nährstoffe gespeichert und verfügbar gemacht werden. Leichte sandige Böden haben geringere Nährstoff- und Wasserspeicherfähigkeit als tiefgründige, humusreiche Böden. Auch die Witterung (z. B. Trockenheit, Hitze) beeinflusst Stoffwechsel und Wurzelaktivität der Bäume: Beispielsweise führt Hitze- oder Trockenstress zu eingeschränkter Aufnahme von Nährstoffen. (4)&lt;br /&gt;
Die Bewirtschaftungsform (intensiv vs. extensiv) sowie Mahd oder Abfuhr von Schnittgut beeinflussen ebenfalls den Nährstoffabfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Analyse des Nährstoffbedarfs===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bodenanalyse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bodenuntersuchung bildet die Basis für die bedarfsorientierte Düngung. Es wird empfohlen, eine Mischprobe aus 15 Einstichen pro Hektar im Tiefenbereich 0-30 cm zu entnehmen. (4)&lt;br /&gt;
Untersucht werden z. B. pH-Wert, Gehalte an P, K, Mg und weitere Kennwerte. Bodennährstoffvorräte ändern sich nur langsam. Deshalb ist eine Bodenanalyse im mehrjährigen Abstand (z. B. 3-6 Jahre) ratsam. (4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Blattanalyse und visuelle Bonitur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Bodenanalyse können auch Blattanalysen (z. B. Messung Gehalt an N, K, Mg in Blattmaterial) sowie eine visuelle Bonitur (z. B. Blattfarbe, Triebwachstum) Hinweise auf Nährstoffmängel geben. So ist bei Magnesiummangel häufig eine deutliche Vergilbung der älteren Blätter zu beobachten. &lt;br /&gt;
Eine regelmäßige visuelle Kontrolle ist empfehlenswert, um frühzeitig auf Nährstoffmängel oder Ungleichgewichte reagieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Düngestrategien auf Streuobstwiesen===&lt;br /&gt;
[[Datei: Pferdemist mit 3 Jungs c.Michael Schlitt.jpg |thumb|Abgelagerter Pferdemist mit 3 Jungs. © Dr. Michael Schlitt]]&lt;br /&gt;
Werden im Zuge der Analysen Nährstoffdefizite identifiziert, können unterschiedliche Düngestrategien zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
‘‘‘Organische Düngung‘‘‘&lt;br /&gt;
* Stallmist: dient als organischer Dünger und kann Nährstoffe langfristig verfügbar machen sowie die Humusbildung fördern. Allerdings ist die Dosierung entscheidend. Zu frischer Stallmist kann zu starkem vegetativem Wachstum verursachen. &lt;br /&gt;
* Reifer Kompost: bietet ebenfalls eine organische Nährstoffzufuhr, verbessert die Bodenstruktur und fördert Bodenleben. &lt;br /&gt;
* Mulchen (z. B. Mähgut) bzw. das Belassen von Mähgut auf der Fläche oder das Zerkleinern und Einmischen von Gehölzschnitt liefert organische Substanz, die im Laufe der Zeit mineralisiert wird und Nährstoffe freisetzt.&lt;br /&gt;
* Trester, Hornspäne und Hornmehl sind ebenfalls geeignete organische Dünger.&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Gründüngung und Leguminosenförderung kann zur biologischen Stickstofffixierung und zur Zufuhr organischer Substanz beitragen und damit die Bodenfruchtbarkeit und Nachhaltigkeit erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mineralische Düngung===&lt;br /&gt;
Mineralische Düngung erlaubt eine gezielte Nährstoffzufuhr und sorgt dafür, dass fehlende Mineralstoffe den Obstbäumen schneller zur Verfügung stehen, als dies bei organischen Düngern der Fall ist. Zudem ist die Mineraldüngung bei verschiedenen Mangelerscheinungen wie z. B. Kalkmangel unabdingbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gesteinsmehle:&#039;&#039;&#039; binden aufgrund ihrer feinen Körnung sehr viel Feuchtigkeit sowie vor Ort vorhandene organische Nährstoffe. Sie enthalten eine breite Palette an Mineralstoffen und Spurenelementen. Gesteinsmehl sollte man – wie auch die einzelnen Mineralien - im Traufbereich der Bäume ausbringen. Die feinen Körnchen werden von Algen und Pilzen besiedelt und die Wurzeln der Pflanzen lösen durch Ausscheiden von Säuren Nährstoffe aus den Mineralien (= Exsudation). Würmer und andere Bodentiere nehmen die Partikel mit ihrer Nahrung auf, reichern damit ihre Ausscheidung an und transportieren sie in tiefere Bodenschichten. Je feiner die Körnung des Gesteins, desto schneller die Wirkung. (5) Weitere mineralische Dünger werden an dieser Stelle nicht empfohlen, weil Empfehlungen nur nach Kenntnis eines genau definierten Nährstoffmangels gegeben werden können. Zudem ist das Streuobst-Wiki zur Unabhängigkeit verpflichtet und wird keine Dünger einzelner Firmen empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kombination verschiedener Düngemethoden:&#039;&#039;&#039; Eine Kombination aus organischen und mineralischen Düngemethoden gilt häufig als sinnvoll: Organisch zur Bodenpflege und Humusbildung, mineralisch zur präzisen Nährstoffergänzung. In der Praxis zeigt sich, dass eine rein organische Versorgung bei Obstbäumen meist nicht ausreicht, insbesondere nicht bei nährstoffarmen Standorten. (4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeitpunkt, Ausbringungstechnik und Dosierung:&#039;&#039;&#039; Der Zeitpunkt der Düngung ist entscheidend für ihre Effizienz: Stickstoff – einschließlich organischer Formen wie Hornspänen, die in den Boden eingearbeitet werden müssen – sollte ausschließlich im Frühjahr (Anfang März bis Anfang April) und bedarfsgerecht ausgebracht werden. Phosphor und Kalium werden in der Regel im Spätherbst oder frühen Frühjahr appliziert. Die Düngung erfolgt idealerweise unter der Kronentraufe, da dort die höchste Wurzelaktivität vorliegt. Die Dosierungen richten sich nach Alter des Baumes, Standortbedingungen und den Ergebnissen der Boden- bzw. Blattanalyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auswirkungen der Düngung===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ertragssteigerung und Fruchtqualität&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedarfsorientierte Düngung kann dazu beitragen, Erträge zu steigern und gleichzeitig die Fruchtqualität zu verbessern (z. B. größerer Fruchtumfang, bessere Lagerfähigkeit). Allerdings muss die Düngung auf den Bedarf abgestimmt sein, um unerwünschte Effekte zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Baumvitalität und Krankheitsanfälligkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausreichende Nährstoffversorgung stärkt auch die Vitalität der Obstbäume und kann die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen reduzieren. Umgekehrt kann ein Mangel zu Stress führen, der wiederum Krankheitsbefall begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auswirkungen auf Bodenorganismen und Biodiversität&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organische Düngung und Mulchanwendung verbessern die Bodenstruktur und fördern Bodenorganismen wie Regenwürmer und Mikroorganismen, was wiederum die Nährstoffverfügbarkeit und Wasserspeicherfähigkeit des Bodens erhöht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überdüngung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Überdüngung besteht die Gefahr von übermäßigem vegetativem Wachstum, Konkurrenz zwischen Unterwuchs und Baum sowie Auswaschung von Nährstoffen in das Grundwasser. Auch kann die Biodiversität der Unterwuchs-Flora negativ beeinflusst werden, wenn eine starke Grasnarbe entsteht und typische Wiesenarten verdrängt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Empfehlungen für die Praxis===&lt;br /&gt;
1.	Boden- und Blattanalyse durchführen.&lt;br /&gt;
2.	Werte interpretieren: Liegen Nährstoffgehalte unter Schwellenwerten (z. B. P &amp;lt; 10 mg/100 g Boden)? → Düngung erforderlich.&lt;br /&gt;
3.	Baumalter berücksichtigen: Jung- oder Altbaum?&lt;br /&gt;
4.	Standortfaktoren prüfen: Hanglage, Bodenart, Nutzung der Wiese.&lt;br /&gt;
5.	Düngestrategie wählen: organisch, mineralisch oder Kombination.&lt;br /&gt;
6.	Zeitpunkt und Ausbringung definieren: z. B. unter Kronentraufe, im März oder im Herbst.&lt;br /&gt;
7.	Monitoring und Kontrolle: Erneute Analyse nach 3-6 Jahren.&lt;br /&gt;
‘‘‘Handlungsempfehlungen für verschiedene Standorttypen‘‘‘&lt;br /&gt;
* Nährstoffarme Böden: Organische Düngung (z. B. Kompost, Mulch) kombiniert mit moderater Mineraldüngung zur Anfangsphase.&lt;br /&gt;
* Hanglagen mit geringer Tiefe: Kleinere, häufigere Gaben; stärkerer Fokus auf organische Substanz und Humusaufbau.&lt;br /&gt;
* Intensiv genutzte Wiese unter den Bäumen (z. B. häufige Mahd &amp;amp; Abfuhr): Höherer Düngungsbedarf – regelmäßige Analyse empfohlen.&lt;br /&gt;
* Ältere Baumbestände mit schwacher Vitalität: Düngung gezielt auf Kronentraufe&lt;br /&gt;
===Forschungsbedarf===&lt;br /&gt;
* Langfristige Vergleichsstudien zwischen unterschiedlichen Düngestrategien (z. B. organisch vs. mineralisch vs. Kombination) auf Streuobstwiesen fehlen in ausreichendem Umfang.&lt;br /&gt;
* Die Auswirkungen der Düngung auf die Biodiversität von Unterwuchs- und Bodenorganismen sind nicht hinreichend wissenschaftlich untersucht.&lt;br /&gt;
* Methoden zur optimalen Dosierung bei älteren Hochstamm-Obstbäumen unter wechselnden Klimabedingungen (z. B. Trockenjahre) sind zu erforschen.&lt;br /&gt;
* Der Einfluss von klimatischen Extremen (Hitze, Trockenheit) auf die Nährstoffaufnahme und damit auf Düngungserfordernisse von Obstbäumen in Streuobstwiesen ist ein weiteres zukünftiges Forschungsfeld.&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
1.	Bergischer Streuobstwiesenverein. (o. D.). Düngung von Streuobstbäumen und Streuobstwiesen. Bergischer Streuobstwiesenverein. https://bergischer-streuobstwiesenverein.de/obstbaeume-pflegen/duengung-von-streuobstbaeumen-und-streuobstwiesen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Landratsamt Calw (2024). Düngung von Streuobstwiesen. https://www.kreis-calw.de/media/custom/2442_11521_1.PDF?1737982690&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft. (2009). Richtlinien für die sachge-rechte Düngung im Obstbau. Wien. https://www.bmluk.gv.at/dam/jcr:59cdd8ba-a11c-4734-898d-a769c0a64759/Richtlinien%20f&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Roos, B. (2023). Nährstoffversorgung im Streuobstbau. In Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (Hrsg.). Veitshöchheim. https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/weinbau/dateien/n%C3%A4hrstoffversogung_streuobst_roos.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Schliebner, S., Decker, P., &amp;amp; Schlitt, M. (2023). Streuobstwiesen im Klimawandel: Ein Leitfaden. Görlitz/Ostritz. https://www.streu-obst-wiese.org/wp-content/uploads/2023/09/Streuobstwiesen-im-Klimawandel-2023.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=D%C3%BCngen_von_Obstb%C3%A4umen_auf_der_Streuobstwiese&amp;diff=953</id>
		<title>Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=D%C3%BCngen_von_Obstb%C3%A4umen_auf_der_Streuobstwiese&amp;diff=953"/>
		<updated>2025-12-16T11:47:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Analyse des Nährstoffbedarfs */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Düngung von Obstbäumen auf Streuobstwiesen==&lt;br /&gt;
Der langfristige Erhalt von Streuobstwiesen hängt maßgeblich von einer sachgerechten Pflege ab. Dazu gehört auch eine gezielte und bedarfsgerechte Nährstoffversorgung. &lt;br /&gt;
===Notwendigkeit der Düngung=== &lt;br /&gt;
Durch Obsternte und Mahd werden den Bäumen kontinuierlich Nährstoffe entzogen, die ohne Ausgleich zu Mangelerscheinungen führen können. Eine Bilanzrechnung zeigt: Bei zweimaliger Mahd und Obsternte pro Jahr ergeben sich jährliche Defizite von etwa 100 kg Stickstoff, 37 kg Phosphor und 136 kg Kalium pro Hektar (4).&lt;br /&gt;
Ein Rückgang dieser Nährstoffe führt langfristig zu Kümmerwuchs, geringem Fruchtertrag und Vitalitätsverlust. Untersuchungen im Kreis Göppingen ergaben, dass von 114 untersuchten Standorten nur acht ausreichend versorgt waren (4).&lt;br /&gt;
Aufgrund des Klimawandels sind die Bäume auf Streuobstwiesen oftmals bereits einem Dürre- und/oder Hitzestress ausgesetzt. Kommt zusätzlich ein Nährstoffmangel hinzu, steigt die Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlingsbefall deutlich. &lt;br /&gt;
===Nährstoffbedarf von Obstbäumen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeiner Nährstoffbedarf (Makro- und Mikronährstoffe)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstbäume benötigen eine Reihe von Makro- und Mikronährstoffen für Wachstum, Fruchtbildung und Gesundheit. Zu den Hauptnährstoffen zählen Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Calcium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S) – daneben sind Mikronährstoffe wie Bor (B), Eisen (Fe), Zink (Zn), Mangan (Mn), Kupfer (Cu) und Molybdän (Mo) bedeutsam. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alters- und standortspezifische Unterschiede&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge Obstbäume benötigen in der Regel geringere Nährstoffmengen als Altbäume, aber eine gezielte Versorgung zur Förderung des Wachstums ist auch bei jungen Bäumen wichtig. Auf Streuobstwiesen wird empfohlen, für Jungbäume auf der Baumscheibe (Ø ca. 2 m) im März 150-200 g organischen Dünger oder mineralischen Volldünger auszubringen. (1)&lt;br /&gt;
Altbäume erhalten hingegen auf der Fläche der Kronentraufe (z. B. 50 m²) 5–10 kg organischen oder mineralischen Dünger im März oder 100 kg Stallmist/Kompost etc. im November. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einflussfaktoren: Bodenart, Witterung, Bewirtschaftungsform&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortfaktoren wie Bodenfruchtbarkeit, Hanglage oder Wurzelraum beeinflussen den tatsächlichen Bedarf und die Effizienz der Düngung. Die Bodenart beeinflusst stark, wie Nährstoffe gespeichert und verfügbar gemacht werden. Leichte sandige Böden haben geringere Nährstoff- und Wasserspeicherfähigkeit als tiefgründige, humusreiche Böden. Auch die Witterung (z. B. Trockenheit, Hitze) beeinflusst Stoffwechsel und Wurzelaktivität der Bäume: Beispielsweise führt Hitze- oder Trockenstress zu eingeschränkter Aufnahme von Nährstoffen. (4)&lt;br /&gt;
Die Bewirtschaftungsform (intensiv vs. extensiv) sowie Mahd oder Abfuhr von Schnittgut beeinflussen ebenfalls den Nährstoffabfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Analyse des Nährstoffbedarfs===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bodenanalyse&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bodenuntersuchung bildet die Basis für die bedarfsorientierte Düngung. Es wird empfohlen, eine Mischprobe aus 15 Einstichen pro Hektar im Tiefenbereich 0-30 cm zu entnehmen. (4)&lt;br /&gt;
Untersucht werden z. B. pH-Wert, Gehalte an P, K, Mg und weitere Kennwerte. Bodennährstoffvorräte ändern sich nur langsam. Deshalb ist eine Bodenanalyse im mehrjährigen Abstand (z. B. 3-6 Jahre) ratsam. (4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Blattanalyse und visuelle Bonitur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Bodenanalyse können auch Blattanalysen (z. B. Messung Gehalt an N, K, Mg in Blattmaterial) sowie eine visuelle Bonitur (z. B. Blattfarbe, Triebwachstum) Hinweise auf Nährstoffmängel geben. So ist bei Magnesiummangel häufig eine deutliche Vergilbung der älteren Blätter zu beobachten. &lt;br /&gt;
Eine regelmäßige visuelle Kontrolle ist empfehlenswert, um frühzeitig auf Nährstoffmängel oder Ungleichgewichte reagieren zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Düngestrategien auf Streuobstwiesen===&lt;br /&gt;
Werden im Zuge der Analysen Nährstoffdefizite identifiziert, können unterschiedliche Düngestrategien zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
‘‘‘Organische Düngung‘‘‘&lt;br /&gt;
* Stallmist: dient als organischer Dünger und kann Nährstoffe langfristig verfügbar machen sowie die Humusbildung fördern. Allerdings ist die Dosierung entscheidend. Zu frischer Stallmist kann zu starkem vegetativem Wachstum verursachen. &lt;br /&gt;
* Reifer Kompost: bietet ebenfalls eine organische Nährstoffzufuhr, verbessert die Bodenstruktur und fördert Bodenleben. &lt;br /&gt;
* Mulchen (z. B. Mähgut) bzw. das Belassen von Mähgut auf der Fläche oder das Zerkleinern und Einmischen von Gehölzschnitt liefert organische Substanz, die im Laufe der Zeit mineralisiert wird und Nährstoffe freisetzt.&lt;br /&gt;
* Trester, Hornspäne und Hornmehl sind ebenfalls geeignete organische Dünger.&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Gründüngung und Leguminosenförderung kann zur biologischen Stickstofffixierung und zur Zufuhr organischer Substanz beitragen und damit die Bodenfruchtbarkeit und Nachhaltigkeit erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mineralische Düngung===&lt;br /&gt;
Mineralische Düngung erlaubt eine gezielte Nährstoffzufuhr und sorgt dafür, dass fehlende Mineralstoffe den Obstbäumen schneller zur Verfügung stehen, als dies bei organischen Düngern der Fall ist. Zudem ist die Mineraldüngung bei verschiedenen Mangelerscheinungen wie z. B. Kalkmangel unabdingbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gesteinsmehle:&#039;&#039;&#039; binden aufgrund ihrer feinen Körnung sehr viel Feuchtigkeit sowie vor Ort vorhandene organische Nährstoffe. Sie enthalten eine breite Palette an Mineralstoffen und Spurenelementen. Gesteinsmehl sollte man – wie auch die einzelnen Mineralien - im Traufbereich der Bäume ausbringen. Die feinen Körnchen werden von Algen und Pilzen besiedelt und die Wurzeln der Pflanzen lösen durch Ausscheiden von Säuren Nährstoffe aus den Mineralien (= Exsudation). Würmer und andere Bodentiere nehmen die Partikel mit ihrer Nahrung auf, reichern damit ihre Ausscheidung an und transportieren sie in tiefere Bodenschichten. Je feiner die Körnung des Gesteins, desto schneller die Wirkung. (5) Weitere mineralische Dünger werden an dieser Stelle nicht empfohlen, weil Empfehlungen nur nach Kenntnis eines genau definierten Nährstoffmangels gegeben werden können. Zudem ist das Streuobst-Wiki zur Unabhängigkeit verpflichtet und wird keine Dünger einzelner Firmen empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kombination verschiedener Düngemethoden:&#039;&#039;&#039; Eine Kombination aus organischen und mineralischen Düngemethoden gilt häufig als sinnvoll: Organisch zur Bodenpflege und Humusbildung, mineralisch zur präzisen Nährstoffergänzung. In der Praxis zeigt sich, dass eine rein organische Versorgung bei Obstbäumen meist nicht ausreicht, insbesondere nicht bei nährstoffarmen Standorten. (4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeitpunkt, Ausbringungstechnik und Dosierung:&#039;&#039;&#039; Der Zeitpunkt der Düngung ist entscheidend für ihre Effizienz: Stickstoff – einschließlich organischer Formen wie Hornspänen, die in den Boden eingearbeitet werden müssen – sollte ausschließlich im Frühjahr (Anfang März bis Anfang April) und bedarfsgerecht ausgebracht werden. Phosphor und Kalium werden in der Regel im Spätherbst oder frühen Frühjahr appliziert. Die Düngung erfolgt idealerweise unter der Kronentraufe, da dort die höchste Wurzelaktivität vorliegt. Die Dosierungen richten sich nach Alter des Baumes, Standortbedingungen und den Ergebnissen der Boden- bzw. Blattanalyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auswirkungen der Düngung===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ertragssteigerung und Fruchtqualität&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedarfsorientierte Düngung kann dazu beitragen, Erträge zu steigern und gleichzeitig die Fruchtqualität zu verbessern (z. B. größerer Fruchtumfang, bessere Lagerfähigkeit). Allerdings muss die Düngung auf den Bedarf abgestimmt sein, um unerwünschte Effekte zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Baumvitalität und Krankheitsanfälligkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausreichende Nährstoffversorgung stärkt auch die Vitalität der Obstbäume und kann die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen reduzieren. Umgekehrt kann ein Mangel zu Stress führen, der wiederum Krankheitsbefall begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auswirkungen auf Bodenorganismen und Biodiversität&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organische Düngung und Mulchanwendung verbessern die Bodenstruktur und fördern Bodenorganismen wie Regenwürmer und Mikroorganismen, was wiederum die Nährstoffverfügbarkeit und Wasserspeicherfähigkeit des Bodens erhöht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überdüngung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Überdüngung besteht die Gefahr von übermäßigem vegetativem Wachstum, Konkurrenz zwischen Unterwuchs und Baum sowie Auswaschung von Nährstoffen in das Grundwasser. Auch kann die Biodiversität der Unterwuchs-Flora negativ beeinflusst werden, wenn eine starke Grasnarbe entsteht und typische Wiesenarten verdrängt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Empfehlungen für die Praxis===&lt;br /&gt;
1.	Boden- und Blattanalyse durchführen.&lt;br /&gt;
2.	Werte interpretieren: Liegen Nährstoffgehalte unter Schwellenwerten (z. B. P &amp;lt; 10 mg/100 g Boden)? → Düngung erforderlich.&lt;br /&gt;
3.	Baumalter berücksichtigen: Jung- oder Altbaum?&lt;br /&gt;
4.	Standortfaktoren prüfen: Hanglage, Bodenart, Nutzung der Wiese.&lt;br /&gt;
5.	Düngestrategie wählen: organisch, mineralisch oder Kombination.&lt;br /&gt;
6.	Zeitpunkt und Ausbringung definieren: z. B. unter Kronentraufe, im März oder im Herbst.&lt;br /&gt;
7.	Monitoring und Kontrolle: Erneute Analyse nach 3-6 Jahren.&lt;br /&gt;
‘‘‘Handlungsempfehlungen für verschiedene Standorttypen‘‘‘&lt;br /&gt;
* Nährstoffarme Böden: Organische Düngung (z. B. Kompost, Mulch) kombiniert mit moderater Mineraldüngung zur Anfangsphase.&lt;br /&gt;
* Hanglagen mit geringer Tiefe: Kleinere, häufigere Gaben; stärkerer Fokus auf organische Substanz und Humusaufbau.&lt;br /&gt;
* Intensiv genutzte Wiese unter den Bäumen (z. B. häufige Mahd &amp;amp; Abfuhr): Höherer Düngungsbedarf – regelmäßige Analyse empfohlen.&lt;br /&gt;
* Ältere Baumbestände mit schwacher Vitalität: Düngung gezielt auf Kronentraufe&lt;br /&gt;
===Forschungsbedarf===&lt;br /&gt;
* Langfristige Vergleichsstudien zwischen unterschiedlichen Düngestrategien (z. B. organisch vs. mineralisch vs. Kombination) auf Streuobstwiesen fehlen in ausreichendem Umfang.&lt;br /&gt;
* Die Auswirkungen der Düngung auf die Biodiversität von Unterwuchs- und Bodenorganismen sind nicht hinreichend wissenschaftlich untersucht.&lt;br /&gt;
* Methoden zur optimalen Dosierung bei älteren Hochstamm-Obstbäumen unter wechselnden Klimabedingungen (z. B. Trockenjahre) sind zu erforschen.&lt;br /&gt;
* Der Einfluss von klimatischen Extremen (Hitze, Trockenheit) auf die Nährstoffaufnahme und damit auf Düngungserfordernisse von Obstbäumen in Streuobstwiesen ist ein weiteres zukünftiges Forschungsfeld.&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
1.	Bergischer Streuobstwiesenverein. (o. D.). Düngung von Streuobstbäumen und Streuobstwiesen. Bergischer Streuobstwiesenverein. https://bergischer-streuobstwiesenverein.de/obstbaeume-pflegen/duengung-von-streuobstbaeumen-und-streuobstwiesen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Landratsamt Calw (2024). Düngung von Streuobstwiesen. https://www.kreis-calw.de/media/custom/2442_11521_1.PDF?1737982690&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft. (2009). Richtlinien für die sachge-rechte Düngung im Obstbau. Wien. https://www.bmluk.gv.at/dam/jcr:59cdd8ba-a11c-4734-898d-a769c0a64759/Richtlinien%20f&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Roos, B. (2023). Nährstoffversorgung im Streuobstbau. In Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (Hrsg.). Veitshöchheim. https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/weinbau/dateien/n%C3%A4hrstoffversogung_streuobst_roos.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Schliebner, S., Decker, P., &amp;amp; Schlitt, M. (2023). Streuobstwiesen im Klimawandel: Ein Leitfaden. Görlitz/Ostritz. https://www.streu-obst-wiese.org/wp-content/uploads/2023/09/Streuobstwiesen-im-Klimawandel-2023.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=D%C3%BCngen_von_Obstb%C3%A4umen_auf_der_Streuobstwiese&amp;diff=952</id>
		<title>Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=D%C3%BCngen_von_Obstb%C3%A4umen_auf_der_Streuobstwiese&amp;diff=952"/>
		<updated>2025-12-16T11:47:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Auswirkungen der Düngung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Düngung von Obstbäumen auf Streuobstwiesen==&lt;br /&gt;
Der langfristige Erhalt von Streuobstwiesen hängt maßgeblich von einer sachgerechten Pflege ab. Dazu gehört auch eine gezielte und bedarfsgerechte Nährstoffversorgung. &lt;br /&gt;
===Notwendigkeit der Düngung=== &lt;br /&gt;
Durch Obsternte und Mahd werden den Bäumen kontinuierlich Nährstoffe entzogen, die ohne Ausgleich zu Mangelerscheinungen führen können. Eine Bilanzrechnung zeigt: Bei zweimaliger Mahd und Obsternte pro Jahr ergeben sich jährliche Defizite von etwa 100 kg Stickstoff, 37 kg Phosphor und 136 kg Kalium pro Hektar (4).&lt;br /&gt;
Ein Rückgang dieser Nährstoffe führt langfristig zu Kümmerwuchs, geringem Fruchtertrag und Vitalitätsverlust. Untersuchungen im Kreis Göppingen ergaben, dass von 114 untersuchten Standorten nur acht ausreichend versorgt waren (4).&lt;br /&gt;
Aufgrund des Klimawandels sind die Bäume auf Streuobstwiesen oftmals bereits einem Dürre- und/oder Hitzestress ausgesetzt. Kommt zusätzlich ein Nährstoffmangel hinzu, steigt die Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlingsbefall deutlich. &lt;br /&gt;
===Nährstoffbedarf von Obstbäumen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeiner Nährstoffbedarf (Makro- und Mikronährstoffe)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstbäume benötigen eine Reihe von Makro- und Mikronährstoffen für Wachstum, Fruchtbildung und Gesundheit. Zu den Hauptnährstoffen zählen Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Calcium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S) – daneben sind Mikronährstoffe wie Bor (B), Eisen (Fe), Zink (Zn), Mangan (Mn), Kupfer (Cu) und Molybdän (Mo) bedeutsam. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alters- und standortspezifische Unterschiede&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge Obstbäume benötigen in der Regel geringere Nährstoffmengen als Altbäume, aber eine gezielte Versorgung zur Förderung des Wachstums ist auch bei jungen Bäumen wichtig. Auf Streuobstwiesen wird empfohlen, für Jungbäume auf der Baumscheibe (Ø ca. 2 m) im März 150-200 g organischen Dünger oder mineralischen Volldünger auszubringen. (1)&lt;br /&gt;
Altbäume erhalten hingegen auf der Fläche der Kronentraufe (z. B. 50 m²) 5–10 kg organischen oder mineralischen Dünger im März oder 100 kg Stallmist/Kompost etc. im November. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einflussfaktoren: Bodenart, Witterung, Bewirtschaftungsform&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortfaktoren wie Bodenfruchtbarkeit, Hanglage oder Wurzelraum beeinflussen den tatsächlichen Bedarf und die Effizienz der Düngung. Die Bodenart beeinflusst stark, wie Nährstoffe gespeichert und verfügbar gemacht werden. Leichte sandige Böden haben geringere Nährstoff- und Wasserspeicherfähigkeit als tiefgründige, humusreiche Böden. Auch die Witterung (z. B. Trockenheit, Hitze) beeinflusst Stoffwechsel und Wurzelaktivität der Bäume: Beispielsweise führt Hitze- oder Trockenstress zu eingeschränkter Aufnahme von Nährstoffen. (4)&lt;br /&gt;
Die Bewirtschaftungsform (intensiv vs. extensiv) sowie Mahd oder Abfuhr von Schnittgut beeinflussen ebenfalls den Nährstoffabfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Analyse des Nährstoffbedarfs===&lt;br /&gt;
‘‘‘Bodenanalyse‘‘‘&lt;br /&gt;
Eine Bodenuntersuchung bildet die Basis für die bedarfsorientierte Düngung. Es wird empfohlen, eine Mischprobe aus 15 Einstichen pro Hektar im Tiefenbereich 0-30 cm zu entnehmen. (4)&lt;br /&gt;
Untersucht werden z. B. pH-Wert, Gehalte an P, K, Mg und weitere Kennwerte. Bodennährstoffvorräte ändern sich nur langsam. Deshalb ist eine Bodenanalyse im mehrjährigen Abstand (z. B. 3-6 Jahre) ratsam. (4)&lt;br /&gt;
‘‘‘Blattanalyse und visuelle Bonitur‘‘‘&lt;br /&gt;
Neben der Bodenanalyse können auch Blattanalysen (z. B. Messung Gehalt an N, K, Mg in Blattmaterial) sowie eine visuelle Bonitur (z. B. Blattfarbe, Triebwachstum) Hinweise auf Nährstoffmängel geben. So ist bei Magnesiummangel häufig eine deutliche Vergilbung der älteren Blätter zu beobachten. &lt;br /&gt;
Eine regelmäßige visuelle Kontrolle ist empfehlenswert, um frühzeitig auf Nährstoffmängel oder Ungleichgewichte reagieren zu können.&lt;br /&gt;
===Düngestrategien auf Streuobstwiesen===&lt;br /&gt;
Werden im Zuge der Analysen Nährstoffdefizite identifiziert, können unterschiedliche Düngestrategien zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
‘‘‘Organische Düngung‘‘‘&lt;br /&gt;
* Stallmist: dient als organischer Dünger und kann Nährstoffe langfristig verfügbar machen sowie die Humusbildung fördern. Allerdings ist die Dosierung entscheidend. Zu frischer Stallmist kann zu starkem vegetativem Wachstum verursachen. &lt;br /&gt;
* Reifer Kompost: bietet ebenfalls eine organische Nährstoffzufuhr, verbessert die Bodenstruktur und fördert Bodenleben. &lt;br /&gt;
* Mulchen (z. B. Mähgut) bzw. das Belassen von Mähgut auf der Fläche oder das Zerkleinern und Einmischen von Gehölzschnitt liefert organische Substanz, die im Laufe der Zeit mineralisiert wird und Nährstoffe freisetzt.&lt;br /&gt;
* Trester, Hornspäne und Hornmehl sind ebenfalls geeignete organische Dünger.&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Gründüngung und Leguminosenförderung kann zur biologischen Stickstofffixierung und zur Zufuhr organischer Substanz beitragen und damit die Bodenfruchtbarkeit und Nachhaltigkeit erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mineralische Düngung===&lt;br /&gt;
Mineralische Düngung erlaubt eine gezielte Nährstoffzufuhr und sorgt dafür, dass fehlende Mineralstoffe den Obstbäumen schneller zur Verfügung stehen, als dies bei organischen Düngern der Fall ist. Zudem ist die Mineraldüngung bei verschiedenen Mangelerscheinungen wie z. B. Kalkmangel unabdingbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gesteinsmehle:&#039;&#039;&#039; binden aufgrund ihrer feinen Körnung sehr viel Feuchtigkeit sowie vor Ort vorhandene organische Nährstoffe. Sie enthalten eine breite Palette an Mineralstoffen und Spurenelementen. Gesteinsmehl sollte man – wie auch die einzelnen Mineralien - im Traufbereich der Bäume ausbringen. Die feinen Körnchen werden von Algen und Pilzen besiedelt und die Wurzeln der Pflanzen lösen durch Ausscheiden von Säuren Nährstoffe aus den Mineralien (= Exsudation). Würmer und andere Bodentiere nehmen die Partikel mit ihrer Nahrung auf, reichern damit ihre Ausscheidung an und transportieren sie in tiefere Bodenschichten. Je feiner die Körnung des Gesteins, desto schneller die Wirkung. (5) Weitere mineralische Dünger werden an dieser Stelle nicht empfohlen, weil Empfehlungen nur nach Kenntnis eines genau definierten Nährstoffmangels gegeben werden können. Zudem ist das Streuobst-Wiki zur Unabhängigkeit verpflichtet und wird keine Dünger einzelner Firmen empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kombination verschiedener Düngemethoden:&#039;&#039;&#039; Eine Kombination aus organischen und mineralischen Düngemethoden gilt häufig als sinnvoll: Organisch zur Bodenpflege und Humusbildung, mineralisch zur präzisen Nährstoffergänzung. In der Praxis zeigt sich, dass eine rein organische Versorgung bei Obstbäumen meist nicht ausreicht, insbesondere nicht bei nährstoffarmen Standorten. (4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeitpunkt, Ausbringungstechnik und Dosierung:&#039;&#039;&#039; Der Zeitpunkt der Düngung ist entscheidend für ihre Effizienz: Stickstoff – einschließlich organischer Formen wie Hornspänen, die in den Boden eingearbeitet werden müssen – sollte ausschließlich im Frühjahr (Anfang März bis Anfang April) und bedarfsgerecht ausgebracht werden. Phosphor und Kalium werden in der Regel im Spätherbst oder frühen Frühjahr appliziert. Die Düngung erfolgt idealerweise unter der Kronentraufe, da dort die höchste Wurzelaktivität vorliegt. Die Dosierungen richten sich nach Alter des Baumes, Standortbedingungen und den Ergebnissen der Boden- bzw. Blattanalyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auswirkungen der Düngung===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ertragssteigerung und Fruchtqualität&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedarfsorientierte Düngung kann dazu beitragen, Erträge zu steigern und gleichzeitig die Fruchtqualität zu verbessern (z. B. größerer Fruchtumfang, bessere Lagerfähigkeit). Allerdings muss die Düngung auf den Bedarf abgestimmt sein, um unerwünschte Effekte zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Baumvitalität und Krankheitsanfälligkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ausreichende Nährstoffversorgung stärkt auch die Vitalität der Obstbäume und kann die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen reduzieren. Umgekehrt kann ein Mangel zu Stress führen, der wiederum Krankheitsbefall begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auswirkungen auf Bodenorganismen und Biodiversität&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organische Düngung und Mulchanwendung verbessern die Bodenstruktur und fördern Bodenorganismen wie Regenwürmer und Mikroorganismen, was wiederum die Nährstoffverfügbarkeit und Wasserspeicherfähigkeit des Bodens erhöht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überdüngung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Überdüngung besteht die Gefahr von übermäßigem vegetativem Wachstum, Konkurrenz zwischen Unterwuchs und Baum sowie Auswaschung von Nährstoffen in das Grundwasser. Auch kann die Biodiversität der Unterwuchs-Flora negativ beeinflusst werden, wenn eine starke Grasnarbe entsteht und typische Wiesenarten verdrängt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Empfehlungen für die Praxis===&lt;br /&gt;
1.	Boden- und Blattanalyse durchführen.&lt;br /&gt;
2.	Werte interpretieren: Liegen Nährstoffgehalte unter Schwellenwerten (z. B. P &amp;lt; 10 mg/100 g Boden)? → Düngung erforderlich.&lt;br /&gt;
3.	Baumalter berücksichtigen: Jung- oder Altbaum?&lt;br /&gt;
4.	Standortfaktoren prüfen: Hanglage, Bodenart, Nutzung der Wiese.&lt;br /&gt;
5.	Düngestrategie wählen: organisch, mineralisch oder Kombination.&lt;br /&gt;
6.	Zeitpunkt und Ausbringung definieren: z. B. unter Kronentraufe, im März oder im Herbst.&lt;br /&gt;
7.	Monitoring und Kontrolle: Erneute Analyse nach 3-6 Jahren.&lt;br /&gt;
‘‘‘Handlungsempfehlungen für verschiedene Standorttypen‘‘‘&lt;br /&gt;
* Nährstoffarme Böden: Organische Düngung (z. B. Kompost, Mulch) kombiniert mit moderater Mineraldüngung zur Anfangsphase.&lt;br /&gt;
* Hanglagen mit geringer Tiefe: Kleinere, häufigere Gaben; stärkerer Fokus auf organische Substanz und Humusaufbau.&lt;br /&gt;
* Intensiv genutzte Wiese unter den Bäumen (z. B. häufige Mahd &amp;amp; Abfuhr): Höherer Düngungsbedarf – regelmäßige Analyse empfohlen.&lt;br /&gt;
* Ältere Baumbestände mit schwacher Vitalität: Düngung gezielt auf Kronentraufe&lt;br /&gt;
===Forschungsbedarf===&lt;br /&gt;
* Langfristige Vergleichsstudien zwischen unterschiedlichen Düngestrategien (z. B. organisch vs. mineralisch vs. Kombination) auf Streuobstwiesen fehlen in ausreichendem Umfang.&lt;br /&gt;
* Die Auswirkungen der Düngung auf die Biodiversität von Unterwuchs- und Bodenorganismen sind nicht hinreichend wissenschaftlich untersucht.&lt;br /&gt;
* Methoden zur optimalen Dosierung bei älteren Hochstamm-Obstbäumen unter wechselnden Klimabedingungen (z. B. Trockenjahre) sind zu erforschen.&lt;br /&gt;
* Der Einfluss von klimatischen Extremen (Hitze, Trockenheit) auf die Nährstoffaufnahme und damit auf Düngungserfordernisse von Obstbäumen in Streuobstwiesen ist ein weiteres zukünftiges Forschungsfeld.&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
1.	Bergischer Streuobstwiesenverein. (o. D.). Düngung von Streuobstbäumen und Streuobstwiesen. Bergischer Streuobstwiesenverein. https://bergischer-streuobstwiesenverein.de/obstbaeume-pflegen/duengung-von-streuobstbaeumen-und-streuobstwiesen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Landratsamt Calw (2024). Düngung von Streuobstwiesen. https://www.kreis-calw.de/media/custom/2442_11521_1.PDF?1737982690&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft. (2009). Richtlinien für die sachge-rechte Düngung im Obstbau. Wien. https://www.bmluk.gv.at/dam/jcr:59cdd8ba-a11c-4734-898d-a769c0a64759/Richtlinien%20f&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Roos, B. (2023). Nährstoffversorgung im Streuobstbau. In Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (Hrsg.). Veitshöchheim. https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/weinbau/dateien/n%C3%A4hrstoffversogung_streuobst_roos.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Schliebner, S., Decker, P., &amp;amp; Schlitt, M. (2023). Streuobstwiesen im Klimawandel: Ein Leitfaden. Görlitz/Ostritz. https://www.streu-obst-wiese.org/wp-content/uploads/2023/09/Streuobstwiesen-im-Klimawandel-2023.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=D%C3%BCngen_von_Obstb%C3%A4umen_auf_der_Streuobstwiese&amp;diff=951</id>
		<title>Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese</title>
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		<updated>2025-12-16T11:46:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Auswirkungen der Düngung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Düngung von Obstbäumen auf Streuobstwiesen==&lt;br /&gt;
Der langfristige Erhalt von Streuobstwiesen hängt maßgeblich von einer sachgerechten Pflege ab. Dazu gehört auch eine gezielte und bedarfsgerechte Nährstoffversorgung. &lt;br /&gt;
===Notwendigkeit der Düngung=== &lt;br /&gt;
Durch Obsternte und Mahd werden den Bäumen kontinuierlich Nährstoffe entzogen, die ohne Ausgleich zu Mangelerscheinungen führen können. Eine Bilanzrechnung zeigt: Bei zweimaliger Mahd und Obsternte pro Jahr ergeben sich jährliche Defizite von etwa 100 kg Stickstoff, 37 kg Phosphor und 136 kg Kalium pro Hektar (4).&lt;br /&gt;
Ein Rückgang dieser Nährstoffe führt langfristig zu Kümmerwuchs, geringem Fruchtertrag und Vitalitätsverlust. Untersuchungen im Kreis Göppingen ergaben, dass von 114 untersuchten Standorten nur acht ausreichend versorgt waren (4).&lt;br /&gt;
Aufgrund des Klimawandels sind die Bäume auf Streuobstwiesen oftmals bereits einem Dürre- und/oder Hitzestress ausgesetzt. Kommt zusätzlich ein Nährstoffmangel hinzu, steigt die Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlingsbefall deutlich. &lt;br /&gt;
===Nährstoffbedarf von Obstbäumen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeiner Nährstoffbedarf (Makro- und Mikronährstoffe)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstbäume benötigen eine Reihe von Makro- und Mikronährstoffen für Wachstum, Fruchtbildung und Gesundheit. Zu den Hauptnährstoffen zählen Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Calcium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S) – daneben sind Mikronährstoffe wie Bor (B), Eisen (Fe), Zink (Zn), Mangan (Mn), Kupfer (Cu) und Molybdän (Mo) bedeutsam. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alters- und standortspezifische Unterschiede&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge Obstbäume benötigen in der Regel geringere Nährstoffmengen als Altbäume, aber eine gezielte Versorgung zur Förderung des Wachstums ist auch bei jungen Bäumen wichtig. Auf Streuobstwiesen wird empfohlen, für Jungbäume auf der Baumscheibe (Ø ca. 2 m) im März 150-200 g organischen Dünger oder mineralischen Volldünger auszubringen. (1)&lt;br /&gt;
Altbäume erhalten hingegen auf der Fläche der Kronentraufe (z. B. 50 m²) 5–10 kg organischen oder mineralischen Dünger im März oder 100 kg Stallmist/Kompost etc. im November. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einflussfaktoren: Bodenart, Witterung, Bewirtschaftungsform&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortfaktoren wie Bodenfruchtbarkeit, Hanglage oder Wurzelraum beeinflussen den tatsächlichen Bedarf und die Effizienz der Düngung. Die Bodenart beeinflusst stark, wie Nährstoffe gespeichert und verfügbar gemacht werden. Leichte sandige Böden haben geringere Nährstoff- und Wasserspeicherfähigkeit als tiefgründige, humusreiche Böden. Auch die Witterung (z. B. Trockenheit, Hitze) beeinflusst Stoffwechsel und Wurzelaktivität der Bäume: Beispielsweise führt Hitze- oder Trockenstress zu eingeschränkter Aufnahme von Nährstoffen. (4)&lt;br /&gt;
Die Bewirtschaftungsform (intensiv vs. extensiv) sowie Mahd oder Abfuhr von Schnittgut beeinflussen ebenfalls den Nährstoffabfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Analyse des Nährstoffbedarfs===&lt;br /&gt;
‘‘‘Bodenanalyse‘‘‘&lt;br /&gt;
Eine Bodenuntersuchung bildet die Basis für die bedarfsorientierte Düngung. Es wird empfohlen, eine Mischprobe aus 15 Einstichen pro Hektar im Tiefenbereich 0-30 cm zu entnehmen. (4)&lt;br /&gt;
Untersucht werden z. B. pH-Wert, Gehalte an P, K, Mg und weitere Kennwerte. Bodennährstoffvorräte ändern sich nur langsam. Deshalb ist eine Bodenanalyse im mehrjährigen Abstand (z. B. 3-6 Jahre) ratsam. (4)&lt;br /&gt;
‘‘‘Blattanalyse und visuelle Bonitur‘‘‘&lt;br /&gt;
Neben der Bodenanalyse können auch Blattanalysen (z. B. Messung Gehalt an N, K, Mg in Blattmaterial) sowie eine visuelle Bonitur (z. B. Blattfarbe, Triebwachstum) Hinweise auf Nährstoffmängel geben. So ist bei Magnesiummangel häufig eine deutliche Vergilbung der älteren Blätter zu beobachten. &lt;br /&gt;
Eine regelmäßige visuelle Kontrolle ist empfehlenswert, um frühzeitig auf Nährstoffmängel oder Ungleichgewichte reagieren zu können.&lt;br /&gt;
===Düngestrategien auf Streuobstwiesen===&lt;br /&gt;
Werden im Zuge der Analysen Nährstoffdefizite identifiziert, können unterschiedliche Düngestrategien zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
‘‘‘Organische Düngung‘‘‘&lt;br /&gt;
* Stallmist: dient als organischer Dünger und kann Nährstoffe langfristig verfügbar machen sowie die Humusbildung fördern. Allerdings ist die Dosierung entscheidend. Zu frischer Stallmist kann zu starkem vegetativem Wachstum verursachen. &lt;br /&gt;
* Reifer Kompost: bietet ebenfalls eine organische Nährstoffzufuhr, verbessert die Bodenstruktur und fördert Bodenleben. &lt;br /&gt;
* Mulchen (z. B. Mähgut) bzw. das Belassen von Mähgut auf der Fläche oder das Zerkleinern und Einmischen von Gehölzschnitt liefert organische Substanz, die im Laufe der Zeit mineralisiert wird und Nährstoffe freisetzt.&lt;br /&gt;
* Trester, Hornspäne und Hornmehl sind ebenfalls geeignete organische Dünger.&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Gründüngung und Leguminosenförderung kann zur biologischen Stickstofffixierung und zur Zufuhr organischer Substanz beitragen und damit die Bodenfruchtbarkeit und Nachhaltigkeit erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mineralische Düngung===&lt;br /&gt;
Mineralische Düngung erlaubt eine gezielte Nährstoffzufuhr und sorgt dafür, dass fehlende Mineralstoffe den Obstbäumen schneller zur Verfügung stehen, als dies bei organischen Düngern der Fall ist. Zudem ist die Mineraldüngung bei verschiedenen Mangelerscheinungen wie z. B. Kalkmangel unabdingbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gesteinsmehle:&#039;&#039;&#039; binden aufgrund ihrer feinen Körnung sehr viel Feuchtigkeit sowie vor Ort vorhandene organische Nährstoffe. Sie enthalten eine breite Palette an Mineralstoffen und Spurenelementen. Gesteinsmehl sollte man – wie auch die einzelnen Mineralien - im Traufbereich der Bäume ausbringen. Die feinen Körnchen werden von Algen und Pilzen besiedelt und die Wurzeln der Pflanzen lösen durch Ausscheiden von Säuren Nährstoffe aus den Mineralien (= Exsudation). Würmer und andere Bodentiere nehmen die Partikel mit ihrer Nahrung auf, reichern damit ihre Ausscheidung an und transportieren sie in tiefere Bodenschichten. Je feiner die Körnung des Gesteins, desto schneller die Wirkung. (5) Weitere mineralische Dünger werden an dieser Stelle nicht empfohlen, weil Empfehlungen nur nach Kenntnis eines genau definierten Nährstoffmangels gegeben werden können. Zudem ist das Streuobst-Wiki zur Unabhängigkeit verpflichtet und wird keine Dünger einzelner Firmen empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kombination verschiedener Düngemethoden:&#039;&#039;&#039; Eine Kombination aus organischen und mineralischen Düngemethoden gilt häufig als sinnvoll: Organisch zur Bodenpflege und Humusbildung, mineralisch zur präzisen Nährstoffergänzung. In der Praxis zeigt sich, dass eine rein organische Versorgung bei Obstbäumen meist nicht ausreicht, insbesondere nicht bei nährstoffarmen Standorten. (4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeitpunkt, Ausbringungstechnik und Dosierung:&#039;&#039;&#039; Der Zeitpunkt der Düngung ist entscheidend für ihre Effizienz: Stickstoff – einschließlich organischer Formen wie Hornspänen, die in den Boden eingearbeitet werden müssen – sollte ausschließlich im Frühjahr (Anfang März bis Anfang April) und bedarfsgerecht ausgebracht werden. Phosphor und Kalium werden in der Regel im Spätherbst oder frühen Frühjahr appliziert. Die Düngung erfolgt idealerweise unter der Kronentraufe, da dort die höchste Wurzelaktivität vorliegt. Die Dosierungen richten sich nach Alter des Baumes, Standortbedingungen und den Ergebnissen der Boden- bzw. Blattanalyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auswirkungen der Düngung===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ertragssteigerung und Fruchtqualität&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine bedarfsorientierte Düngung kann dazu beitragen, Erträge zu steigern und gleichzeitig die Fruchtqualität zu verbessern (z. B. größerer Fruchtumfang, bessere Lagerfähigkeit). Allerdings muss die Düngung auf den Bedarf abgestimmt sein, um unerwünschte Effekte zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Baumvitalität und Krankheitsanfälligkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Eine ausreichende Nährstoffversorgung stärkt auch die Vitalität der Obstbäume und kann die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen reduzieren. Umgekehrt kann ein Mangel zu Stress führen, der wiederum Krankheitsbefall begünstigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auswirkungen auf Bodenorganismen und Biodiversität&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organische Düngung und Mulchanwendung verbessern die Bodenstruktur und fördern Bodenorganismen wie Regenwürmer und Mikroorganismen, was wiederum die Nährstoffverfügbarkeit und Wasserspeicherfähigkeit des Bodens erhöht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Überdüngung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Überdüngung besteht die Gefahr von übermäßigem vegetativem Wachstum, Konkurrenz zwischen Unterwuchs und Baum sowie Auswaschung von Nährstoffen in das Grundwasser. Auch kann die Biodiversität der Unterwuchs-Flora negativ beeinflusst werden, wenn eine starke Grasnarbe entsteht und typische Wiesenarten verdrängt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Empfehlungen für die Praxis===&lt;br /&gt;
1.	Boden- und Blattanalyse durchführen.&lt;br /&gt;
2.	Werte interpretieren: Liegen Nährstoffgehalte unter Schwellenwerten (z. B. P &amp;lt; 10 mg/100 g Boden)? → Düngung erforderlich.&lt;br /&gt;
3.	Baumalter berücksichtigen: Jung- oder Altbaum?&lt;br /&gt;
4.	Standortfaktoren prüfen: Hanglage, Bodenart, Nutzung der Wiese.&lt;br /&gt;
5.	Düngestrategie wählen: organisch, mineralisch oder Kombination.&lt;br /&gt;
6.	Zeitpunkt und Ausbringung definieren: z. B. unter Kronentraufe, im März oder im Herbst.&lt;br /&gt;
7.	Monitoring und Kontrolle: Erneute Analyse nach 3-6 Jahren.&lt;br /&gt;
‘‘‘Handlungsempfehlungen für verschiedene Standorttypen‘‘‘&lt;br /&gt;
* Nährstoffarme Böden: Organische Düngung (z. B. Kompost, Mulch) kombiniert mit moderater Mineraldüngung zur Anfangsphase.&lt;br /&gt;
* Hanglagen mit geringer Tiefe: Kleinere, häufigere Gaben; stärkerer Fokus auf organische Substanz und Humusaufbau.&lt;br /&gt;
* Intensiv genutzte Wiese unter den Bäumen (z. B. häufige Mahd &amp;amp; Abfuhr): Höherer Düngungsbedarf – regelmäßige Analyse empfohlen.&lt;br /&gt;
* Ältere Baumbestände mit schwacher Vitalität: Düngung gezielt auf Kronentraufe&lt;br /&gt;
===Forschungsbedarf===&lt;br /&gt;
* Langfristige Vergleichsstudien zwischen unterschiedlichen Düngestrategien (z. B. organisch vs. mineralisch vs. Kombination) auf Streuobstwiesen fehlen in ausreichendem Umfang.&lt;br /&gt;
* Die Auswirkungen der Düngung auf die Biodiversität von Unterwuchs- und Bodenorganismen sind nicht hinreichend wissenschaftlich untersucht.&lt;br /&gt;
* Methoden zur optimalen Dosierung bei älteren Hochstamm-Obstbäumen unter wechselnden Klimabedingungen (z. B. Trockenjahre) sind zu erforschen.&lt;br /&gt;
* Der Einfluss von klimatischen Extremen (Hitze, Trockenheit) auf die Nährstoffaufnahme und damit auf Düngungserfordernisse von Obstbäumen in Streuobstwiesen ist ein weiteres zukünftiges Forschungsfeld.&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
1.	Bergischer Streuobstwiesenverein. (o. D.). Düngung von Streuobstbäumen und Streuobstwiesen. Bergischer Streuobstwiesenverein. https://bergischer-streuobstwiesenverein.de/obstbaeume-pflegen/duengung-von-streuobstbaeumen-und-streuobstwiesen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Landratsamt Calw (2024). Düngung von Streuobstwiesen. https://www.kreis-calw.de/media/custom/2442_11521_1.PDF?1737982690&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft. (2009). Richtlinien für die sachge-rechte Düngung im Obstbau. Wien. https://www.bmluk.gv.at/dam/jcr:59cdd8ba-a11c-4734-898d-a769c0a64759/Richtlinien%20f&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Roos, B. (2023). Nährstoffversorgung im Streuobstbau. In Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (Hrsg.). Veitshöchheim. https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/weinbau/dateien/n%C3%A4hrstoffversogung_streuobst_roos.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Schliebner, S., Decker, P., &amp;amp; Schlitt, M. (2023). Streuobstwiesen im Klimawandel: Ein Leitfaden. Görlitz/Ostritz. https://www.streu-obst-wiese.org/wp-content/uploads/2023/09/Streuobstwiesen-im-Klimawandel-2023.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Klimaangepasste_Pflanztechniken&amp;diff=950</id>
		<title>Klimaangepasste Pflanztechniken</title>
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		<updated>2025-12-16T11:43:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Windschutzhecken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streuobstwiesen prägen seit Jahrhunderten die Kulturlandschaft im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Doch ihre Zukunft ist angesichts stetig steigender Temperaturen, veränderter Niederschlagsmuster und zunehmender Wetterextreme in Kombination mit sozio-ökonomischen Änderungen bedroht. Wie können Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter diesen Herausforderungen begegnen? Die Studie “Klimawandelanpassung im Streuobst - Potenzialstudie für klimaresiliente Bewirtschaftungssysteme und Erprobung alternativer Baumarten und Anbausysteme” (1) nennt konkrete Stellschrauben und präsentiert innovative Anbausysteme sowie praxistaugliche Empfehlungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die o.g. Studie identifizierte ‘‘‘drei Stellschrauben‘‘‘: (a) die mikroklimatische Stabilität in den Streuobstbeständen verbessern, (b) die Bodenqualität durch Humusaufbau und Förderung der Bodenorganismen fördern, um dadurch (c) die Nährstoff- und Wasserverfügbarkeit sowie die Wasserinfiltration zu erhöhen.&lt;br /&gt;
Zur Erreichung der Ziele können die folgenden strukturellen Maßnahmen gesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Windschutzhecken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hecke von unten April 2020 2c.Michael Schlitt.jpg|thumb|Hecke im April. © Michael Schlitt]]&lt;br /&gt;
Hohe Lufttemperaturen, starke Sonneneinstrahlung, geringe Luftfeuchtigkeit und Wind begünstigen die Verdunstung an Boden- und Blattoberflächen, wodurch die Pflanzen vermehrt Wasser verlieren. Ist aufgrund sommerlicher Trockenheit kaum noch Wasser im Boden verfügbar, geraten viele Pflanzen in Wasserstress. Ziel ist es, durch verdichtete Pflanzmethoden Windgeschwindigkeiten zu reduzieren und damit die Luftfeuchtigkeit in Bodennähe zu erhöhen sowie Verdunstungen an den Blättern zu reduzieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentrale Elemente, mit denen Windgeschwindigkeiten reduziert werden können, sind Windschutzhecken, die durch Reduktion der Luftbewegung die Bildung von Tauwasser fördern, das in den Boden versickert und so die Wasserverfügbarkeit für die Pflanzen erhöht (2). Mit dieser besseren Wasserverfügbarkeit steigt die Fotosyntheseleistung, wodurch je nach Kultursorte bis zu 30% höhere Erträge erzielt werden können (3; 4).&lt;br /&gt;
In Mulden und Senken bieten Hecken Schutz vor zuströmender Kaltluft und damit verbundenem Windfrost für die angebauten Kultursorten. Da Kaltluft als schwerfällige Masse hangabwärts fließt, sollte sie durch gezielte Pflanzung von Hecken um die Kultursorten herumgeleitet werden (5; 6). Hierbei erfolgt die Pflanzung der Heckenstruktur vom höchsten topographischen Punkt aus schräg hangabwärts. Neben den positiven mikroklimatischen Effekten tragen Hecken auch zur Verbesserung der Bodenstruktur bei. Dies geschieht durch die Humusbildung infolge des Laubabfalls sowie durch tiefwurzelnde oder stickstofffixierende Pflanzen, die oft in Hecken bestandsbildend sind (7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schattenbäume (Überhälter) ==&lt;br /&gt;
Schattenbäume oder auch Überhälter genannt, spielen eine wichtige Rolle in der Stabilisierung mikroklimatischer Gegebenheiten, indem sie die Temperatur regulieren und Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung bieten. Überhälter überragen die durchschnittlichen Baumhöhen im Bestand. Mit ihrer ausladenden Krone beschatten sie große Bereiche, wodurch die Umgebungstemperatur gesenkt und die Luftfeuchtigkeit erhöht wird. Dadurch entstehen angenehme Temperaturen für die Kultursorten in der darunter liegenden Schicht. Zudem tragen Schattenbäume zur Stabilisierung des Bodens bei, verhindern Erosion durch ihr tiefreichendes Wurzelwerk und wirken als Windschutz. Insgesamt verbessern Schattenbäume die ökologische Vielfalt und das Klima innerhalb der Streuobstflächen, was deren Resilienz gegenüber klimatischen Extrembedingungen stärkt. Mögliche Baumarten, die als Schattenbaum angepflanzt werden können sind Maulbeeren (“Morus” spec.), Esskastanien (“Castanea sativa”) und Walnüsse (“Juglans regia”).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplexe Fruchtanbausysteme ==&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist die Pflanzung in komplexen Fruchtanbausystemen im Streuobstbau. Dies sind entweder lineare (in einer Baumreihe) oder flächige (Obst-Waldgarten) mehrschichtige Pflanzsysteme, die verschiedene Obstsorten und Vegetationsschichten kombinieren. Diese Systeme steigern die Ressourceneffizienz durch optimale Nutzung von Licht, Wasser und Nährstoffen innerhalb der verschiedenen Ebenen. Die mehrstufigen Strukturen tragen zur Biodiversität bei, verbessern das Mikroklima und erhöhen die Resilienz gegenüber klimatischen Belastungen. Die Gestaltung komplexer Fruchtanbausysteme orientiert sich an natürlichen Waldstrukturen und beinhaltet abgestufte Pflanzhöhen und -dichten, um Synergien zwischen den Arten zu fördern und ökologische Funktionen zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Humusaufbau und Bodenpflege ==&lt;br /&gt;
Eine hohe Wasserinfiltrationsrate ermöglicht es, Niederschläge schnell im Boden aufzunehmen und damit vor Verdunstung sowie einem erhöhten Oberflächenabfluss nach Starkniederschlagsereignissen zu schützen. Besonders humusreiche, gut strukturierte Böden können größere Wasser- und Nährstoffmengen speichern und so länger für die Pflanzen verfügbar machen. Zentraler Bestandteil im Bereich Humus aufbauender Maßnahmen ist die kontinuierliche Einbringung von organischem Material, bspw. durch Mulch. Aber auch Bodenbelüftung in Kombination mit einer Gabe von Effektiven Mikroorganismen fördert das Bodenleben und damit die Humusbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbesserung der Nährstoffverfügbarkeit ==&lt;br /&gt;
Neben Kühlungs- und Fotosyntheseprozessen ist die Wasserverfügbarkeit im Boden eng an die Nährstoffverfügbarkeit gekoppelt. Essentielle Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium sind Voraussetzung für ein gesundes Pflanzenwachstum. Aber auch die Anwesenheit weiterer Nährstoffe ist für eine gute Pflanzenversorgung entscheidend. Zu ihnen zählen Wasserstoff, Magnesium, Kalium, Calcium, Molybdän, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor, Schwefel, Chlorid, Bor und Nickel (8). &lt;br /&gt;
Bevor es ans Pflanzen und ans Düngen geht, sollte eine Bodenanalyse durchgeführt werden. Das gilt insbesondere auf neuen, unbekannten Flächen und vor allem auf schwachen, ausgemagerten Standorten. Hier sind vor allem der Boden pH-Wert und die aktuelle Nährstoffverfügbarkeit wichtig. Bei Nährstoffmangel erfolgt eine Düngemittelgabe im Kronentrauf. Dieser liegt im äußeren Radius der Baumkrone. Hier können im zeitigen Frühjahr vor dem Blütenaustrieb Hornmehl, Hornspänen oder Guano in den Boden eingebracht werden. Für Jungbäume können 150-200 g organischer Volldünger pro ca. 2 m2 um die Bäume oder alternativ 150 g Hornmehl + 2 kg Stallmist / Kompost eingebracht werden. Für Altbäume können 5-10 kg organischer Volldünger im Bereich des Kronentraufs (50 m2) oder alternativ 2 kg Hornmehl + 100 kg Stallmist / Kompost eingebracht werden (9).&lt;br /&gt;
Langfristig sollte die oberste Priorität die Rückfuhr zuvor entzogener Nährstoffe sein. Nährstoffe gehen den Streuobstwiesen vor allem durch den Abtransport von Grün- und Baumschnitt sowie - in geringerem Umfang - der Ernte von Obst verloren. Diese können in Form von kompostiertem Trester, Pflanzenkohle, Häckselgut, Mist, abgelagerter Kompost oder Mulch zurückgeführt werden (10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Maringer, J., Radtke, M., &amp;amp; Schulz, C. (2025). Klimawandelanpassung im Streuobst: Potentialstudie für klimaresiliente Bewirtschaftungssysteme und Erprobung alternativer Baumarten und Anbausysteme. Endbericht. Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Abgerufen am 2. Oktober 2025, von https://streuobst.landwirtschaft-bw.de/site/pbs-bw-rebrush2024/get/documents_E-1833207081/MLR.LEL/Streuobst/Endbericht_Final_Juni_2025.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Kranz, V., &amp;amp; Deemter, F. (2021). Praxisbuch Waldgarten: Natürlicher Anbau mit Permakultur (1. Aufl.). Haupt Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft. (2005). Hecken, Feldgehölze und Feldraine in der landwirtschaftlichen Flur. Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Crawford, M. (2024). Einen Waldgarten erschaffen: Mit der Natur arbeiten, um essbare Pflanzen anzubauen (2. Aufl.). OLV Organischer Landbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft. (2005). Hecken, Feldgehölze und Feldraine in der landwirtschaftlichen Flur. Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Bastide, I., Vinet, M., Vinet, B., &amp;amp; Wyss, D. (2020). Agroforst im Weinbau: Ein Schritt zur Resilienz. Abgerufen am 6. Oktober 2025, von https://www.delinat.com/delinat-methode/agroforst.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	Crawford, M. (2024): Einen Waldgarten erschaffen: Mit der Natur arbeiten, um essbare Pflanzen anzubauen (2. Aufl.). OLV Organischer Landbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	Hügel, S. (2023). Die Mineralienwende: Wie Mineralien uns und die Welt retten. Eigenverlag Institut für Mineralien-Kreislaufforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.	Roos, B. (2023). Nährstoffversorgung im Streuobstanbau. Bayrische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	Montanaro, G., Nuzzo, V., Xiloyannis, C., &amp;amp; Dichio, B. (2018). Climate change mitigation and adaptation in agriculture: The case of the olive. Journal of Water and Climate Change, 9(4), 633–642. https://doi.org/10.2166/wcc.2018.023&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Klimaangepasste_Pflanztechniken&amp;diff=949</id>
		<title>Klimaangepasste Pflanztechniken</title>
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		<updated>2025-12-16T11:43:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Windschutzhecken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Streuobstwiesen prägen seit Jahrhunderten die Kulturlandschaft im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus. Doch ihre Zukunft ist angesichts stetig steigender Temperaturen, veränderter Niederschlagsmuster und zunehmender Wetterextreme in Kombination mit sozio-ökonomischen Änderungen bedroht. Wie können Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter diesen Herausforderungen begegnen? Die Studie “Klimawandelanpassung im Streuobst - Potenzialstudie für klimaresiliente Bewirtschaftungssysteme und Erprobung alternativer Baumarten und Anbausysteme” (1) nennt konkrete Stellschrauben und präsentiert innovative Anbausysteme sowie praxistaugliche Empfehlungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die o.g. Studie identifizierte ‘‘‘drei Stellschrauben‘‘‘: (a) die mikroklimatische Stabilität in den Streuobstbeständen verbessern, (b) die Bodenqualität durch Humusaufbau und Förderung der Bodenorganismen fördern, um dadurch (c) die Nährstoff- und Wasserverfügbarkeit sowie die Wasserinfiltration zu erhöhen.&lt;br /&gt;
Zur Erreichung der Ziele können die folgenden strukturellen Maßnahmen gesetzt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Windschutzhecken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hecke von unten April 2020 2c.Michael Schlitt.jpg|thumb|Hecke im April. © Michael Schlitt]]&lt;br /&gt;
Hohe Lufttemperaturen, starke Sonneneinstrahlung, geringe Luftfeuchtigkeit und Wind begünstigen die Verdunstung an Boden- und Blattoberflächen, wodurch die Pflanzen vermehrt Wasser verlieren. Ist aufgrund sommerlicher Trockenheit kaum noch Wasser im Boden verfügbar, geraten viele Pflanzen in Wasserstress. Ziel ist es, durch verdichtete Pflanzmethoden Windgeschwindigkeiten zu reduzieren und damit die Luftfeuchtigkeit in Bodennähe zu erhöhen sowie Verdunstungen an den Blättern zu reduzieren. &lt;br /&gt;
Zentrale Elemente, mit denen Windgeschwindigkeiten reduziert werden können, sind Windschutzhecken, die durch Reduktion der Luftbewegung die Bildung von Tauwasser fördern, das in den Boden versickert und so die Wasserverfügbarkeit für die Pflanzen erhöht (2). Mit dieser besseren Wasserverfügbarkeit steigt die Fotosyntheseleistung, wodurch je nach Kultursorte bis zu 30% höhere Erträge erzielt werden können (3; 4).&lt;br /&gt;
In Mulden und Senken bieten Hecken Schutz vor zuströmender Kaltluft und damit verbundenem Windfrost für die angebauten Kultursorten. Da Kaltluft als schwerfällige Masse hangabwärts fließt, sollte sie durch gezielte Pflanzung von Hecken um die Kultursorten herumgeleitet werden (5; 6). Hierbei erfolgt die Pflanzung der Heckenstruktur vom höchsten topographischen Punkt aus schräg hangabwärts. Neben den positiven mikroklimatischen Effekten tragen Hecken auch zur Verbesserung der Bodenstruktur bei. Dies geschieht durch die Humusbildung infolge des Laubabfalls sowie durch tiefwurzelnde oder stickstofffixierende Pflanzen, die oft in Hecken bestandsbildend sind (7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schattenbäume (Überhälter) ==&lt;br /&gt;
Schattenbäume oder auch Überhälter genannt, spielen eine wichtige Rolle in der Stabilisierung mikroklimatischer Gegebenheiten, indem sie die Temperatur regulieren und Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung bieten. Überhälter überragen die durchschnittlichen Baumhöhen im Bestand. Mit ihrer ausladenden Krone beschatten sie große Bereiche, wodurch die Umgebungstemperatur gesenkt und die Luftfeuchtigkeit erhöht wird. Dadurch entstehen angenehme Temperaturen für die Kultursorten in der darunter liegenden Schicht. Zudem tragen Schattenbäume zur Stabilisierung des Bodens bei, verhindern Erosion durch ihr tiefreichendes Wurzelwerk und wirken als Windschutz. Insgesamt verbessern Schattenbäume die ökologische Vielfalt und das Klima innerhalb der Streuobstflächen, was deren Resilienz gegenüber klimatischen Extrembedingungen stärkt. Mögliche Baumarten, die als Schattenbaum angepflanzt werden können sind Maulbeeren (“Morus” spec.), Esskastanien (“Castanea sativa”) und Walnüsse (“Juglans regia”).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Komplexe Fruchtanbausysteme ==&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist die Pflanzung in komplexen Fruchtanbausystemen im Streuobstbau. Dies sind entweder lineare (in einer Baumreihe) oder flächige (Obst-Waldgarten) mehrschichtige Pflanzsysteme, die verschiedene Obstsorten und Vegetationsschichten kombinieren. Diese Systeme steigern die Ressourceneffizienz durch optimale Nutzung von Licht, Wasser und Nährstoffen innerhalb der verschiedenen Ebenen. Die mehrstufigen Strukturen tragen zur Biodiversität bei, verbessern das Mikroklima und erhöhen die Resilienz gegenüber klimatischen Belastungen. Die Gestaltung komplexer Fruchtanbausysteme orientiert sich an natürlichen Waldstrukturen und beinhaltet abgestufte Pflanzhöhen und -dichten, um Synergien zwischen den Arten zu fördern und ökologische Funktionen zu stärken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Humusaufbau und Bodenpflege ==&lt;br /&gt;
Eine hohe Wasserinfiltrationsrate ermöglicht es, Niederschläge schnell im Boden aufzunehmen und damit vor Verdunstung sowie einem erhöhten Oberflächenabfluss nach Starkniederschlagsereignissen zu schützen. Besonders humusreiche, gut strukturierte Böden können größere Wasser- und Nährstoffmengen speichern und so länger für die Pflanzen verfügbar machen. Zentraler Bestandteil im Bereich Humus aufbauender Maßnahmen ist die kontinuierliche Einbringung von organischem Material, bspw. durch Mulch. Aber auch Bodenbelüftung in Kombination mit einer Gabe von Effektiven Mikroorganismen fördert das Bodenleben und damit die Humusbildung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbesserung der Nährstoffverfügbarkeit ==&lt;br /&gt;
Neben Kühlungs- und Fotosyntheseprozessen ist die Wasserverfügbarkeit im Boden eng an die Nährstoffverfügbarkeit gekoppelt. Essentielle Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphor und Kalium sind Voraussetzung für ein gesundes Pflanzenwachstum. Aber auch die Anwesenheit weiterer Nährstoffe ist für eine gute Pflanzenversorgung entscheidend. Zu ihnen zählen Wasserstoff, Magnesium, Kalium, Calcium, Molybdän, Mangan, Eisen, Kupfer, Zink, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor, Schwefel, Chlorid, Bor und Nickel (8). &lt;br /&gt;
Bevor es ans Pflanzen und ans Düngen geht, sollte eine Bodenanalyse durchgeführt werden. Das gilt insbesondere auf neuen, unbekannten Flächen und vor allem auf schwachen, ausgemagerten Standorten. Hier sind vor allem der Boden pH-Wert und die aktuelle Nährstoffverfügbarkeit wichtig. Bei Nährstoffmangel erfolgt eine Düngemittelgabe im Kronentrauf. Dieser liegt im äußeren Radius der Baumkrone. Hier können im zeitigen Frühjahr vor dem Blütenaustrieb Hornmehl, Hornspänen oder Guano in den Boden eingebracht werden. Für Jungbäume können 150-200 g organischer Volldünger pro ca. 2 m2 um die Bäume oder alternativ 150 g Hornmehl + 2 kg Stallmist / Kompost eingebracht werden. Für Altbäume können 5-10 kg organischer Volldünger im Bereich des Kronentraufs (50 m2) oder alternativ 2 kg Hornmehl + 100 kg Stallmist / Kompost eingebracht werden (9).&lt;br /&gt;
Langfristig sollte die oberste Priorität die Rückfuhr zuvor entzogener Nährstoffe sein. Nährstoffe gehen den Streuobstwiesen vor allem durch den Abtransport von Grün- und Baumschnitt sowie - in geringerem Umfang - der Ernte von Obst verloren. Diese können in Form von kompostiertem Trester, Pflanzenkohle, Häckselgut, Mist, abgelagerter Kompost oder Mulch zurückgeführt werden (10).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Maringer, J., Radtke, M., &amp;amp; Schulz, C. (2025). Klimawandelanpassung im Streuobst: Potentialstudie für klimaresiliente Bewirtschaftungssysteme und Erprobung alternativer Baumarten und Anbausysteme. Endbericht. Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. Abgerufen am 2. Oktober 2025, von https://streuobst.landwirtschaft-bw.de/site/pbs-bw-rebrush2024/get/documents_E-1833207081/MLR.LEL/Streuobst/Endbericht_Final_Juni_2025.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Kranz, V., &amp;amp; Deemter, F. (2021). Praxisbuch Waldgarten: Natürlicher Anbau mit Permakultur (1. Aufl.). Haupt Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft. (2005). Hecken, Feldgehölze und Feldraine in der landwirtschaftlichen Flur. Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Crawford, M. (2024). Einen Waldgarten erschaffen: Mit der Natur arbeiten, um essbare Pflanzen anzubauen (2. Aufl.). OLV Organischer Landbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft. (2005). Hecken, Feldgehölze und Feldraine in der landwirtschaftlichen Flur. Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Bastide, I., Vinet, M., Vinet, B., &amp;amp; Wyss, D. (2020). Agroforst im Weinbau: Ein Schritt zur Resilienz. Abgerufen am 6. Oktober 2025, von https://www.delinat.com/delinat-methode/agroforst.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	Crawford, M. (2024): Einen Waldgarten erschaffen: Mit der Natur arbeiten, um essbare Pflanzen anzubauen (2. Aufl.). OLV Organischer Landbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	Hügel, S. (2023). Die Mineralienwende: Wie Mineralien uns und die Welt retten. Eigenverlag Institut für Mineralien-Kreislaufforschung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.	Roos, B. (2023). Nährstoffversorgung im Streuobstanbau. Bayrische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	Montanaro, G., Nuzzo, V., Xiloyannis, C., &amp;amp; Dichio, B. (2018). Climate change mitigation and adaptation in agriculture: The case of the olive. Journal of Water and Climate Change, 9(4), 633–642. https://doi.org/10.2166/wcc.2018.023&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Best%C3%A4ubung_und_Klimawandel&amp;diff=948</id>
		<title>Bestäubung und Klimawandel</title>
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		<updated>2025-12-16T11:42:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Spätfrost und phänologische Verschiebungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bestäubung und Klimawandel ==&lt;br /&gt;
Der Klimawandel beeinflusst zunehmend die phänologische Entwicklung und die Anfälligkeit von Obstkulturen gegenüber abiotischen Stressoren. Die Jahreszeiten verschieben sich, wodurch es zu einer Entkopplung traditioneller Entwicklungszyklen kommt. Besonders relevant sind frühere Blühzeitpunkte, vermehrte Spätfrostereignisse sowie potenzielle Asynchronien zwischen Blüte, Bestäubung und Fruchtbildung. Diese Veränderungen betreffen nicht nur den Ertrag, sondern auch die langfristige Biodiversität in Obstbauregionen und stellen neue Anforderungen an das Management von Obstpflanzungen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Lamichhane2021&amp;quot;&amp;gt;Lamichhane, J. R. (2021). [https://www.researchgate.net/publication/352882664_Rising_risks_of_late-spring_frosts_in_a_changing_climate Rising risks of late-spring frosts in a changing climate Climate Risk Management]. Nature Climate Change 11(17): 554-555.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spätfrost und phänologische Verschiebungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei: Erfrorene Bluete 2017 c.Christian König.jpg |thumb|Erfrorene Blüte, © Christof König]]&lt;br /&gt;
Die Frühjahrsblüte, darunter insbesondere Apfel- und Steinobstarten, erfolgt zunehmend früher. Ursache ist der Temperaturanstieg im Winter und Frühling. Dies führt zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, dass empfindliche Stadien wie Blütenknospen oder junge Früchte von Spätfrösten betroffen sind. In Mittel- und Osteuropa wurden bereits massive Schäden dokumentiert, mit Ernteausfällen von bis zu 90 % in Extremjahren. Besonders problematisch ist, dass sich die Minimaltemperaturen im Frühling nicht im gleichen Maß verschieben wie die Durchschnittstemperaturen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Lamichhane2021&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlitt2025&amp;quot;&amp;gt;Schlitt, M. (Hrsg.) (2025). Obstbäume, Frost und Klimawandel. Erfahrungen aus der Praxis – Strategien für die Zukunft. Oberlausitz-Stiftung, Görlitz.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anpassungsstrategien == &lt;br /&gt;
Die Wahl geeigneter Sorten gilt als zentrale Maßnahme zur Risikominderung. Spätblühende Apfelsorten wie Spätblühender Taffetapfel, Königlicher Kurzstiel, Mutterapfel, Spätblüher von Bockedra oder Siebenschläfer minimieren die Wahrscheinlichkeit, während empfindlicher Phasen von Spätfrost betroffen zu sein. Zudem bieten Sorten mit langer, gestaffelter Blühdauer einen Schutzmechanismus, da nicht alle Blüten gleichzeitig geschädigt werden können. Parthenokarpe Sorten, die keine Bestäubung benötigen, sind weniger abhängig von Umweltbedingungen während der Blüte und können auch unter widrigen Bedingungen sichere Erträge liefern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlitt2025&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Neben der Sortenwahl werden Maßnahmen wie die Förderung von Bestäuberlebensräumen, standortangepasste Pflanzstrategien (z. B. Nordhang) sowie die Vermeidung frühzeitiger Stickstoffdüngung empfohlen. Auch der Erhalt von alten Obstsorten mit bewährter Resilienz gegen klimatische Extreme wird als wichtige Anpassungsstrategie angesehen. Die Diversifizierung von Sorten und Blühzeitpunkten innerhalb einer Streuobstwiese bzw. eines Betriebes erhöht zusätzlich die Robustheit gegenüber lokalen Extremereignissen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlitt2025&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auswirkungen auf Bestäuber und die Nahrungsverbindungen zwischen Organismen ==&lt;br /&gt;
Phänologische Mismatches führen dazu, dass Bestäuber nicht mit der Blüte synchronisiert sind. Während Honigbienen temperaturempfindlich reagieren, können Wildbienen auch bei niedrigeren Temperaturen fliegen und damit einen essenziellen Beitrag zur Bestäubung in Frühphasen leisten. Studien zeigen, dass unter Szenario RCP8.5 große Teile der Wildbienenareale nicht mehr mit dem Apfelanbau überlappen werden, was besonders Südeuropa betrifft. Dies könnte die Abhängigkeit von Honigbienen steigern und langfristig die Ertragssicherheit gefährden. Auch Veränderungen in Schädlingsdynamiken und der Rückgang natürlicher Gegenspieler müssen berücksichtigt werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Marshall2023&amp;quot;&amp;gt;Marshall, L. et al. (2023): &#039;&#039;[https://doi.org/10.1016/j.gloenvcha.2023.102742 Potential for climate change driven spatial mismatches between apple crops and their wild bee pollinators at a continental scale]&#039;&#039;. Global Environmental Change 83: 102742. [https://doi.org/10.1016/j.gloenvcha.2023.102742 link]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Korösi2018&amp;quot;&amp;gt;Kőrösi, Á. et al. (2018). &#039;&#039;[https://www.nature.uni-freiburg.de/ressourcen/publikationen-pdfs/Korosi_Klein_et_al_PeerJ_2018 Climate-induced phenological shift of apple trees has diverse effects on pollinators, herbivores and natural enemies]&#039;&#039;. in: PeerJ: 5269.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stressresistenz und Anpassungsstrategien bei Gehölzen == &lt;br /&gt;
Die meisten Gehölze können sich langfristig an neue Umweltbedingungen anpassen, etwa durch veränderte Blattmorphologie, Biomasse-Allokation oder phänologische Strategien wie verzögertes Austreiben. Bei der vegetativen Vermehrung über Edelreiser gibt es allerdings keine Anpassung, da die Klone weitgehend identisch sind. Die Forschung unterscheidet zwischen physiologischer Toleranz (z. B. Frostgrenzwerte) und ökologischer Toleranz (Überlebensfähigkeit im Habitat). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsbedarf ==&lt;br /&gt;
Die bestehenden Erkenntnisse zeigen deutlichen Forschungsbedarf: Es bedarf besserer Modelle zur Blüh- und Frostprognose, insbesondere unter kombinierten Stressoren. Langzeitbeobachtungen von Bestäubern sowie deren phänologischen Interaktionen mit Obstkulturen fehlen weitgehend. Auch Freilandstudien, die Anpassungsstrategien wie Agroforst, Mischkulturen oder neue Sorten empirisch testen, sind nötig. Schließlich gilt es, sozioökonomische Fragen zu adressieren: Wie hoch ist die Anpassungsbereitschaft unter Landwirten/-innen, und welche Förderinstrumente könnten helfen? &amp;lt;ref name=&amp;quot;Luedeling2012&amp;quot;&amp;gt;Luedeling, E. (2012). [https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0304423812003305 Climate change impacts on winter chill for temperate fruit and nut production: A review]. Scientia Horticulturae, 144: 218–229. &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schlitt2025&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marshall2023&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Puglielli2023&amp;quot;&amp;gt;Puglielli, G. et al. (2023). &amp;quot;[https://doi.org/10.1016/j.flora.2023.152221 Woody plant adaptations to multiple abiotic stressors: Who we were?]&amp;quot; Flora. 299.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fazit == &lt;br /&gt;
Die Herausforderungen durch den Klimawandel im Obstbau sind vielschichtig. Früherer Austrieb, Chill-Mangel, Bestäubungsmismatches und Stresskombinationen fordern neue Lösungsansätze. Die Kombination aus praxisnaher Sortenwahl, biodiversitätsfördernden Maßnahmen und interdisziplinärer Forschung bildet die Grundlage für einen zukunftsfähigen Obstbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise === &lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{box|Contents}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Wildbienen&amp;diff=947</id>
		<title>Wildbienen</title>
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		<updated>2025-12-16T11:39:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Charakteristische Wildbienenarten in Streuobstbeständen Österreichs */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wildbienen in Streuobstflächen==&lt;br /&gt;
Wildbienen  profitieren vom durchgängigen Blütenangebot in Streuobstflächen und gelten als wichtige Indikatororganismen, da ihre Artenzusammensetzung Aufschluss über die Lebensraumqualität eines Gebietes oder Standortes gibt [1]. Altbäume in Streuobstflächen sind von großer Bedeutung, denn Baumhöhlen und Totholz bieten Nistmöglichkeiten für xylophile Wildbienenarten, wie zum Beispiel &#039;&#039;Xylocopa violacea&#039;&#039; [2]. Zudem sind Wildbienen hochrelevante Bestäuber und tragen zum Biodiversitätserhalt bei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weibchen und Männchen der Blauschwarzen Holzbiene (&#039;&#039;Xylocopa violacea&#039;&#039;) auf Obstblüten © Sophie Kratschmer, 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wildbienen als Bestäuber in Streuobstflächen===&lt;br /&gt;
Wildbienen gelten als wichtigste Bestäuberinsekten. Die Weibchen der nestbauenden Arten (etwa 75% der Arten in Mitteleuropa) ernähren ihre Nachkommen ausschließlich mit Blütenprodukten, v.a. Pollen und Nektar. Sie müssen daher Blüten besuchen [2]. Die Ökosystemleistung im Obstbau umfasst die Bestäubung von Obstblüten durch im Frühjahr aktive Wildbienen [3]. Hier sind zum Beispiel die Gehörnte Mauerbiene &#039;&#039;Osmia cornuta&#039;&#039; oder die Rote Mauerbiene&#039;&#039;Osmia bicornis&#039;&#039; - zwei hochrelevante Arten für die Bestäubung von Obstbäumen [4] zu nennen. &lt;br /&gt;
Des Weiteren können die vielen Wildbienenarten, die nach der Obstblüte aktiv sind, als Bestäuber der krautigen Pflanzen im Unterwuchs gelten, wo sie Pollen und Nektar sammeln (Kratschmer et al. unpublished). Sie erhalten daher zum einen die Diversität der Pflanzen und tragen zur Nahrungsverfügbarkeit für Organismen bei, die sich von Samen und/oder Früchten ernähren [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wildbienen im Klimawandel mit besonderer Betrachtung von Streuobstflächen===&lt;br /&gt;
Der Großteil der Wildbienenarten präferiert warme und trockene Lebensräume [2]. Der Blick auf die Diversitäts-Hot-Spots in den mediterranen Gebieten Europas und in Nordafrika macht dies deutlich [6]. Somit zählen viele Arten in Mitteleuropa zu Klimawandelprofiteuren. Viele Arten erweitern ihr Verbreitungsareal wegen der wärmeren und trockeneren Bedingungen in Europa nach Nord-Westen. Dies wird v.a. im Osten Österreichs ersichtlich, wo in den letzten Jahren einige Arten in Ausbreitung begriffen sind [7]. Studien zeigen allerdings auch, dass Wildbienenarten, die an kühle bzw. kalte Lebensräume, wie zum Beispiel in sub-alpinen Höhenstufen angepasst sind, durch den Klimawandel gefährdet sind [8]. Auch eine De-synchronisation zwischen dem Blühen von Pflanzenarten und den auf sie spezialisierten Bienenarten wird durch den Klimawandel verstärkt zum Problem [9].&lt;br /&gt;
Konkrete Untersuchungen aus Streuobstwiesen gibt es bis dato nicht, daher können in Folge nur Vermutungen angestellt werden: Für Streuobst in den niedrigen Höhenstufen kann vermutet werden, dass es klimawandelbedingt zu einem Zuzug an Arten kommt. Andererseits könnten Streuobstwiesen in höheren Lagen Arten verlieren, die aufgrund der wärmeren und trockeneren Bedingungen noch weiter hinauf wandern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Charakteristische Wildbienenarten in Streuobstbeständen Österreichs===&lt;br /&gt;
[[Datei: Dunkelgrüne Schmalbiene c. Sophie Kratschmer.jpg |thumb|Die Dünkelgrüne Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum morio&#039;&#039;) ist nur etwa 5-6 mm groß und nistet im Boden. © Sophie Kratschmer 2020]]&lt;br /&gt;
Aktuelle Analysen der Wildbienendaten des Projektes DivMoSt: Biodiversitätsmonitoring von Streuobstflächen in Österreich [[https://boku.ac.at/oekb/zool/forschung/arbeitsgruppen/ag-kratschmer/divmost]] ergeben, dass vor allem oberirdisch nistende Wildbienenarten charakteristisch für Streuobstbestände in Österreich sind. Mauerbienen (&#039;&#039;Osmia cornuta&#039;&#039;, &#039;&#039;Osmia bicornis&#039;&#039;, &#039;&#039;Osmia leaiana&#039;&#039;), Löcherbienen (z.B. &#039;&#039;Heriades truncorum&#039;&#039;) oder Scherenbienen (z. B. &#039;&#039;Chelostoma florisomne&#039;&#039;) profitieren von alten Bäumen und den dort vorhandenen Käferfraßgängen in denen sie nisten. Letztere – die Hahnenfuß-Scherenbiene ist streng oligolektisch [[https://de.wikipedia.org/wiki/Oligolektie]] auf Hahnenfuß. Die Zweihöckrige Mauerbiene (&#039;&#039;Osmia leaina&#039;&#039;) und die Gewöhnliche Löcherbiene (&#039;&#039;Heriades truncorum&#039;&#039;) sind oligolektisch auf Korbblütler. Die spezifischen Pollenquellen sind in vielen Streuobstflächen mit extensivem Wiesenmanagement vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzbienen (z.B. Xylocopa violacea) nagen ihre Nester selber in trockenes Totholz, das in alten Beständen oft zu finden ist. Die Baumhummel (&#039;&#039;Bombus hypnorum&#039;&#039;) besiedelt gerne Baumhöhlen, um ihren Staat zu gründen. Auf der anderen Seite dürften die Veränderliche Hummel (&#039;&#039;B.humilis&#039;&#039;) und die Ackerhummel (&#039;&#039;B.pascuorum&#039;&#039;) von extensiver Wiesenmahd für die Nestgründung profitieren, da die Nester in der Grasnarbe angelegt werden. Hummeln präferieren Klee als Nahrungsquelle, der in Streuobstbeständen oft Bestandteil der Bodenvegetation ist. Die blühenden Obstbäume sind wichtige Nahrungsquelle für die Königinnen, die im Frühjahr die Hummelstaaten etablieren. &lt;br /&gt;
Einige bodennistende Bienenarten aus der Gattung der Schmalbienen (&#039;&#039;Lasioglossum spp.&#039;&#039;) sind ebenfalls charakteristisch für österreichische Streuobstbestände. Die Weißbeinige Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum albipes&#039;&#039;), die Braunfühler-Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum fulvicorne&#039;&#039;), die Breitkopf-Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum laticeps&#039;&#039;), die Dunkelgrüne Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum morio&#039;&#039;) und die Zottige Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum villosulum&#039;&#039;) benötigen vegetationsfreie Bodenstellen, um die Nester in den Boden graben zu können. Letztere ist zwar polylektisch, zeigt aber eine deutliche Präferenz für Korbblütler bei der Nahrungssuche [10]. Die beiden hier angeführten staatengründenden Schmalbienenarten (&#039;&#039;L.albipes und &#039;&#039;L.morio) dürfen vom durchgängigen Blütenangebot im Unterwuchs von Streuobstbeständen profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
[1]	Kevan, P. G. (1999). Pollinators as bioindicators of the state of the environment: Species, activity and diversity. &#039;&#039;Agriculture, Ecosystems &amp;amp; Environment, 74&#039;&#039;(1–3), 373–393. https://doi.org/10.1016/S0167-8809(99)00044-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2]	Westrich, P. (2018). &#039;&#039;Die Wildbienen Deutschlands&#039;&#039;. Stuttgart: Eugen Ulmer KG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3]	Radzevičiūtė, R., Theodorou, P., Schlegel, M., &amp;amp; Paxton, R. J. (2021). A two-part modelling approach reveals a positive effect of pollinator biodiversity in boosting the pollination of apple flowers. &#039;&#039;Agriculture, Ecosystems &amp;amp; Environment, 306&#039;&#039;, 107197. https://doi.org/10.1016/j.agee.2020.107197 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4]	Schindler, M., &amp;amp; Peters, B. (2011). Eignen sich die Mauerbienen Osmia bicornis und Osmia cornuta als Bestäuber im Obstbau? &#039;&#039;Erwerbs-Obstbau, 52&#039;&#039;(3), 111–116. https://doi.org/10.1007/s10341-010-0118-z&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5]	Fontaine, C., Dajoz, I., Meriguet, J., &amp;amp; Loreau, M. (2006). Functional diversity of plant–pollinator interaction webs enhances the persistence of plant communities. &#039;&#039;PLoS Biology, 4&#039;&#039;(1), 129–135. https://doi.org/10.1371/journal.pbio.0040001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[6]	Reverté, S., et al. (2023). National records of 3000 European bee and hoverfly species: A contribution to pollinator conservation. &#039;&#039;Insect Conservation and Diversity, 16&#039;&#039;(6), 758–775. https://doi.org/10.1111/icad.12680 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[7]	Pachinger, B., Kratschmer, S., Ockermüller, E., &amp;amp; Neumayer, J. (2019). Notizen zum Vorkommen und zur Ausbreitung ausgewählter Wildbienenarten (Hymenoptera: Anthophila) in den Agrarräumen Ost-Österreichs. &#039;&#039;Beiträge zur Entomofaunistik&#039;&#039;, 20, 177–198.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[8]	Scharnhorst, V. S., et al. (2023). Changes in community composition and functional traits of bumblebees in an alpine ecosystem relate to climate warming. &#039;&#039;Biology, 12&#039;&#039;(2), 1–22. https://doi.org/10.3390/biology12020316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[9]	Schenk, M., Krauss, J., &amp;amp; Holzschuh, A. (2018). Desynchronizations in bee–plant interactions cause severe fitness losses in solitary bees. &#039;&#039;Journal of Animal Ecology, 87&#039;&#039;(1), 139–149. https://doi.org/10.1111/1365-2656.12694&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[10]	Scheuchl, E., &amp;amp; Willner, W. (2016). &#039;&#039;Taschenlexikon der Wildbienen Mitteleuropas: Alle Arten im Porträt&#039;&#039;. Wiebelsheim: Quelle &amp;amp; Meyer Verlag.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
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		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Wildbienen&amp;diff=946</id>
		<title>Wildbienen</title>
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		<updated>2025-12-16T11:38:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Charakteristische Wildbienenarten in Streuobstbeständen Österreichs */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wildbienen in Streuobstflächen==&lt;br /&gt;
Wildbienen  profitieren vom durchgängigen Blütenangebot in Streuobstflächen und gelten als wichtige Indikatororganismen, da ihre Artenzusammensetzung Aufschluss über die Lebensraumqualität eines Gebietes oder Standortes gibt [1]. Altbäume in Streuobstflächen sind von großer Bedeutung, denn Baumhöhlen und Totholz bieten Nistmöglichkeiten für xylophile Wildbienenarten, wie zum Beispiel &#039;&#039;Xylocopa violacea&#039;&#039; [2]. Zudem sind Wildbienen hochrelevante Bestäuber und tragen zum Biodiversitätserhalt bei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weibchen und Männchen der Blauschwarzen Holzbiene (&#039;&#039;Xylocopa violacea&#039;&#039;) auf Obstblüten © Sophie Kratschmer, 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wildbienen als Bestäuber in Streuobstflächen===&lt;br /&gt;
Wildbienen gelten als wichtigste Bestäuberinsekten. Die Weibchen der nestbauenden Arten (etwa 75% der Arten in Mitteleuropa) ernähren ihre Nachkommen ausschließlich mit Blütenprodukten, v.a. Pollen und Nektar. Sie müssen daher Blüten besuchen [2]. Die Ökosystemleistung im Obstbau umfasst die Bestäubung von Obstblüten durch im Frühjahr aktive Wildbienen [3]. Hier sind zum Beispiel die Gehörnte Mauerbiene &#039;&#039;Osmia cornuta&#039;&#039; oder die Rote Mauerbiene&#039;&#039;Osmia bicornis&#039;&#039; - zwei hochrelevante Arten für die Bestäubung von Obstbäumen [4] zu nennen. &lt;br /&gt;
Des Weiteren können die vielen Wildbienenarten, die nach der Obstblüte aktiv sind, als Bestäuber der krautigen Pflanzen im Unterwuchs gelten, wo sie Pollen und Nektar sammeln (Kratschmer et al. unpublished). Sie erhalten daher zum einen die Diversität der Pflanzen und tragen zur Nahrungsverfügbarkeit für Organismen bei, die sich von Samen und/oder Früchten ernähren [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wildbienen im Klimawandel mit besonderer Betrachtung von Streuobstflächen===&lt;br /&gt;
Der Großteil der Wildbienenarten präferiert warme und trockene Lebensräume [2]. Der Blick auf die Diversitäts-Hot-Spots in den mediterranen Gebieten Europas und in Nordafrika macht dies deutlich [6]. Somit zählen viele Arten in Mitteleuropa zu Klimawandelprofiteuren. Viele Arten erweitern ihr Verbreitungsareal wegen der wärmeren und trockeneren Bedingungen in Europa nach Nord-Westen. Dies wird v.a. im Osten Österreichs ersichtlich, wo in den letzten Jahren einige Arten in Ausbreitung begriffen sind [7]. Studien zeigen allerdings auch, dass Wildbienenarten, die an kühle bzw. kalte Lebensräume, wie zum Beispiel in sub-alpinen Höhenstufen angepasst sind, durch den Klimawandel gefährdet sind [8]. Auch eine De-synchronisation zwischen dem Blühen von Pflanzenarten und den auf sie spezialisierten Bienenarten wird durch den Klimawandel verstärkt zum Problem [9].&lt;br /&gt;
Konkrete Untersuchungen aus Streuobstwiesen gibt es bis dato nicht, daher können in Folge nur Vermutungen angestellt werden: Für Streuobst in den niedrigen Höhenstufen kann vermutet werden, dass es klimawandelbedingt zu einem Zuzug an Arten kommt. Andererseits könnten Streuobstwiesen in höheren Lagen Arten verlieren, die aufgrund der wärmeren und trockeneren Bedingungen noch weiter hinauf wandern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Charakteristische Wildbienenarten in Streuobstbeständen Österreichs===&lt;br /&gt;
Aktuelle Analysen der Wildbienendaten des Projektes DivMoSt: Biodiversitätsmonitoring von Streuobstflächen in Österreich [[https://boku.ac.at/oekb/zool/forschung/arbeitsgruppen/ag-kratschmer/divmost]] ergeben, dass vor allem oberirdisch nistende Wildbienenarten charakteristisch für Streuobstbestände in Österreich sind. Mauerbienen (&#039;&#039;Osmia cornuta&#039;&#039;, &#039;&#039;Osmia bicornis&#039;&#039;, &#039;&#039;Osmia leaiana&#039;&#039;), Löcherbienen (z.B. &#039;&#039;Heriades truncorum&#039;&#039;) oder Scherenbienen (z. B. &#039;&#039;Chelostoma florisomne&#039;&#039;) profitieren von alten Bäumen und den dort vorhandenen Käferfraßgängen in denen sie nisten. Letztere – die Hahnenfuß-Scherenbiene ist streng oligolektisch [[https://de.wikipedia.org/wiki/Oligolektie]] auf Hahnenfuß. Die Zweihöckrige Mauerbiene (&#039;&#039;Osmia leaina&#039;&#039;) und die Gewöhnliche Löcherbiene (&#039;&#039;Heriades truncorum&#039;&#039;) sind oligolektisch auf Korbblütler. Die spezifischen Pollenquellen sind in vielen Streuobstflächen mit extensivem Wiesenmanagement vorhanden.&lt;br /&gt;
[[Datei: Dunkelgrüne Schmalbiene c. Sophie Kratschmer.jpg |thumb|Die Dünkelgrüne Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum morio&#039;&#039;) ist nur etwa 5-6 mm groß und nistet im Boden. © Sophie Kratschmer 2020]]&lt;br /&gt;
Holzbienen (z.B. Xylocopa violacea) nagen ihre Nester selber in trockenes Totholz, das in alten Beständen oft zu finden ist. Die Baumhummel (&#039;&#039;Bombus hypnorum&#039;&#039;) besiedelt gerne Baumhöhlen, um ihren Staat zu gründen. Auf der anderen Seite dürften die Veränderliche Hummel (&#039;&#039;B.humilis&#039;&#039;) und die Ackerhummel (&#039;&#039;B.pascuorum&#039;&#039;) von extensiver Wiesenmahd für die Nestgründung profitieren, da die Nester in der Grasnarbe angelegt werden. Hummeln präferieren Klee als Nahrungsquelle, der in Streuobstbeständen oft Bestandteil der Bodenvegetation ist. Die blühenden Obstbäume sind wichtige Nahrungsquelle für die Königinnen, die im Frühjahr die Hummelstaaten etablieren. &lt;br /&gt;
Einige bodennistende Bienenarten aus der Gattung der Schmalbienen (&#039;&#039;Lasioglossum spp.&#039;&#039;) sind ebenfalls charakteristisch für österreichische Streuobstbestände. Die Weißbeinige Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum albipes&#039;&#039;), die Braunfühler-Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum fulvicorne&#039;&#039;), die Breitkopf-Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum laticeps&#039;&#039;), die Dunkelgrüne Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum morio&#039;&#039;) und die Zottige Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum villosulum&#039;&#039;) benötigen vegetationsfreie Bodenstellen, um die Nester in den Boden graben zu können. Letztere ist zwar polylektisch, zeigt aber eine deutliche Präferenz für Korbblütler bei der Nahrungssuche [10]. Die beiden hier angeführten staatengründenden Schmalbienenarten (&#039;&#039;L.albipes und &#039;&#039;L.morio) dürfen vom durchgängigen Blütenangebot im Unterwuchs von Streuobstbeständen profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
[1]	Kevan, P. G. (1999). Pollinators as bioindicators of the state of the environment: Species, activity and diversity. &#039;&#039;Agriculture, Ecosystems &amp;amp; Environment, 74&#039;&#039;(1–3), 373–393. https://doi.org/10.1016/S0167-8809(99)00044-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2]	Westrich, P. (2018). &#039;&#039;Die Wildbienen Deutschlands&#039;&#039;. Stuttgart: Eugen Ulmer KG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3]	Radzevičiūtė, R., Theodorou, P., Schlegel, M., &amp;amp; Paxton, R. J. (2021). A two-part modelling approach reveals a positive effect of pollinator biodiversity in boosting the pollination of apple flowers. &#039;&#039;Agriculture, Ecosystems &amp;amp; Environment, 306&#039;&#039;, 107197. https://doi.org/10.1016/j.agee.2020.107197 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4]	Schindler, M., &amp;amp; Peters, B. (2011). Eignen sich die Mauerbienen Osmia bicornis und Osmia cornuta als Bestäuber im Obstbau? &#039;&#039;Erwerbs-Obstbau, 52&#039;&#039;(3), 111–116. https://doi.org/10.1007/s10341-010-0118-z&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5]	Fontaine, C., Dajoz, I., Meriguet, J., &amp;amp; Loreau, M. (2006). Functional diversity of plant–pollinator interaction webs enhances the persistence of plant communities. &#039;&#039;PLoS Biology, 4&#039;&#039;(1), 129–135. https://doi.org/10.1371/journal.pbio.0040001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[6]	Reverté, S., et al. (2023). National records of 3000 European bee and hoverfly species: A contribution to pollinator conservation. &#039;&#039;Insect Conservation and Diversity, 16&#039;&#039;(6), 758–775. https://doi.org/10.1111/icad.12680 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[7]	Pachinger, B., Kratschmer, S., Ockermüller, E., &amp;amp; Neumayer, J. (2019). Notizen zum Vorkommen und zur Ausbreitung ausgewählter Wildbienenarten (Hymenoptera: Anthophila) in den Agrarräumen Ost-Österreichs. &#039;&#039;Beiträge zur Entomofaunistik&#039;&#039;, 20, 177–198.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[8]	Scharnhorst, V. S., et al. (2023). Changes in community composition and functional traits of bumblebees in an alpine ecosystem relate to climate warming. &#039;&#039;Biology, 12&#039;&#039;(2), 1–22. https://doi.org/10.3390/biology12020316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[9]	Schenk, M., Krauss, J., &amp;amp; Holzschuh, A. (2018). Desynchronizations in bee–plant interactions cause severe fitness losses in solitary bees. &#039;&#039;Journal of Animal Ecology, 87&#039;&#039;(1), 139–149. https://doi.org/10.1111/1365-2656.12694&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[10]	Scheuchl, E., &amp;amp; Willner, W. (2016). &#039;&#039;Taschenlexikon der Wildbienen Mitteleuropas: Alle Arten im Porträt&#039;&#039;. Wiebelsheim: Quelle &amp;amp; Meyer Verlag.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
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		<title>Wildbienen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Charakteristische Wildbienenarten in Streuobstbeständen Österreichs */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wildbienen in Streuobstflächen==&lt;br /&gt;
Wildbienen  profitieren vom durchgängigen Blütenangebot in Streuobstflächen und gelten als wichtige Indikatororganismen, da ihre Artenzusammensetzung Aufschluss über die Lebensraumqualität eines Gebietes oder Standortes gibt [1]. Altbäume in Streuobstflächen sind von großer Bedeutung, denn Baumhöhlen und Totholz bieten Nistmöglichkeiten für xylophile Wildbienenarten, wie zum Beispiel &#039;&#039;Xylocopa violacea&#039;&#039; [2]. Zudem sind Wildbienen hochrelevante Bestäuber und tragen zum Biodiversitätserhalt bei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weibchen und Männchen der Blauschwarzen Holzbiene (&#039;&#039;Xylocopa violacea&#039;&#039;) auf Obstblüten © Sophie Kratschmer, 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wildbienen als Bestäuber in Streuobstflächen===&lt;br /&gt;
Wildbienen gelten als wichtigste Bestäuberinsekten. Die Weibchen der nestbauenden Arten (etwa 75% der Arten in Mitteleuropa) ernähren ihre Nachkommen ausschließlich mit Blütenprodukten, v.a. Pollen und Nektar. Sie müssen daher Blüten besuchen [2]. Die Ökosystemleistung im Obstbau umfasst die Bestäubung von Obstblüten durch im Frühjahr aktive Wildbienen [3]. Hier sind zum Beispiel die Gehörnte Mauerbiene &#039;&#039;Osmia cornuta&#039;&#039; oder die Rote Mauerbiene&#039;&#039;Osmia bicornis&#039;&#039; - zwei hochrelevante Arten für die Bestäubung von Obstbäumen [4] zu nennen. &lt;br /&gt;
Des Weiteren können die vielen Wildbienenarten, die nach der Obstblüte aktiv sind, als Bestäuber der krautigen Pflanzen im Unterwuchs gelten, wo sie Pollen und Nektar sammeln (Kratschmer et al. unpublished). Sie erhalten daher zum einen die Diversität der Pflanzen und tragen zur Nahrungsverfügbarkeit für Organismen bei, die sich von Samen und/oder Früchten ernähren [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wildbienen im Klimawandel mit besonderer Betrachtung von Streuobstflächen===&lt;br /&gt;
Der Großteil der Wildbienenarten präferiert warme und trockene Lebensräume [2]. Der Blick auf die Diversitäts-Hot-Spots in den mediterranen Gebieten Europas und in Nordafrika macht dies deutlich [6]. Somit zählen viele Arten in Mitteleuropa zu Klimawandelprofiteuren. Viele Arten erweitern ihr Verbreitungsareal wegen der wärmeren und trockeneren Bedingungen in Europa nach Nord-Westen. Dies wird v.a. im Osten Österreichs ersichtlich, wo in den letzten Jahren einige Arten in Ausbreitung begriffen sind [7]. Studien zeigen allerdings auch, dass Wildbienenarten, die an kühle bzw. kalte Lebensräume, wie zum Beispiel in sub-alpinen Höhenstufen angepasst sind, durch den Klimawandel gefährdet sind [8]. Auch eine De-synchronisation zwischen dem Blühen von Pflanzenarten und den auf sie spezialisierten Bienenarten wird durch den Klimawandel verstärkt zum Problem [9].&lt;br /&gt;
Konkrete Untersuchungen aus Streuobstwiesen gibt es bis dato nicht, daher können in Folge nur Vermutungen angestellt werden: Für Streuobst in den niedrigen Höhenstufen kann vermutet werden, dass es klimawandelbedingt zu einem Zuzug an Arten kommt. Andererseits könnten Streuobstwiesen in höheren Lagen Arten verlieren, die aufgrund der wärmeren und trockeneren Bedingungen noch weiter hinauf wandern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Charakteristische Wildbienenarten in Streuobstbeständen Österreichs===&lt;br /&gt;
Aktuelle Analysen der Wildbienendaten des Projektes DivMoSt: Biodiversitätsmonitoring von Streuobstflächen in Österreich [[https://boku.ac.at/oekb/zool/forschung/arbeitsgruppen/ag-kratschmer/divmost]] ergeben, dass vor allem oberirdisch nistende Wildbienenarten charakteristisch für Streuobstbestände in Österreich sind. Mauerbienen (&#039;&#039;Osmia cornuta&#039;&#039;, &#039;&#039;Osmia bicornis&#039;&#039;, &#039;&#039;Osmia leaiana&#039;&#039;), Löcherbienen (z.B. &#039;&#039;Heriades truncorum&#039;&#039;) oder Scherenbienen (z. B. &#039;&#039;Chelostoma florisomne&#039;&#039;) profitieren von alten Bäumen und den dort vorhandenen Käferfraßgängen in denen sie nisten. Letztere – die Hahnenfuß-Scherenbiene ist streng oligolektisch [[https://de.wikipedia.org/wiki/Oligolektie]] auf Hahnenfuß. Die Zweihöckrige Mauerbiene (&#039;&#039;Osmia leaina&#039;&#039;) und die Gewöhnliche Löcherbiene (&#039;&#039;Heriades truncorum&#039;&#039;) sind oligolektisch auf Korbblütler. Die spezifischen Pollenquellen sind in vielen Streuobstflächen mit extensivem Wiesenmanagement vorhanden.&lt;br /&gt;
Holzbienen (z.B. Xylocopa violacea) nagen ihre Nester selber in trockenes Totholz, das in alten Beständen oft zu finden ist. Die Baumhummel (&#039;&#039;Bombus hypnorum&#039;&#039;) besiedelt gerne Baumhöhlen, um ihren Staat zu gründen. Auf der anderen Seite dürften die Veränderliche Hummel (&#039;&#039;B.humilis&#039;&#039;) und die Ackerhummel (&#039;&#039;B.pascuorum&#039;&#039;) von extensiver Wiesenmahd für die Nestgründung profitieren, da die Nester in der Grasnarbe angelegt werden. Hummeln präferieren Klee als Nahrungsquelle, der in Streuobstbeständen oft Bestandteil der Bodenvegetation ist. Die blühenden Obstbäume sind wichtige Nahrungsquelle für die Königinnen, die im Frühjahr die Hummelstaaten etablieren. &lt;br /&gt;
Einige bodennistende Bienenarten aus der Gattung der Schmalbienen (&#039;&#039;Lasioglossum spp.&#039;&#039;) sind ebenfalls charakteristisch für österreichische Streuobstbestände. Die Weißbeinige Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum albipes&#039;&#039;), die Braunfühler-Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum fulvicorne&#039;&#039;), die Breitkopf-Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum laticeps&#039;&#039;), die Dunkelgrüne Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum morio&#039;&#039;) und die Zottige Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum villosulum&#039;&#039;) benötigen vegetationsfreie Bodenstellen, um die Nester in den Boden graben zu können. Letztere ist zwar polylektisch, zeigt aber eine deutliche Präferenz für Korbblütler bei der Nahrungssuche [10]. Die beiden hier angeführten staatengründenden Schmalbienenarten (&#039;&#039;L.albipes und &#039;&#039;L.morio) dürfen vom durchgängigen Blütenangebot im Unterwuchs von Streuobstbeständen profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Dunkelgrüne Schmalbiene c. Sophie Kratschmer.jpg |thumb|Die Dünkelgrüne Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum morio&#039;&#039;) ist nur etwa 5-6 mm groß und nistet im Boden. © Sophie Kratschmer 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
[1]	Kevan, P. G. (1999). Pollinators as bioindicators of the state of the environment: Species, activity and diversity. &#039;&#039;Agriculture, Ecosystems &amp;amp; Environment, 74&#039;&#039;(1–3), 373–393. https://doi.org/10.1016/S0167-8809(99)00044-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2]	Westrich, P. (2018). &#039;&#039;Die Wildbienen Deutschlands&#039;&#039;. Stuttgart: Eugen Ulmer KG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3]	Radzevičiūtė, R., Theodorou, P., Schlegel, M., &amp;amp; Paxton, R. J. (2021). A two-part modelling approach reveals a positive effect of pollinator biodiversity in boosting the pollination of apple flowers. &#039;&#039;Agriculture, Ecosystems &amp;amp; Environment, 306&#039;&#039;, 107197. https://doi.org/10.1016/j.agee.2020.107197 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4]	Schindler, M., &amp;amp; Peters, B. (2011). Eignen sich die Mauerbienen Osmia bicornis und Osmia cornuta als Bestäuber im Obstbau? &#039;&#039;Erwerbs-Obstbau, 52&#039;&#039;(3), 111–116. https://doi.org/10.1007/s10341-010-0118-z&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5]	Fontaine, C., Dajoz, I., Meriguet, J., &amp;amp; Loreau, M. (2006). Functional diversity of plant–pollinator interaction webs enhances the persistence of plant communities. &#039;&#039;PLoS Biology, 4&#039;&#039;(1), 129–135. https://doi.org/10.1371/journal.pbio.0040001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[6]	Reverté, S., et al. (2023). National records of 3000 European bee and hoverfly species: A contribution to pollinator conservation. &#039;&#039;Insect Conservation and Diversity, 16&#039;&#039;(6), 758–775. https://doi.org/10.1111/icad.12680 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[7]	Pachinger, B., Kratschmer, S., Ockermüller, E., &amp;amp; Neumayer, J. (2019). Notizen zum Vorkommen und zur Ausbreitung ausgewählter Wildbienenarten (Hymenoptera: Anthophila) in den Agrarräumen Ost-Österreichs. &#039;&#039;Beiträge zur Entomofaunistik&#039;&#039;, 20, 177–198.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[8]	Scharnhorst, V. S., et al. (2023). Changes in community composition and functional traits of bumblebees in an alpine ecosystem relate to climate warming. &#039;&#039;Biology, 12&#039;&#039;(2), 1–22. https://doi.org/10.3390/biology12020316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[9]	Schenk, M., Krauss, J., &amp;amp; Holzschuh, A. (2018). Desynchronizations in bee–plant interactions cause severe fitness losses in solitary bees. &#039;&#039;Journal of Animal Ecology, 87&#039;&#039;(1), 139–149. https://doi.org/10.1111/1365-2656.12694&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[10]	Scheuchl, E., &amp;amp; Willner, W. (2016). &#039;&#039;Taschenlexikon der Wildbienen Mitteleuropas: Alle Arten im Porträt&#039;&#039;. Wiebelsheim: Quelle &amp;amp; Meyer Verlag.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Wildbienen&amp;diff=944</id>
		<title>Wildbienen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Wildbienen&amp;diff=944"/>
		<updated>2025-12-16T11:20:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: /* Charakteristische Wildbienenarten in Streuobstbeständen Österreichs */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wildbienen in Streuobstflächen==&lt;br /&gt;
Wildbienen  profitieren vom durchgängigen Blütenangebot in Streuobstflächen und gelten als wichtige Indikatororganismen, da ihre Artenzusammensetzung Aufschluss über die Lebensraumqualität eines Gebietes oder Standortes gibt [1]. Altbäume in Streuobstflächen sind von großer Bedeutung, denn Baumhöhlen und Totholz bieten Nistmöglichkeiten für xylophile Wildbienenarten, wie zum Beispiel &#039;&#039;Xylocopa violacea&#039;&#039; [2]. Zudem sind Wildbienen hochrelevante Bestäuber und tragen zum Biodiversitätserhalt bei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weibchen und Männchen der Blauschwarzen Holzbiene (&#039;&#039;Xylocopa violacea&#039;&#039;) auf Obstblüten © Sophie Kratschmer, 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wildbienen als Bestäuber in Streuobstflächen===&lt;br /&gt;
Wildbienen gelten als wichtigste Bestäuberinsekten. Die Weibchen der nestbauenden Arten (etwa 75% der Arten in Mitteleuropa) ernähren ihre Nachkommen ausschließlich mit Blütenprodukten, v.a. Pollen und Nektar. Sie müssen daher Blüten besuchen [2]. Die Ökosystemleistung im Obstbau umfasst die Bestäubung von Obstblüten durch im Frühjahr aktive Wildbienen [3]. Hier sind zum Beispiel die Gehörnte Mauerbiene &#039;&#039;Osmia cornuta&#039;&#039; oder die Rote Mauerbiene&#039;&#039;Osmia bicornis&#039;&#039; - zwei hochrelevante Arten für die Bestäubung von Obstbäumen [4] zu nennen. &lt;br /&gt;
Des Weiteren können die vielen Wildbienenarten, die nach der Obstblüte aktiv sind, als Bestäuber der krautigen Pflanzen im Unterwuchs gelten, wo sie Pollen und Nektar sammeln (Kratschmer et al. unpublished). Sie erhalten daher zum einen die Diversität der Pflanzen und tragen zur Nahrungsverfügbarkeit für Organismen bei, die sich von Samen und/oder Früchten ernähren [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wildbienen im Klimawandel mit besonderer Betrachtung von Streuobstflächen===&lt;br /&gt;
Der Großteil der Wildbienenarten präferiert warme und trockene Lebensräume [2]. Der Blick auf die Diversitäts-Hot-Spots in den mediterranen Gebieten Europas und in Nordafrika macht dies deutlich [6]. Somit zählen viele Arten in Mitteleuropa zu Klimawandelprofiteuren. Viele Arten erweitern ihr Verbreitungsareal wegen der wärmeren und trockeneren Bedingungen in Europa nach Nord-Westen. Dies wird v.a. im Osten Österreichs ersichtlich, wo in den letzten Jahren einige Arten in Ausbreitung begriffen sind [7]. Studien zeigen allerdings auch, dass Wildbienenarten, die an kühle bzw. kalte Lebensräume, wie zum Beispiel in sub-alpinen Höhenstufen angepasst sind, durch den Klimawandel gefährdet sind [8]. Auch eine De-synchronisation zwischen dem Blühen von Pflanzenarten und den auf sie spezialisierten Bienenarten wird durch den Klimawandel verstärkt zum Problem [9].&lt;br /&gt;
Konkrete Untersuchungen aus Streuobstwiesen gibt es bis dato nicht, daher können in Folge nur Vermutungen angestellt werden: Für Streuobst in den niedrigen Höhenstufen kann vermutet werden, dass es klimawandelbedingt zu einem Zuzug an Arten kommt. Andererseits könnten Streuobstwiesen in höheren Lagen Arten verlieren, die aufgrund der wärmeren und trockeneren Bedingungen noch weiter hinauf wandern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Charakteristische Wildbienenarten in Streuobstbeständen Österreichs===&lt;br /&gt;
Aktuelle Analysen der Wildbienendaten des Projektes DivMoSt: Biodiversitätsmonitoring von Streuobstflächen in Österreich [[https://boku.ac.at/oekb/zool/forschung/arbeitsgruppen/ag-kratschmer/divmost]] ergeben, dass vor allem oberirdisch nistende Wildbienenarten charakteristisch für Streuobstbestände in Österreich sind. Mauerbienen (&#039;&#039;Osmia cornuta&#039;&#039;, &#039;&#039;Osmia bicornis&#039;&#039;, &#039;&#039;Osmia leaiana&#039;&#039;), Löcherbienen (z.B. &#039;&#039;Heriades truncorum&#039;&#039;) oder Scherenbienen (z. B. &#039;&#039;Chelostoma florisomne&#039;&#039;) profitieren von alten Bäumen und den dort vorhandenen Käferfraßgängen in denen sie nisten. Letztere – die Hahnenfuß-Scherenbiene ist streng oligolektisch [[https://de.wikipedia.org/wiki/Oligolektie]] auf Hahnenfuß. Die Zweihöckrige Mauerbiene (&#039;&#039;Osmia leaina&#039;&#039;) und die Gewöhnliche Löcherbiene (&#039;&#039;Heriades truncorum&#039;&#039;) sind oligolektisch auf Korbblütler. Die spezifischen Pollenquellen sind in vielen Streuobstflächen mit extensivem Wiesenmanagement vorhanden.&lt;br /&gt;
Holzbienen (z.B. Xylocopa violacea) nagen ihre Nester selber in trockenes Totholz, das in alten Beständen oft zu finden ist. Die Baumhummel (&#039;&#039;Bombus hypnorum&#039;&#039;) besiedelt gerne Baumhöhlen, um ihren Staat zu gründen. Auf der anderen Seite dürften die Veränderliche Hummel (&#039;&#039;B.humilis&#039;&#039;) und die Ackerhummel (&#039;&#039;B.pascuorum&#039;&#039;) von extensiver Wiesenmahd für die Nestgründung profitieren, da die Nester in der Grasnarbe angelegt werden. Hummeln präferieren Klee als Nahrungsquelle, der in Streuobstbeständen oft Bestandteil der Bodenvegetation ist. Die blühenden Obstbäume sind wichtige Nahrungsquelle für die Königinnen, die im Frühjahr die Hummelstaaten etablieren. &lt;br /&gt;
Einige bodennistende Bienenarten aus der Gattung der Schmalbienen (&#039;&#039;Lasioglossum spp.&#039;&#039;) sind ebenfalls charakteristisch für österreichische Streuobstbestände. Die Weißbeinige Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum albipes&#039;&#039;), die Braunfühler-Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum fulvicorne&#039;&#039;), die Breitkopf-Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum laticeps&#039;&#039;), die Dunkelgrüne Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum morio&#039;&#039;) und die Zottige Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum villosulum&#039;&#039;) benötigen vegetationsfreie Bodenstellen, um die Nester in den Boden graben zu können. Letztere ist zwar polylektisch, zeigt aber eine deutliche Präferenz für Korbblütler bei der Nahrungssuche [10]. Die beiden hier angeführten staatengründenden Schmalbienenarten (&#039;&#039;L.albipes und &#039;&#039;L.morio) dürfen vom durchgängigen Blütenangebot im Unterwuchs von Streuobstbeständen profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Dunkelgrüne Schmalbiene c. Sophie Kratschmer.jpg |thumb|upright=2&lt;br /&gt;
|right|Die Dünkelgrüne Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum morio&#039;&#039;) ist nur etwa 5-6 mm groß und nistet im Boden. © Sophie Kratschmer 2020]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
[1]	Kevan, P. G. (1999). Pollinators as bioindicators of the state of the environment: Species, activity and diversity. &#039;&#039;Agriculture, Ecosystems &amp;amp; Environment, 74&#039;&#039;(1–3), 373–393. https://doi.org/10.1016/S0167-8809(99)00044-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2]	Westrich, P. (2018). &#039;&#039;Die Wildbienen Deutschlands&#039;&#039;. Stuttgart: Eugen Ulmer KG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3]	Radzevičiūtė, R., Theodorou, P., Schlegel, M., &amp;amp; Paxton, R. J. (2021). A two-part modelling approach reveals a positive effect of pollinator biodiversity in boosting the pollination of apple flowers. &#039;&#039;Agriculture, Ecosystems &amp;amp; Environment, 306&#039;&#039;, 107197. https://doi.org/10.1016/j.agee.2020.107197 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4]	Schindler, M., &amp;amp; Peters, B. (2011). Eignen sich die Mauerbienen Osmia bicornis und Osmia cornuta als Bestäuber im Obstbau? &#039;&#039;Erwerbs-Obstbau, 52&#039;&#039;(3), 111–116. https://doi.org/10.1007/s10341-010-0118-z&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5]	Fontaine, C., Dajoz, I., Meriguet, J., &amp;amp; Loreau, M. (2006). Functional diversity of plant–pollinator interaction webs enhances the persistence of plant communities. &#039;&#039;PLoS Biology, 4&#039;&#039;(1), 129–135. https://doi.org/10.1371/journal.pbio.0040001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[6]	Reverté, S., et al. (2023). National records of 3000 European bee and hoverfly species: A contribution to pollinator conservation. &#039;&#039;Insect Conservation and Diversity, 16&#039;&#039;(6), 758–775. https://doi.org/10.1111/icad.12680 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[7]	Pachinger, B., Kratschmer, S., Ockermüller, E., &amp;amp; Neumayer, J. (2019). Notizen zum Vorkommen und zur Ausbreitung ausgewählter Wildbienenarten (Hymenoptera: Anthophila) in den Agrarräumen Ost-Österreichs. &#039;&#039;Beiträge zur Entomofaunistik&#039;&#039;, 20, 177–198.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[8]	Scharnhorst, V. S., et al. (2023). Changes in community composition and functional traits of bumblebees in an alpine ecosystem relate to climate warming. &#039;&#039;Biology, 12&#039;&#039;(2), 1–22. https://doi.org/10.3390/biology12020316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[9]	Schenk, M., Krauss, J., &amp;amp; Holzschuh, A. (2018). Desynchronizations in bee–plant interactions cause severe fitness losses in solitary bees. &#039;&#039;Journal of Animal Ecology, 87&#039;&#039;(1), 139–149. https://doi.org/10.1111/1365-2656.12694&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[10]	Scheuchl, E., &amp;amp; Willner, W. (2016). &#039;&#039;Taschenlexikon der Wildbienen Mitteleuropas: Alle Arten im Porträt&#039;&#039;. Wiebelsheim: Quelle &amp;amp; Meyer Verlag.&lt;/div&gt;</summary>
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* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen|Stammbehandlung bei Frost-/Hitzerissen]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Ursachen|Ursachen (Stammrisse)]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Schadbild|Schadbild]]&lt;br /&gt;
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* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Behandlung_geschädigter_Bäume|Behandlung geschädigter Bäume]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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* [[Strategien für die Auswahl von Obstsorten angesichts des Klimawandels|Strategien für die Sortenwahl]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
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* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau|Technische Ansätze]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Tröpfchenbewässerung|Tröpfchenbewässerung]]&lt;br /&gt;
* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Schutz- und Energienutzungssysteme|Schutz- und Energienutzungssysteme]]&lt;br /&gt;
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* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Einsatz von Drohnen|Einsatz von Drohnen]]&lt;br /&gt;
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* [[Technische Ansätze zur Bewältigung des Klimawandels im Streuobstanbau#Digitaler Zwilling Deutschlands (DigiZ-DE)|Digitaler Zwilling Deutschlands (DigiZ-DE)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Wir sind ein Konsortium aus verschiedenen europäische Partnern, die diese Seite aufgebaut haben und betreuen:&lt;br /&gt;
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== Förderung==&lt;br /&gt;
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Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (Bewilligungsbehörde) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Wildbienen&amp;diff=942</id>
		<title>Wildbienen</title>
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		<updated>2025-12-16T11:16:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wildbienen in Streuobstflächen==&lt;br /&gt;
Wildbienen  profitieren vom durchgängigen Blütenangebot in Streuobstflächen und gelten als wichtige Indikatororganismen, da ihre Artenzusammensetzung Aufschluss über die Lebensraumqualität eines Gebietes oder Standortes gibt [1]. Altbäume in Streuobstflächen sind von großer Bedeutung, denn Baumhöhlen und Totholz bieten Nistmöglichkeiten für xylophile Wildbienenarten, wie zum Beispiel &#039;&#039;Xylocopa violacea&#039;&#039; [2]. Zudem sind Wildbienen hochrelevante Bestäuber und tragen zum Biodiversitätserhalt bei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weibchen und Männchen der Blauschwarzen Holzbiene (&#039;&#039;Xylocopa violacea&#039;&#039;) auf Obstblüten © Sophie Kratschmer, 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wildbienen als Bestäuber in Streuobstflächen===&lt;br /&gt;
Wildbienen gelten als wichtigste Bestäuberinsekten. Die Weibchen der nestbauenden Arten (etwa 75% der Arten in Mitteleuropa) ernähren ihre Nachkommen ausschließlich mit Blütenprodukten, v.a. Pollen und Nektar. Sie müssen daher Blüten besuchen [2]. Die Ökosystemleistung im Obstbau umfasst die Bestäubung von Obstblüten durch im Frühjahr aktive Wildbienen [3]. Hier sind zum Beispiel die Gehörnte Mauerbiene &#039;&#039;Osmia cornuta&#039;&#039; oder die Rote Mauerbiene&#039;&#039;Osmia bicornis&#039;&#039; - zwei hochrelevante Arten für die Bestäubung von Obstbäumen [4] zu nennen. &lt;br /&gt;
Des Weiteren können die vielen Wildbienenarten, die nach der Obstblüte aktiv sind, als Bestäuber der krautigen Pflanzen im Unterwuchs gelten, wo sie Pollen und Nektar sammeln (Kratschmer et al. unpublished). Sie erhalten daher zum einen die Diversität der Pflanzen und tragen zur Nahrungsverfügbarkeit für Organismen bei, die sich von Samen und/oder Früchten ernähren [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wildbienen im Klimawandel mit besonderer Betrachtung von Streuobstflächen===&lt;br /&gt;
Der Großteil der Wildbienenarten präferiert warme und trockene Lebensräume [2]. Der Blick auf die Diversitäts-Hot-Spots in den mediterranen Gebieten Europas und in Nordafrika macht dies deutlich [6]. Somit zählen viele Arten in Mitteleuropa zu Klimawandelprofiteuren. Viele Arten erweitern ihr Verbreitungsareal wegen der wärmeren und trockeneren Bedingungen in Europa nach Nord-Westen. Dies wird v.a. im Osten Österreichs ersichtlich, wo in den letzten Jahren einige Arten in Ausbreitung begriffen sind [7]. Studien zeigen allerdings auch, dass Wildbienenarten, die an kühle bzw. kalte Lebensräume, wie zum Beispiel in sub-alpinen Höhenstufen angepasst sind, durch den Klimawandel gefährdet sind [8]. Auch eine De-synchronisation zwischen dem Blühen von Pflanzenarten und den auf sie spezialisierten Bienenarten wird durch den Klimawandel verstärkt zum Problem [9].&lt;br /&gt;
Konkrete Untersuchungen aus Streuobstwiesen gibt es bis dato nicht, daher können in Folge nur Vermutungen angestellt werden: Für Streuobst in den niedrigen Höhenstufen kann vermutet werden, dass es klimawandelbedingt zu einem Zuzug an Arten kommt. Andererseits könnten Streuobstwiesen in höheren Lagen Arten verlieren, die aufgrund der wärmeren und trockeneren Bedingungen noch weiter hinauf wandern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Charakteristische Wildbienenarten in Streuobstbeständen Österreichs===&lt;br /&gt;
Aktuelle Analysen der Wildbienendaten des Projektes DivMoSt: Biodiversitätsmonitoring von Streuobstflächen in Österreich [[https://boku.ac.at/oekb/zool/forschung/arbeitsgruppen/ag-kratschmer/divmost]] ergeben, dass vor allem oberirdisch nistende Wildbienenarten charakteristisch für Streuobstbestände in Österreich sind. Mauerbienen (&#039;&#039;Osmia cornuta&#039;&#039;, &#039;&#039;Osmia bicornis&#039;&#039;, &#039;&#039;Osmia leaiana&#039;&#039;), Löcherbienen (z.B. &#039;&#039;Heriades truncorum&#039;&#039;) oder Scherenbienen (z. B. &#039;&#039;Chelostoma florisomne&#039;&#039;) profitieren von alten Bäumen und den dort vorhandenen Käferfraßgängen in denen sie nisten. Letztere – die Hahnenfuß-Scherenbiene ist streng oligolektisch [[https://de.wikipedia.org/wiki/Oligolektie]] auf Hahnenfuß. Die Zweihöckrige Mauerbiene (&#039;&#039;Osmia leaina&#039;&#039;) und die Gewöhnliche Löcherbiene (&#039;&#039;Heriades truncorum&#039;&#039;) sind oligolektisch auf Korbblütler. Die spezifischen Pollenquellen sind in vielen Streuobstflächen mit extensivem Wiesenmanagement vorhanden.&lt;br /&gt;
Holzbienen (z.B. Xylocopa violacea) nagen ihre Nester selber in trockenes Totholz, das in alten Beständen oft zu finden ist. Die Baumhummel (&#039;&#039;Bombus hypnorum&#039;&#039;) besiedelt gerne Baumhöhlen, um ihren Staat zu gründen. Auf der anderen Seite dürften die Veränderliche Hummel (&#039;&#039;B.humilis&#039;&#039;) und die Ackerhummel (&#039;&#039;B.pascuorum&#039;&#039;) von extensiver Wiesenmahd für die Nestgründung profitieren, da die Nester in der Grasnarbe angelegt werden. Hummeln präferieren Klee als Nahrungsquelle, der in Streuobstbeständen oft Bestandteil der Bodenvegetation ist. Die blühenden Obstbäume sind wichtige Nahrungsquelle für die Königinnen, die im Frühjahr die Hummelstaaten etablieren. &lt;br /&gt;
Einige bodennistende Bienenarten aus der Gattung der Schmalbienen (&#039;&#039;Lasioglossum spp.&#039;&#039;) sind ebenfalls charakteristisch für österreichische Streuobstbestände. Die Weißbeinige Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum albipes&#039;&#039;), die Braunfühler-Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum fulvicorne&#039;&#039;), die Breitkopf-Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum laticeps&#039;&#039;), die Dunkelgrüne Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum morio&#039;&#039;) und die Zottige Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum villosulum&#039;&#039;) benötigen vegetationsfreie Bodenstellen, um die Nester in den Boden graben zu können. Letztere ist zwar polylektisch, zeigt aber eine deutliche Präferenz für Korbblütler bei der Nahrungssuche [10]. Die beiden hier angeführten staatengründenden Schmalbienenarten (&#039;&#039;L.albipes und &#039;&#039;L.morio) dürfen vom durchgängigen Blütenangebot im Unterwuchs von Streuobstbeständen profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Dünkelgrüne Schmalbiene (&#039;&#039;Lasioglossum morio&#039;&#039;) ist nur etwa 5-6mm groß und nistet im Boden. © Sophie Kratschmer 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
[1]	Kevan, P. G. (1999). Pollinators as bioindicators of the state of the environment: Species, activity and diversity. &#039;&#039;Agriculture, Ecosystems &amp;amp; Environment, 74&#039;&#039;(1–3), 373–393. https://doi.org/10.1016/S0167-8809(99)00044-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[2]	Westrich, P. (2018). &#039;&#039;Die Wildbienen Deutschlands&#039;&#039;. Stuttgart: Eugen Ulmer KG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[3]	Radzevičiūtė, R., Theodorou, P., Schlegel, M., &amp;amp; Paxton, R. J. (2021). A two-part modelling approach reveals a positive effect of pollinator biodiversity in boosting the pollination of apple flowers. &#039;&#039;Agriculture, Ecosystems &amp;amp; Environment, 306&#039;&#039;, 107197. https://doi.org/10.1016/j.agee.2020.107197 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[4]	Schindler, M., &amp;amp; Peters, B. (2011). Eignen sich die Mauerbienen Osmia bicornis und Osmia cornuta als Bestäuber im Obstbau? &#039;&#039;Erwerbs-Obstbau, 52&#039;&#039;(3), 111–116. https://doi.org/10.1007/s10341-010-0118-z&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[5]	Fontaine, C., Dajoz, I., Meriguet, J., &amp;amp; Loreau, M. (2006). Functional diversity of plant–pollinator interaction webs enhances the persistence of plant communities. &#039;&#039;PLoS Biology, 4&#039;&#039;(1), 129–135. https://doi.org/10.1371/journal.pbio.0040001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[6]	Reverté, S., et al. (2023). National records of 3000 European bee and hoverfly species: A contribution to pollinator conservation. &#039;&#039;Insect Conservation and Diversity, 16&#039;&#039;(6), 758–775. https://doi.org/10.1111/icad.12680 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[7]	Pachinger, B., Kratschmer, S., Ockermüller, E., &amp;amp; Neumayer, J. (2019). Notizen zum Vorkommen und zur Ausbreitung ausgewählter Wildbienenarten (Hymenoptera: Anthophila) in den Agrarräumen Ost-Österreichs. &#039;&#039;Beiträge zur Entomofaunistik&#039;&#039;, 20, 177–198.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[8]	Scharnhorst, V. S., et al. (2023). Changes in community composition and functional traits of bumblebees in an alpine ecosystem relate to climate warming. &#039;&#039;Biology, 12&#039;&#039;(2), 1–22. https://doi.org/10.3390/biology12020316&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[9]	Schenk, M., Krauss, J., &amp;amp; Holzschuh, A. (2018). Desynchronizations in bee–plant interactions cause severe fitness losses in solitary bees. &#039;&#039;Journal of Animal Ecology, 87&#039;&#039;(1), 139–149. https://doi.org/10.1111/1365-2656.12694&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[10]	Scheuchl, E., &amp;amp; Willner, W. (2016). &#039;&#039;Taschenlexikon der Wildbienen Mitteleuropas: Alle Arten im Porträt&#039;&#039;. Wiebelsheim: Quelle &amp;amp; Meyer Verlag.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
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		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Wildbienen&amp;diff=941</id>
		<title>Wildbienen</title>
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		<updated>2025-12-16T11:09:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: Die Seite wurde neu angelegt: „==Wildbienen in Streuobstflächen== Wildbienen  profitieren vom durchgängigen Blütenangebot in Streuobstflächen und gelten als wichtige Indikatororganismen, da ihre Artenzusammensetzung Aufschluss über die Lebensraumqualität eines Gebietes oder Standortes gibt [1]. Altbäume in Streuobstflächen sind von großer Bedeutung, denn Baumhöhlen und Totholz bieten Nistmöglichkeiten für xylophile Wildbienenarten, wie zum Beispiel ‘‘Xylocopa violacea…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Wildbienen in Streuobstflächen==&lt;br /&gt;
Wildbienen  profitieren vom durchgängigen Blütenangebot in Streuobstflächen und gelten als wichtige Indikatororganismen, da ihre Artenzusammensetzung Aufschluss über die Lebensraumqualität eines Gebietes oder Standortes gibt [1]. Altbäume in Streuobstflächen sind von großer Bedeutung, denn Baumhöhlen und Totholz bieten Nistmöglichkeiten für xylophile Wildbienenarten, wie zum Beispiel ‘‘Xylocopa violacea’‘ [2]. Zudem sind Wildbienen hochrelevante Bestäuber und tragen zum Biodiversitätserhalt bei.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Weibchen und Männchen der Blauschwarzen Holzbiene (‘‘Xylocopa violacea’‘) auf Obstblüten © Sophie Kratschmer, 2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wildbienen als Bestäuber in Streuobstflächen===&lt;br /&gt;
Wildbienen gelten als wichtigste Bestäuberinsekten. Die Weibchen der nestbauenden Arten (etwa 75% der Arten in Mitteleuropa) ernähren ihre Nachkommen ausschließlich mit Blütenprodukten, v.a. Pollen und Nektar. Sie müssen daher Blüten besuchen [2]. Die Ökosystemleistung im Obstbau umfasst die Bestäubung von Obstblüten durch im Frühjahr aktive Wildbienen [3]. Hier sind zum Beispiel ‘‘Osmia cornuta’‘ oder ‘‘Osmia bicornis’‘ - zwei hochrelevante Arten für die Bestäubung von Obstbäumen [4] zu nennen. &lt;br /&gt;
Des Weiteren können die vielen Wildbienenarten, die nach der Obstblüte aktiv sind, als Bestäuber der krautigen Pflanzen im Unterwuchs gelten, wo sie Pollen und Nektar sammeln (Kratschmer et al. unpublished). Sie erhalten daher zum einen die Diversität der Pflanzen und tragen zur Nahrungsverfügbarkeit für Organismen bei, die sich von Samen und/oder Früchten ernähren [5].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wildbienen im Klimawandel mit besonderer Betrachtung von Streuobstflächen===&lt;br /&gt;
Der Großteil der Wildbienenarten präferiert warme und trockene Lebensräume [2]. Der Blick auf die Diversitäts-Hot-Spots in den mediterranen Gebieten Europas und in Nordafrika macht dies deutlich [6]. Somit zählen viele Arten in Mitteleuropa zu Klimawandelprofiteuren. Viele Arten erweitern ihr Verbreitungsareal wegen der wärmeren und trockeneren Bedingungen in Europa nach Nord-Westen. Dies wird v.a. im Osten Österreichs ersichtlich, wo in den letzten Jahren einige Arten in Ausbreitung begriffen sind [7]. Studien zeigen allerdings auch, dass Wildbienenarten, die an kühle bzw. kalte Lebensräume, wie zum Beispiel in sub-alpinen Höhenstufen angepasst sind, durch den Klimawandel gefährdet sind [8]. Auch eine De-synchronisation zwischen dem Blühen von Pflanzenarten und den auf sie spezialisierten Bienenarten wird durch den Klimawandel verstärkt zum Problem [9].&lt;br /&gt;
Konkrete Untersuchungen aus Streuobstwiesen gibt es bis dato nicht, daher können in Folge nur Vermutungen angestellt werden: Für Streuobst in den niedrigen Höhenstufen kann vermutet werden, dass es klimawandelbedingt zu einem Zuzug an Arten kommt. Andererseits könnten Streuobstwiesen in höheren Lagen Arten verlieren, die aufgrund der wärmeren und trockeneren Bedingungen noch weiter hinauf wandern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Charakteristische Wildbienenarten in Streuobstbeständen Österreichs===&lt;br /&gt;
Aktuelle Analysen der Wildbienendaten des Projektes DivMoSt: Biodiversitätsmonitoring von Streuobstflächen in Österreich [[https://boku.ac.at/oekb/zool/forschung/arbeitsgruppen/ag-kratschmer/divmost]] ergeben, dass vor allem oberirdisch nistende Wildbienenarten charakteristisch für Streuobstbestände in Österreich sind. Mauerbienen (‘‘Osmia cornuta’‘, ‘‘Osmia bicornis’‘, ‘‘Osmia leaiana’‘), Löcherbienen (z.B. ‘‘Heriades truncorum’‘) oder Scherenbienen (z. B. ‘‘Chelostoma florisomne’‘) profitieren von alten Bäumen und den dort vorhandenen Käferfraßgängen in denen sie nisten. Letztere – die Hahnenfuß-Scherenbiene ist streng oligolektisch [[https://de.wikipedia.org/wiki/Oligolektie]] auf Hahnenfuß. Die Zweihöckrige Mauerbiene (‘‘Osmia leaina’‘) und die Gewöhnliche Löcherbiene (‘‘Heriades truncorum’‘) sind oligolektisch auf Korbblütler. Die spezifischen Pollenquellen sind in vielen Streuobstflächen mit extensivem Wiesenmanagement vorhanden.&lt;br /&gt;
Holzbienen (z.B. Xylocopa violacea) nagen ihre Nester selber in trockenes Totholz, das in alten Beständen oft zu finden ist. Die Baumhummel (‘‘Bombus hypnorum’‘) besiedelt gerne Baumhöhlen, um ihren Staat zu gründen. Auf der anderen Seite dürften die Veränderliche Hummel (‘‘B.humilis’‘) und die Ackerhummel (‘‘B.pascuorum’‘) von extensiver Wiesenmahd für die Nestgründung profitieren, da die Nester in der Grasnarbe angelegt werden. Hummeln präferieren Klee als Nahrungsquelle, der in Streuobstbeständen oft Bestandteil der Bodenvegetation ist. Die blühenden Obstbäume sind wichtige Nahrungsquelle für die Königinnen, die im Frühjahr die Hummelstaaten etablieren. &lt;br /&gt;
Einige bodennistende Bienenarten aus der Gattung der Schmalbienen (‘‘Lasioglossum spp.’‘) sind ebenfalls charakteristisch für österreichische Streuobstbestände. Die Weißbeinige Schmalbiene (‘‘Lasioglossum albipes’‘), die Braunfühler-Schmalbiene (‘‘Lasioglossum fulvicorne’‘), die Breitkopf-Schmalbiene (‘‘Lasioglossum laticeps’‘), die Dunkelgrüne Schmalbiene (‘‘Lasioglossum morio’‘) und die Zottige Schmalbiene (‘‘Lasioglossum villosulum’‘) benötigen vegetationsfreie Bodenstellen, um die Nester in den Boden graben zu können. Letztere ist zwar polylektisch, zeigt aber eine deutliche Präferenz für Korbblütler bei der Nahrungssuche [10]. Die beiden hier angeführten staatengründenden Schmalbienenarten (‘‘L.albipes und ‘‘L.morio) dürfen vom durchgängigen Blütenangebot im Unterwuchs von Streuobstbeständen profitieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Dünkelgrüne Schmalbiene (‘‘Lasioglossum morio’‘) ist nur etwa 5-6mm groß und nistet im Boden. © Sophie Kratschmer 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Förderung von Wildbienen in Streuobstbeständen===&lt;br /&gt;
Um Wildbienen zu fördern – also die Artenzahl und Dichte zu erhöhen - muss Nahrung in Form von Pollen und Nektar sowie der artspezifische Nistplatz vorhanden sein. Je höher die Strukturvielfalt auf einer Fläche ist, umso eher sind auch unterschiedliche Nistplätze, wie zum Beispiel Totholz mit Käferfraßgängen, markhaltige Pflanzenstängel (z.B. von Königkerze) oder vegetationsfreie Bodenstellen vorhanden. Alte Bäume bieten im Streuobstbestand gute Nistmöglichkeiten für Arten, die sich in vorhandenen Hohlräumen einmieten oder selbst in Totholz nagen. &lt;br /&gt;
Das Nahrungsangebot sollte über die Vegetationsperiode hinweg möglichst vielfältig und in großer Menge vorhanden sein. Verschiedene Pflanzenfamilien wie Schmetterlingsblütler, Glockenblumen, Lippenblütler, Korbblütler oder Kardengewächse werden von unterschiedlichen Wildbienenarten angeflogen. Eigentlich ist es einfach und gilt nicht nur im Streuobstbestand: Je höher die Pflanzenvielfalt, desto höher die Bienenvielfalt. Durch eine gestaffelte Mahd kann sichergestellt werden, dass nicht das gesamte Futterangebot auf einmal knapp wird [2]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
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[10]	Scheuchl, E., &amp;amp; Willner, W. (2016). ‘‘Taschenlexikon der Wildbienen Mitteleuropas: Alle Arten im Porträt’‘. Wiebelsheim: Quelle &amp;amp; Meyer Verlag.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
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* [[Bewässerung]]&lt;br /&gt;
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* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen|Bewirtschaftung des Unterwuchses]]&lt;br /&gt;
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* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Mähen und Abführen|Mähen und Abführen]]&lt;br /&gt;
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* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen|Stammbehandlung bei Frost-/Hitzerissen]]&lt;br /&gt;
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* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Stammbehandlung_bei_Frost-_und_Hitzerissen_bei_Obstbäumen#Gefahren_durch_Risse_im_Baumstamm|Gefahren durch Risse im Baumstamm]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Vorbeugung_und_Schutzmaßnahmen|Vorbeugung und Schutzmaßnahmen]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Behandlung_geschädigter_Bäume|Behandlung geschädigter Bäume]]&lt;br /&gt;
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* [[Schädlinge, Krankheitserreger und Parasiten auf dem Vormarsch|Überblick]]&lt;br /&gt;
* [[Apfelwickler]]&lt;br /&gt;
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* [[Schwarzer Rindenbrand]]&lt;br /&gt;
* [[Marssonina]]&lt;br /&gt;
* [[Splintholzkäfer]]&lt;br /&gt;
* [[Mistel]]&lt;br /&gt;
* [[Birnenverfall]]&lt;br /&gt;
* [[Monilia]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Strategien für die Auswahl von Obstsorten angesichts des Klimawandels|Strategien für die Sortenwahl]]&lt;br /&gt;
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* [[Strategien_für_die_Auswahl_von_Obstsorten_angesichts_des_Klimawandels#Spätblühende_Obstsorten:_Natürlicher_Schutz_gegen_Spätfrost|Spätblühende Obstsorten]]&lt;br /&gt;
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* [[Klimaresiliente Baumarten für den Streuobstbau|Klimaresiliente Baumarten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Warum klimaresiliente Obstgehölze wichtig werden|Gründe (klimaresiliente Baumarten)]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Kriterien für geeignete Arten|Kriterien für geeignete Arten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Einschränkungen in Bewirtschaftung und bei Förderungen|Einschränkungen in Bewirtschaftung und bei Förderungen]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Potenzielle Kandidaten|Potenzielle Kandidaten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Forschungsfragen|Forschungsfragen (Baumarten)]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Ökosystemleistungen_der_Streuobstwiesen#Ökosystemleistungen der Streuobstwiesen|Ökosystemleistungen der Streuobstwiesen]]&lt;br /&gt;
* [[Ökosystemleistungen_der_Streuobstwiesen#Was sind Ökosystemleistungen?|Was sind Ökosystemleistungen?]]&lt;br /&gt;
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* [[Ökosystemleistungen_der_Streuobstwiesen#Forschungsbedarf und Ausblick|Forschungsbedarf und Ausblick]]&lt;br /&gt;
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Wir sind ein Konsortium aus verschiedenen europäische Partnern, die diese Seite aufgebaut haben und betreuen:&lt;br /&gt;
* [https://www.argestreuobst.at Streuobst Österreich] (vormals ARGE Streuobst)&lt;br /&gt;
* [https://www.arche-noah.at Arche Noah]&lt;br /&gt;
* [https://www.baumland-kampagne.de/startseite BaumLand-Kampagne]&lt;br /&gt;
* [https://www.fructus.ch/ Fructus]&lt;br /&gt;
* [https://www.hochstamm-deutschland.de/ Hochstamm Deutschland e. V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.weinobst.at/ Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau]&lt;br /&gt;
* [https://www.ibz-marienthal.de Stiftung IBZ St. Marienthal]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberlausitz-stiftung.de Oberlausitz-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.obstbaumschnittschule.de Obstbaumschnittschule]&lt;br /&gt;
* Stefan Schliebner, [https://koblenz.bund-rlp.de/themen-und-projekte/artenvielfalt-und-naturschutz/ BUND Kreisgruppe Koblenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung==&lt;br /&gt;
[[Datei:EU-POS.jpg|rahmenlos|top]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (Bewilligungsbehörde) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2025-12-09T09:35:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;strong&amp;gt;&amp;lt;big&amp;gt;Streuobst-Wiki&amp;lt;/big&amp;gt;&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Willkommen im Streuobst-Wiki! Schön, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.&lt;br /&gt;
Dieses kostenlose Nachschlagewerk vereint geprüfte Forschungsergebnisse und bewährte Praxiserfahrungen zum Streuobstbau.&lt;br /&gt;
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Unser gemeinsames Ziel ist es, Streuobstwiesen und andere Streuobstbestände zu erhalten und zukunftsfähig zu machen, damit sie weiterhin einen Beitrag zur Erzeugung gesunder, regionaler Lebensmittel, zur Förderung der Biodiversität und zu anderen wichtigen Ökosystemleistungen erbringen können.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Schäden durch die Auswirkungen des Klimawandels|Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Chancen_durch_die_Auswirkungen_des_Klimawandels#Chancen durch die Auswirkungen des Klimawandels|Chancen]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Forschungsbedarf|Forschungsbedarf]]&lt;br /&gt;
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* [[Klimaangepasste_Pflanztechniken#Schattenbäume (Überhälter)|Schattenbäume (Überhälter)]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaangepasste_Pflanztechniken#Komplexe Fruchtanbausysteme|Komplexe Fruchtanbausysteme]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaangepasste_Pflanztechniken#Humusaufbau und Bodenpflege|Humusaufbau und Bodenpflege]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Bodenwerte und Bodenanalyse]]&lt;br /&gt;
* [[Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese|Düngung]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen|Bewirtschaftung des Unterwuchses]]&lt;br /&gt;
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* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Mähen und Abführen|Mähen und Abführen]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Beweidung|Beweidung]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Vergleich der Methoden|Vergleich der Methoden]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Klima- und Umweltrelevanz|Klima- und Umweltrelevanz]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Forschungsbedarf|Forschungsbedarf]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen|Stammbehandlung bei Frost-/Hitzerissen]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Ursachen|Ursachen (Stammrisse)]]&lt;br /&gt;
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* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Stammbehandlung_bei_Frost-_und_Hitzerissen_bei_Obstbäumen#Gefahren_durch_Risse_im_Baumstamm|Gefahren durch Risse im Baumstamm]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Vorbeugung_und_Schutzmaßnahmen|Vorbeugung und Schutzmaßnahmen]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Schädlinge, Krankheitserreger und Parasiten auf dem Vormarsch|Überblick]]&lt;br /&gt;
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* [[Monilia]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Strategien für die Auswahl von Obstsorten angesichts des Klimawandels|Strategien für die Sortenwahl]]&lt;br /&gt;
* [[Strategien_für_die_Auswahl_von_Obstsorten_angesichts_des_Klimawandels#Auswahl_robuster_Apfelsorten_für_die_Streubstwiese|Robuste Apfelsorten]]&lt;br /&gt;
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* [[Strategien_für_die_Auswahl_von_Obstsorten_angesichts_des_Klimawandels#Spätblühende_Obstsorten:_Natürlicher_Schutz_gegen_Spätfrost|Spätblühende Obstsorten]]&lt;br /&gt;
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* [[Klimaresiliente Baumarten für den Streuobstbau|Klimaresiliente Baumarten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Warum klimaresiliente Obstgehölze wichtig werden|Gründe (klimaresiliente Baumarten)]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Kriterien für geeignete Arten|Kriterien für geeignete Arten]]&lt;br /&gt;
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* [[Fressfeinde der Wühlmäuse]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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| style=&amp;quot;vertical-align: top; text-align:left;padding:10px; border:solid 1px #6E6E6E; margin:0px; background-color:#F2FFFF;&amp;quot; width=&amp;quot;33%&amp;quot; | &amp;lt;div class=&amp;quot;verticalStripes&amp;quot; style=&amp;quot;background-color:#E6E6E6; font-size:18px; width: 100%; height:auto; overflow:auto;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;🌱  Neuanpflanzungen &amp;amp; Pflege&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Neuanpflanzung_und_Pflege#Planung|Planung]]&lt;br /&gt;
* [[https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Neuanpflanzung_und_Pflege#Pflanzung|Pflanzung]]&lt;br /&gt;
* [[https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Neuanpflanzung_und_Pflege#Wässern|Wässern]]&lt;br /&gt;
* [[https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Neuanpflanzung_und_Pflege#Baumscheibe|Baumscheibe]]&lt;br /&gt;
* [[https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Neuanpflanzung_und_Pflege#Pflanzware|Pflanzware]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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== Partner==&lt;br /&gt;
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* [https://www.argestreuobst.at Streuobst Österreich] (vormals ARGE Streuobst)&lt;br /&gt;
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* [https://www.fructus.ch/ Fructus]&lt;br /&gt;
* [https://www.hochstamm-deutschland.de/ Hochstamm Deutschland e. V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.weinobst.at/ Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau]&lt;br /&gt;
* [https://www.ibz-marienthal.de Stiftung IBZ St. Marienthal]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberlausitz-stiftung.de Oberlausitz-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.obstbaumschnittschule.de Obstbaumschnittschule]&lt;br /&gt;
* Stefan Schliebner, [https://koblenz.bund-rlp.de/themen-und-projekte/artenvielfalt-und-naturschutz/ BUND Kreisgruppe Koblenz]&lt;br /&gt;
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== Förderung==&lt;br /&gt;
[[Datei:EU-POS.jpg|rahmenlos|top]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (Bewilligungsbehörde) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Neuanpflanzung_und_Pflege&amp;diff=909</id>
		<title>Neuanpflanzung und Pflege</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Neuanpflanzung_und_Pflege&amp;diff=909"/>
		<updated>2025-12-09T09:32:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Planung==&lt;br /&gt;
„Wer eine Obstanlage plant, muss wissen, wie er sie nutzen will. Da die Lebensspanne von Obstwiesen auf über 100 Jahre ausgelegt ist, handelt es sich bei ihrer Anlage um ein Mehrgenerationsprojekt. Je sorgfältiger die Planung, desto größer die Chance, dass die Bäume ein hohes Alter erreichen und desto wahrscheinlicher wird es, dass sich auch die nächsten Generationen um die Wiese kümmern werden. Aufwand und Ertrag stehen dann in einem guten Verhältnis“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm2&amp;quot;&amp;gt;Grolm, M. (2025).&#039;&#039;Planung von Streuobstwiesen&#039;&#039;. D. Dujesiefken, T. Amtage, &amp;amp; M. Streckenbach (Hrsg.), Jahrbuch der Baumpflege (Bd. 29). Haymarket Media. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
===Pflanzabstand===&lt;br /&gt;
Der Pflanzabstand ist abhängig von der finalen Kronenbreite der Bäume. Weitere Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt, sind die Standorteigenschaften und die Unternutzung. Beispielsweise empfehlen sich als Mindestabstände für eine klassische Streuobstwiese &amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz. (2025)&#039;&#039;Thüringer Handlungskonzept Streuobst [PDF]&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* 10 m für Pflaumenartige oder Birnen mit pyramidalem Wuchs&lt;br /&gt;
* 12 m für Apfelbäume oder unveredelte (sämlingsvermehrte) Walnüsse&lt;br /&gt;
* 15 m für Süßkirschen oder veredelte Walnüsse&lt;br /&gt;
* 20-25 m für besonders großkronige Obstarten (Mostbirne, Speierling)&lt;br /&gt;
Bei geringeren Pflanzabständen drohen die Kronen im Ertragsalter ineinander zu wachsen. Das erschwert die Obsternte massiv und hat negative Auswirkungen auf die Artenvielfalt und Produktivität des Unterwuchses. Sollen die Blütenpflanzen auf der Wiese darunter besonders stark gefördert werden, könnten die Abstände auch erweitert werden. Auf Trockenstandorten hingegen kann aufgrund des verminderten Wuchses mit minimal engeren Pflanzabständen gerechnet werden (bspw. 10 m für Apfelbäume).&lt;br /&gt;
Temporäre Zwischenpflanzungen mit niederstämmigen Obstbäumen in den Baumreihen erhöhen den Ertrag in der Jugendphase durch die höhere Baumzahl. Sie bergen aber die Nachteile, dass die Pflege insgesamt aufwändiger wird und bei Kronenschluss die als Zwischenpflanzung gesetzten Bäume entfernt werden müssen (nach 15-25 Jahren, je nach Sorte). &lt;br /&gt;
Die Pflanzung sollte in Reihen geschehen, um Arbeitsgassen, angepasst an die vorhandene Technik, entstehen zu lassen. Das Vorgewende (Raum am Beginn/Ende des Stückes zum Wenden der Maschinen) sollte freigehalten werden. Ebenso sollte ausreichend Abstand zu Hecken oder Waldrändern eingehalten werden (12-24 m, abhängig von der Lage der Hecke/des Waldes), um den Schattendruck zu minimieren. Hält man diesen Abstand ein, kann es positive Effekte durch die höhere Feuchtigkeit und den verminderten Wind geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stammhöhen===&lt;br /&gt;
* Sollten abhängig von der Unternutzung gewählt werden (siehe [[#Unterkulturen]]). Wenn eine maschinelle Bewirtschaftung des Unterwuchses geplant ist, oder eine maschinelle Bewirtschaftung nicht dauerhaft ausgeschlossen werden kann, sollten die Stammhöhen bei Hochstamm-Obstanlagen mindestens 1,80 m, oder besser sogar 2,00 m betragen. Besonders starkwachsende Bäume wie Mostbirnen, Walnüsse oder Esskastanien sollten sogar höher (bis zu 7 m) aufgeastet werden, da die Äste später abhängen und sie keinen intensiven Kronenerziehungsschnitt benötigen (siehe [[#Erziehungsschnitt]]).&lt;br /&gt;
* Insbesondere bei Pflanzung von junger und daher möglichst klimafitter Pflanzware, müssen die Stammhöhen durch einen fachgerechten Schnitt erst hergestellt werden. Dabei sind die maximalen Wundgrößen und -verhältnissen zu beachten (siehe [[#Wundgrößen und -verhältnisse]]).&lt;br /&gt;
===Kronenform und -aufbau===&lt;br /&gt;
* Das oberste Ziel für den Kronenaufbau im Obstbaum ist es, ein stabiles Astgerüst zu entwickeln, das die Fruchtlast im Vollertrag tragen kann. Außerdem soll die Unternutzung durch passende Stammhöhen sowie die Obernutzung im Baum hergestellt werden. Dazu gehören insbesondere für (Tafel-)Obstbäume Leitergassen zum Anleitern und die Hauptertragszone im unteren Kronenbereich.&lt;br /&gt;
* Finale Baumhöhen und Kronenbreiten hängen von Obstart und Sorte ab (Link zum Kapitel) und sollten in der Planung berücksichtigt werden (siehe [[#Pflanzabstand]]). Beispielsweise entwickeln viele Birnensorten schmalere Kronen als die meisten Apfelsorten. Stark kultivierte Obstarten wie Apfel, Birne und viele Pflaumenartige entwickeln eine hohe Fruchtlast, unter der auch Starkäste zusammenbrechen können. Sie benötigen deshalb ein stabiles Kronengerüst, das durch einen fachgerechten Schnitt zielgerichtet aufgebaut und entwickelt werden muss (siehe [[#Erziehungsschnitt]]). Im Vergleich dazu benötigen weniger stark kultivierte Baumarten wie Walnuss oder Esskastanie keinen solch intensiven Erziehungsschnitt. Sie müssen lediglich selektiv aufgeastet werden (siehe [[#Erziehungsschnitt]]).&lt;br /&gt;
===Standort===&lt;br /&gt;
Für die Auswahl geeigneter Obstarten spielen Standort und die damit verbundenen Parameter Boden, Niederschlag und Temperatur eine große Rolle. Am schlechtesten geeignet sind beschattete Standorte in engen Tallagen, Kaltluftbecken oder in unmittelbarer Waldnähe. Ebenso sind trockene, südexponierte Hänge und flachgründige, nährstoffarme oder spätfrostgefährdete Standorte zu meiden. Eine Bodenanalyse kann dabei unterstützen, die Standorteignung festzustellen.&lt;br /&gt;
Hanglagen haben abhängig von ihrer Ausrichtung unterschiedliche Vor- und Nachteile. Südhänge sind im Zuge des Klimawandels auf Grund der hohen Sonneneinstrahlung und geringen Wasserverfügbarkeit für viele Obstarten ungeeignet. Nur trockenheitstoleranten und sonnenliebenden Obst- bzw. Nussarten bieten sie mehr Wärme und Licht. Dafür steigt die Gefahr von Dürren, Spätfrösten, Sonnenbrand oder Frostrissen. Während es in der Vergangenheit auf Nordhängen Probleme wegen der schwierigeren Abtrocknung gab, wird sich die höhere Feuchtigkeit zukünftig positiv auswirken. An Ost- und Westhängen kann die Gefahr durch Wind durch Heckenpflanzungen eingeschränkt werden. Ostwinde bringen zugleich oft eine besondere Kälte mit sich. Tal- und Auenlagen sowie Senken sind sehr geeignet, wenn die Kaltluft abfließen kann und nicht gestaut wird.&lt;br /&gt;
Aufzählung von Böden abhängig von ihrer Eignung für den Obstanbau in absteigender Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* tiefgründige, luftdurchlässige, humose Lehm- und Lössböden&lt;br /&gt;
* starklehmige, tonige Böden&lt;br /&gt;
* sandige Böden&lt;br /&gt;
* flachgründige Böden&lt;br /&gt;
* staunasse Böden&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Obstarten und Sortenwahl===&lt;br /&gt;
Die gewählten Obstarten und -sorten hängen von der geplanten Nutzung ab. Anregungen dazu finden sich in &amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm2&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
==Pflanzung==&lt;br /&gt;
Der Baum sollte 5 bis 10 cm oberhalb des Bodenniveaus gepflanzt werden, sodass der Wurzelansatz nach dem Absetzen bzw. Nachsacken des Erdreichs mit der Bodenoberfläche abschließt. Zudem ist darauf zu achten, dass die Leitäste an die Fahrgasse angepasst sind. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosch&amp;quot;&amp;gt;Bosch, H.-T., Fortak, S., Grundler, H., et al. (2023).&#039;&#039;Standards der Obstbaumpflege: Empfehlungen für eine fachgerechte Pflege großkroniger Obstbäume&#039;&#039;. Pomologen-Verein e. V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz. (2025)&#039;&#039;Thüringer Handlungskonzept Streuobst [PDF]&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Pflanzzeit===&lt;br /&gt;
Wurzelnackte Obstbäume sollten idealerweise in der frostfreien Zeit zwischen Herbst und Frühjahr – etwa von Mitte Oktober bis Ende März – gepflanzt werden. Besonders günstig ist eine Pflanzung im späten Herbst. Bis zum Einpflanzen müssen die ungeschützten Wurzeln vor Austrocknung und Wärme bewahrt werden, zum Beispiel durch Einschlagen in feuchte Erde oder das Einwickeln in einen nassen Sack.&lt;br /&gt;
===Pflanzloch===&lt;br /&gt;
Wird ein Wühlmauskorb in passender Größe (1 m Durchmesser, 1 m Höhe) verwendet, sollte die Pflanzgrube einen Durchmesser von 1 m und eine Tiefe von 60 cm aufweisen. Erfolgt die Pflanzung ohne Wühlmauskorb, genügt es, die Grube etwa 10 cm größer als das Wurzelvolumen des Baumes anzulegen.&lt;br /&gt;
===Pflanzpfahl===&lt;br /&gt;
Die Baumanbindung aus Naturfaser wird knapp unterhalb des Kronenansatzes angebracht, wobei sie am Stamm höher liegt als am Pflanzpfahl. Am Pfahl selbst ist die Anbindung rutschfest zu fixieren. Für den Pflanzpfahl sollten möglichst unbehandelte, langlebige Hölzer wie Robinie, Esskastanie oder geviertelte Eiche verwendet werden, um die Standfestigkeit sicherzustellen. Bei einer einfachen Pflanzung ohne Beweidung genügt ein einzelner Pflanzpfahl.&lt;br /&gt;
===Wühlmausschutz===&lt;br /&gt;
Wird ein Wühlmauskorb verwendet, sollte dieser ausreichend groß dimensioniert sein (Höhe 100 cm, Durchmesser 100 cm) und eine Maschenweite von 13 mm aufweisen. Der Korb muss über den Wurzeln etwa 10 cm unterhalb der Bodenoberfläche vollständig geschlossen werden, indem der Draht direkt über die Wurzeln gelegt wird. Nach der Pflanzung mit einem Wühlmauskorb empfiehlt es sich, die Baumscheibe mit einer etwa 5 cm dicken Schicht organischen Materials (z. B. Kompost oder Mist) abzudecken. Dies erleichtert zudem das spätere Hacken.&lt;br /&gt;
===Verbissschutz===&lt;br /&gt;
====Wildverbiss====&lt;br /&gt;
Der Baum sollte mit einer etwa 100 cm hohen Drahthose oder Volierendraht vor Wildverbiss und kleinen Nagern geschützt werden. Die Maschenweite sollte 13 mm betragen, und der Schutz zum Boden hin abgeschlossen sein, indem er leicht in den Boden eingedreht wird. Für eine langfristige Passform sollte der Umfang des Volierendrahtes etwa 1 m betragen. Um die Baumscheibe zu pflegen und den Stamm zu kontrollieren, lässt sich das steife Drahtgeflecht gut verschieben. &lt;br /&gt;
Der Schutz sollte so lange bestehen bleiben, bis die Rinde vollständig verborkt ist. Von der Verwendung von Plastikmanschetten als Befestigung ist abzusehen.&lt;br /&gt;
====Schutz bei Beweidung====&lt;br /&gt;
Bei Beweidung der Fläche muss ein ausreichender und langlebiger Stammschutz gewährleistet sein. Dieser Schutz ist vor Beginn der Beweidung anzubringen, an die jeweilige Tierart anzupassen und muss auch gegen Wildtiere wirksam sein. Gleichzeitig soll die Ausführung so erfolgen, dass die Pflege der Baumscheibe und des Stamms weiterhin möglich bleibt.&lt;br /&gt;
====Mögliche Schutzmaßnahmen====&lt;br /&gt;
* Normannisches Korsett:&lt;br /&gt;
** Beschreibung: Metallgitter mit kleinen Spitzen, das an einem Pfahl befestigt wird. Je nach Tierart wird es mit ein oder zwei Eisenstangen innen verstärkt. Zum Schutz gegen Wildtiere wird zusätzlich von innen hinter dem Korsett ein Volierendraht angebracht, um ein schnelles Einwachsen zu verhindern.&lt;br /&gt;
** Eignung:&lt;br /&gt;
*** Schafe: ohne Verlängerung, 1 Eisenstange&lt;br /&gt;
*** Ziegen: ohne Verlängerung, 1 Eisenstange, Volierendraht bis zum Astansatz innen&lt;br /&gt;
***Pferde und Rinder: mit Verlängerung, 2 Eisenstangen&lt;br /&gt;
* Dreierverschlag nach Thomas Lochschmidt:&lt;br /&gt;
** Beschreibung: Dreibock-Konstruktion mit Einhausung der Seitenflanken durch Wildzaun (untere 50–60 cm bleiben offen). Für den Wildschutz ist zusätzlich ein Volierendraht erforderlich.&lt;br /&gt;
** Eignung&lt;br /&gt;
*** Rinder und Pferde&lt;br /&gt;
*** Schafe und Ziegen (hier muss der Draht weiter nach unten geführt und öffnungsfähig sein; unten sollte die Maschenweite enger sein, um Steckenbleiben zu vermeiden)&lt;br /&gt;
* Elektroverschlag (für Hofnähe):&lt;br /&gt;
** Beschreibung: Vier Kunststoff-Weidepfähle im Abstand von 1 m plus Wildschutzzaun&lt;br /&gt;
** Eignung: Rinder, Pferde, Schafe, Ziegen; funktioniert nur bei gesicherter Stromzufuhr&lt;br /&gt;
Mit zunehmender Standfestigkeit des Baumes kann auch ein Verbissschutz aus Brettern eingesetzt werden (Bretter werden mit Schrauben auf drei nach außen gerichteten Lochbändern mit 2 cm Abstand befestigt). Solange die Rinde noch nicht verborkt ist, ist ein zusätzlicher Schutz gegen Hasen und Mäuse erforderlich, hier jedoch ohne Volierendraht.&lt;br /&gt;
Bei Pferden und Ziegen ist mit hoher Weideintensität ein dauerhafter Stammschutz notwendig.&lt;br /&gt;
Für die Pfähle sollten vorzugsweise unbehandelte, langlebige Hölzer wie Robinie, Ess-Kastanie oder geviertelte Eiche verwendet werden.&lt;br /&gt;
===Angießen===&lt;br /&gt;
Rund um den Baum sollte ein Gießrand mit einem Durchmesser von etwa 80 cm (gemessen von Kuppe zu Kuppe) und einem Fassungsvermögen von ca. 20 Litern angelegt werden. Die Form des Gießrandes sollte so gestaltet sein, dass Wasser – auch an Hanglagen – zum Stamm hinfließen kann. Um einen guten Bodenschluss zu erreichen, ist ein gründliches Einschlämmen der Obstbäume erforderlich. Daher sollten die Bäume direkt nach der Pflanzung mit mindestens 50 Litern Wasser gut gewässert werden. Zur Verbesserung der Wasserspeicherung im Boden können zudem Splitzylinder, Baumschnorchel, Pflanzenkohle oder geeignete Bodenzuschlagsstoffe eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
==Wässern==&lt;br /&gt;
Eine ausreichende Wasserversorgung ist insbesondere in den ersten Standjahren sowie bei Trockenheit von zentraler Bedeutung. Ein Triebzuwachs von mindestens 60 cm nach drei Jahren kann nur mit einer verlässlichen Wasserversorgung erreicht werden.&lt;br /&gt;
In den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung ist während der Vegetationsperiode eine regelmäßige Bewässerung erforderlich: zunächst im 14-tägigen Rhythmus (beginnend etwa zwei Wochen vor dem Blattaustrieb bis Juli), anschließend alle drei Wochen bis September. Dabei sollten pro Gießvorgang jeweils 20 Liter Wasser ausgebracht werden.&lt;br /&gt;
Im dritten Standjahr erfolgt die Wasserversorgung abhängig von Standortbedingungen und Witterungsverlauf. Bei Bedarf – insbesondere bei Trockenheit – sind 40 bis 60 Liter pro Gießgang auszubringen.&lt;br /&gt;
Während längerer Trockenperioden kann eine zusätzliche Bewässerung notwendig werden. In diesem Fall sollte nicht die Frequenz, sondern die Wassermenge je Gießvorgang erhöht werden – auf bis zu 60 Liter. In regenreichen Jahren kann die Wassermenge reduziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baumscheibe==&lt;br /&gt;
Hacken&lt;br /&gt;
Eine mindestens einmalige, flachgründige Bearbeitung der Baumscheibe (Durchmesser 1 m) vor Beginn der Vegetationsperiode ist erforderlich. Ziel ist es, bis zum dritten Standjahr einen jährlichen Triebzuwachs von mindestens 60 cm – bei trockenen Standorten 70 cm – zu erreichen.&lt;br /&gt;
Wird dieses Wachstum nicht erreicht oder zeigt der Jungbaum zu einem späteren Zeitpunkt Anzeichen von Vitalitätsschwäche, sollte das regelmäßige Hacken der Baumscheibe über den Dreijahreszeitraum hinaus fortgeführt werden. Bei älteren Bäumen empfiehlt sich in solchen Fällen das Anlegen einer ringförmigen Baumscheibe im Traufbereich der Krone.&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann eine Bodenaktivierung sinnvoll sein, etwa durch das Einbringen von Kompost, gut abgelagertem Stallmist oder anderen organischen Materialien. Bei Wühlmausbefall sollte jedoch kein Mulch verwendet werden. Kommen Holzhäcksel zum Einsatz, ist zur Aufrechterhaltung eines ausgewogenen Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnisses die Zugabe von stickstoffhaltigen Materialien wie Wollmehlpellets oder Hornspänen notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflanzware==&lt;br /&gt;
===Wurzel und Unterlagen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wurzelstock bzw. die Unterlage hat großen Einfluss auf die Größe, Vitalität und Lebensdauer eines veredelten Obstbaums. Die starkwüchsigsten und anpassungsfähigsten Unterlagen sind Sämlingsunterlagen, d.h. generativ vermehrte Unterlagen aus Aussaaten &amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilfling1&amp;quot;&amp;gt;Wilfling, A. (2023).&#039;&#039;Klimaresiliente Mehrnutzen-Hochstamm-Produktionssysteme für eine zukunftsfähige Bewirtschaftung im Obstbau &amp;amp; Agroforst&#039;&#039;. Obst – Wein – Gartenbau, 92, 3–5.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für den Streuobstbau in freier Landschaft sind Sämlingsunterlagen gegenüber vegetativ vermehrten Typenunterlagen zu bevorzugen.&lt;br /&gt;
===Gekaufte Pflanzware===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurzelnackte Jungbäume sollten vor Bäumen mit Ballen- oder Topfware vorgezogen werden. Dabei gilt, je jünger der Baum, desto besser kann er sich an den Standort anpassen. Aus dieser Perspektive ist möglichst junge Pflanzware, z.B. mit Stammumfang 6/8 cm, vor älteren bzw. größeren Qualitäten zu bevorzugen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Noch bessere Qualitäten bieten junge Sämlinge aus Airpruning-Töpfen, die den Drehwuchs der Wurzeln verhindern und eine ungestörte Pfahlwurzelbildung erlauben, wenn die Bäume in der Baumschule nicht verschult werden (d. h. einen Wurzelschnitt erfahren). &lt;br /&gt;
===Direktsaat===&lt;br /&gt;
Das naturnäheste Pflanzverfahren ist die Direktsaat von ausgewähltem Saatgut direkt am Standort. Nach Aufgehen der Saat sind die besten Sämlinge zu selektieren und vor Ort zu veredeln, sodass am Ende ein veredelter Baum entsteht. Die Vorteile von Direktsaat sind &amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilfling2&amp;quot;&amp;gt;Wilfling, A. (2025).&#039;&#039;Königsdisziplin Direktsaat – Resiliente Sämlingsunterlagen für moderne Superhochstamm-Produktionssysteme.&#039;&#039;. Besseres Obst, 8. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* kein Umpflanzschock&lt;br /&gt;
* Wurzelentwicklung ohne Störeinflüsse&lt;br /&gt;
* hohe Stabilität und Standfestigkeit&lt;br /&gt;
* frühe Anpassung an lokale Standortbedingungen&lt;br /&gt;
* Selektion der vitalsten Bäume am Standort&lt;br /&gt;
* Etablierung trockenheitstoleranter Unterlagen&lt;br /&gt;
* Verbreiterung der genetischen Vielfalt&lt;br /&gt;
* Erhöhung der Resilienz im Klimawandel&lt;br /&gt;
* Sämlinge sind verfügbar für weitere Forschungsfragen&lt;br /&gt;
* Beobachtung &amp;amp; Forschung vor Ort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begleitvegetation==&lt;br /&gt;
Mit vereinfachten Ansätzen der syntropischen Landwirtschaft &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rebello&amp;quot;&amp;gt;Dos Santos Rebello, J. F., &amp;amp; Sakamoto, D. G. (2024).&#039;&#039;Syntropic agriculture according to Ernst Götsch (English edition). (Original work published in Portuguese)&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;, kann eine Begleitvegetation mit anderen Gehölzen die Vitalität der Obstbäume erhöhen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Maringer&amp;quot;&amp;gt;Maringer, J., Radtke, M., &amp;amp; Schulz, C. (2025).&#039;&#039;Design- und Managementprinzipien für klimaresiliente Streuobstwiesen &amp;amp; alternative Baumarten&#039;&#039;. Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Besonders bei sehr dichter Pflanzung mit noch wüchsigeren Pionierbaumarten wie Pappel, Weide, oder Erle zieht die Begleitvegetation eine intensive Pflege nach sich. Das bedeutet, dass die Begleitvegetation mehrmals im Jahr geschnitten werden muss, damit sie die Kronen der Obstbäume nicht überwuchern und deren Wuchs behindern oder sogar unterdrücken.&lt;br /&gt;
==Baumschnitt==&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
Obstbäume zu schneiden ist anspruchsvoll. Dieser Beitrag kann daher nur eine sehr grobe Orientierung geben und keineswegs Kurse oder langjährige Erfahrung ersetzen. Der Schnitt ist auf die unterschiedlichen Baumarten bzw. Sorten und die Ziele der Bewirtschafter anzupassen. Auf Basis der Ziele werden Schnittmaßnahmen ergriffen. Der fachgerechte Schnitt zeichnet sich dadurch aus, dass die ergriffenen Maßnahmen die Vitalität und Lebensdauer der Bäume fördern (2,6).&lt;br /&gt;
===Wuchsgesetze===&lt;br /&gt;
Die Wuchsgesetze der Bäume zu verstehen ist die Grundlage, um Wirkung der Schnittmaßnahmen abzuschätzen. Deren Verhältnis zueinander variiert zwischen Baumarten und Sorten. Beispielsweise ist bei besonders schmalkronigen Birnen die Spitzenförderung besonders dominant. Es gelten folgende Wuchsgesetze:&lt;br /&gt;
# Spitzenförderung&lt;br /&gt;
# Mittenförderung&lt;br /&gt;
# Oberseitenförderung&lt;br /&gt;
# Blattmasse&lt;br /&gt;
===Schnitttechniken===&lt;br /&gt;
====Grundtechniken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Anschneiden: der Anschnitt erfolgt auf eine bestimmte Knospe und stärkt die entsprechende Astpartie am meisten; wichtig ist, ausreichend Abstand vom Schnitt zur Knospe zu lassen, um ein Eintrocknen zu verhindern (Kernobst: mind. 1 cm; Steinobst: mind. 2 cm)&lt;br /&gt;
# Ableiten: beim Ableiten wird eine Astpartie auf einen Seitentrieb umgelenkt; das schwächt die entsprechende Astpartie im Verhältnis zum Anschnitt&lt;br /&gt;
# Einkürzen: teilweises Abschneiden eines einjährigen oder jüngeren Triebabschnitts mit dem Ziel der Förderung neuer Seitentriebe sowie der Stärkung der Verzweigung.&lt;br /&gt;
# Entfernen von Konkurrenztrieben: Ausschneiden von Trieben, die mit dem Mitteltrieb oder Leitästen konkurrieren (wichtig in der Erziehungsphase zur Herstellung einer Kronenstabilität).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Besondere Techniken====&lt;br /&gt;
* Auge-Umkehr&lt;br /&gt;
* Winkelschnitt&lt;br /&gt;
* Senk- und Klappschnitt&lt;br /&gt;
===Schnittarten===&lt;br /&gt;
====Erziehungsschnitt====&lt;br /&gt;
Der Erziehungsschnitt zielt darauf ab, eine stabile Baumkrone zu entwickeln, die eine hohe Vitalität und eine lange Lebensdauer fördert. Er erfolgt bis zum Abschluss des Kronenaufbaus jährlich. Dadurch können im Alter längere Schnittintervalle eingehalten und der Arbeitsaufwand reduziert werden. Gleichzeitig soll eine hohe Fruchtqualität bei guter Bearbeitbarkeit gewährleistet sein.&lt;br /&gt;
* Oeschberg-Schnitt:  Dieser ist besonders für Kern- und Steinobstarten geeignet. Er zielt darauf ab, eine langfristig tragfähige Krone aufzubauen, die während der Lebensdauer des Baumes möglichst wenig Pflegeaufwand nach sich zieht. Dafür ist die Erziehung in der Jugendphase entsprechend intensiv. In den ersten Jahren sind mindestens vier bleibende Leitäste auszuwählen, deren Ansatz mindestens 180 cm, idealerweise 200 cm, über dem Boden liegt. Ein Versatz der Leitäste von 5 bis 25 cm sollte angestrebt werden. Die Leitäste müssen fest am Stamm verankert sein und anfangs einen flachen, im weiteren Verlauf jedoch steiler werdenden Winkel aufweisen (ähnlich der Form eines Weißweinglases). Sie sollten an die Fahrgasse angepasst sein und dürfen nicht vergabelt wachsen. Langfristig sollte das Verhältnis von Leitaststärke zur Stammdicke oberhalb des Ansatzes zwischen 80 und 90 % liegen, ebenso wie die Länge der Jahrestriebe. Weiterhin sollten 3 bis 5 gut angesetzte Seitenäste am Leitast vorhanden sein, mit einem Dickenverhältnis von etwa 70 % im Vergleich zum Leitast. Die Stammmitte einschließlich ihrer Verlängerung sollte senkrecht im Lot stehen. Fruchtholz sollte untergeordnet an den Gerüstästen wachsen (ca. 40 % Verhältnis), während Trittäste bzw. begleitende Fruchtäste waagerecht an der Stammverlängerung mit etwa 50 % Stärke ansetzen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das selektive und mehrstämmige Aufasten eignet sich für Wildobstarten und Nussbaumarten, wie bspw. Walnuss oder Esskastanie. Die Schritte sind: &lt;br /&gt;
** Selektives Aufasten auf 6-8 m Höhe in den ersten 15-20 Jahren; Schnitt alle ein bis vier Jahre!&lt;br /&gt;
** Stammverlängerung herausarbeiten; Konkurrenzen entnehmen oder einkürzen, unterordnen&lt;br /&gt;
** Maximal 50 Prozent der Gesamtbaumhöhe soll ausgeästet werden&lt;br /&gt;
** 2 bis 4 Äste je Arbeitsgang (außer bei Pflegerückstand)&lt;br /&gt;
** Auf Astring schneiden&lt;br /&gt;
** Schnittwunde nicht über 4 cm Wunddurchmesser; Wunderverhältnis von maximal ca. 30 % zur darüberliegenden Ast- oder Stammpartie&lt;br /&gt;
** die starken Äste immer zuerst entnehmen&lt;br /&gt;
** Keine zwei Wunden direkt übereinander&lt;br /&gt;
** Unterschiedlichen Schnittzeitpunkt der Bäume beachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Umstellschnitt====&lt;br /&gt;
Bei Bäumen, bei denen kein oder kein fachgerechter Schnitt durchgeführt wurde und eine nachträgliche Kronenerziehung noch möglich ist (Vitalität vorhanden, keine zu großen Wunden). Jährlich über einen Zeitraum von 3–10 Jahren, je nach Baumgröße:&lt;br /&gt;
* Kronenumstellung und -erziehung zur Verbesserung der Statik&lt;br /&gt;
* Revitalisierung&lt;br /&gt;
* Verlängerung der Lebensphase&lt;br /&gt;
* Anpassung an die Unternutzuung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Altbaum: Erhaltungsschnitt====&lt;br /&gt;
Bei Bäumen, die regelmäßig geschnitten wurden oder bereits revitalisiert sind, alle 2–7 Jahre je nach Alter und Vitalität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erhalt des Kronenaufbaus&lt;br /&gt;
* Auslichten der Krone&lt;br /&gt;
* Anregung zum Neutrieb (10-25 cm/Jahr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Altbaum: Verjüngungsschnitt====&lt;br /&gt;
Bei Bäumen, bei denen kein oder nicht fachgerechter Schnitt durchgeführt wurde, Jahrestrieb &amp;gt; 2 cm, alle 5–7 Jahre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Statik&lt;br /&gt;
* Revitalisierung&lt;br /&gt;
* Verlängerung der Lebensphase&lt;br /&gt;
* Wiederherstellung des Gleichgewichts aus Neutrieb und Ertrag&lt;br /&gt;
* Anregung zum Neutrieb (10-25 cm/Jahr)&lt;br /&gt;
* Ermöglichung des Lichteinfalls in alle Kronenteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Bei zu schwachen Bäumen (Jahrestrieb &amp;lt; 2 cm) kann ein Verjüngungsschnitt das Absterben beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wundgrößen und -verhältnisse===&lt;br /&gt;
Beim Schneiden sind die zu erwartenden Wundgrößen und deren Verhältnis zum verbleibenden Holz unbedingt zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wundverhältnis====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitte am Stamm oder an Gerüstästen sollten nur dann erfolgen, wenn die entstehende Wunde bei Kernobst maximal 50 % und bei Steinobst und Walnuss maximal 30 % des verbleibenden Astdurchmessers beträgt. Ist eine Korrektur bei unpassendem Wundverhältnis erforderlich, obwohl die Wundgröße vertretbar wäre, sind die betreffenden Partien zunächst auf einen versorgenden Stummel einzukürzen. Das geeignete Wundverhältnis kann sich im Laufe der Zeit einstellen, sodass eine vollständige Entfernung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wundgröße====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitte mit einem Durchmesser von 5–10 cm (Grobastschnitte) oder über 10 cm (Starkastschnitte) gelten gemäß ZTV-Baumpflege als potenziell schädlich für Jungbäume. Deshalb sollten Schnittmaßnahmen mit einem Durchmesser über 5 cm grundsätzlich nicht direkt am tragenden Gerüst (Stammverlängerung oder Gerüstäste) vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
Bei Steinobst und Walnuss sollte der Wunddurchmesser nicht mehr als 3 cm betragen, da diese Baumarten Wunden schlechter verschließen.&lt;br /&gt;
Ausnahmen gelten bei sehr vitalen Bäumen mit einem Jahreszuwachs von über 60 cm (bzw. 70 cm an trockenen Standorten): Hier können Schnitte bis maximal 10 cm Durchmesser bei passendem Wundverhältnis vertretbar sein. Eine weitere Ausnahme bildet der Entlastungsschnitt, der einer akuten Bruchgefahr der ganzen Astpartie oder des ganzen Baumes entgegenwirkten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wundbehandlung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei größeren Wunden an Stamm oder Gerüstästen sowie bei mittig aufliegenden (Oberseiten-) Wunden kann eine Wundbehandlung sinnvoll sein. Diese erfolgt mit Lehm und ggf. Propolis wie folgt:&lt;br /&gt;
* Bestreichen des freiliegenden Kernholzes mit Propolis,&lt;br /&gt;
* Verschließen der Wunde mit Lehm,&lt;br /&gt;
* Fixierung des Lehms mit Jutestoff,&lt;br /&gt;
* abschließendes Überziehen der Jute mit einer weiteren Lehmschicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Statische und strukturelle Schwachstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits bestehende größere Problemstellen sollten zunächst auf einen versorgenden Stummel zurückgeschnitten und in späteren Schnittintervallen – bei passender Wundgröße und -verhältnis – schrittweise entfernt werden.&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme gilt für Kernobst mit glatter Rinde: Hier kann auch ein unversorgter Stummel stehen bleiben. In diesem Fall sollte dessen Länge mindestens dem Durchmesser der vermiedenen Wunde entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweis zu Wundverschlussmitteln====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung herkömmlicher Wundverschlussmittel wird nicht empfohlen. Ausnahmen bilden ausschließlich Behandlungen mit Lehm, Propolis und Jutestoff – und nur bei Wunden direkt am Stamm oder an Gerüstästen.&lt;br /&gt;
===Schnittzeitpunkt===&lt;br /&gt;
====Jungbaum====&lt;br /&gt;
Der Baumschnitt sollte idealerweise an frostfreien Tagen während der vegetationslosen Zeit durchgeführt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die zu schneidenden Knospen noch nicht ausgetrieben sind. Eine Ausnahme gilt bei sehr starkem Triebwachstum (&amp;gt; 60 cm, bzw. &amp;gt; 70 cm an trockenen Standorten): In solchen Fällen kann der Schnitt auch bis in den Mai hinein erfolgen. Bereits ausgetriebene Konkurrenztriebe sind dann sorgfältig auszubrechen.&lt;br /&gt;
====Altbaum====&lt;br /&gt;
Der Schnitt sollte zur Triebförderung idealerweise an Tagen ohne Starkfrost in der vegetationslosen Zeit erfolgen (schwachtriebige Altbäume mit 2-10 cm Jahrestrieb). Triebige Altbäume (10-25 cm Jahrestrieb) sollten ab der Blüte geschnitten werden, um einen zu starken Trieb im nächsten Jahr zu verhindern und längere Schnittintervalle zu ermöglichen. Umso schwächer der Trieb (bei 10-25 cm Jahrestrieb), desto früher im Sommer sollte geschnitten werden. Ist hier nur ein Schnitt in der vegetationslosen Zeit möglich, sollte dieser schrittweise über zwei Jahre durchgeführt werden. Schnittempfindliche aber vitale Bäume (Steinobst) sollten zur besseren Wundverheilung ebenfalls im Sommer geschnitten werden. Entlastungsschnitte sollten in der vegetationslosen Zeit vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
===Unterkulturen===&lt;br /&gt;
Unterkulturen können Wiese, Weide, Acker oder Gartenland sein (Link zu Kapitel „Bewirtschaftung des Unterwuchses“). Obstarten/-Sorten, Kronenform und Stammhöhen sind der gewünschten Unternutzung anzupassen (siehe [[#Planung]]). Dies geht nur in der Erziehungsphase. Bei Altbäumen sollte umgekehrt die Unternutzung an den Baumbestand angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
1) BaumLand-Kampagne &amp;amp; Obstbaumschnittschule. (2025). Selektives Aufasten nach Michael Grolm [PDF]. https://www.abl-ev.de/fileadmin/Dokumente/Baumland/Alleen/Selektives_Aufasten.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumland&amp;quot;&amp;gt;BaumLand-Kampagne, &amp;amp; Obstbaumschnittschule. (2025). &#039;&#039;Selektives Aufasten nach Michael Grolm [PDF]&#039;&#039;. [https://www.abl-ev.de/fileadmin/Dokumente/Baumland/Alleen/Selektives_Aufasten.pdf].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumland&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Bosch, H.-T., Fortak, S., Grundler, H., et al. (2023). Standards der Obstbaumpflege: Empfehlungen für eine fachgerechte Pflege großkroniger Obstbäume. Pomologen-Verein e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosch&amp;quot;&amp;gt;Bosch, H.-T., Fortak, S., Grundler, H., et al. (2023).&#039;&#039;Standards der Obstbaumpflege: Empfehlungen für eine fachgerechte Pflege großkroniger Obstbäume&#039;&#039;. Pomologen-Verein e. V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Dos Santos Rebello, J. F., &amp;amp; Sakamoto, D. G. (2024). Syntropic agriculture according to Ernst Götsch (English edition). (Original work published in Portuguese).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rebello&amp;quot;&amp;gt;Dos Santos Rebello, J. F., &amp;amp; Sakamoto, D. G. (2024).&#039;&#039;Syntropic agriculture according to Ernst Götsch (English edition). (Original work published in Portuguese)&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rebello&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4) Grolm, M. (2025). Obstbäume im öffentlichen Raum: Pflegen und Nutzen mit Verstand. In D. Dujesiefken, T. Amtage, &amp;amp; M. Streckenbach (Hrsg.), Jahrbuch der Baumpflege (Bd. 29). Haymarket Media.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm1&amp;quot;&amp;gt;Grolm, M. (2025).&#039;&#039;Obstbäume im öffentlichen Raum: Pflegen und Nutzen mit Verstand&#039;&#039;. D. Dujesiefken, T. Amtage, &amp;amp; M. Streckenbach (Hrsg.), Jahrbuch der Baumpflege (Bd. 29). Haymarket Media.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5) Grolm, M. (2025). Planung von Streuobstwiesen. In D. Dujesiefken, T. Amtage, &amp;amp; M. Streckenbach (Hrsg.), Jahrbuch der Baumpflege (Bd. 29). Haymarket Media.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm2&amp;quot;&amp;gt;Grolm, M. (2025).&#039;&#039;Planung von Streuobstwiesen&#039;&#039;. D. Dujesiefken, T. Amtage, &amp;amp; M. Streckenbach (Hrsg.), Jahrbuch der Baumpflege (Bd. 29). Haymarket Media. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6) Grolm, M. (2025). Leitfaden für den hochstämmigen Obstbau. Obstbaumschnittschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm3&amp;quot;&amp;gt;Grolm, M. (2025).&#039;&#039;Leitfaden für den hochstämmigen Obstbau.&#039;&#039;. Obstbaumschnittschule.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm3&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7) Maringer, J., Radtke, M., &amp;amp; Schulz, C. (2025). Design- und Managementprinzipien für klimaresiliente Streuobstwiesen &amp;amp; alternative Baumarten. Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maringer&amp;quot;&amp;gt;Maringer, J., Radtke, M., &amp;amp; Schulz, C. (2025).&#039;&#039;Design- und Managementprinzipien für klimaresiliente Streuobstwiesen &amp;amp; alternative Baumarten&#039;&#039;. Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maringer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8) Schliebner, S., Decker, P. &amp;amp; Schlitt, M. (2023). Streuobstwiesen im Klimawandel: Ein Leitfaden. Hrsg. vom Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal und der Oberlausitz-Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schliebner&amp;quot;&amp;gt;Schliebner, S., Decker, P., &amp;amp; Schlitt, M. (2023).&#039;&#039;Streuobstwiesen im Klimawandel: Ein Leitfaden&#039;&#039;. Hrsg. vom Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal und der Oberlausitz-Stiftung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schliebner&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9) Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz. (2025). Thüringer Handlungskonzept Streuobst [PDF]. https://www.umwelt.thueringen.de/fileadmin/Publikationen/Publikationen_TMUEN/Streuobst_Final.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz. (2025)&#039;&#039;Thüringer Handlungskonzept Streuobst [PDF]&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10) Weltner, T., Siegler, H., &amp;amp; Degenbeck, M. (2024). Streuobstanbau in Zeiten des Klimawandels. Anliegen Natur, 46(1), 21–30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weltner&amp;quot;&amp;gt;Weltner, T., Siegler, H., &amp;amp; Degenbeck, M. (2024)&#039;&#039;Streuobstanbau in Zeiten des Klimawandels.&#039;&#039;. Anliegen Natur, 46(1), 21–30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weltner&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11) Wilfling, A. (2023). Klimaresiliente Mehrnutzen-Hochstamm-Produktionssysteme für eine zukunftsfähige Bewirtschaftung im Obstbau &amp;amp; Agroforst. Obst – Wein – Gartenbau, 92, 3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilfling1&amp;quot;&amp;gt;Wilfling, A. (2023).&#039;&#039;Klimaresiliente Mehrnutzen-Hochstamm-Produktionssysteme für eine zukunftsfähige Bewirtschaftung im Obstbau &amp;amp; Agroforst&#039;&#039;. Obst – Wein – Gartenbau, 92, 3–5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilfling1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12) Wilfling, A. (2025). Königsdisziplin Direktsaat – Resiliente Sämlingsunterlagen für moderne Superhochstamm-Produktionssysteme. Besseres Obst, 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilfling2&amp;quot;&amp;gt;Wilfling, A. (2025).&#039;&#039;Königsdisziplin Direktsaat – Resiliente Sämlingsunterlagen für moderne Superhochstamm-Produktionssysteme.&#039;&#039;. Besseres Obst, 8. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilfling2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Neuanpflanzung_und_Pflege&amp;diff=908</id>
		<title>Neuanpflanzung und Pflege</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Neuanpflanzung_und_Pflege&amp;diff=908"/>
		<updated>2025-12-09T09:30:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: Die Seite wurde neu angelegt: „=Neuanpflanzungen &amp;amp; Pflege= ==Planung== „Wer eine Obstanlage plant, muss wissen, wie er sie nutzen will. Da die Lebensspanne von Obstwiesen auf über 100 Jahre ausgelegt ist, handelt es sich bei ihrer Anlage um ein Mehrgenerationsprojekt. Je sorgfältiger die Planung, desto größer die Chance, dass die Bäume ein hohes Alter erreichen und desto wahrscheinlicher wird es, dass sich auch die nächsten Generationen um die Wiese kümmern werden. Aufwand und…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Neuanpflanzungen &amp;amp; Pflege=&lt;br /&gt;
==Planung==&lt;br /&gt;
„Wer eine Obstanlage plant, muss wissen, wie er sie nutzen will. Da die Lebensspanne von Obstwiesen auf über 100 Jahre ausgelegt ist, handelt es sich bei ihrer Anlage um ein Mehrgenerationsprojekt. Je sorgfältiger die Planung, desto größer die Chance, dass die Bäume ein hohes Alter erreichen und desto wahrscheinlicher wird es, dass sich auch die nächsten Generationen um die Wiese kümmern werden. Aufwand und Ertrag stehen dann in einem guten Verhältnis“ &amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm2&amp;quot;&amp;gt;Grolm, M. (2025).&#039;&#039;Planung von Streuobstwiesen&#039;&#039;. D. Dujesiefken, T. Amtage, &amp;amp; M. Streckenbach (Hrsg.), Jahrbuch der Baumpflege (Bd. 29). Haymarket Media. &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
===Pflanzabstand===&lt;br /&gt;
Der Pflanzabstand ist abhängig von der finalen Kronenbreite der Bäume. Weitere Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt, sind die Standorteigenschaften und die Unternutzung. Beispielsweise empfehlen sich als Mindestabstände für eine klassische Streuobstwiese &amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz. (2025)&#039;&#039;Thüringer Handlungskonzept Streuobst [PDF]&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
* 10 m für Pflaumenartige oder Birnen mit pyramidalem Wuchs&lt;br /&gt;
* 12 m für Apfelbäume oder unveredelte (sämlingsvermehrte) Walnüsse&lt;br /&gt;
* 15 m für Süßkirschen oder veredelte Walnüsse&lt;br /&gt;
* 20-25 m für besonders großkronige Obstarten (Mostbirne, Speierling)&lt;br /&gt;
Bei geringeren Pflanzabständen drohen die Kronen im Ertragsalter ineinander zu wachsen. Das erschwert die Obsternte massiv und hat negative Auswirkungen auf die Artenvielfalt und Produktivität des Unterwuchses. Sollen die Blütenpflanzen auf der Wiese darunter besonders stark gefördert werden, könnten die Abstände auch erweitert werden. Auf Trockenstandorten hingegen kann aufgrund des verminderten Wuchses mit minimal engeren Pflanzabständen gerechnet werden (bspw. 10 m für Apfelbäume).&lt;br /&gt;
Temporäre Zwischenpflanzungen mit niederstämmigen Obstbäumen in den Baumreihen erhöhen den Ertrag in der Jugendphase durch die höhere Baumzahl. Sie bergen aber die Nachteile, dass die Pflege insgesamt aufwändiger wird und bei Kronenschluss die als Zwischenpflanzung gesetzten Bäume entfernt werden müssen (nach 15-25 Jahren, je nach Sorte). &lt;br /&gt;
Die Pflanzung sollte in Reihen geschehen, um Arbeitsgassen, angepasst an die vorhandene Technik, entstehen zu lassen. Das Vorgewende (Raum am Beginn/Ende des Stückes zum Wenden der Maschinen) sollte freigehalten werden. Ebenso sollte ausreichend Abstand zu Hecken oder Waldrändern eingehalten werden (12-24 m, abhängig von der Lage der Hecke/des Waldes), um den Schattendruck zu minimieren. Hält man diesen Abstand ein, kann es positive Effekte durch die höhere Feuchtigkeit und den verminderten Wind geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stammhöhen===&lt;br /&gt;
* Sollten abhängig von der Unternutzung gewählt werden (siehe [[#Unterkulturen]]). Wenn eine maschinelle Bewirtschaftung des Unterwuchses geplant ist, oder eine maschinelle Bewirtschaftung nicht dauerhaft ausgeschlossen werden kann, sollten die Stammhöhen bei Hochstamm-Obstanlagen mindestens 1,80 m, oder besser sogar 2,00 m betragen. Besonders starkwachsende Bäume wie Mostbirnen, Walnüsse oder Esskastanien sollten sogar höher (bis zu 7 m) aufgeastet werden, da die Äste später abhängen und sie keinen intensiven Kronenerziehungsschnitt benötigen (siehe [[#Erziehungsschnitt]]).&lt;br /&gt;
* Insbesondere bei Pflanzung von junger und daher möglichst klimafitter Pflanzware, müssen die Stammhöhen durch einen fachgerechten Schnitt erst hergestellt werden. Dabei sind die maximalen Wundgrößen und -verhältnissen zu beachten (siehe [[#Wundgrößen und -verhältnisse]]).&lt;br /&gt;
===Kronenform und -aufbau===&lt;br /&gt;
* Das oberste Ziel für den Kronenaufbau im Obstbaum ist es, ein stabiles Astgerüst zu entwickeln, das die Fruchtlast im Vollertrag tragen kann. Außerdem soll die Unternutzung durch passende Stammhöhen sowie die Obernutzung im Baum hergestellt werden. Dazu gehören insbesondere für (Tafel-)Obstbäume Leitergassen zum Anleitern und die Hauptertragszone im unteren Kronenbereich.&lt;br /&gt;
* Finale Baumhöhen und Kronenbreiten hängen von Obstart und Sorte ab (Link zum Kapitel) und sollten in der Planung berücksichtigt werden (siehe [[#Pflanzabstand]]). Beispielsweise entwickeln viele Birnensorten schmalere Kronen als die meisten Apfelsorten. Stark kultivierte Obstarten wie Apfel, Birne und viele Pflaumenartige entwickeln eine hohe Fruchtlast, unter der auch Starkäste zusammenbrechen können. Sie benötigen deshalb ein stabiles Kronengerüst, das durch einen fachgerechten Schnitt zielgerichtet aufgebaut und entwickelt werden muss (siehe [[#Erziehungsschnitt]]). Im Vergleich dazu benötigen weniger stark kultivierte Baumarten wie Walnuss oder Esskastanie keinen solch intensiven Erziehungsschnitt. Sie müssen lediglich selektiv aufgeastet werden (siehe [[#Erziehungsschnitt]]).&lt;br /&gt;
===Standort===&lt;br /&gt;
Für die Auswahl geeigneter Obstarten spielen Standort und die damit verbundenen Parameter Boden, Niederschlag und Temperatur eine große Rolle. Am schlechtesten geeignet sind beschattete Standorte in engen Tallagen, Kaltluftbecken oder in unmittelbarer Waldnähe. Ebenso sind trockene, südexponierte Hänge und flachgründige, nährstoffarme oder spätfrostgefährdete Standorte zu meiden. Eine Bodenanalyse kann dabei unterstützen, die Standorteignung festzustellen.&lt;br /&gt;
Hanglagen haben abhängig von ihrer Ausrichtung unterschiedliche Vor- und Nachteile. Südhänge sind im Zuge des Klimawandels auf Grund der hohen Sonneneinstrahlung und geringen Wasserverfügbarkeit für viele Obstarten ungeeignet. Nur trockenheitstoleranten und sonnenliebenden Obst- bzw. Nussarten bieten sie mehr Wärme und Licht. Dafür steigt die Gefahr von Dürren, Spätfrösten, Sonnenbrand oder Frostrissen. Während es in der Vergangenheit auf Nordhängen Probleme wegen der schwierigeren Abtrocknung gab, wird sich die höhere Feuchtigkeit zukünftig positiv auswirken. An Ost- und Westhängen kann die Gefahr durch Wind durch Heckenpflanzungen eingeschränkt werden. Ostwinde bringen zugleich oft eine besondere Kälte mit sich. Tal- und Auenlagen sowie Senken sind sehr geeignet, wenn die Kaltluft abfließen kann und nicht gestaut wird.&lt;br /&gt;
Aufzählung von Böden abhängig von ihrer Eignung für den Obstanbau in absteigender Reihenfolge:&lt;br /&gt;
* tiefgründige, luftdurchlässige, humose Lehm- und Lössböden&lt;br /&gt;
* starklehmige, tonige Böden&lt;br /&gt;
* sandige Böden&lt;br /&gt;
* flachgründige Böden&lt;br /&gt;
* staunasse Böden&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Obstarten und Sortenwahl===&lt;br /&gt;
Die gewählten Obstarten und -sorten hängen von der geplanten Nutzung ab. Anregungen dazu finden sich in &amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm2&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
==Pflanzung==&lt;br /&gt;
Der Baum sollte 5 bis 10 cm oberhalb des Bodenniveaus gepflanzt werden, sodass der Wurzelansatz nach dem Absetzen bzw. Nachsacken des Erdreichs mit der Bodenoberfläche abschließt. Zudem ist darauf zu achten, dass die Leitäste an die Fahrgasse angepasst sind. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosch&amp;quot;&amp;gt;Bosch, H.-T., Fortak, S., Grundler, H., et al. (2023).&#039;&#039;Standards der Obstbaumpflege: Empfehlungen für eine fachgerechte Pflege großkroniger Obstbäume&#039;&#039;. Pomologen-Verein e. V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz. (2025)&#039;&#039;Thüringer Handlungskonzept Streuobst [PDF]&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Pflanzzeit===&lt;br /&gt;
Wurzelnackte Obstbäume sollten idealerweise in der frostfreien Zeit zwischen Herbst und Frühjahr – etwa von Mitte Oktober bis Ende März – gepflanzt werden. Besonders günstig ist eine Pflanzung im späten Herbst. Bis zum Einpflanzen müssen die ungeschützten Wurzeln vor Austrocknung und Wärme bewahrt werden, zum Beispiel durch Einschlagen in feuchte Erde oder das Einwickeln in einen nassen Sack.&lt;br /&gt;
===Pflanzloch===&lt;br /&gt;
Wird ein Wühlmauskorb in passender Größe (1 m Durchmesser, 1 m Höhe) verwendet, sollte die Pflanzgrube einen Durchmesser von 1 m und eine Tiefe von 60 cm aufweisen. Erfolgt die Pflanzung ohne Wühlmauskorb, genügt es, die Grube etwa 10 cm größer als das Wurzelvolumen des Baumes anzulegen.&lt;br /&gt;
===Pflanzpfahl===&lt;br /&gt;
Die Baumanbindung aus Naturfaser wird knapp unterhalb des Kronenansatzes angebracht, wobei sie am Stamm höher liegt als am Pflanzpfahl. Am Pfahl selbst ist die Anbindung rutschfest zu fixieren. Für den Pflanzpfahl sollten möglichst unbehandelte, langlebige Hölzer wie Robinie, Esskastanie oder geviertelte Eiche verwendet werden, um die Standfestigkeit sicherzustellen. Bei einer einfachen Pflanzung ohne Beweidung genügt ein einzelner Pflanzpfahl.&lt;br /&gt;
===Wühlmausschutz===&lt;br /&gt;
Wird ein Wühlmauskorb verwendet, sollte dieser ausreichend groß dimensioniert sein (Höhe 100 cm, Durchmesser 100 cm) und eine Maschenweite von 13 mm aufweisen. Der Korb muss über den Wurzeln etwa 10 cm unterhalb der Bodenoberfläche vollständig geschlossen werden, indem der Draht direkt über die Wurzeln gelegt wird. Nach der Pflanzung mit einem Wühlmauskorb empfiehlt es sich, die Baumscheibe mit einer etwa 5 cm dicken Schicht organischen Materials (z. B. Kompost oder Mist) abzudecken. Dies erleichtert zudem das spätere Hacken.&lt;br /&gt;
===Verbissschutz===&lt;br /&gt;
====Wildverbiss====&lt;br /&gt;
Der Baum sollte mit einer etwa 100 cm hohen Drahthose oder Volierendraht vor Wildverbiss und kleinen Nagern geschützt werden. Die Maschenweite sollte 13 mm betragen, und der Schutz zum Boden hin abgeschlossen sein, indem er leicht in den Boden eingedreht wird. Für eine langfristige Passform sollte der Umfang des Volierendrahtes etwa 1 m betragen. Um die Baumscheibe zu pflegen und den Stamm zu kontrollieren, lässt sich das steife Drahtgeflecht gut verschieben. &lt;br /&gt;
Der Schutz sollte so lange bestehen bleiben, bis die Rinde vollständig verborkt ist. Von der Verwendung von Plastikmanschetten als Befestigung ist abzusehen.&lt;br /&gt;
====Schutz bei Beweidung====&lt;br /&gt;
Bei Beweidung der Fläche muss ein ausreichender und langlebiger Stammschutz gewährleistet sein. Dieser Schutz ist vor Beginn der Beweidung anzubringen, an die jeweilige Tierart anzupassen und muss auch gegen Wildtiere wirksam sein. Gleichzeitig soll die Ausführung so erfolgen, dass die Pflege der Baumscheibe und des Stamms weiterhin möglich bleibt.&lt;br /&gt;
====Mögliche Schutzmaßnahmen====&lt;br /&gt;
* Normannisches Korsett:&lt;br /&gt;
** Beschreibung: Metallgitter mit kleinen Spitzen, das an einem Pfahl befestigt wird. Je nach Tierart wird es mit ein oder zwei Eisenstangen innen verstärkt. Zum Schutz gegen Wildtiere wird zusätzlich von innen hinter dem Korsett ein Volierendraht angebracht, um ein schnelles Einwachsen zu verhindern.&lt;br /&gt;
** Eignung:&lt;br /&gt;
*** Schafe: ohne Verlängerung, 1 Eisenstange&lt;br /&gt;
*** Ziegen: ohne Verlängerung, 1 Eisenstange, Volierendraht bis zum Astansatz innen&lt;br /&gt;
***Pferde und Rinder: mit Verlängerung, 2 Eisenstangen&lt;br /&gt;
* Dreierverschlag nach Thomas Lochschmidt:&lt;br /&gt;
** Beschreibung: Dreibock-Konstruktion mit Einhausung der Seitenflanken durch Wildzaun (untere 50–60 cm bleiben offen). Für den Wildschutz ist zusätzlich ein Volierendraht erforderlich.&lt;br /&gt;
** Eignung&lt;br /&gt;
*** Rinder und Pferde&lt;br /&gt;
*** Schafe und Ziegen (hier muss der Draht weiter nach unten geführt und öffnungsfähig sein; unten sollte die Maschenweite enger sein, um Steckenbleiben zu vermeiden)&lt;br /&gt;
* Elektroverschlag (für Hofnähe):&lt;br /&gt;
** Beschreibung: Vier Kunststoff-Weidepfähle im Abstand von 1 m plus Wildschutzzaun&lt;br /&gt;
** Eignung: Rinder, Pferde, Schafe, Ziegen; funktioniert nur bei gesicherter Stromzufuhr&lt;br /&gt;
Mit zunehmender Standfestigkeit des Baumes kann auch ein Verbissschutz aus Brettern eingesetzt werden (Bretter werden mit Schrauben auf drei nach außen gerichteten Lochbändern mit 2 cm Abstand befestigt). Solange die Rinde noch nicht verborkt ist, ist ein zusätzlicher Schutz gegen Hasen und Mäuse erforderlich, hier jedoch ohne Volierendraht.&lt;br /&gt;
Bei Pferden und Ziegen ist mit hoher Weideintensität ein dauerhafter Stammschutz notwendig.&lt;br /&gt;
Für die Pfähle sollten vorzugsweise unbehandelte, langlebige Hölzer wie Robinie, Ess-Kastanie oder geviertelte Eiche verwendet werden.&lt;br /&gt;
===Angießen===&lt;br /&gt;
Rund um den Baum sollte ein Gießrand mit einem Durchmesser von etwa 80 cm (gemessen von Kuppe zu Kuppe) und einem Fassungsvermögen von ca. 20 Litern angelegt werden. Die Form des Gießrandes sollte so gestaltet sein, dass Wasser – auch an Hanglagen – zum Stamm hinfließen kann. Um einen guten Bodenschluss zu erreichen, ist ein gründliches Einschlämmen der Obstbäume erforderlich. Daher sollten die Bäume direkt nach der Pflanzung mit mindestens 50 Litern Wasser gut gewässert werden. Zur Verbesserung der Wasserspeicherung im Boden können zudem Splitzylinder, Baumschnorchel, Pflanzenkohle oder geeignete Bodenzuschlagsstoffe eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
==Wässern==&lt;br /&gt;
Eine ausreichende Wasserversorgung ist insbesondere in den ersten Standjahren sowie bei Trockenheit von zentraler Bedeutung. Ein Triebzuwachs von mindestens 60 cm nach drei Jahren kann nur mit einer verlässlichen Wasserversorgung erreicht werden.&lt;br /&gt;
In den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung ist während der Vegetationsperiode eine regelmäßige Bewässerung erforderlich: zunächst im 14-tägigen Rhythmus (beginnend etwa zwei Wochen vor dem Blattaustrieb bis Juli), anschließend alle drei Wochen bis September. Dabei sollten pro Gießvorgang jeweils 20 Liter Wasser ausgebracht werden.&lt;br /&gt;
Im dritten Standjahr erfolgt die Wasserversorgung abhängig von Standortbedingungen und Witterungsverlauf. Bei Bedarf – insbesondere bei Trockenheit – sind 40 bis 60 Liter pro Gießgang auszubringen.&lt;br /&gt;
Während längerer Trockenperioden kann eine zusätzliche Bewässerung notwendig werden. In diesem Fall sollte nicht die Frequenz, sondern die Wassermenge je Gießvorgang erhöht werden – auf bis zu 60 Liter. In regenreichen Jahren kann die Wassermenge reduziert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Baumscheibe==&lt;br /&gt;
Hacken&lt;br /&gt;
Eine mindestens einmalige, flachgründige Bearbeitung der Baumscheibe (Durchmesser 1 m) vor Beginn der Vegetationsperiode ist erforderlich. Ziel ist es, bis zum dritten Standjahr einen jährlichen Triebzuwachs von mindestens 60 cm – bei trockenen Standorten 70 cm – zu erreichen.&lt;br /&gt;
Wird dieses Wachstum nicht erreicht oder zeigt der Jungbaum zu einem späteren Zeitpunkt Anzeichen von Vitalitätsschwäche, sollte das regelmäßige Hacken der Baumscheibe über den Dreijahreszeitraum hinaus fortgeführt werden. Bei älteren Bäumen empfiehlt sich in solchen Fällen das Anlegen einer ringförmigen Baumscheibe im Traufbereich der Krone.&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann eine Bodenaktivierung sinnvoll sein, etwa durch das Einbringen von Kompost, gut abgelagertem Stallmist oder anderen organischen Materialien. Bei Wühlmausbefall sollte jedoch kein Mulch verwendet werden. Kommen Holzhäcksel zum Einsatz, ist zur Aufrechterhaltung eines ausgewogenen Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnisses die Zugabe von stickstoffhaltigen Materialien wie Wollmehlpellets oder Hornspänen notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Pflanzware==&lt;br /&gt;
===Wurzel und Unterlagen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wurzelstock bzw. die Unterlage hat großen Einfluss auf die Größe, Vitalität und Lebensdauer eines veredelten Obstbaums. Die starkwüchsigsten und anpassungsfähigsten Unterlagen sind Sämlingsunterlagen, d.h. generativ vermehrte Unterlagen aus Aussaaten &amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilfling1&amp;quot;&amp;gt;Wilfling, A. (2023).&#039;&#039;Klimaresiliente Mehrnutzen-Hochstamm-Produktionssysteme für eine zukunftsfähige Bewirtschaftung im Obstbau &amp;amp; Agroforst&#039;&#039;. Obst – Wein – Gartenbau, 92, 3–5.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Für den Streuobstbau in freier Landschaft sind Sämlingsunterlagen gegenüber vegetativ vermehrten Typenunterlagen zu bevorzugen.&lt;br /&gt;
===Gekaufte Pflanzware===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurzelnackte Jungbäume sollten vor Bäumen mit Ballen- oder Topfware vorgezogen werden. Dabei gilt, je jünger der Baum, desto besser kann er sich an den Standort anpassen. Aus dieser Perspektive ist möglichst junge Pflanzware, z.B. mit Stammumfang 6/8 cm, vor älteren bzw. größeren Qualitäten zu bevorzugen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer&amp;quot;/&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Noch bessere Qualitäten bieten junge Sämlinge aus Airpruning-Töpfen, die den Drehwuchs der Wurzeln verhindern und eine ungestörte Pfahlwurzelbildung erlauben, wenn die Bäume in der Baumschule nicht verschult werden (d. h. einen Wurzelschnitt erfahren). &lt;br /&gt;
===Direktsaat===&lt;br /&gt;
Das naturnäheste Pflanzverfahren ist die Direktsaat von ausgewähltem Saatgut direkt am Standort. Nach Aufgehen der Saat sind die besten Sämlinge zu selektieren und vor Ort zu veredeln, sodass am Ende ein veredelter Baum entsteht. Die Vorteile von Direktsaat sind &amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilfling2&amp;quot;&amp;gt;Wilfling, A. (2025).&#039;&#039;Königsdisziplin Direktsaat – Resiliente Sämlingsunterlagen für moderne Superhochstamm-Produktionssysteme.&#039;&#039;. Besseres Obst, 8. &amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
* kein Umpflanzschock&lt;br /&gt;
* Wurzelentwicklung ohne Störeinflüsse&lt;br /&gt;
* hohe Stabilität und Standfestigkeit&lt;br /&gt;
* frühe Anpassung an lokale Standortbedingungen&lt;br /&gt;
* Selektion der vitalsten Bäume am Standort&lt;br /&gt;
* Etablierung trockenheitstoleranter Unterlagen&lt;br /&gt;
* Verbreiterung der genetischen Vielfalt&lt;br /&gt;
* Erhöhung der Resilienz im Klimawandel&lt;br /&gt;
* Sämlinge sind verfügbar für weitere Forschungsfragen&lt;br /&gt;
* Beobachtung &amp;amp; Forschung vor Ort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begleitvegetation==&lt;br /&gt;
Mit vereinfachten Ansätzen der syntropischen Landwirtschaft &amp;lt;ref name=&amp;quot;Rebello&amp;quot;&amp;gt;Dos Santos Rebello, J. F., &amp;amp; Sakamoto, D. G. (2024).&#039;&#039;Syntropic agriculture according to Ernst Götsch (English edition). (Original work published in Portuguese)&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;, kann eine Begleitvegetation mit anderen Gehölzen die Vitalität der Obstbäume erhöhen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Maringer&amp;quot;&amp;gt;Maringer, J., Radtke, M., &amp;amp; Schulz, C. (2025).&#039;&#039;Design- und Managementprinzipien für klimaresiliente Streuobstwiesen &amp;amp; alternative Baumarten&#039;&#039;. Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Besonders bei sehr dichter Pflanzung mit noch wüchsigeren Pionierbaumarten wie Pappel, Weide, oder Erle zieht die Begleitvegetation eine intensive Pflege nach sich. Das bedeutet, dass die Begleitvegetation mehrmals im Jahr geschnitten werden muss, damit sie die Kronen der Obstbäume nicht überwuchern und deren Wuchs behindern oder sogar unterdrücken.&lt;br /&gt;
==Baumschnitt==&lt;br /&gt;
===Einführung===&lt;br /&gt;
Obstbäume zu schneiden ist anspruchsvoll. Dieser Beitrag kann daher nur eine sehr grobe Orientierung geben und keineswegs Kurse oder langjährige Erfahrung ersetzen. Der Schnitt ist auf die unterschiedlichen Baumarten bzw. Sorten und die Ziele der Bewirtschafter anzupassen. Auf Basis der Ziele werden Schnittmaßnahmen ergriffen. Der fachgerechte Schnitt zeichnet sich dadurch aus, dass die ergriffenen Maßnahmen die Vitalität und Lebensdauer der Bäume fördern (2,6).&lt;br /&gt;
===Wuchsgesetze===&lt;br /&gt;
Die Wuchsgesetze der Bäume zu verstehen ist die Grundlage, um Wirkung der Schnittmaßnahmen abzuschätzen. Deren Verhältnis zueinander variiert zwischen Baumarten und Sorten. Beispielsweise ist bei besonders schmalkronigen Birnen die Spitzenförderung besonders dominant. Es gelten folgende Wuchsgesetze:&lt;br /&gt;
# Spitzenförderung&lt;br /&gt;
# Mittenförderung&lt;br /&gt;
# Oberseitenförderung&lt;br /&gt;
# Blattmasse&lt;br /&gt;
===Schnitttechniken===&lt;br /&gt;
====Grundtechniken====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Anschneiden: der Anschnitt erfolgt auf eine bestimmte Knospe und stärkt die entsprechende Astpartie am meisten; wichtig ist, ausreichend Abstand vom Schnitt zur Knospe zu lassen, um ein Eintrocknen zu verhindern (Kernobst: mind. 1 cm; Steinobst: mind. 2 cm)&lt;br /&gt;
# Ableiten: beim Ableiten wird eine Astpartie auf einen Seitentrieb umgelenkt; das schwächt die entsprechende Astpartie im Verhältnis zum Anschnitt&lt;br /&gt;
# Einkürzen: teilweises Abschneiden eines einjährigen oder jüngeren Triebabschnitts mit dem Ziel der Förderung neuer Seitentriebe sowie der Stärkung der Verzweigung.&lt;br /&gt;
# Entfernen von Konkurrenztrieben: Ausschneiden von Trieben, die mit dem Mitteltrieb oder Leitästen konkurrieren (wichtig in der Erziehungsphase zur Herstellung einer Kronenstabilität).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Besondere Techniken====&lt;br /&gt;
* Auge-Umkehr&lt;br /&gt;
* Winkelschnitt&lt;br /&gt;
* Senk- und Klappschnitt&lt;br /&gt;
===Schnittarten===&lt;br /&gt;
====Erziehungsschnitt====&lt;br /&gt;
Der Erziehungsschnitt zielt darauf ab, eine stabile Baumkrone zu entwickeln, die eine hohe Vitalität und eine lange Lebensdauer fördert. Er erfolgt bis zum Abschluss des Kronenaufbaus jährlich. Dadurch können im Alter längere Schnittintervalle eingehalten und der Arbeitsaufwand reduziert werden. Gleichzeitig soll eine hohe Fruchtqualität bei guter Bearbeitbarkeit gewährleistet sein.&lt;br /&gt;
* Oeschberg-Schnitt:  Dieser ist besonders für Kern- und Steinobstarten geeignet. Er zielt darauf ab, eine langfristig tragfähige Krone aufzubauen, die während der Lebensdauer des Baumes möglichst wenig Pflegeaufwand nach sich zieht. Dafür ist die Erziehung in der Jugendphase entsprechend intensiv. In den ersten Jahren sind mindestens vier bleibende Leitäste auszuwählen, deren Ansatz mindestens 180 cm, idealerweise 200 cm, über dem Boden liegt. Ein Versatz der Leitäste von 5 bis 25 cm sollte angestrebt werden. Die Leitäste müssen fest am Stamm verankert sein und anfangs einen flachen, im weiteren Verlauf jedoch steiler werdenden Winkel aufweisen (ähnlich der Form eines Weißweinglases). Sie sollten an die Fahrgasse angepasst sein und dürfen nicht vergabelt wachsen. Langfristig sollte das Verhältnis von Leitaststärke zur Stammdicke oberhalb des Ansatzes zwischen 80 und 90 % liegen, ebenso wie die Länge der Jahrestriebe. Weiterhin sollten 3 bis 5 gut angesetzte Seitenäste am Leitast vorhanden sein, mit einem Dickenverhältnis von etwa 70 % im Vergleich zum Leitast. Die Stammmitte einschließlich ihrer Verlängerung sollte senkrecht im Lot stehen. Fruchtholz sollte untergeordnet an den Gerüstästen wachsen (ca. 40 % Verhältnis), während Trittäste bzw. begleitende Fruchtäste waagerecht an der Stammverlängerung mit etwa 50 % Stärke ansetzen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das selektive und mehrstämmige Aufasten eignet sich für Wildobstarten und Nussbaumarten, wie bspw. Walnuss oder Esskastanie. Die Schritte sind: &lt;br /&gt;
** Selektives Aufasten auf 6-8 m Höhe in den ersten 15-20 Jahren; Schnitt alle ein bis vier Jahre!&lt;br /&gt;
** Stammverlängerung herausarbeiten; Konkurrenzen entnehmen oder einkürzen, unterordnen&lt;br /&gt;
** Maximal 50 Prozent der Gesamtbaumhöhe soll ausgeästet werden&lt;br /&gt;
** 2 bis 4 Äste je Arbeitsgang (außer bei Pflegerückstand)&lt;br /&gt;
** Auf Astring schneiden&lt;br /&gt;
** Schnittwunde nicht über 4 cm Wunddurchmesser; Wunderverhältnis von maximal ca. 30 % zur darüberliegenden Ast- oder Stammpartie&lt;br /&gt;
** die starken Äste immer zuerst entnehmen&lt;br /&gt;
** Keine zwei Wunden direkt übereinander&lt;br /&gt;
** Unterschiedlichen Schnittzeitpunkt der Bäume beachten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Umstellschnitt====&lt;br /&gt;
Bei Bäumen, bei denen kein oder kein fachgerechter Schnitt durchgeführt wurde und eine nachträgliche Kronenerziehung noch möglich ist (Vitalität vorhanden, keine zu großen Wunden). Jährlich über einen Zeitraum von 3–10 Jahren, je nach Baumgröße:&lt;br /&gt;
* Kronenumstellung und -erziehung zur Verbesserung der Statik&lt;br /&gt;
* Revitalisierung&lt;br /&gt;
* Verlängerung der Lebensphase&lt;br /&gt;
* Anpassung an die Unternutzuung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Altbaum: Erhaltungsschnitt====&lt;br /&gt;
Bei Bäumen, die regelmäßig geschnitten wurden oder bereits revitalisiert sind, alle 2–7 Jahre je nach Alter und Vitalität:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Erhalt des Kronenaufbaus&lt;br /&gt;
* Auslichten der Krone&lt;br /&gt;
* Anregung zum Neutrieb (10-25 cm/Jahr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Altbaum: Verjüngungsschnitt====&lt;br /&gt;
Bei Bäumen, bei denen kein oder nicht fachgerechter Schnitt durchgeführt wurde, Jahrestrieb &amp;gt; 2 cm, alle 5–7 Jahre:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Statik&lt;br /&gt;
* Revitalisierung&lt;br /&gt;
* Verlängerung der Lebensphase&lt;br /&gt;
* Wiederherstellung des Gleichgewichts aus Neutrieb und Ertrag&lt;br /&gt;
* Anregung zum Neutrieb (10-25 cm/Jahr)&lt;br /&gt;
* Ermöglichung des Lichteinfalls in alle Kronenteile&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Bei zu schwachen Bäumen (Jahrestrieb &amp;lt; 2 cm) kann ein Verjüngungsschnitt das Absterben beschleunigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wundgrößen und -verhältnisse===&lt;br /&gt;
Beim Schneiden sind die zu erwartenden Wundgrößen und deren Verhältnis zum verbleibenden Holz unbedingt zu berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wundverhältnis====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitte am Stamm oder an Gerüstästen sollten nur dann erfolgen, wenn die entstehende Wunde bei Kernobst maximal 50 % und bei Steinobst und Walnuss maximal 30 % des verbleibenden Astdurchmessers beträgt. Ist eine Korrektur bei unpassendem Wundverhältnis erforderlich, obwohl die Wundgröße vertretbar wäre, sind die betreffenden Partien zunächst auf einen versorgenden Stummel einzukürzen. Das geeignete Wundverhältnis kann sich im Laufe der Zeit einstellen, sodass eine vollständige Entfernung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wundgröße====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnitte mit einem Durchmesser von 5–10 cm (Grobastschnitte) oder über 10 cm (Starkastschnitte) gelten gemäß ZTV-Baumpflege als potenziell schädlich für Jungbäume. Deshalb sollten Schnittmaßnahmen mit einem Durchmesser über 5 cm grundsätzlich nicht direkt am tragenden Gerüst (Stammverlängerung oder Gerüstäste) vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
Bei Steinobst und Walnuss sollte der Wunddurchmesser nicht mehr als 3 cm betragen, da diese Baumarten Wunden schlechter verschließen.&lt;br /&gt;
Ausnahmen gelten bei sehr vitalen Bäumen mit einem Jahreszuwachs von über 60 cm (bzw. 70 cm an trockenen Standorten): Hier können Schnitte bis maximal 10 cm Durchmesser bei passendem Wundverhältnis vertretbar sein. Eine weitere Ausnahme bildet der Entlastungsschnitt, der einer akuten Bruchgefahr der ganzen Astpartie oder des ganzen Baumes entgegenwirkten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wundbehandlung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei größeren Wunden an Stamm oder Gerüstästen sowie bei mittig aufliegenden (Oberseiten-) Wunden kann eine Wundbehandlung sinnvoll sein. Diese erfolgt mit Lehm und ggf. Propolis wie folgt:&lt;br /&gt;
* Bestreichen des freiliegenden Kernholzes mit Propolis,&lt;br /&gt;
* Verschließen der Wunde mit Lehm,&lt;br /&gt;
* Fixierung des Lehms mit Jutestoff,&lt;br /&gt;
* abschließendes Überziehen der Jute mit einer weiteren Lehmschicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Statische und strukturelle Schwachstellen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits bestehende größere Problemstellen sollten zunächst auf einen versorgenden Stummel zurückgeschnitten und in späteren Schnittintervallen – bei passender Wundgröße und -verhältnis – schrittweise entfernt werden.&lt;br /&gt;
Eine Ausnahme gilt für Kernobst mit glatter Rinde: Hier kann auch ein unversorgter Stummel stehen bleiben. In diesem Fall sollte dessen Länge mindestens dem Durchmesser der vermiedenen Wunde entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinweis zu Wundverschlussmitteln====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung herkömmlicher Wundverschlussmittel wird nicht empfohlen. Ausnahmen bilden ausschließlich Behandlungen mit Lehm, Propolis und Jutestoff – und nur bei Wunden direkt am Stamm oder an Gerüstästen.&lt;br /&gt;
===Schnittzeitpunkt===&lt;br /&gt;
====Jungbaum====&lt;br /&gt;
Der Baumschnitt sollte idealerweise an frostfreien Tagen während der vegetationslosen Zeit durchgeführt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die zu schneidenden Knospen noch nicht ausgetrieben sind. Eine Ausnahme gilt bei sehr starkem Triebwachstum (&amp;gt; 60 cm, bzw. &amp;gt; 70 cm an trockenen Standorten): In solchen Fällen kann der Schnitt auch bis in den Mai hinein erfolgen. Bereits ausgetriebene Konkurrenztriebe sind dann sorgfältig auszubrechen.&lt;br /&gt;
====Altbaum====&lt;br /&gt;
Der Schnitt sollte zur Triebförderung idealerweise an Tagen ohne Starkfrost in der vegetationslosen Zeit erfolgen (schwachtriebige Altbäume mit 2-10 cm Jahrestrieb). Triebige Altbäume (10-25 cm Jahrestrieb) sollten ab der Blüte geschnitten werden, um einen zu starken Trieb im nächsten Jahr zu verhindern und längere Schnittintervalle zu ermöglichen. Umso schwächer der Trieb (bei 10-25 cm Jahrestrieb), desto früher im Sommer sollte geschnitten werden. Ist hier nur ein Schnitt in der vegetationslosen Zeit möglich, sollte dieser schrittweise über zwei Jahre durchgeführt werden. Schnittempfindliche aber vitale Bäume (Steinobst) sollten zur besseren Wundverheilung ebenfalls im Sommer geschnitten werden. Entlastungsschnitte sollten in der vegetationslosen Zeit vorgenommen werden.&lt;br /&gt;
===Unterkulturen===&lt;br /&gt;
Unterkulturen können Wiese, Weide, Acker oder Gartenland sein (Link zu Kapitel „Bewirtschaftung des Unterwuchses“). Obstarten/-Sorten, Kronenform und Stammhöhen sind der gewünschten Unternutzung anzupassen (siehe [[#Planung]]). Dies geht nur in der Erziehungsphase. Bei Altbäumen sollte umgekehrt die Unternutzung an den Baumbestand angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
1) BaumLand-Kampagne &amp;amp; Obstbaumschnittschule. (2025). Selektives Aufasten nach Michael Grolm [PDF]. https://www.abl-ev.de/fileadmin/Dokumente/Baumland/Alleen/Selektives_Aufasten.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumland&amp;quot;&amp;gt;BaumLand-Kampagne, &amp;amp; Obstbaumschnittschule. (2025). &#039;&#039;Selektives Aufasten nach Michael Grolm [PDF]&#039;&#039;. [https://www.abl-ev.de/fileadmin/Dokumente/Baumland/Alleen/Selektives_Aufasten.pdf].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baumland&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2) Bosch, H.-T., Fortak, S., Grundler, H., et al. (2023). Standards der Obstbaumpflege: Empfehlungen für eine fachgerechte Pflege großkroniger Obstbäume. Pomologen-Verein e. V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosch&amp;quot;&amp;gt;Bosch, H.-T., Fortak, S., Grundler, H., et al. (2023).&#039;&#039;Standards der Obstbaumpflege: Empfehlungen für eine fachgerechte Pflege großkroniger Obstbäume&#039;&#039;. Pomologen-Verein e. V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bosch&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3) Dos Santos Rebello, J. F., &amp;amp; Sakamoto, D. G. (2024). Syntropic agriculture according to Ernst Götsch (English edition). (Original work published in Portuguese).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rebello&amp;quot;&amp;gt;Dos Santos Rebello, J. F., &amp;amp; Sakamoto, D. G. (2024).&#039;&#039;Syntropic agriculture according to Ernst Götsch (English edition). (Original work published in Portuguese)&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rebello&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4) Grolm, M. (2025). Obstbäume im öffentlichen Raum: Pflegen und Nutzen mit Verstand. In D. Dujesiefken, T. Amtage, &amp;amp; M. Streckenbach (Hrsg.), Jahrbuch der Baumpflege (Bd. 29). Haymarket Media.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm1&amp;quot;&amp;gt;Grolm, M. (2025).&#039;&#039;Obstbäume im öffentlichen Raum: Pflegen und Nutzen mit Verstand&#039;&#039;. D. Dujesiefken, T. Amtage, &amp;amp; M. Streckenbach (Hrsg.), Jahrbuch der Baumpflege (Bd. 29). Haymarket Media.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5) Grolm, M. (2025). Planung von Streuobstwiesen. In D. Dujesiefken, T. Amtage, &amp;amp; M. Streckenbach (Hrsg.), Jahrbuch der Baumpflege (Bd. 29). Haymarket Media.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm2&amp;quot;&amp;gt;Grolm, M. (2025).&#039;&#039;Planung von Streuobstwiesen&#039;&#039;. D. Dujesiefken, T. Amtage, &amp;amp; M. Streckenbach (Hrsg.), Jahrbuch der Baumpflege (Bd. 29). Haymarket Media. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6) Grolm, M. (2025). Leitfaden für den hochstämmigen Obstbau. Obstbaumschnittschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm3&amp;quot;&amp;gt;Grolm, M. (2025).&#039;&#039;Leitfaden für den hochstämmigen Obstbau.&#039;&#039;. Obstbaumschnittschule.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grolm3&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7) Maringer, J., Radtke, M., &amp;amp; Schulz, C. (2025). Design- und Managementprinzipien für klimaresiliente Streuobstwiesen &amp;amp; alternative Baumarten. Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maringer&amp;quot;&amp;gt;Maringer, J., Radtke, M., &amp;amp; Schulz, C. (2025).&#039;&#039;Design- und Managementprinzipien für klimaresiliente Streuobstwiesen &amp;amp; alternative Baumarten&#039;&#039;. Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Maringer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8) Schliebner, S., Decker, P. &amp;amp; Schlitt, M. (2023). Streuobstwiesen im Klimawandel: Ein Leitfaden. Hrsg. vom Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal und der Oberlausitz-Stiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schliebner&amp;quot;&amp;gt;Schliebner, S., Decker, P., &amp;amp; Schlitt, M. (2023).&#039;&#039;Streuobstwiesen im Klimawandel: Ein Leitfaden&#039;&#039;. Hrsg. vom Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal und der Oberlausitz-Stiftung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schliebner&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9) Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz. (2025). Thüringer Handlungskonzept Streuobst [PDF]. https://www.umwelt.thueringen.de/fileadmin/Publikationen/Publikationen_TMUEN/Streuobst_Final.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz. (2025)&#039;&#039;Thüringer Handlungskonzept Streuobst [PDF]&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thüringer&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10) Weltner, T., Siegler, H., &amp;amp; Degenbeck, M. (2024). Streuobstanbau in Zeiten des Klimawandels. Anliegen Natur, 46(1), 21–30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weltner&amp;quot;&amp;gt;Weltner, T., Siegler, H., &amp;amp; Degenbeck, M. (2024)&#039;&#039;Streuobstanbau in Zeiten des Klimawandels.&#039;&#039;. Anliegen Natur, 46(1), 21–30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weltner&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11) Wilfling, A. (2023). Klimaresiliente Mehrnutzen-Hochstamm-Produktionssysteme für eine zukunftsfähige Bewirtschaftung im Obstbau &amp;amp; Agroforst. Obst – Wein – Gartenbau, 92, 3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilfling1&amp;quot;&amp;gt;Wilfling, A. (2023).&#039;&#039;Klimaresiliente Mehrnutzen-Hochstamm-Produktionssysteme für eine zukunftsfähige Bewirtschaftung im Obstbau &amp;amp; Agroforst&#039;&#039;. Obst – Wein – Gartenbau, 92, 3–5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilfling1&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12) Wilfling, A. (2025). Königsdisziplin Direktsaat – Resiliente Sämlingsunterlagen für moderne Superhochstamm-Produktionssysteme. Besseres Obst, 8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilfling2&amp;quot;&amp;gt;Wilfling, A. (2025).&#039;&#039;Königsdisziplin Direktsaat – Resiliente Sämlingsunterlagen für moderne Superhochstamm-Produktionssysteme.&#039;&#039;. Besseres Obst, 8. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wilfling2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Willkommen im Streuobst-Wiki! Schön, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben.&lt;br /&gt;
Dieses kostenlose Nachschlagewerk vereint geprüfte Forschungsergebnisse und bewährte Praxiserfahrungen zum Streuobstbau.&lt;br /&gt;
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[[Hauptseite#Partner|Partner]] aus Deutschland und Österreich arbeiten redaktionell zusammen, bereiten Beiträge auf und verweisen transparent auf ihre Quellen.&lt;br /&gt;
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Unser gemeinsames Ziel ist es, Streuobstwiesen und andere Streuobstbestände zu erhalten und zukunftsfähig zu machen, damit sie weiterhin einen Beitrag zur Erzeugung gesunder, regionaler Lebensmittel, zur Förderung der Biodiversität und zu anderen wichtigen Ökosystemleistungen erbringen können.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Auswirkungen des Klimawandels in Mitteleuropa|Auswirkungen des Klimawandels]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Klimaszenarien|Klimaszenarien]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Schäden durch die Auswirkungen des Klimawandels|Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Chancen_durch_die_Auswirkungen_des_Klimawandels#Chancen durch die Auswirkungen des Klimawandels|Chancen]]&lt;br /&gt;
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* [[Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese|Düngung]]&lt;br /&gt;
* [[Bewässerung]]&lt;br /&gt;
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* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen|Bewirtschaftung des Unterwuchses]]&lt;br /&gt;
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* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Beweidung|Beweidung]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Vergleich der Methoden|Vergleich der Methoden]]&lt;br /&gt;
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* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen|Stammbehandlung bei Frost-/Hitzerissen]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Ursachen|Ursachen (Stammrisse)]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Schadbild|Schadbild]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Stammbehandlung_bei_Frost-_und_Hitzerissen_bei_Obstbäumen#Gefahren_durch_Risse_im_Baumstamm|Gefahren durch Risse im Baumstamm]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Vorbeugung_und_Schutzmaßnahmen|Vorbeugung und Schutzmaßnahmen]]&lt;br /&gt;
* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Behandlung_geschädigter_Bäume|Behandlung geschädigter Bäume]]&lt;br /&gt;
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* [[Schädlinge, Krankheitserreger und Parasiten auf dem Vormarsch|Überblick]]&lt;br /&gt;
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* [[Schwarzer Rindenbrand]]&lt;br /&gt;
* [[Marssonina]]&lt;br /&gt;
* [[Splintholzkäfer]]&lt;br /&gt;
* [[Mistel]]&lt;br /&gt;
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* [[Monilia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Strategien für die Auswahl von Obstsorten angesichts des Klimawandels|Strategien für die Sortenwahl]]&lt;br /&gt;
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* [[Klimaresiliente Baumarten für den Streuobstbau|Klimaresiliente Baumarten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Warum klimaresiliente Obstgehölze wichtig werden|Gründe (klimaresiliente Baumarten)]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Kriterien für geeignete Arten|Kriterien für geeignete Arten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Einschränkungen in Bewirtschaftung und bei Förderungen|Einschränkungen in Bewirtschaftung und bei Förderungen]]&lt;br /&gt;
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* [[Totholz]]&lt;br /&gt;
* [[Insekten]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* Baumscheibe&lt;br /&gt;
* [[Schutz vor Wühlmäusen]]&lt;br /&gt;
* [[Stammschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Baumschnitt]]&lt;br /&gt;
* [[Wässern]]&lt;br /&gt;
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* [[Wurzel und Unterlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Klimafitte Sämlinge]]&lt;br /&gt;
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* [[Etablierung von Streuobstbäumen]]&lt;br /&gt;
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== Partner==&lt;br /&gt;
Wir sind ein Konsortium aus verschiedenen europäische Partnern, die diese Seite aufgebaut haben und betreuen:&lt;br /&gt;
* [https://www.argestreuobst.at Streuobst Österreich] (vormals ARGE Streuobst)&lt;br /&gt;
* [https://www.arche-noah.at Arche Noah]&lt;br /&gt;
* [https://www.baumland-kampagne.de/startseite BaumLand-Kampagne]&lt;br /&gt;
* [https://www.fructus.ch/ Fructus]&lt;br /&gt;
* [https://www.hochstamm-deutschland.de/ Hochstamm Deutschland e. V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.weinobst.at/ Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau]&lt;br /&gt;
* [https://www.ibz-marienthal.de Stiftung IBZ St. Marienthal]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberlausitz-stiftung.de Oberlausitz-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.obstbaumschnittschule.de Obstbaumschnittschule]&lt;br /&gt;
* Stefan Schliebner, [https://koblenz.bund-rlp.de/themen-und-projekte/artenvielfalt-und-naturschutz/ BUND Kreisgruppe Koblenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung==&lt;br /&gt;
[[Datei:EU-POS.jpg|rahmenlos|top]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (Bewilligungsbehörde) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://streuobst-wiki.eu/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=809</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2025-12-01T13:21:00Z</updated>

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[[Hauptseite#Partner|Partner]] aus Deutschland und Österreich arbeiten redaktionell zusammen, bereiten Beiträge auf und verweisen transparent auf ihre Quellen.&lt;br /&gt;
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Unser gemeinsames Ziel ist es, Streuobstwiesen und andere Streuobstbestände zu erhalten und zukunftsfähig zu machen, damit sie weiterhin einen Beitrag zur Erzeugung gesunder, regionaler Lebensmittel, zur Förderung der Biodiversität und zu anderen wichtigen Ökosystemleistungen erbringen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kategorien == &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Auswirkungen des Klimawandels in Mitteleuropa|Auswirkungen des Klimawandels]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Klimaszenarien|Klimaszenarien]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Schäden durch die Auswirkungen des Klimawandels|Schäden]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Chancen_durch_die_Auswirkungen_des_Klimawandels#Chancen durch die Auswirkungen des Klimawandels|Chancen]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Forschungsbedarf|Forschungsbedarf]]&lt;br /&gt;
* [[Auswirkungen_des_Klimawandels_auf_Streuobstwiesen#Perspektiven für den Streuobstanbau in Österreich|Perspektiven für den Streuobstanbau in Österreich]]&lt;br /&gt;
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* [[Bodenwerte und Bodenanalyse]]&lt;br /&gt;
* [[Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese|Düngung]]&lt;br /&gt;
* [[Bewässerung]]&lt;br /&gt;
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* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Potenzielle_Kandidaten|Bewirtschaftung des Unterwuchses]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Potenzielle_Kandidaten|Mulchen]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Mähen und Abführen|Mähen und Abführen]]&lt;br /&gt;
* [[Bewirtschaftung_des_Unterwuchses_in_Streuobstwiesen#Beweidung|Beweidung]]&lt;br /&gt;
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* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen|Stammbehandlung bei Frost-/Hitzerissen]]&lt;br /&gt;
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* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Stammbehandlung_bei_Frost-_und_Hitzerissen_bei_Obstbäumen#Gefahren_durch_Risse_im_Baumstamm|Gefahren durch Risse im Baumstamm]]&lt;br /&gt;
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* [[Stammbehandlung bei Frost- und Hitzerissen bei Obstbäumen#Behandlung_geschädigter_Bäume|Behandlung geschädigter Bäume]]&lt;br /&gt;
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* [[Schädlinge, Krankheitserreger und Parasiten auf dem Vormarsch|Überblick]]&lt;br /&gt;
* [[Apfelwickler]]&lt;br /&gt;
* [[Kirschessigfliege]]&lt;br /&gt;
* [[Schwarzer Rindenbrand]]&lt;br /&gt;
* [[Marssonina]]&lt;br /&gt;
* [[Splintholzkäfer]]&lt;br /&gt;
* [[Mistel]]&lt;br /&gt;
* [[Birnenverfall]]&lt;br /&gt;
* [[Monilia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* [[Strategien für die Auswahl von Obstsorten angesichts des Klimawandels|Strategien für die Sortenwahl]]&lt;br /&gt;
* [[Strategien_für_die_Auswahl_von_Obstsorten_angesichts_des_Klimawandels#Auswahl_robuster_Apfelsorten_für_die_Streubstwiese|Robuste Apfelsorten]]&lt;br /&gt;
* [[Strategien_für_die_Auswahl_von_Obstsorten_angesichts_des_Klimawandels#Auswahl_robuster_Birnensorten_für_die_Streubstwiese|Robuste Birnensorten]]&lt;br /&gt;
* [[Strategien_für_die_Auswahl_von_Obstsorten_angesichts_des_Klimawandels#Spätblühende_Obstsorten:_Natürlicher_Schutz_gegen_Spätfrost|Spätblühende Obstsorten]]&lt;br /&gt;
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* [[Klimaresiliente Baumarten für den Streuobstbau|Klimaresiliente Baumarten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Warum klimaresiliente Obstgehölze wichtig werden|Gründe (klimaresiliente Baumarten)]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Kriterien für geeignete Arten|Kriterien für geeignete Arten]]&lt;br /&gt;
* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Einschränkungen in Bewirtschaftung und bei Förderungen|Einschränkungen in Bewirtschaftung und bei Förderungen]]&lt;br /&gt;
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* [[Klimaresiliente_Baumarten_für_den_Streuobstbau#Forschungsfragen|Forschungsfragen (Baumarten)]]&lt;br /&gt;
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* [[Mandel]]&lt;br /&gt;
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* [[Fressfeinde der Wühlmäuse]]&lt;br /&gt;
* [[Hecken]]&lt;br /&gt;
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* [[Insekten]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
* Baumscheibe&lt;br /&gt;
* [[Schutz vor Wühlmäusen]]&lt;br /&gt;
* [[Stammschutz]]&lt;br /&gt;
* [[Baumschnitt]]&lt;br /&gt;
* [[Wässern]]&lt;br /&gt;
* [[Pflanzabstand]]&lt;br /&gt;
* [[Unterkulturen]]&lt;br /&gt;
* [[Gekaufte Pflanzware]]&lt;br /&gt;
* [[Wurzel und Unterlagen]]&lt;br /&gt;
* [[Klimafitte Sämlinge]]&lt;br /&gt;
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* [[Etablierung von Streuobstbäumen]]&lt;br /&gt;
* [[Etablierung_von_Streuobstb%C3%A4umen#Qualität des Pflanzguts|Qualität des Pflanzguts]]&lt;br /&gt;
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* [[Ökosystemleistungen_der_Streuobstwiesen#Ökosystemleistungen der Streuobstwiesen|Ökosystemleistungen der Streuobstwiesen]]&lt;br /&gt;
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== Partner==&lt;br /&gt;
Wir sind ein Konsortium aus verschiedenen europäische Partnern, die diese Seite aufgebaut haben und betreuen:&lt;br /&gt;
* [https://www.argestreuobst.at Streuobst Österreich] (vormals ARGE Streuobst)&lt;br /&gt;
* [https://www.arche-noah.at Arche Noah]&lt;br /&gt;
* [https://www.baumland-kampagne.de/startseite BaumLand-Kampagne]&lt;br /&gt;
* [https://www.fructus.ch/ Fructus]&lt;br /&gt;
* [https://www.hochstamm-deutschland.de/ Hochstamm e. V.]&lt;br /&gt;
* [https://www.weinobst.at/ Höhere Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau]&lt;br /&gt;
* [https://www.ibz-marienthal.de Stiftung IBZ St. Marienthal]&lt;br /&gt;
* [https://www.oberlausitz-stiftung.de Oberlausitz-Stiftung]&lt;br /&gt;
* [https://www.obstbaumschnittschule.de Obstbaumschnittschule]&lt;br /&gt;
* Stefan Schliebner, [https://koblenz.bund-rlp.de/themen-und-projekte/artenvielfalt-und-naturschutz/ BUND Kreisgruppe Koblenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Förderung==&lt;br /&gt;
[[Datei:EU-POS.jpg|rahmenlos|top]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (Bewilligungsbehörde) wider. Weder die Europäische Union noch die Bewilligungsbehörde können dafür verantwortlich gemacht werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
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		<title>MediaWiki:Aboutpage</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: Die Seite wurde neu angelegt: „-“&lt;/p&gt;
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		<updated>2025-12-01T12:39:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: Die Seite wurde neu angelegt: „== Impressum ==  === (Angaben nach § 5 TMG): ===  Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal St. Marienthal 10 02899 Ostritz  vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Gregor Schaaf-Schuchardt  === Kontakt: ===  Telefon:  035823 – 770 E-Mail:    [info@ibz-marienthal.de]  === Registereintrag ===  im Stiftungsverzeichnis der Landesdirektion Sachsen DD21-2245/313/  === Umsatzsteuer: ===  Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27 a Ums…“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;== Impressum ==&lt;br /&gt;
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=== (Angaben nach § 5 TMG): ===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit: [https://ec.europa.eu/consumers/odr].&lt;br /&gt;
Unsere E-Mail-Adresse finden Sie oben im Impressum. Wir nehmen an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil. Die zuständige Verbraucherschlichtungsstelle ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle des Zentrums für Schlichtung e. V.&lt;br /&gt;
Straßburger Str. 8&lt;br /&gt;
77694 Kehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telefon:    078517957940&lt;br /&gt;
Telefax:    078517957941&lt;br /&gt;
E-Mail: [mail@verbraucher-schlichter.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.verbraucher-schlichter.de]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Manager</name></author>
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		<title>Düngen von Obstbäumen auf der Streuobstwiese</title>
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		<updated>2025-12-01T12:26:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Manager: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Düngung von Obstbäumen auf Streuobstwiesen==&lt;br /&gt;
Der langfristige Erhalt von Streuobstwiesen hängt maßgeblich von einer sachgerechten Pflege ab. Dazu gehört auch eine gezielte und bedarfsgerechte Nährstoffversorgung. &lt;br /&gt;
===Notwendigkeit der Düngung=== &lt;br /&gt;
Durch Obsternte und Mahd werden den Bäumen kontinuierlich Nährstoffe entzogen, die ohne Ausgleich zu Mangelerscheinungen führen können. Eine Bilanzrechnung zeigt: Bei zweimaliger Mahd und Obsternte pro Jahr ergeben sich jährliche Defizite von etwa 100 kg Stickstoff, 37 kg Phosphor und 136 kg Kalium pro Hektar (4).&lt;br /&gt;
Ein Rückgang dieser Nährstoffe führt langfristig zu Kümmerwuchs, geringem Fruchtertrag und Vitalitätsverlust. Untersuchungen im Kreis Göppingen ergaben, dass von 114 untersuchten Standorten nur acht ausreichend versorgt waren (4).&lt;br /&gt;
Aufgrund des Klimawandels sind die Bäume auf Streuobstwiesen oftmals bereits einem Dürre- und/oder Hitzestress ausgesetzt. Kommt zusätzlich ein Nährstoffmangel hinzu, steigt die Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlingsbefall deutlich. &lt;br /&gt;
===Nährstoffbedarf von Obstbäumen===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Allgemeiner Nährstoffbedarf (Makro- und Mikronährstoffe)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstbäume benötigen eine Reihe von Makro- und Mikronährstoffen für Wachstum, Fruchtbildung und Gesundheit. Zu den Hauptnährstoffen zählen Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K), Calcium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S) – daneben sind Mikronährstoffe wie Bor (B), Eisen (Fe), Zink (Zn), Mangan (Mn), Kupfer (Cu) und Molybdän (Mo) bedeutsam. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Alters- und standortspezifische Unterschiede&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Junge Obstbäume benötigen in der Regel geringere Nährstoffmengen als Altbäume, aber eine gezielte Versorgung zur Förderung des Wachstums ist auch bei jungen Bäumen wichtig. Auf Streuobstwiesen wird empfohlen, für Jungbäume auf der Baumscheibe (Ø ca. 2 m) im März 150-200 g organischen Dünger oder mineralischen Volldünger auszubringen. (1)&lt;br /&gt;
Altbäume erhalten hingegen auf der Fläche der Kronentraufe (z. B. 50 m²) 5–10 kg organischen oder mineralischen Dünger im März oder 100 kg Stallmist/Kompost etc. im November. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Einflussfaktoren: Bodenart, Witterung, Bewirtschaftungsform&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standortfaktoren wie Bodenfruchtbarkeit, Hanglage oder Wurzelraum beeinflussen den tatsächlichen Bedarf und die Effizienz der Düngung. Die Bodenart beeinflusst stark, wie Nährstoffe gespeichert und verfügbar gemacht werden. Leichte sandige Böden haben geringere Nährstoff- und Wasserspeicherfähigkeit als tiefgründige, humusreiche Böden. Auch die Witterung (z. B. Trockenheit, Hitze) beeinflusst Stoffwechsel und Wurzelaktivität der Bäume: Beispielsweise führt Hitze- oder Trockenstress zu eingeschränkter Aufnahme von Nährstoffen. (4)&lt;br /&gt;
Die Bewirtschaftungsform (intensiv vs. extensiv) sowie Mahd oder Abfuhr von Schnittgut beeinflussen ebenfalls den Nährstoffabfluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Analyse des Nährstoffbedarfs===&lt;br /&gt;
‘‘‘Bodenanalyse‘‘‘&lt;br /&gt;
Eine Bodenuntersuchung bildet die Basis für die bedarfsorientierte Düngung. Es wird empfohlen, eine Mischprobe aus 15 Einstichen pro Hektar im Tiefenbereich 0-30 cm zu entnehmen. (4)&lt;br /&gt;
Untersucht werden z. B. pH-Wert, Gehalte an P, K, Mg und weitere Kennwerte. Bodennährstoffvorräte ändern sich nur langsam. Deshalb ist eine Bodenanalyse im mehrjährigen Abstand (z. B. 3-6 Jahre) ratsam. (4)&lt;br /&gt;
‘‘‘Blattanalyse und visuelle Bonitur‘‘‘&lt;br /&gt;
Neben der Bodenanalyse können auch Blattanalysen (z. B. Messung Gehalt an N, K, Mg in Blattmaterial) sowie eine visuelle Bonitur (z. B. Blattfarbe, Triebwachstum) Hinweise auf Nährstoffmängel geben. So ist bei Magnesiummangel häufig eine deutliche Vergilbung der älteren Blätter zu beobachten. &lt;br /&gt;
Eine regelmäßige visuelle Kontrolle ist empfehlenswert, um frühzeitig auf Nährstoffmängel oder Ungleichgewichte reagieren zu können.&lt;br /&gt;
===Düngestrategien auf Streuobstwiesen===&lt;br /&gt;
Werden im Zuge der Analysen Nährstoffdefizite identifiziert, können unterschiedliche Düngestrategien zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
‘‘‘Organische Düngung‘‘‘&lt;br /&gt;
* Stallmist: dient als organischer Dünger und kann Nährstoffe langfristig verfügbar machen sowie die Humusbildung fördern. Allerdings ist die Dosierung entscheidend. Zu frischer Stallmist kann zu starkem vegetativem Wachstum verursachen. &lt;br /&gt;
* Reifer Kompost: bietet ebenfalls eine organische Nährstoffzufuhr, verbessert die Bodenstruktur und fördert Bodenleben. &lt;br /&gt;
* Mulchen (z. B. Mähgut) bzw. das Belassen von Mähgut auf der Fläche oder das Zerkleinern und Einmischen von Gehölzschnitt liefert organische Substanz, die im Laufe der Zeit mineralisiert wird und Nährstoffe freisetzt.&lt;br /&gt;
* Trester, Hornspäne und Hornmehl sind ebenfalls geeignete organische Dünger.&lt;br /&gt;
Der Einsatz von Gründüngung und Leguminosenförderung kann zur biologischen Stickstofffixierung und zur Zufuhr organischer Substanz beitragen und damit die Bodenfruchtbarkeit und Nachhaltigkeit erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mineralische Düngung===&lt;br /&gt;
Mineralische Düngung erlaubt eine gezielte Nährstoffzufuhr und sorgt dafür, dass fehlende Mineralstoffe den Obstbäumen schneller zur Verfügung stehen, als dies bei organischen Düngern der Fall ist. Zudem ist die Mineraldüngung bei verschiedenen Mangelerscheinungen wie z. B. Kalkmangel unabdingbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gesteinsmehle:&#039;&#039;&#039; binden aufgrund ihrer feinen Körnung sehr viel Feuchtigkeit sowie vor Ort vorhandene organische Nährstoffe. Sie enthalten eine breite Palette an Mineralstoffen und Spurenelementen. Gesteinsmehl sollte man – wie auch die einzelnen Mineralien - im Traufbereich der Bäume ausbringen. Die feinen Körnchen werden von Algen und Pilzen besiedelt und die Wurzeln der Pflanzen lösen durch Ausscheiden von Säuren Nährstoffe aus den Mineralien (= Exsudation). Würmer und andere Bodentiere nehmen die Partikel mit ihrer Nahrung auf, reichern damit ihre Ausscheidung an und transportieren sie in tiefere Bodenschichten. Je feiner die Körnung des Gesteins, desto schneller die Wirkung. (5) Weitere mineralische Dünger werden an dieser Stelle nicht empfohlen, weil Empfehlungen nur nach Kenntnis eines genau definierten Nährstoffmangels gegeben werden können. Zudem ist das Streuobst-Wiki zur Unabhängigkeit verpflichtet und wird keine Dünger einzelner Firmen empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kombination verschiedener Düngemethoden:&#039;&#039;&#039; Eine Kombination aus organischen und mineralischen Düngemethoden gilt häufig als sinnvoll: Organisch zur Bodenpflege und Humusbildung, mineralisch zur präzisen Nährstoffergänzung. In der Praxis zeigt sich, dass eine rein organische Versorgung bei Obstbäumen meist nicht ausreicht, insbesondere nicht bei nährstoffarmen Standorten. (4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Zeitpunkt, Ausbringungstechnik und Dosierung:&#039;&#039;&#039; Der Zeitpunkt der Düngung ist entscheidend für ihre Effizienz: Stickstoff – einschließlich organischer Formen wie Hornspänen, die in den Boden eingearbeitet werden müssen – sollte ausschließlich im Frühjahr (Anfang März bis Anfang April) und bedarfsgerecht ausgebracht werden. Phosphor und Kalium werden in der Regel im Spätherbst oder frühen Frühjahr appliziert. Die Düngung erfolgt idealerweise unter der Kronentraufe, da dort die höchste Wurzelaktivität vorliegt. Die Dosierungen richten sich nach Alter des Baumes, Standortbedingungen und den Ergebnissen der Boden- bzw. Blattanalyse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auswirkungen der Düngung===&lt;br /&gt;
‘‘‘Ertragssteigerung und Fruchtqualität‘‘‘&lt;br /&gt;
Eine bedarfsorientierte Düngung kann dazu beitragen, Erträge zu steigern und gleichzeitig die Fruchtqualität zu verbessern (z. B. größerer Fruchtumfang, bessere Lagerfähigkeit). Allerdings muss die Düngung auf den Bedarf abgestimmt sein, um unerwünschte Effekte zu vermeiden.&lt;br /&gt;
‘‘‘Baumvitalität und Krankheitsanfälligkeit‘‘‘&lt;br /&gt;
Eine ausreichende Nährstoffversorgung stärkt auch die Vitalität der Obstbäume und kann die Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen reduzieren. Umgekehrt kann ein Mangel zu Stress führen, der wiederum Krankheitsbefall begünstigt.&lt;br /&gt;
‘‘‘Auswirkungen auf Bodenorganismen und Biodiversität‘‘‘&lt;br /&gt;
Organische Düngung und Mulchanwendung verbessern die Bodenstruktur und fördern Bodenorganismen wie Regenwürmer und Mikroorganismen, was wiederum die Nährstoffverfügbarkeit und Wasserspeicherfähigkeit des Bodens erhöht. &lt;br /&gt;
‘‘‘Überdüngung‘‘‘&lt;br /&gt;
Bei Überdüngung besteht die Gefahr von übermäßigem vegetativem Wachstum, Konkurrenz zwischen Unterwuchs und Baum sowie Auswaschung von Nährstoffen in das Grundwasser. Auch kann die Biodiversität der Unterwuchs-Flora negativ beeinflusst werden, wenn eine starke Grasnarbe entsteht und typische Wiesenarten verdrängt werden. &lt;br /&gt;
===Empfehlungen für die Praxis===&lt;br /&gt;
1.	Boden- und Blattanalyse durchführen.&lt;br /&gt;
2.	Werte interpretieren: Liegen Nährstoffgehalte unter Schwellenwerten (z. B. P &amp;lt; 10 mg/100 g Boden)? → Düngung erforderlich.&lt;br /&gt;
3.	Baumalter berücksichtigen: Jung- oder Altbaum?&lt;br /&gt;
4.	Standortfaktoren prüfen: Hanglage, Bodenart, Nutzung der Wiese.&lt;br /&gt;
5.	Düngestrategie wählen: organisch, mineralisch oder Kombination.&lt;br /&gt;
6.	Zeitpunkt und Ausbringung definieren: z. B. unter Kronentraufe, im März oder im Herbst.&lt;br /&gt;
7.	Monitoring und Kontrolle: Erneute Analyse nach 3-6 Jahren.&lt;br /&gt;
‘‘‘Handlungsempfehlungen für verschiedene Standorttypen‘‘‘&lt;br /&gt;
* Nährstoffarme Böden: Organische Düngung (z. B. Kompost, Mulch) kombiniert mit moderater Mineraldüngung zur Anfangsphase.&lt;br /&gt;
* Hanglagen mit geringer Tiefe: Kleinere, häufigere Gaben; stärkerer Fokus auf organische Substanz und Humusaufbau.&lt;br /&gt;
* Intensiv genutzte Wiese unter den Bäumen (z. B. häufige Mahd &amp;amp; Abfuhr): Höherer Düngungsbedarf – regelmäßige Analyse empfohlen.&lt;br /&gt;
* Ältere Baumbestände mit schwacher Vitalität: Düngung gezielt auf Kronentraufe&lt;br /&gt;
===Forschungsbedarf===&lt;br /&gt;
* Langfristige Vergleichsstudien zwischen unterschiedlichen Düngestrategien (z. B. organisch vs. mineralisch vs. Kombination) auf Streuobstwiesen fehlen in ausreichendem Umfang.&lt;br /&gt;
* Die Auswirkungen der Düngung auf die Biodiversität von Unterwuchs- und Bodenorganismen sind nicht hinreichend wissenschaftlich untersucht.&lt;br /&gt;
* Methoden zur optimalen Dosierung bei älteren Hochstamm-Obstbäumen unter wechselnden Klimabedingungen (z. B. Trockenjahre) sind zu erforschen.&lt;br /&gt;
* Der Einfluss von klimatischen Extremen (Hitze, Trockenheit) auf die Nährstoffaufnahme und damit auf Düngungserfordernisse von Obstbäumen in Streuobstwiesen ist ein weiteres zukünftiges Forschungsfeld.&lt;br /&gt;
===Literatur===&lt;br /&gt;
1.	Bergischer Streuobstwiesenverein. (o. D.). Düngung von Streuobstbäumen und Streuobstwiesen. Bergischer Streuobstwiesenverein. https://bergischer-streuobstwiesenverein.de/obstbaeume-pflegen/duengung-von-streuobstbaeumen-und-streuobstwiesen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Landratsamt Calw (2024). Düngung von Streuobstwiesen. https://www.kreis-calw.de/media/custom/2442_11521_1.PDF?1737982690&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft. (2009). Richtlinien für die sachge-rechte Düngung im Obstbau. Wien. https://www.bmluk.gv.at/dam/jcr:59cdd8ba-a11c-4734-898d-a769c0a64759/Richtlinien%20f&amp;amp;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Roos, B. (2023). Nährstoffversorgung im Streuobstbau. In Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (Hrsg.). Veitshöchheim. https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/weinbau/dateien/n%C3%A4hrstoffversogung_streuobst_roos.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Schliebner, S., Decker, P., &amp;amp; Schlitt, M. (2023). Streuobstwiesen im Klimawandel: Ein Leitfaden. Görlitz/Ostritz. https://www.streu-obst-wiese.org/wp-content/uploads/2023/09/Streuobstwiesen-im-Klimawandel-2023.pdf&lt;/div&gt;</summary>
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